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Rechtliche Frage zu Mutterschutz und Urlaubsanspruch

nboiurcexur


Dann muss er dir zeigen, in welchem Gesetzestext findet.

Schrieb ich doch bereits, im Elternzeitgesetz:

//§ 17 Urlaub

(1) Der Arbeitgeber kann den Erholungsurlaub, der dem Arbeitnehmer oder der Arbeitnehmerin für das Urlaubsjahr zusteht, für jeden vollen Kalendermonat der Elternzeit um ein Zwölftel kürzen. Dies gilt nicht, wenn der Arbeitnehmer oder die Arbeitnehmerin während der Elternzeit bei seinem oder ihrem Arbeitgeber Teilzeitarbeit leistet.//

Es geht um vier Urlaubstage.

BeoardMerGiDrlie


Grundsätzlich würde ich sagen: Im MuSchG steht, dass die Mutterschutzfrist sich auf 8 Wo nach der Geburt erstreckt. Das heißt für mich: Diese Zeit KANN gar keine Elternzeit sein, sonst wär sie ja keine Schutzfrist! Die 8 Wochen sind Pflicht (Arbeitsfreistellung), egal, ob man danach noch Elternzeit nimmt oder nicht. Alles, was danach kommt, ist sch*** egal, denn darum gehts ja gar nich mehr.

Das Einziges, was etwas komplizierter ist, ist, dass die 8 Wochen bei der Berechnung der Elternzeit (die ja hier keine Rolle speilt) berücksichtigt wird.

Wenns so ist, wie dein AG sagt, dann haben sich mein AG sowie die aller anderen Mütter, die ich kenne, geirrt und alles falsch gemacht ;-)

nLo'ircQeuxr


Nochmals: ich bin überzeugt davon, dass du dich nicht irrst und obendrein ist dies nicht mein erstes Kind. Du musst also nicht mich überzeugen, sondern ich suche einfach nach etwas Handfestem, was ich meinem Arbeitgeber vorlegen kann.

pWrosecctox on ice


frag mal im anderen forum oder kontaktier das ministerium. vielleicht haben die was handfesteres für dich.

wobei das was boardergirlie hier schreibt

Im MuSchG steht, dass die Mutterschutzfrist sich auf 8 Wo nach der Geburt erstreckt. Das heißt für mich: Diese Zeit KANN gar keine Elternzeit sein, sonst wär sie ja keine Schutzfrist!

doch selbst deinem ag einleuchten müsste.

ist es denn die gesamte personalabteilung, die so denkt oder nur eine person? kannst ja ggf. mal wen anderes dort kontaktieren. würde auch um jeden tag kämpfen, erst recht wenn es dir zusteht.

EVhemaliJger Nu)tzer =(#23010x)


Die Elternzeit beginnt mit der Geburt des Kindes. Denn: Wenn man drei Jahre Elternzeit beantragt, muss man ab dem 3. Geburtstag des Kindes wieder arbeiten, und nicht etwa erst, wenn das Kind drei Jahre und zwei Monate alt ist.

Und auch für die Berechnung des Elterngeldes beginnt die Elternzeit mit der Geburt.

Ich habe auch im Mutterschutz nach Geburt keinen Urlaubsanspruch gehabt. Und ich arbeite bei einem großen Arbeitgeber, wo sich die Personaler wirklich gut auskennen und meines Wissens noch nie versucht haben, einen AN nachteilig zu behanden. Dafür ist unser Personalrat viel zu gut.

n5oi)rceur


So, ich habe jetzt tatsächlich das Infotelefon des Ministeriums angerufen. Danke für den Tipp, ich wusste nicht, dass es da eine Beratung gibt.

Man darf keine Rechtsberatung machen und schriftlich kann man mit daher nichts geben. Es ist aber so wie ich dachte und wie ihr schreibt: der Urlaubsanspruch für die acht Wochen Mutterschutz besteht und man sagte mir, es könne sich diesbezüglich auch die Personalabteilung dort erkundigen. ;-) Die acht Wochen fließen zeitlich mit in die Elternzeit ein, gelten aber gesetzlich nicht als solche.

Ich werde mich also nochmals an die Personalerin mit dem Auszug aus dem Mutterschutzgesetz wenden und ihr die Nummer der Hotline aufgeben. Danke erstmal @:)

Elhema1liger Ngutxzer< (#O23010)


Gerade noch gefunden: Geht Frau gleich nach dem Mutterschutz wieder arbeiten, hat sie für die Zeit des Mutterschutzes Urlaubsanspruch. Also auch für die Wochen nach der Geburt.

Beantragt Frau Elternzeit, hat sie für den Mutterschutz nach der Geburt keinen Urlaubsanspruch.

Hier ganz gut beschrieben:

[[http://www.vorname.com/ratgeber/recht-sicherheit/urlaubsanspruch-mutterschutz-elternzeit-1606/]]

nQoir8cexur


@ Sanndy

Gleicher Arbeitgeber? ;-D

Wie geschrieben, ich habe mich jetzt erkundigt und laut Bundesministerium lag offensichtlich auch dein Arbeitgeber falsch.

nyoi~rcexur


Sanndy

Dann auch noch von mir ein Nachtrag:

Gerade noch gefunden: Geht Frau gleich nach dem Mutterschutz wieder arbeiten, hat sie für die Zeit des Mutterschutzes Urlaubsanspruch. Also auch für die Wochen nach der Geburt.

Beantragt Frau Elternzeit, hat sie für den Mutterschutz nach der Geburt keinen Urlaubsanspruch.

Wie das zustande kommt, wurde mir auch gerade erklärt. Der Herr sagte mir, viele denken, sie müssten sieben Wochen vor dem ET die Elternzeit beantragen und schreiben dann in den Antrag "ab Geburt". Das macht für den Zeitraum keinen Unterschied, wohl aber für den Urlaubsanspruch. Es ist nämlich ebenso erlaubt, erst in der Woche nach der Geburt Elternzeit ab Ende des Mutterschutzes zu beantragen und genau das wurde mir gerade nochmal geraten. In diesem Fall sind die acht Wochen definitiv reguläre Beschäftigungszeit mit Urlaubsanspruch und man hält auch die siebenwöchige Frist ein.

E.hemaliger INutz"er (#23010x)


Aber dann verstehe ich trotzdem noch was nicht:

Muss man dann auch, wenn man drei Jahre Elternzeit nach Mutterschutz beantragt, erst wieder arbeiten, wenn das Kind drei Jahre und zwei Monate alt ist? Denn man hat ja Anspruch auf drei Jahre Elternzeit.

Wohl eher nicht gleicher AG. Meiner ist zwar groß, aber nicht weltweit. ;-)

nQoircexur


Die acht Wochen werden mitgerechnet, aber sie gelten rechtlich nicht als Elternzeit, wenn du sie erst im Anschluss an den Mutterschutz nimmst. Daher sagte mir der Herr auch, dass es zeitlich keinen Unterschied macht, rechtlich aber zum Beispiel bezüglich des Urlaubsanspruchs schon.

pKroseScco ion xice


Supi. dann kannst du dich ja nun darauf berufen :)^

pgrosecc"o onx ice


Und hast du die Personalerin überzeugen können?!?

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