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Ich bin doof... Pvz Zeitschriftenabo, wie komm ich raus?

EMxsecaratuxs


Ich dachte, man könne nur innerhalb bestimmter Fristen kündigen? Kann ich dann trotzdem schon ein Jahr vorher schreiben, dass ich zum Ende meines Abos kündigen will?

Du kannst in Dein Schreiben reinschreiben das Du zum nächstmöglichen Zeitpunkt kündigst und das man Dir eine Kündigungsbestätigung übersenden soll.

Du solltest Dir vorher aber überlegen wo Du überhaupt hin willst. Entweder Du akzeptierst den Vertag, kündigst zum nächst möglichen Zeitpunkt und zahlst eben auch die entsprechenden Gelder bis zu diesem Zeitpunkt, oder Du fechtest den Vertrag an. Bei letzterem gibt es dann mehrer Möglichkeiten, von einer kompletten Vetragsanulierung bis hin zu einem Vergleich und einem vorzeitigem Ende des Vetrages auf Kulanz des Verlages.

t1u5tti,_frxutti


Ich hätte dann aber glaube Angst, dass mein Kündigungsschreiben so früh kommt, dass es in Vergessenheit gerät. Aber wenn es als Einschreiben gesendet wird und ich mir noch eine Kopie aufgehoben habe, dann dürfte da nichts schief gehen, oder?

IdR wird das wohl elektronisch vermerkt, wann du keine Zeitschrift mehr erhalten sollst. Brief per Einschreiben schicken, Rechnung und Rückschein aufheben und das ganze irgendwo abheften, wo mans auch wieder findet. Zusätzlich kannst du noch in deinem Schreiben eine schriftliche Bestätigung des Erhalts der Kündigung anfordern.

Mich betrübt es, dass ich trotz eigener Schuld da schlecht wieder rauskomme. Und auf Post vom Anwalt habe ich nun wirklich wenig Lust. :|N

Versuchen kannst du es ja noch, ob die den Vertrag doch auflösen (auch das vermeintliche kostenlose Probeabo?).

t$uttip_frutxti


@ Scaro

Tutti Frutti, ich halte dich nicht für blöd, aber das mit dem Zahlschein klang sehr spöttisch wie "Was bist du auch so blöd und wartest erst solange und unternimmst nichts".

Keinesfalls spöttisch und dafür, dass der Verlag den Zahlschein (mit dem dann für dich rauskommt, was du wohl tatsächlich unterschrieben hast) erst knapp 2 Monate später schickt kannst du ja nichts.

SmcarOo


Ich denke ich würde den Weg durchs "stehende Gewässer" gehen. Also das Geld zahlen. Weil ich für meinen Teil nicht nachweisen kann, DASS ich so von diesem Typen belabert wurde. Behaupten kann man schließlich viel. Und da mir der Vertrag an sich (der schriftlich letztendlich ganz anders ist als mündlich) auch einleuchtet, kann ich da nicht viel machen. Klar ist das irgendwo Betrug, weil diese "Vertreter" auch das versprechen sollten, was der Vertrag hält, aber es ist ein langer Weg ohne ErfolgsGARANTIE...

Wenn jemandem noch was ziemlich Sicheres zur vorzeitigen Kündigung einfällt, immer her damit. :)z

E[xse}crat/us


Wenn jemandem noch was ziemlich Sicheres zur vorzeitigen Kündigung einfällt, immer her damit.

Was heißt "sicher"? Du kannst versuchen ob der Verlag Dich aus Kulanz früher aus dem Vertrag lässt. Lese vor Deine Entscheidung auch nochmal den ganzen Vertrag...... Dir müssen die tatsächlichen Kosten der gesamten Vertragslaufzeit klar sein.

SUcaxro


109,2 würden für 14 Monate rauskommen, wenn ich dann die zwei Monate gratis abziehe... Dann macht das noch 93,4 € reine Zeitschriftkosten. Ich glaube aber, dass die Gebühren noch irgendwie höher sind... Weil ich eigentlich für die reine Zeitschrift "nur" 31,2 € in 4 Monaten zahle, aber auf der Rechnung (vor Abzug der zwei kostenlosen Monate) was von 35,10 € steht, Vielleicht der Versand dazugerechnet?

E3xsecraDtuxs


ohne den Vertrag zu lesen lässt sich das schwer sagen... denke aber, dass die paar Euro den Kohl dann auch nicht mehr fett machen.

ALSO: Ich an Deiner Stelle würde den Vetrag ja anfechten, aber da Du das nicht möchtest würde ich jetzt als nächstes beim Verlag anrufen und meine Geschichte erzählen. Dabei würde ich freundich fragen ob es nicht eine Möglichkeit gibt, mich aufgrund der genannten Umständen des Vertragsabschlusses, früher aus dem Vertrag zu lassen. Wenn die sich auf Stur stellen hast Du pech gehabt. Dann liest Du nochmal im Vertrag die Passage zur fristgerechten Kündigung und setzt diese dann auch so um. Steht dazu nichts im Vertrag schreibst Du Deine Kündigung sofort, so wie ich oben bereits geschrieben habe.

SMcaxro


Ich habe sogar gelesen, dass die PVZ für Verwaltungen der Abos und Rechnungen dieser Zeitschriften zuständig ist. Und im Internet steht auch, dass man sich zwar an die Zeitschrift direkt wenden kann, die aber am Abo nichts/wenig machen können.

E{xsecraRtuxs


Ich bin davon ausgegangen das Du inzwischen weißt, wer Dein Vertragspartner ist ;-D steht auch im Vertrag stehen. Der Tip mit dem Anruf bei der betreffenden Zeitschrift direkt (welcher übrigens nicht von mir kam) war wohl eher für den Fall gedacht, dass Du den Vertrag anfechten möchtest. Eine Zeitschrift wie der Stern oder Hörzu hat sicher kein Interesse daran das ihre Zeitungen per Betrug vermittelt werden und könnte vieleicht zwischen Verlag und Betrugsopfer vermitteln....

VXersxa


Das stimmt nur bedingt. Im Falle der Abo-jäger kommen zum geschriebenen Wort noch die mündlichen Ausführungen hinzu und aus denen kann sich sehr schnell eine arglistige Täuschung ergeben. Kann die TE beweisen oder zumindest glaubhaft machen, dass ihr gesagt wurde das es sich "nicht" um ein Abo handelt ist der ganze Vertrag nichtig. Das wissen auch die Verlage und sind daher teilweise sehr kulant wenn es um eine Vetragsstornierung geht.

Das stimmt theoretisch, aber wie gesagt: Einfach nur sagen "man hat mir aber gesagt" reicht dafür nicht.

P}unicxa85


@ tutti_frutti:

Na deshalb meinte ich ja: Selbst schuld! ;-) Der Verkäufer kann alles mögliche sagen. Er hat keine Beweise, was er gesagt hat und was nicht. Und vielleicht wurde es auch nur falsch verstanden?! Eigentlich unterschreibt man doch nicht einfach was, das man nicht durchgelesen hat.... Und es stand ja wohl groß dabei...

h;agQ-tyLsjxa


hmm, nimms als lehrgeld.

du hast einen vertrag unterschrieben, in dem klar steht, dass du dich zur zahlung der gesamtlaufzeit bereit erklärst.

du kannst da jetzt böse worte hinschreiben, das wird für die nix neues sein, denn ganz offenbar steckt eine masche dahinter. rechtlich sauber ist das ganze definitiv. und dass der bengel dich an der tür belogen hat, kannst du nicht beweisen.

ich kann dir folgendes empfehlen:

- niemals irgendwas an der tür unterschreiben. egal ob ex-knacki, ex-knasti oder obdachloser jugendlicher. denen hilfst du damit nicht, denn der bruchteil, den sie von den einnahmen sehen, der ist lächerlich.

- auch nicht an der tür spenden. wer seriös ist, lässt dir einen flyer da, so dass du dich über die leute schlau machen und dann überdacht handeln kannst.

- auch auf der straße: weitergehen. nicht das drk, nicht die baumstreichler, nicht die kinderretter und auch nicht die aids-retter lassen dich auf der straße verträge unterschreiben. spenden kannst du auch von zuhause aus.

- wenn eine firma anruft: sage niee nieemals "ja", wenn dir ein angebot unterbreitet wird und du gebeten wirst, jetzt für die unterlagen bitte einmal deutlich ja zu sagen, sondern formuliere aus "sie können mich gern informieren.".

kein angebot kann so toll sein, dass man es überstürzr annehmen muss.

ich jag die klingler inzwischen vor die türe, sollten sie bei mir klingeln. dann kommen eben worte, wie unmenschlich und unsozial man wäre, und die ja von nieemandem eine chance bekämen....aber damit lebe ich ganz gut.

h?ag-Jtyxsja


achja: und nun schick eine kündigung zum nächst möglichen zeitpunkt mit deiner kundennummer per einschreiben rückschein ab und behalte den rückschein gut verwahrt. bitte in dem schreiben auch um schriftliche bestätigung.

p$aUtcxh


Ich würde es auch anfechten und mit Anwalt drohen.

Ich hab das auch schon durch. Auch ich war mal so naiv und habe bei arcor was unterschrieben was ich eigentlich nicht wollte... %-| Ich habs damls über meine Betreuerin regeln lassen. :=o

BVelaxnnaT


Hallo Scaro,

du muss AUF KEINEN FALL irgendetwas bezahlen! Mir ist das vor ein paar Jahren auch mal passiert und ich habe da sehr gründlich recherchiert.

Ich habe dann folgenden Brief als Einschreiben mit Rückschein dahingeschickt (Ich mach's mal öffentlich, damit evtl. andere sich das kopieren können)

Sehr geehrte Damen und Herren,

nach eingehender Prüfung der Rechtslage und Recherche im Internet, bin ich letztlich zu dem Ergebnis gekommen, dass der von Ihnen mit mir geschlossene Vertrag nicht rechtskräftig ist, da er unter §123 des BGB fällt.

Der Vertrag wurde mir von einem jungen Mann unter der falschen und vorsätzlich betrügerischen Aussage aufgedrängt, es handle sich um eine Probeanstellung für Jugendliche mit schwierigem sozialem Hintergrund, die bei Ihnen als Zusteller tätig seien. Des Weiteren wurde mir von ihm mündlich zugesichert, ich könne die Zeitschrift völlig kostenlos und problemfrei wieder abbestellen. Das diese Voraussetzungen nach Ihrem Brief vom DATUM und DATUM offensichtlich nicht gegeben sind, und ich nach der Recherche im Internet von weitern Opfern dieses Betruges erfahren habe, erkläre ich hiermit diesen Vertrag für nichtig.

Nach § 123 BGB "Wer zur Abgabe einer Willenserklärung durch arglistige Täuschung oder widerrechtlich durch Drohung bestimmt worden ist, kann die Erklärung anfechten." ist meine Nichtigkeitserklärung rechtens.

Sollten Sie dennoch auf dem Vertrag beharren, steht Ihnen selbstverständlich frei, die Angelegenheit über den Gerichtsweg zu klären.

Mit freundlichen Grüßen,

Ich habe nie wieder was von denen gehört.

Lass dich von denen nicht unter Druck setzten, die wissen genau, dass sie Betrüger sind und leben von der Angst anderer Leute!

Viel Glück!

Belanna

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