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Ich bin doof... Pvz Zeitschriftenabo, wie komm ich raus?

h=ag-t,ysjxa


wenn du eine betreuerin hast, die dich auch die vermögenssorge hat, sieht der umstand ja auch ganz anders aus. dann kann die einfach sagen: fraux hat nicht den weitblick über solche geschäfte, ich fordere rückabwicklung." und fertig.

pOatcxh


SO wollte ich es nun nicht sagen. :=o ;-D

Aber stimmt schon. Es reicht auch eine "normale" Betreuerin aus und man kann es auf die psychische Ebene schieben... :=o

EzhemaGlciger^ Nutz"er (2#393910x)


Die Widerrufsfrist beginnt, nachdem Verbraucher in Textform (§ 126b BGB) eine besondere Belehrung über Art und Umfang des Widerrufsrechts erhalten haben. Dazu gehören Angaben über die Textform (- Erläuterungen zum Begriff "Textform" finden Sie hier (PDF, 1.7 MB)) des Widerrufs (§§ 355 BGB, 360 BGB), den Ablauf der Frist sowie Name und Anschrift des Widerrufsempfängers. Der Gesetzgeber hat ein Muster der Widerrufsbelehrung (Anlage 1 zum EGBGB (PDF, 262 KB)) vorgegeben, das nach einem Baukastensystem zusammengesetzt werden muss. Das ist nicht leicht. Fehler sind vorprogrammiert. Die Belehrung muss drucktechnisch deutlich (etwa: abgesetzt, umrahmt, fett) gestaltet und für Normalsichtige gut lesbar sein. Die Widerrufserklärung muss innerhalb der Frist abgeschickt und nicht begründet werden. Fehlt die Widerrufsbelehrung, ist sie unvollständig oder entspricht sie nicht den gesetzlichen Vorgaben, so beginnt die Frist nicht zu laufen (§ 355 Abs. 4 BGB). Das Recht zum Widerruf besteht in diesem Fall ad infinitum (bis ins Unendliche).

Quelle

[[http://www.verbraucherzentrale-bremen.de/beratung/verbraucherrecht/haustuergeschaefte.html]]

Ich verstehe diesen Text so, dass die Widerrufsbelehrung deutlich leserlich sein muss und nicht irgendwo in Minischrift aufgedruckt sein darf.

Kündige die Hörzu ab sofort, füge den zitierten Text und eine Kopie des Scheins bei.

7c7erg[rexis


und nen Wisch aufsetzen ob die wissen wie skandalös sie vertrieben werden und das nötig hätten und du dich ggf. ans Fernsehen wendest ( Wiso etc etc) *:)

Eqhemarlig|er NutzTer (#87x546)


Ich würde den vorformulierten Text der vorigen Seite nehmen, diesen Satz

Des Weiteren wurde mir von ihm mündlich zugesichert, ich könne die Zeitschrift völlig kostenlos und problemfrei wieder abbestellen.

fett machen.

Und das mit dem Widerruf einfügen und mit der Presse drohen.

Also in etwa:

_________

Sehr geehrte Damen und Herren,

nach eingehender Prüfung der Rechtslage und Recherche im Internet, bin ich letztlich zu dem Ergebnis gekommen, dass der von Ihnen mit mir geschlossene Vertrag nicht rechtskräftig ist, da er unter §123 des BGB fällt. ("Wer zur Abgabe einer Willenserklärung durch arglistige Täuschung oder widerrechtlich durch Drohung bestimmt worden ist, kann die Erklärung anfechten.")

Der Vertrag wurde mir von einem jungen Mann unter der Aussage aufgedrängt, es handle sich um eine Probeanstellung für Jugendliche mit schwierigem sozialem Hintergrund, die bei Ihnen als Zusteller tätig seien. Des Weiteren wurde mir von ihm mündlich zugesichert, ich könne die Zeitschrift völlig kostenlos und problemfrei wieder abbestellen. Diese Voraussetzungen sind nach Ihrem Brief vom DATUM offensichtlich nicht gegeben. Eine Widerrufsbelehrung muss nach § 126b BGB drucktechnisch deutlich (etwa: abgesetzt, umrahmt, fett) gestaltet und für Normalsichtige gut lesbar sein. Eine solche habe ich bei Vertragsabschluß nicht erhalten. Stattdessen war die Widerrufsbelehrung in winziger, kaum lesbarer Schrift gedruckt, nicht abgesetzt, was als unvollständige bzw. nichtige Widerrufsbelehrung. Die Widerrufsfrist lief bei dem Zusammentreffen mit ihrem "Verkäufer" gemäß § 355 Abs. 4 BGB noch nicht an, erst mit Ihrem Breif vom DATUM, dem ein Überweisungsträger beilag.

Somit lege ich in Einklang mit geltendem Recht Widerruf gegen das "Hör zu"-Abonnement ein, und erwarte, von Ihnen nichts mehr bezüglich dieser Angelegenheit zu hören.

Andernfalls werde ich die mangelhaften Widerrufsbelehrungen und die anders lautenden mündlichen Angaben der "Verkäufer", die ganz deutlich eine betrügerische Absicht darstellen, mittels der Presse öffentlich machen, und außerdem mit einem Rechtsbeistand gerichtlich gegen Zahlungsforderungen von Ihnen vorgehen.

Mit freundlichen Grüßen,

EAhemalimger Nutzer ?(#87x546)


Falsch!

Er hat Dir ja gesagt, das Probe-Abonnement würde automatisch auslaufen, ohne in ein Abonnement überzugehen.

E7hemal%iger Nutz2er (#8/7546)


Tippfehler!

Stattdessen war die Widerrufsbelehrung in winziger, kaum lesbarer Schrift gedruckt, nicht abgesetzt, was als unvollständige bzw. nichtige Widerrufsbelehrung gilt.

__________________

Des weiteren habe ich einen Satz rausgekürzt (ist schon in meiner ersten Version so), weil Du ja nicht beweisen kannst, dass das nicht wirklich arme Sozialfälle sind – dieses Fass würde ich deshalb gar nicht anstechen.

_____________

Solltest Du Dich dazu entschließen, diesen Brief zu verwenden und es mit einem Widerruf zu probieren, und dann einen weiteren Brief bekommen (was erfahrungsgemäß nicht der Fall ist), geh zur Verbraucherzentrale.

E)hemaliig er Nut:zerU (q#87R546x)


Und füge bitte hier ein:

Somit lege ich in Einklang mit geltendem Recht fristgerecht Widerruf gegen das "Hör zu"-Abonnement ein, und erwarte, von Ihnen nichts mehr bezüglich dieser Angelegenheit zu hören.

ARGH, ich mache es neu!

QUuinoMa-Kxeks


Ich habe auch mal so etwas ähnliches gemacht: Ich habe ein kostenloses Probe-Abo bestellt, im Kleingedruckten stand, dass ich nach max. 14 Tagen kündigen muss, sonst geht das Probe-Abo in ein normales Abo über. Das habe ich aber erst nach ein paar Wochen gelesen.

Ich habe dann behauptet, dass ich nichts unterschrieben habe und die Zeitung dazu aufgefordert einen Schriftgutachter zu beauftragten, der die Echtheit meiner Unterschrift überprüfen soll.

Das war den Herrschaften dann anscheinend doch zu teuer und sie haben mich in Ruhe gelassen.

EzhemaliOger 4NutzePr (#8l7546)


Komplett und ohne Tippfehler

__________

Sehr geehrte Damen und Herren,

nach eingehender Prüfung der Rechtslage bin ich letztlich zu dem Ergebnis gekommen, dass der von Ihnen mit mir geschlossene Vertrag nicht rechtskräftig ist, da er unter §123 des BGB fällt.

("Wer zur Abgabe einer Willenserklärung durch arglistige Täuschung oder widerrechtlich durch Drohung bestimmt worden ist, kann die Erklärung anfechten.")

Der Vertrag wurde mir von einem jungen Mann unter der Aussage aufgedrängt, es handle sich um eine Probeanstellung für Jugendliche mit schwierigem sozialem Hintergrund, die bei Ihnen als Zusteller tätig seien. Des Weiteren wurde mir von ihm mündlich MEHRFACH zugesichert, das Probe-Abonnement würde nach 8 Ausgaben (2 Monaten) automatisch enden; ein längerfristiges zahlungspflichtiges Abonnement würde nur zustande kommen, wenn ich Ihre Firma erneut kontaktiere und eine Bestellung aufgeben würde. Diese Voraussetzungen sind nach Ihrem Brief vom 04.01.2012 offensichtlich nicht gegeben. Eine Widerrufsbelehrung muss nach § 126b BGB drucktechnisch deutlich (etwa: abgesetzt, umrahmt, fett) gestaltet und für Normalsichtige gut lesbar sein. Eine solche habe ich bei Vertragsabschluß am 28.11.2011 nicht erhalten. Stattdessen war die Widerrufsbelehrung in winziger, kaum lesbarer Schrift gedruckt, nicht abgesetzt, was als unvollständige bzw. nichtige Widerrufsbelehrung gilt. Die Widerrufsfrist lief bei dem Zusammentreffen mit ihrem "Verkäufer" gemäß § 355 Abs. 4 BGB noch nicht an, auch nicht mit dem Schreiben am 28.11.2011, dem keine Widerrufsbelehrung (ob korrekt oder unvollständig) beigefügt war.

Erst durch Ihren Brief vom 04.01.2012, dem ein Überweisungsträger beilag, wurde ich auf das angebliche Zustandekommen eines 12-monatigen Vertrages aufmerksam.

Somit lege ich in Einklang mit geltendem Recht fristgerecht Widerruf gegen das "Hör zu"-Abonnement ein, und erwarte, von Ihnen nichts mehr bezüglich dieser Angelegenheit zu hören.

Andernfalls werde ich die mangelhaften Widerrufsbelehrungen und die anders lautenden mündlichen Angaben der "Verkäufer", die ganz deutlich eine betrügerische Absicht darstellen, mittels der Presse öffentlich machen, und außerdem mit einem Rechtsbeistand gerichtlich gegen Zahlungsforderungen von Ihnen vorgehen.

Mit freundlichen Grüßen,

btetnxic


Ohne, dass ich jetzt alle Beiträge gelesen habe. Aber meine Meinung: Haustürgeschäft, fehlende schriftliche Widerrufsbelehrung – das führt dazu, dass du immernoch den Vertrag widerrufen kannst. Da muss man sich überhaupt nicht die Mühe machen, solche (fragwürdigen) Schreiben aufzusetzen. Die "Hausnummer" reiche ich gleich nach.

b;et)nic


§ 355 Abs. 3 und 4 BGB

dGifbfxusa


Ich denke ich würde den Weg durchs "stehende Gewässer" gehen. Also das Geld zahlen.

Das ist der Grund, warum derartige Methoden angewandt werden: Sie funktionieren, weil die Leute doch irgendwann klein beigeben, aus Angst vor ... was-weiß-ich.

Ich würde den Brief, den Kadhidya aufgesetzt hat (ist doch super-nett), nehmen und genau so wegschicken – per Einschreiben natürlich. Geld bekämen sie von mir nicht. An mir hat sich aber auch nicht erst ein Inkasso-Büro wegen solch fragwürdiger Angelegenheiten die Zähne ausgebissen und vielleicht hast du Glück, sie lassen dich gleich in Frieden und nennen das dann Kulanz. Oder aber sie kommen dir tatsächlich mit Inkasso, aber die verschwinden auch irgendwann, wenn sie dich genügend erfolglos bedroht haben. Brauchst dann halt gute Nerven. Aber bei solchen windigen Geschichten kann dir keiner was.

SicaVro


Vielen Dank für das Schreiben. Also gab es noch keine Widerrufsbelehrung und daher kann ich jederzeit widerrufen, wenn ich das richtig verstanden habe?

Ich möchte das am Freitag erstmal in Ruhe mit meiner Mutter besprechen und sage euch dann Bescheid, was genau ich tue. Die Briefidee ist aber echt super und ich denke, das werde ich auch umsetzen! :)^ @:)

E#hemaSlinger NuQtzer ((#393x910)


Ach ja, fällt mir grad zum Thema Hörzu ein. Mein Opa war seit etlichen Jahren Abonennt der Hörzu. Nun ist mein Opa im Mai verstorben und mein Vater hat sämtliche Abos gekündigt.

Die Einzigen die sich quergestellt haben war die Hörzu. Die wollten tatsächlich ne Sterbeurkunde sehen und wären dann bereit das Abo nach 3 Monaten auslaufen zu lassen.

Hab denen einen gepfefferten Brief geschrieben und mit Anwalt und Gericht gedroht und siehe da, die Kündigung klappte dann sofort.

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