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Als Arzthelferin im Pflegeberuf, warum lässt man mich nicht?

Aelqice_x_


Also, ich denke mal, hier geht es nicht allein ums "LERNEN " oder "KÖNNEN", sondern eher ums "DÜRFEN". Übt ein Mitarbeiter diese Tätigkeiten ohne entsprechendes Diplom bzw. Zertifikat aus, kann dies große Haftungsproblematiken (sowohl für den Mitarbeiter als auch für das Unternehmen) nach sich ziehen, sofern etwas passieren sollte.

Ich verstehe jedoch nach wie vor nicht, warum so etwas nicht beim Erstgespräch thematisiert wird.

bDeetelejuiTce21


Ähm Huhngesicht. Krankenschwester ist ne 3 jährige Ausbildung und erfordert einiges mehr als nur den Hintern abzuwischen. Ich glaub wegen Leuten wie du die glauben "das kann jeder machen" hat der Beruf auch so ein mieses ansehen, wird scheiße bezahlt und ist in den Augen vieler ja total simpel und lächerlich.

bsee~tlejMuice21


Und ich denke Alice hat recht, wie gesagt als nicht mal KPH darfst du echt nur reine Grundpflege machen, solche Touren sind gerade in kleinen Firmen gar nicht planbar... vielleicht hatten sie auch einfach nur jetzt ne Bewerbung einer KS oder Altenpflegerin vorliegen und haben die daher genommen? vorher hätten sie es evtl mit dir versucht auch wenn es rechtliche Grauzone ist... so wird es dir dann leider immer gehen.

hcuhng2esxicht


@ beetlejuice21

Ähm Huhngesicht. Krankenschwester ist ne 3 jährige Ausbildung und erfordert einiges mehr als nur den Hintern abzuwischen.

Laut der TE wurden Arzthelferinnen und Altenpflegerinnen gesucht und als Arzthelferin (Beruf der TE) duerfte das medizinische Wissen meiner Vermutung nach ausreichend sein. Meine Frage zielte darauf ab, was man da nun noch zusaetzlich an Wissen erwerben muss, was sich aus der Taetigkeit heraus nicht von selbst ergibt.

Wenn ich das richtig aus der Darstellung entnehmen konnte, fahren die mit einem Auto von Haus zu Haus und betreuen Pflegefaelle. Ich erkannte ja schon ausdruecklich den Wert dieser Arbeit an, aber was man da speziell erlernen muss, was eine Arzthelferin nicht kann, verstehe ich nicht. Es wuerde mich auch wundern, wenn solche Teams (wenn es denn mehrere Personen sind) immer aus ausgebildeten Kraeften bestehen. Viele Subtaetigkeiten koennen auch von totalen Laien ausgefuehrt werden. Sonst waere es ja auch gar nicht moeglich, dass viele Pflegefaelle nur von Angehoerigen gepflegt werden.

Bwraunesle$dersofa


@ Huhngesicht

Was muss man da konkret zusaetzlich lernen, was man mit medizinischem Vorwissen nicht sowieso (sogar ueberqualifiziert) schon weiss?

Ich habe Arzthelferin gelernt, arbeite also in einer Arztpraxis, schreibe EKGs oder EEGs, lege Verbände an, nehme Blut ab, helfe bei kleinen chirurgischen Eingriffen, mache die Verwaltung und Abrechnung etc.

Ich habe NIE die Pflege alter Menschen erlernt und auch nicht, wie man diese beobachtet, um festzustellen, wie es ihnen geht. Auch die Pflegedokumentation habe ich nie gelernt.

Wie sahen Deine 1,5 Wochen Alltag denn aus?

Ich musste um 7 Uhr morgend dasein, meine Kollegin und ich hatten eine bestimmte Tour, die 3-4 Stunden dauerte. Meine Kollegin hat die Patienten versorgt, ich sollte beobachten und mir Notizen machen. Nach anderthalb Wochen (also 9mal mitfahren), sollte ich dan mal ran. Da aber Welten zwischen GUCKEN und MACHEN liegt, musste ich ein paar mal nachfragen. Es waren aber wirklich wichtige fragen, zb Wie verschließe ich den Katheter jetzt richtig? Meiner Meinung nach bin ich verpflichtet dazu, solche Fragen zu stellen, wenn ich unsicher bin, da es um den Patienten geht.

Das war der springende Punkt. Die Kollegen dort haben halt gemerkt, dass zwischen Arzthelferin und Altenpflegerin ein Unterschied liegt.

Viele Subtaetigkeiten koennen auch von totalen Laien ausgefuehrt werden. Sonst waere es ja auch gar nicht moeglich, dass viele Pflegefaelle nur von Angehoerigen gepflegt werden.

Ich hatte auch vorgeschlagen, dass ich "klein" anfange. Also nicht mit großen Waschungen, sondern es gab auch Patienten dort, die brauchten nur einen Verband+Salbe angelegt bekommen oder Blutzucker messen oder Insulin spritzen. Das habe ich in meiner Ausbildung alles gelernt. Bei manchen mussten wir auch nur Frühstück vorbereiten und die Leute eben schnell aus den Bett holen. Aber daraufhin wurde entgegnet, dass es nicht möglich sei, Touren so auseinanderzupflücken für mich.

@ Alice

Übt ein Mitarbeiter diese Tätigkeiten ohne entsprechendes Diplom bzw. Zertifikat aus, kann dies große Haftungsproblematiken (sowohl für den Mitarbeiter als auch für das Unternehmen) nach sich ziehen, sofern etwas passieren sollte.

:)^

Ich verstehe jedoch nach wie vor nicht, warum so etwas nicht beim Erstgespräch thematisiert wird.

Nun, ich hatte mehrmals deutlich gesagt, dass mir einiges an Wissen fehlt und ich gründlich eingearbeitet werden muss, auch auf die Gefahr hin, dass ich direkt abgelehnt worden wäre. Aber sie meinten, es wäre kein Problem, absolut familiäres Verhalten dort......

B!raunes*leders[ofxa


@ beetlejuice21

wird scheiße bezahlt

Zu diesem Thema: Ich hätte in der ambulanten Pflege mit 8,50 Euro netto/Stunde angefangen, als Arzthelferin verdiene ich lächerliche 7 Euro netto/ Stunde (und das als Fachkraft mit dreijähriger Ausbildung :|N )


Ich möchte nocheinmal sagen, dass ich Absagen gut wegstecken kann und ich mich davon auch nicht einschüchtern lasse. Was ich krass fand war, wie plötzlich denen eingefallen ist, dass ich doch ungeeignet bin und vorallem die Art und Weise (darüber habe ich heute Nacht geträumt :-/ ).

hGuhnguesicVhxt


Ich habe Arzthelferin gelernt, arbeite also in einer Arztpraxis, schreibe EKGs oder EEGs, lege Verbände an, nehme Blut ab, helfe bei kleinen chirurgischen Eingriffen, mache die Verwaltung und Abrechnung etc.

Ich habe NIE die Pflege alter Menschen erlernt und auch nicht, wie man diese beobachtet, um festzustellen, wie es ihnen geht. Auch die Pflegedokumentation habe ich nie gelernt.

Vielleicht lag hier auch das Problem? Die arzthelferische Taetigkeit ist anscheinend anspruchsvoller im handwerklichen Sinn, waehrend man im Pflegedienst eher "zupacken" muss. Und letzteres duerfte vermutlich recht schnell erlernbar sein (das habe ich zufaellig mal im Fernsehen gesehen, weil sich die Pflegekraefte ueber diesen albernen Aufwand jeden "Pups" in ein Formular eintragen zu muessen, beschwerten. Wie lernt man denn alte Menschen zu beobachten? Wenn sie Dir vorwarfen, Du koenntest das nicht, dann klingt das nach Vorwand.

Ich musste um 7 Uhr morgend dasein, meine Kollegin und ich hatten eine bestimmte Tour, die 3-4 Stunden dauerte. Meine Kollegin hat die Patienten versorgt, ich sollte beobachten und mir Notizen machen. Nach anderthalb Wochen (also 9mal mitfahren), sollte ich dan mal ran. Da aber Welten zwischen GUCKEN und MACHEN liegt, musste ich ein paar mal nachfragen. Es waren aber wirklich wichtige fragen, zb Wie verschließe ich den Katheter jetzt richtig? Meiner Meinung nach bin ich verpflichtet dazu, solche Fragen zu stellen, wenn ich unsicher bin, da es um den Patienten geht.

Ich koennte mir gut vorstellen, dass das der entscheidende Punkt war. Mir laege so eine Taetigkeit auch nicht, aber vermutlich haben die gedacht, Du packst dann kraeftig zu zack zack sauber gewischt, schnell fertig und weiter zum naechsten Patienten. Zoegerliches Fragen, Bedenken u.ae, dafuer haben die vermutlich gar keine Zeit (auch wenn das eine Schande ist). Die haben vielleicht gleich gemerkt, dass Dir das eigentlich gar nicht liegt.

Viele Subtaetigkeiten koennen auch von totalen Laien ausgefuehrt werden. Sonst waere es ja auch gar nicht moeglich, dass viele Pflegefaelle nur von Angehoerigen gepflegt werden.

Ich hatte auch vorgeschlagen, dass ich "klein" anfange. Also nicht mit großen Waschungen, sondern es gab auch Patienten dort, die brauchten nur einen Verband+Salbe angelegt bekommen oder Blutzucker messen oder Insulin spritzen. Das habe ich in meiner Ausbildung alles gelernt. Bei manchen mussten wir auch nur Frühstück vorbereiten und die Leute eben schnell aus den Bett holen. Aber daraufhin wurde entgegnet, dass es nicht möglich sei, Touren so auseinanderzupflücken für mich.

Siehe oben. Ich denke, das hier das Problem lag. Du duerftest eine falsche Vorstellung von dem Job haben (ich habe selbst keine Ahnung, sondern spekuliere nur). Alte Menschen "abfertigen" hat nichts mit dem anspruchsvollen Pflegen im Sinne aerztlicher Taetigkeit zutun. Da muss man anzunehmend zupacken koennen und alles so schnell wie moeglich durchziehen.

Zu diesem Thema: Ich hätte in der ambulanten Pflege mit 8,50 Euro netto/Stunde angefangen, als Arzthelferin verdiene ich lächerliche 7 Euro netto/ Stunde (und das als Fachkraft mit dreijähriger Ausbildung

Das ist ja total extrem. Du verdientest 1120 Euro brutto im Monat?? Das tangiert ja schon die Armutsgrenze. Bei Arzthelferinnen stellte ich mir eigentlich einen recht gut bezahlten Beruf vor. In einer netten Privatklinik, der reiche Schoenheitschirurg der zahlt gerne und gut.

KMadhBidxya


Wie wäre es denn mit medizinischem Sekretariat?

Oder medizinisches Schreibbüro, kannst Du 10-Finger-System?

Unsere Bürokräfte haben teilweise eine Ausbildung als Arzthelferin gemacht, vielleicht wäre das also etwas, bei dem deine fachlichen Kenntnisse Dir weiterhelfen.

KEadhi?dxya


Bei Arzthelferinnen stellte ich mir eigentlich einen recht gut bezahlten Beruf vor. In einer netten Privatklinik, der reiche Schoenheitschirurg der zahlt gerne und gut.

Die Arzthelferinnern bei den Hausärzten schmeißen fast die ganze Praxis: Terminplanung, Telefon, vorbereitete Rezepte und Überweisungen drucken und unterschreiben lassen, Koordination der im Wartezimmer wartenden Patienten, Blutentnahmen etc...

... als ich krank war, habe ich teilweise im Gang der Praxis gesessen, und es kamen unglaublich viele Patienten, die nur von den Arzthelferinnen betreut wurden und den Arzt gar nicht sehen mussten.

Keine Ahnung was die alles gemacht haben, die sind ja in ein Räumchen gegangen und haben die Tre zugemacht, aber das ging zackzackzack einer nach dem anderen – und dazu dann noch Telefon, Terminplanung, nachfragende Patienten aus dem Wartezimmer, Überweisungen & Rezepte drucken und unterschreiben lassen und und und.

kein Job, den man so haben möchte.

btee@tlvejtupicex21


@ huhngesicht:

man merkt einfach nur, dass du da echt wenig ahnung hast... schönheitsklinik? netter chefarzt? und wer arbeitet bei den 1000000 Ärzten hinterm Tresen? Und du glaubst die verdienen gut? ich krieg 10,00 brutto die Stunde mit Nachtidensten, feiertagen wochenenden und ner locker 48 stunden woche... und ich arbeite im intensiv bereich, da werden wirklich nur echte Fachkräfte angestellt.

Die einstellung "Hintern abwischen kann ja jeder" da werd ich echt aggressiv... als wäre es das... stimmt, das können auch angehörige.... komisch das die es dann nicht machen ??? ? wenn es doch das einzige ist was man tun muss... *augenroll*

Und zum Thema klein anfangen, gerade Verbände anlegen sind eben KEINE Grundpflege und dürfen NUR von examiniertem Pflegepersonal durchgeführt werden. Ob man das als MFA lernt, keine ahnung, aber ich weiß, dass das bei uns auch keine durften (bei uns heißt in dem Fall als ich in der Ausbildung ambulante Pflege mitgefahren bin 12 wochen, da gabs 2 touren nur für die Laienkräfte, Arzthelferinnen und die haben echt nur frühstück gemacht und strümpfe angezogen)

Selbst wenn man es kann die KK zahlt es einfach nicht. Die Pflegekasse zahlt, eben weil es die Grundpflege ist. Behandlungspflge wird mit der KK abgerechnet und da musst du das Examen vorweisen.

hxu%hngesixcht


Die Arzthelferinnern bei den Hausärzten schmeißen fast die ganze Praxis: Terminplanung, Telefon, vorbereitete Rezepte und Überweisungen drucken und unterschreiben lassen, Koordination der im Wartezimmer wartenden Patienten, Blutentnahmen etc...

... als ich krank war, habe ich teilweise im Gang der Praxis gesessen, und es kamen unglaublich viele Patienten, die nur von den Arzthelferinnen betreut wurden und den Arzt gar nicht sehen mussten.

Keine Ahnung was die alles gemacht haben, die sind ja in ein Räumchen gegangen und haben die Tre zugemacht, aber das ging zackzackzack einer nach dem anderen – und dazu dann noch Telefon, Terminplanung, nachfragende Patienten aus dem Wartezimmer, Überweisungen & Rezepte drucken und unterschreiben lassen und und und.

kein Job, den man so haben möchte.

Waere das besser bezahlt, klingt das doch nach einem guten Job. Abwechslungsreich, nicht langweilig, mit Verantwortung ohne Ueber- oder Unterforderung. Aktiv und nicht anspruchslos, aber auch nicht koerperlich oder intellektuell stressig. Sowas will man nicht?

bTeetrlej~uice2x1


nicht stressig?? in welcher Welt lebst du eigentlich? lach

Da blaffen dich dauernd Patienten an weil sie denken sie wären der König auf Erden und der einzige Patient in dem Laden...

Da hast du den Chef (arzt) hinter dir, der ungeduldig wird, und sehr oft unfair, weil auch er unter strom steht... musst 100 Arme gleichzeitig haben....

Und du bist sicher überfordert... lach aber schön wenn du den neuen Traumberuf gefunden hast ;-)

h7uhnggesixcht


man merkt einfach nur, dass du da echt wenig ahnung hast... schönheitsklinik? netter chefarzt? und wer arbeitet bei den 1000000 Ärzten hinterm Tresen? Und du glaubst die verdienen gut? ich krieg 10,00 brutto die Stunde mit Nachtidensten, feiertagen wochenenden und ner locker 48 stunden woche... und ich arbeite im intensiv bereich, da werden wirklich nur echte Fachkräfte angestellt.

10 Euro nannte ich immer noch (zu) wenig, aber immerhin schon mehr als 7. Zudem gibt es vermutlich solche und solche Arbeitsplaetze. Der Chefarzt der privaten Schoenheitsklinik braucht ja auch eine Arzthelferin.

Die einstellung "Hintern abwischen kann ja jeder" da werd ich echt aggressiv...

Ich bezog mich auf die einfachsten Pflegedienste und betonte die Achtung, die ich vor dieser Taetigkeit habe. Nur koennen, kann das jeder.

als wäre es das... stimmt, das können auch angehörige.... komisch das die es dann nicht machen ?

Meine Mutter starb recht qualvoll ueber einen laengeren Zeitraum. Die notwendige Pflege fuehrten mein Vater mit Hilfe meiner Grossmutter und meiner Schwester aus.

Wie muehsam das ist, weiss ich, aber man muss das nicht lernen.

wenn es doch das einzige ist was man tun muss... *augenroll*

Und zum Thema klein anfangen, gerade Verbände anlegen sind eben KEINE Grundpflege und dürfen NUR von examiniertem Pflegepersonal durchgeführt werden.

Aber genau das hat die TE doch erlernt. Oder reicht die Qualifikation Arzthelferin nicht aus, um Verbaende anzulegen?

Ob man das als MFA lernt, keine ahnung, aber ich weiß, dass das bei uns auch keine durften (bei uns heißt in dem Fall als ich in der Ausbildung ambulante Pflege mitgefahren bin 12 wochen, da gabs 2 touren nur für die Laienkräfte, Arzthelferinnen und die haben echt nur frühstück gemacht und strümpfe angezogen)

Ich verstehe den Satz nicht. Galten die Arzthelferinnen als Laienkraefte und diese durften nur Fruehstueck machen? Was ist das denn fuer eine Verschwendung von manpower? Machen im Pflegedienst die einfachen Taetigkeiten wie Waschen usw nicht mindestens 80% aus? Je nach Teamgroesse wuerde ich da maximal eine ausgebildete Toppflegekraft und/oder Arzthelferin plus notwendige Anzahl Ungelernte erwarten. Das gaebe Menschen ohne Ausbildung Arbeit und hielte die Kosten in Grenzen.

Selbst wenn man es kann die KK zahlt es einfach nicht. Die Pflegekasse zahlt, eben weil es die Grundpflege ist. Behandlungspflge wird mit der KK abgerechnet und da musst du das Examen vorweisen.

Was faellt denn alles unter Behandlungspflege, und wie gross ist deren Anteil an der Gesamtpflegearbeit?

h;uhngecsichxt


nicht stressig?? in welcher Welt lebst du eigentlich? lach

Da blaffen dich dauernd Patienten an weil sie denken sie wären der König auf Erden und der einzige Patient in dem Laden...

Da hast du den Chef (arzt) hinter dir, der ungeduldig wird, und sehr oft unfair, weil auch er unter strom steht... musst 100 Arme gleichzeitig haben....

Ich versuche nur, mir aus den Schilderungen ein Bild zu machen. Die wenigstens Jobs sind voellig stressfrei, es klingt nur relativ angenehm.

K/Mo:ody


Ich versuche nur, mir aus den Schilderungen ein Bild zu machen. Die wenigstens Jobs sind voellig stressfrei, es klingt nur relativ angenehm.

Ich wirkte mal an einer Studie mit, die eigentlich einen anderen Hintergrund hatte, aber ein nettes Nebenergebnis war, dass die Arzthelferinnen in einer Gemeinschaftspraxis einen höheren Anteil bestimmter Stresshormone im Blut hatte, als die Börsenbroker, die auch daran teilnahmen (beide nach acht Stunden Arbeit).

Aber man beachte den Verdienst beider Jobs...

Kein Job, den ich für das Geld machen möchte – jedenfalls nicht in Deutschland.

Meine Mutter starb recht qualvoll ueber einen laengeren Zeitraum. Die notwendige Pflege fuehrten mein Vater mit Hilfe meiner Grossmutter und meiner Schwester aus.

Wie muehsam das ist, weiss ich, aber man muss das nicht lernen.

Ja, ich habe auch meine Mutter gepflegt, die schwer krank war und dann starb. Ehrlich, ich möchte nicht wissen, was ich ihr manchmal mit meiner Unwissenheit und der Unkenntnis der notwendigen Handgriffe antat.

Zum Glück konnte ich mir den Rat einer Freundin einholen, die Krankenschwester ist und mir viel zeigte.

Seit dem weiß ich, dass mehr dazu gehört, als einen Waschlappen zu schwingen und habe einen Heidenrespekt vor allen pflegerisch tätigen Menschen.

Besagte Freundin hat übrigens auch einen Pflegedienst, bei dem sie Arzthelferinnen beschäftigt. Tatsächlich arbeiten diese aber bei ihr im Büro und kümmern sich um die Abrechnung.

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