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Als Arzthelferin im Pflegeberuf, warum lässt man mich nicht?

HheliQa 8x0


Wie gesagt, war nur so ne Idee mit dem Verkürzen.. Mein Ex hat damals KFZ Elektriker gelernt und danach CNC Fräser, dem glaub ich wurde ein Jahr erlassen. Aber nagel mich nicht fest, ich komm von Land ;-D

@ huhngesicht

Stadler heisst er, Ernesto Stadler.

Und solche Praxen gibt es tatsächlich noch, hier bei mir in der tiefsten Provinz. Wobei man bei meinem HA auch schon langsam merkt dass die Damen immer mehr Streß haben. Früher wars da auch noch gemütlicher. Aber ich möcht nicht wissen wies in einer großen Gemeinschaftspraxis in Berlin zugeht. :-o

b-eet|lejuixce21


Ich sag ha nicht, dass kürzen generell niemals möglich ist (bei anderen Berufen kenn ich mich erst recht nicht aus). Ich weiß nur, dass viele in meinen Jahrgängen es mit so manchem versucht haben (z.b. eine KPH) aber das es nicht geht macht in diesen besonderen Blockunterrichten auch Sinn... man lernt ja nicht das erste jahr genau das was die KPH gelernt hat, da wäre in allen 3 jahren was von drin. Und nicht alles baut aufeinander auf... und immer ca 4-6 Wochen Schule und 6-8 Wochen Station und im Krankenpflegegesetz steht sogar drin wieviele Stunden du auf welcher Station verbracht haben musst um zugelassen zu werden zur Prüfung...

So strikt hab ich das noch nirgendwo gehört... da hast du mit Fehlzeiten an der falschen Stelle schon mal echt ein Problem... und bei mehr als 10% Fehlzeit in Theorie oder Praxis und du darfst teilweise ein ganzes Jahr dranhängen... oder nacharbeiten oder oder....

War schon a) echt schwierig da durchzublicken und b) teilweise schon überzogen

BhraYun`esdlbedenrsoxfa


Haalo alles zusammen, jetzt äußere ich mich auch noch mal zum Thema, vorallem mal, wie ICH meinen Beruf erlebt habe. Ich habe schon in zwei großen Gemeinschaftspraxen (also mit 2-3 Chefs) gearbeitet und auch davor habe ich in zwei großen Praxen Praktika gemacht und diese Zitate hier beschreiben meinen Beruf, meine Erlebnisse und meine Gefühle am besten:

die sind ja in ein Räumchen gegangen und haben die Tre zugemacht, aber das ging zackzackzack einer nach dem anderen – und dazu dann noch Telefon, Terminplanung, nachfragende Patienten aus dem Wartezimmer, Überweisungen & Rezepte drucken und unterschreiben lassen und und und.

Da blaffen dich dauernd Patienten an weil sie denken sie wären der König auf Erden und der einzige Patient in dem Laden...

Da hast du den Chef (arzt) hinter dir, der ungeduldig wird, und sehr oft unfair, weil auch er unter strom steht... musst 100 Arme gleichzeitig haben....

dass die Arzthelferinnen in einer Gemeinschaftspraxis einen höheren Anteil bestimmter Stresshormone im Blut hatte, als die Börsenbroker, die auch daran teilnahmen (beide nach acht Stunden Arbeit).

Die haben eigentlich um 12 Uhr die Praxis zu und 3 Stunden Patienten-Pause, davon 1 Stunde Mittagspause – oft habe ich mitbekommen, dass die Patienten bis 15 Uhr dort saßen und es effektiv keine Pause gab (weil ich einer dieser Patienten war) und die sich kaum für eine halbe Stunde Essen vom Platz losreißen konnten.

der Stress auf dem Laerm, dem Zeitdruck und der enormen Verantwortung beruht

Des weiteren sehe ich da selten jemanden normal gehen – alle bewegen sich im Laufschritt.

Tatsächlich empfinde ich die Lärmbelastung schon als immens. Abgesehen von dem ständigen Geräuschpegel der klingelnden Telefone, dem ewigen Gebrabbel aus dem Wartezimmer, surrt die Klimaanlage und man hört von zeit zu zeit die Gipssäge. Weinende Kinder, komische Geräusche aus dem ambulanten OP – das ist nicht gerade ein Wellnesstempel.

aber sicher keinerlei pflegerische Sachen zum Thema Waschen, Mobilisieren, Proyphlaxen, Dekubitalpflege.. ich glaub nicht das die jemandem schon mal Zähne geputzt haben. beim duschen geholfen haben oder sonstiges...


Ich habe auf meinen erlernten Beruf kaum mehr Lust. Ich bin damals von meinem Vater aufs übelste bedrängt worden, die Ausbildung als MFA/Arzthelferin zu machen, daher meine Berufswahl. Könnte ich die Zeit zurückdrehen, würde ich wohl eine Ausbildung als Altenpflegerin machen. Könnte ich zwar jetzt auch noch nachholen, ich weiß aber effektiv nicht wie ich das finanziell hinbekommen soll.

Eine Möglichkeit wäre noch in einem großen Klinikum eine Stelle als Arztsekretärin zu ergattern, die Stellen sind aber sehr beliebt und schnell weg.

Mir fällt aber keine andere Möglichkeit ein, einer Arztpraxis zu entkommen. Ich könnte auf 50-75 % Basis arbeiten und der Rest mit einem 400 Euro Job ausgleichen. das überlege ich schon die ganze Zeit, also vllt noch nebenbei an einer Tankstelle oder in einem Supermarkt zu arbeiten, dann wäre ich der 40 Stunden (oder mehr) Woche in einer Praxis enrkommen.....

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