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Studium abbrechen?

l]öwwin88 hat die Diskussion gestartet


Hallo liebe med1'ler *:)

Ich wende mich an euch,weil ich gerade wirklich nicht weiter weiß.. Vielleicht fang ich erst einmal an meine Situation zu schilden:

Seit Oktober 2011 studiere ich im 1.Semester (ja erst das erste Semester) und nun stehe ich vor den Prüfungen. Mein Problem ist, dass ich mir das alles irgendwie "einfacher" vorgestellt habe. Nein, ich bin nicht dumm bzw auf den Kopf gefallen,aber irgendwie macht mich das Studieren nicht glücklich. Ich habe meine allgemeine Fachhochschulreife(FOS) von 2008-2010 nachgeholt,weil ich dachte- that's it! du wirst studieren. Dazu muss ich sagen, dass ich davor mein Abi abgebrochen hatte,weil ich damals schon den Leistungsdruck nicht standhalten konnte und auch zusätzlich noch in Behandlung war, wegen Anorexie ect... Nun stehe ich wieder vor dem Problem-

ich komme nicht mit der Lernerei und dem Druck zurecht. Ich breche regelmäßig in Tränen aus,wenn ich etwas nicht kapiere. Man sagt mir oft, dass ich mich selbst zu sehr unter Druck setze und mich nicht verrückt machen soll, bevor ich überhaupt die Prüfungen geschrieben habe. Aber ich schaffs nicht. Das alles macht mich so wirr, dass ich mich gar nicht aufs Lernen konzentrieren kann. Unter der Woche geht es,aber am WE ist es Horror pur. Das alles überfordert mich dermaßen, dass meine Essstörung wieder extreme Formen angenommen hat. Ich muss noch dazu erwähnen, dass ich noch nie richtig stabil war was meine Essstörung angeht. Auch nicht nach Ende meiner Therapie letzten Jahres im August. Außerdem habe ich finanzielle Probleme,weil ich für den Umzug einen Dispo aufgenommen habe und monatl. absteuern muss. Zumal ich mich hier in der neuen Stadt wenig angekommen fühle. Als ich für das Studium ein Praktikum machen musste, war es alles anders. Auch erinnere ich mich gerne an das Schulpraktika zurück. Das Arbeiten hat mir mehr Freude gemacht. Morgens aufstehen, zur Arbeit gehen und am Abend heimkehren. Das Studieren an der FH hat diese Struktur nicht und mir fehlt irgendwie dieses geregelte im Alltag.

Was soll ich tun? Das Studium einfach so abbrechen bzw parallel nach einen Ausbildungsplatz ausschau halten? Aber ich mein... ich bin nun schon 23 Jahre und jünger werde ich auch nicht. Dann möchte ich nicht, dass jemand enttäuscht von mir ist. Z.B meine Mutti... :-( Doch dann widerrum bin ich zweigeteilt... Ich bin wirklich verzweifelt und weiß nicht was ich tun kann.

Antworten
n[aj&ana-g-ut


Hallo Löwin,

meinem Eindruck nach sind die Probleme im Studium vor allem ein Symptom. Die Ursachen dahinter ist deine Essstörung, und dahinter stecken vermutlich noch einmal andere Dinge, wie vielleicht deine Erwartungen an dich selbst oder die deiner Mutter? Auf jeden Fall ist das Problem zu komplex, als dass du es alleine mit "Bordmitteln" lösen könntest.

Als erste Anlaufstelle würde ich dir die Psychosoziale Beratung an deiner FH empfehlen. Dort kommen öfter Leute wie du vorbei ;-), die kennen die Situation und können dir hoffentlich einen Psychotherapeuten nennen, bei dem du kurzfristig unterkommst. Eine Essstörung ist eine große Belastung, da darf man Hilfe brauchen.

Zweiter Tip von mir: Triff jetzt keine schwerwiegenden Entscheidungen. Wenn du jetzt aus deiner aktuellen Situation das Studium abbrichst, tut es dir hinterher vielleicht leid. Erkundige dich z. B. erstmal nach einem Urlaubs- oder Krankheitssemester. Damit hättest du zeitlich etwas Luft, bevor du dich definitiv entscheiden musst, ob du das Studium zuende bringen willst oder nicht.

Du schreibst, dass dir die vorgegebene Struktur im Praktikum gutgetan hat. Kannst du dir so eine Struktur für ein paar Wochen selbst vorgeben? Vielleicht hilft das erstmal aus dem Loch heraus.

Alles Gute!

l~öwinx88


Hallo najagut,

erst einmal danke für die Antwort. Die Sache mit dem Sozialdienst kam mir auch und ich hab heut früh deswegen schon eine Mail mit Anfrage für ein Beratungstermin an den zuständigen Berater gestellt. Denn mitlerweile denke ich,dass alles was du schreibst richtig ist. Meine Krankheit und das viele ungeklärte dabei nimmt mir die Freude am Studium und lernen. Ich mache alles auf biegen und brechen und setze mich extrem selbst unter Druck. Nun kann ich im Grunde genommen nur schauen was die Zeit bringt und wie die Prüfungen werden.

Im Praktika hatte ich eben sehr viel Spaß an der praktischen Arbeit. Die Arbeit zusammen/für Menschen zum Beispiel. Zu wissen,dass man etwas Gutes getan hat.

n-ajahnagxut


Hey Löwin, dann hab ich ja ganz gut geraten ;-)

Im Praktika hatte ich eben sehr viel Spaß an der praktischen Arbeit. Die Arbeit zusammen/für Menschen zum Beispiel. Zu wissen,dass man etwas Gutes getan hat.

Könntest du denn dort noch einmal eine Weile arbeiten? Ich habe wieder den Hintergedanken, dass du Zeit brauchst, um dich zu stabilisieren.

EWhemaligwer NutRzeir (E#3275731)


Das Problem mit dem Leistungsdruck hast du in einer Ausbildung aber auch, da vielleicht auch noch etwas extremer, weil du da deine Prüfungen machen musst wenn sie vorgeschrieben sind.

Arbeiten ist gut und schön, aber so wie du das beschriebst ist es frühstens nach der Ausbildung. In der Ausbildung musst du ja nun mal auch lernen und das eben neben der normalen Arbeit.

Du solltest vielleicht erst einmal deine psychischen Probleme angehen bevor du eine Entscheidung triffst. Nimm im nächsten Semester ein Krankheitssemester und kümmer dich erst einmal um deine Gesundheit.

leöwinx88


@ mellimaus21

das ist mir schon klar^^ ich nehm nichts auf die leichte schulter o.ä. aber ich weiß gerade nicht, ob es an meiner labilen verfassung oder was auch immer liegt, dass mir das studium und die ganze fachrichtung keine freude bereitet. ich hab andere erwartungen in das studium gesetzt und es macht mir keine freude. ich weiß,dass das leben nicht immer spaß macht...

so ein urlaubssemester o.ä. kann ich nicht einfach beantragen. ich mein, was erzähl ich meiner mutter zb. ich habe wegen meiner krankheit nie rückhalt erhalten o.ä. und über das thema wird zb auch nicht gesprochen. es ist tabu. zumal mich meine mutti auch nicht versteht. aber wie auch... ich versteh es selbst kaum.

l\öTwi(n8x8


@ najagut

nein in das praktikum kann ich leider nicht zurück,denn es ist ein betrieb bei meinem alten wohnort. ich bin ja wegen dem studium umgezogen.

S!unGfl1owIerx_73


Es geht nicht um Deine Mutter, es geht um DEIN Leben.

Was erzählst Du Ihr, wenn Du jahrelang so tust, als ob Du studierst – aber nie zu einem Abschluss kommst bzw. im allerschlimmsten Fall zwangsexmatrikuliert wirst?

Ich habe mein erstes Studium (Abi erst mit 22 nachgemacht) auch abgebrochen. Habe schon vor Weihnachten gemerkt, dass ich a) nicht zurechtkomme mit dem Lernpensum und b) dass es doch nicht mein Fach ist bzw. ich zu viele Lücken in essentiellen Fächern habe.

Ich habe das 2. Semester dann noch gemacht... einige Scheine erworben, wo ich gedacht habe, dass sie mir evtl. bei anderen Studiengängen helfen könnten.

Habe damals Biochemie studiert, aber halt massive Lücken in Chemie gehabt. Biologie erschien mir als Alternative, da es weniger Chemie gewesen wäre und ich in den anderen Fächern dann doch gut zurechtkam. Was mir zeigte, dass es (nicht nur) an mir liegt (= Studieren ist gar nichts für mich), sondern halt an Wissenslücken. Gepaart mit erheblichen Versagensängsten. Kurzum: Der Studiengang war nichts für mich.

Habe dann überlegt, was ich alternativ machen könnte. Hatte einen Ausbildungsplatz zur MTA. Merkte da aber, dass best. Probleme (Perfektionismus, Versagensängste) bleiben werden. Und ich DEN Job auch nicht den Rest meines Lebens machen will.

Parallel habe ich mich für andere Studiengänge interessiert... und mich für meinen geheimen Traum (Psychologie) beworben. Was ich ursprünglich nicht gemacht hatte, da mich die danach erforderlicher Weiterbildung abschreckte. Habe dann aber einen Platz bekommen... das Studium war anspruchsvoll, aber es spielten keine Lücken meinerseits rein – und es gab nicht ständig in jedem Seminar Testate etc., so dass ich einfach auch mehr Eingewöhnungszeit hatte.

Was ich damit ausdrücken will:

Wie viel von den Problemen sind Probleme, die bei JEDEM Fach und ggf. auch einer Ausbildung mit wichtigen Prüfungen auftreten würden? Wenn DA das Hauptproblem liegt: Suche Dir Hilfe. Es gibt die Fachstudienberater, es gibt die allg. Studienberatung. Es gibt psychotherapeutische Ambulanzen. Alles Stellen, wo Du Hilfe bekommen kannst, wenn das Fach Dir Spaß macht und Du Dir selber mit Angst, Druck, Essstörung etc. im Wege stehst.

Wenn das Fach Dir aber grundsätzlich keinen Spaß macht... evtl. Wissenslücken eine Rolle spielen, die nur mit viel viel Mühe zu schließen sind: Dann könnte ein Abbruch sinnvoll sein. Auch, wenn es alles völlig anders ist, als gedacht (Fächer,...).

Aber versuche wirklich zu trennen, was am Fach liegt und was Probleme sind, die IN DIR stecken (Panik, Lernverhalten,... Ich hatte extrem zu kämpfen, dass man bei den Stoffmassen an der Uni einfach nicht mehr alles perfekt lernen kann).

Und:

Meine Faustregel ist (auch im Umgang mit Studenten; habe nämlich nach dem Diplom auch als Dozentin an der Uni gearbeitet): NIE einfach so abbrechen. Alternativen überlegen. Zum Arbeitsamt gehen, sich über alternative Berufe informieren, Bewerbungen für Ausbildungen schreiben. Ggf. Urlaubssemester einlegen, wenn Studiengebühren (je nach Bundesland) zum Problem werden.

Aber nicht aus Frust, Angst und Überforderung heraus vorschnell abbrechen – nur um dann zu merken, dass best. Probleme auch bei einer Ausbildung da sein werden.

nmajanMagut


so ein urlaubssemester o.ä. kann ich nicht einfach beantragen. ich mein, was erzähl ich meiner mutter zb. ich habe wegen meiner krankheit nie rückhalt erhalten o.ä. und über das thema wird zb auch nicht gesprochen. es ist tabu.

Schade, dass du mit deiner Mutter nicht reden kannst. Trotzdem: ist es das wert? Dich weiter quälen, nur um den schönen Schein aufrechtzuerhalten? Meiner Meinung nach Nein.

Und früher oder später wird ihr doch sowieso auffallen, dass du nicht funktionierst. Ich würde ein Gespräch darüber lieber zu einem Zeitpunkt deiner Wahl führen als erst dann, wenn du nichts mehr vertuschen kannst und mit ihr darüber reden MUSST. Bereite dich vor, überleg dir, was du sagen willst, und dann brings hinter dich.

l;öwi|n88


Wow, ich bin wirklich wahnsinnig dankbar für eure Antworten! @:)

Ganz allgemein- das Studium werde ich nicht unüberlegt einfach so abbrechen. Ich bewerbe mich schon seit ich darüber nachdenke nebenbei für Ausbildungsplätze. Bevor ich nichts anderes in der Hand hätte, würde ich niemals einfach alles "hinschmeißen", um dann in der Luft zu hängen. Das hab ich schon durch, als ich damals mein Abi geschmissen hatte. Aus diesen Fehler habe ich gelernt.

Wenn ich über den aktuellen Studiengang nachdenke, habe ich schon einige Wissenslücken, die mir auf die Füße fallen. Vorallem im Bereich Mathe und am Pc. Aber das sture auswendig lernen in den anderen Fächern zB liegt mir nicht. Botanik, Klimatologie ect. Es ödet mich an, um mal ganz hart zu klingen. Ich hatte diesen Studiengang nur als Alternative gewält,weil ich nach Nachholen der allgemeinen Fachhochschule nur an die FH konnte und in soziale Studiengänge nicht sofort(nur mit Wartezeit) reinkam. Ich weiß aber auch, dass ich nie der große Lerner war und wenn es sich dann noch um Fächer handelte,die mir keine Freude bereitet bzw keine Interesse wecken,war es doppelt so schwer. Ich hatte nach Abbruch meines Abis und nach der FH-Reife genug Zeit um mich zu "probieren" und dabei macht mir vorallem der Umgang mit Kindern und Menschen im Allgemeinen sehr viel Spaß. Ich kann zB auch aus meiner kleinen Schwester so viel Kraft schöpfen, dass meine Krankheit in den Hintergrund gerät. Sie versteht mich ohne Worte und das Lachen eines Kindes macht mich glücklich. Das ist eben auch ein Grund für mich über mein jetztiges Studium nachzudenken. Jetzt studiere ich Landschaftsarchitektur. Natürlich auch sehr interessant und eine gute Option. Aber will ich eine Option für mein späteres Leben?

Nun werde ich erst einmal versuchen einen Beratungstermin bei der Psychosozialen Beratung zu bekommen und dann zu schauen wie es für mich weitergeht bzw ob mir evtl einfach nur eine Art soziale Betreuung fehlt, wie zu der FOS-Zeit meine wöchentliche Therapiesitzung.

EchemaligXer Nut zer (~#32573x1)


so ein urlaubssemester o.ä. kann ich nicht einfach beantragen. ich mein, was erzähl ich meiner mutter

Das ist auch so ein Punkt. Was deine Mutter dazu sagt ist zweitrangig ....es geht hier um DICH und nicht um sie

lPumos Xmaxiema


Hallo Loewin,

ich finde, du kannst absolut stolz auf dich sein, weil du

- deine Essstoerung erkannt und

- dich deswegen in Behandlung begeben hast

sowie

- zu diesem Zeitpunkt eine Prioritaet gesetzt und das Abi eben erst einmal auf Eis gelegt hast.

Du hattest bzw. hast mit deiner Esstoerung ein nicht zu unterschaetzendes Problem und das wird dich wohl begleiten. Aber scheinbar hat deine Therapie es dir ermoeglicht, dein Abi noch nachzuholen?! Das ist doch toll! :)^ Du hast das bisher sehr gut gemacht und es waere schade, wenn du jetzt vorzeitig den Kopf in den Sand steckst! Studieren ist schwer (und zugegebenermaßen auch nicht fuer jedermann), aber wenn deine Probleme nicht gerade darin begruendet liegen, dass du kackefaul oder mehr auf Partys als am Lernen bist, wirst du – insbesondere in der Uni – diverse Anlaufstellen finden, die dir gerne weiterhelfen. Najanagut hatte dir schon die Psychologische Beratungsstelle ans Herz gelegt. Das halte ich auch fuer einen guten ersten Schritt. Unter Umstaenden ist auch das persoenliche Gespraech mit Dozenten und/oder dem Studienbuero zu empfehlen; wir sind alle nur Menschen und koennen einander nicht in die Koepfe gucken, deshalb musst du REDEN, dich OEFFNEN (hast du bestimmt auch schon oft genug in der Therapie zu hoeren bekommen ;-) ). Dann kommt auch eine Antwort – meistens eine ueberraschend positive.

Das gilt uebrigens auch fuer deine Kommilitonen: Block nicht ab und versuch nicht, alles zu wissen und alles prima zu koennen. Erwaehne mit einem Laecheln, dass nicht immer alles prima gelaufen ist in deinem Leben. Informier dich ueber Lerngruppen oder schlag selbst eine vor. Wenn du Fragen hast, frag, denn Wissenluecken haben die unangenehme Eigenschaft, schnell immer groeßer zu werden, wenn man sie nicht gleich schließt... und schon ist sie da, die "Abwaerts-Spirale" und der erfolgreiche Abschluss ds Studiums wird immer schwieriger. :=o

Natuerlich spricht auch nichts dagegen, ein paar Bewerbungen fuer Ausbildungsplaetze zu schreiben – das wuerde ja dann eh erst im Spaetsommer losgehen, oder?! Bis dahin haettest du noch ein zweites Semester Zeit. Das solltest du nutzen, besonders da dir das deutsche Bafög- sowie Unterhaltsrecht zugestehen, dich nach zwei Semestern "umorientieren" zu duerfen, du also ggf. auch wegen "Untauglichkeit" fuer dein aktuelles Fach den Studiengang wechseln darfst und dennoch ueber die gesamte Regelstudienzeit (unter besonderen Umstaenden, wie chronischer Erkrankung auch darueber hinaus...) finanzielle Unterstuetzung erhaeltst. Das kommende Semester koenntest du auch dazu nutzen, mal ein paar Lehrveranstaltungen in andern Fachbereichen zu besuchen und ggf. festzustellen, dass Studiengang XY dir viel mehr liegt als dein jetziges Fach?! :)*

Du hast also so einige Moeglichkeiten und noch ein bisschen Zeit, dich zu entscheiden. :)z Ich an deiner Stelle wurde mich aber in jedem Fall therapeutisch begleiten lassen, mit wenigstens einem Termin die Woche. Du solltest einfach jemanden an deiner Seite haben, der dich stets professionell "auffangen" kann. Ich habe auch so ein gewisses "Handicap" – da koennen mir aber keine noch-so-guten Freunde oder ein toller Partner helfen, sondern nur (m)ein Therapeut.

Ich wuensche dir erst einmal viel Kraft und Erfolg. @:)


PS: Ich hatte vor nicht allzu langer Zeit mal ein immenses Erfolgserlebnis: 80-Mann-Seminar, oller Dozent, noch olleres Sitzungsthema. Dozent erklaert irgendwas, mit Bezug auf Theorie soundso, "das duerfte Ihnen ja bekannt sein...!"... Die Studenten guckten etwa so (???), auf diese persoenliche Anrede hin dann ploetzlich so (:)z) oder so (:=o). Ich habe noch ein paar Minuten mit mir gerungen, dann gedacht "LMAA!", mich gemeldet und mit hochrotem Kopf gemeint, ich haette das von vorhin "ehrlich gesagt nicht so riiichtig verstanden"... Alle Augen auf mir, aber nur eine Handvoll so (:|N) – das waren halt die Oberchecker. Nein, die meisten guckten mich so (:)^) oder so (:)z) an. Der Dozent kurz etwas ueberrascht, meinte dann "kein Problem" und fing quasi noch einmal beim "Urschleim" an und nannte sogar einen Text, der "das Thema noch einmal anschaulicher erklaert". Tsa!... und am Ende der Sitzung kamen allen Ernstes 15 Leute zu mir und meinten "Danke, dass du dich getraut hast, zu fragen, ich hatte es auch nicht gepeilt!!"

Eigentlich doch super traurig, unter welchem Druck Studenten stehen, oder?! :-| ... Aber Mann, war ich stolz auf mich!! ;-D

l<umoms maGximxa


Oh... ist ja in der Zwischenzeit einiges passiert hier... :=o

Sunflower: :)^

Skunf,low>erx_73


@ Lumos:

Tja, der tolle Uni-Bluff. Alles können immer alles sofort... lernen tut natürlich auch keiner... Bullshit. Aber so richtig. Da platzt mir jedes Mal die Hutschnur.

Von einigen Überfliegern abgesehen ist Studium IMMER mit Lernen verbunden. Leider hängt es dabei längst nicht nur von der "Lernfähigkeit" ab, sondern davon, WIE man lernt (Stichwort Lerntechniken). Und v.a. auch, wie viel man sich selber zutraut, wie man unter Druck funktioniert,...

Ich hab' mein Vordiplom mit etlichen 3en bestanden. Nicht, weil ich zu doof war, sondern mir so viel Druck gemacht habe, dass ich kaum lernen konnte, weil gleich die Angst da war. Im Diplom sah die Welt völlig anders aus – weil ich bis dahin gelernt hatte, den Druck rauszunehmen und mir mehr zuzutrauen.

Leider entscheidet im Studium oft nicht Intelligenz über die Noten, sondern Selbstvertrauen.

E,mmJi92


ich komme nicht mit der Lernerei und dem Druck zurecht. Ich breche regelmäßig in Tränen aus,wenn ich etwas nicht kapiere.

ich habe sonst nichts anderes gelesen, aber mir geht es 100% genauso, hab auch das Abi abgebrochen vor ein paar Tagen weils mir ganz genauso ging, nur mut :)^ Du findest bestimmt eine Ausbildung die zu dir passt, vorallem wenn du jetzt aufhörst hast du noch chancen wegen Praktikas und so etwas fürn Sommer 2012 zu finden, machst du das jahr z.B zu ende sind die chancen weg ;-)

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