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Studium abbrechen?

E?hemal;iger Nutzerd (#32x5731)


Vor allem gibt es im Studium drei Kategorien an Menschen.

Kategorie 1: sagt offen und ehrlich wie es aussieht mit dem Lernstand

Kategorie 2: hat nie Zeit zum Lernen, hat auch (angeblich) nie gelernt vor der Klausur weil man so viel anderes zu tun hatte, hat ganz fürchterlich Angst durchzufallen, jammert nur rum wie schlecht er vorbereitet ist und schreibe – eine 1 .....(meine Lieblingsgruppe der Mitstudenten ]:D )

Kategorie 3: ist nur am lernen, Tag und Nacht, mach Land und Leute verrückt und allen die weniger tun ein schlechtes Gewissen ...

Die meisten an den Unis haben definitiv entweder das falsche Maß oder sind einfach total unehrlich und besch.... ihre Kommilitonen ;-D

lZöwi8n188


@ emmi92

das mag ja richtig sein, aber ich brech nichts ab, bevor ich nichts neues habe :-D dann häng ich in der luft und bekomme erst recht depressive schübe... das hab ich alles durch. aber das mit dem praktika ist eine gute begründung.

das mit den 3 typen an der uni/fh ist mir jetzt schon aufgefallen :=o

SSunNfloXwer_x73


@ Melli:

Perfekte Typisierung!

Typ 2 hasse ich auch... Typ 3 sehe ich nicht unkritisch – und die gibt's bei den Doktoranden noch gehäufter als unter den normalen Studenten. ]:D

E+hemaligier Nutz:er (v#325731)


@ Sunflower

Typ 2 habe ich eine Kommilitonin die immer mit mit Zug fährt. Hatte mir gerade erst wieder vorgejammert das sie vor lauter Arbeiten keine Zeit zum lernen hat, hatte aber die letzte Prüfung oh Wunder wieder mal mit ner 1,3 gemacht. Trotz gar keine Zeit zum lernen haben. Die können mir alle viel erzählen ]:D

Und Typ 3 haben ich auch einige von im Studiengang. Erste Vorlesung im Semester, Prüfungsform Hausarbeit. Keine 10 Minuten nach der Vorleung treffe ich sie im Treppenhaus mit 20 Büchern auf dem Arm, die braucht sie fpr die Hausarbeit ;-D andere haben sich nicht mal einen Gedanken um das Thema gemacht zu diesem Zeitpunkt ;-D

Ende vom Lied war, das Semester was 6 Wochen alt, sie hatte die Hausarbeit schon abgegeben ;-D

Man kann sich den Stress auch selber machen ;-D Problem ist nur, das sind meist die die trotz so viel Aufwand immer nur im Mittelfeld liegen. Na das kann ich auch bequemer haben ;-D

l/öwipn88


aber ihr würdet schon sagen, dass studieren nichts für jeden ist? ich mein, man merkt das ja oder? ob man mit dem studieren zufrieden ist. ich halte euch auf alle fälle auf dem laufenden was die sache mit der psychosozialen beratung angeht. dann schauen wir weiter. in einer woche habe ich auch die ersten prüfungen. wenn ich nur daran denke, wird mir schlecht. ich kam noch nie gut mit druck klar...ich muss lernen ausgeglichener zu werden. andere sind da voll locker. die fangen 3tage vor der prüfung mit lernen an.

ELhema7ligeEr Nutzer (t#325x731)


Mit Sicherheit ist studieren nicht für jeden was, es will ja auch nicht jeder. Die Frage ist halt auch was du gerne für einen Beruf ergreifen möchtest, weil bei vielen Berufen geht es heute ja schon nicht mehr ohne Studium.

Mach langsam, man braucht nicht immer Traumnoten im Studium und manchmal fällt es auch leichter als man dachte. Du schaffst das schon :°_

S<uniflo4werx_73


Schließe mich Mellimaus an:

Studieren ist sicherlich nicht für jeden... aber diejenigen, für die es so gar nichts ist, wissen das i.d.R. recht gut.

DU bist den großen Umweg (Abi-Abbruch, 2. Anlauf,...) gegangen. Hättest Dich auf dem Weg für diverse Ausbildungen interessieren und entscheiden können. Aber irgendwas hat dich an die Uni gezogen. WAS?

Und:

Was studierst Du aktuell? Du schriebst, eigentlich würdest Du gerne was Soziales studieren, aber hättest keinen Studienplatz bekommen. Vielleicht ist es das Fach... im Kontrast zu Deinen eigentlichen Wünschen... Schau' da mal hin. Ggf. müsstest Du schauen, wie Du zu einem entsprechenden Studienfach kommst.

Und: Warum was Soziales? Mit der Vorbelastung Essstörung würde ich da nicht ganz naiv rangehen, sondern die Motive hinterfragen (ist jetzt ganz neutral gemeint).

Jedenfalls stolpere ich bei Dir darüber, dass Du so viel mit Schule auf Dich genommen hast... während Du schon längst eine Ausbildung hättest machen können...

Bzgl. "Studieneignung":

Ich hab' nach dem Studium an der Uni gearbeitet... alles Ehrgeizlinge der Typen 2 & 3. Freizeitinteressen null, nur Fachliteratur. Hochkompetente Fachidioten; praktische Tauglichkeit: Nun ja. Aber Studium mit schlimmstenfalls 1,5 abgeschlossen. Alle sehr intellektuell.

Und ich habe gute Freundinnen aus dem Studium. Die eine 2 im Abschlusszeugnis haben... die nicht die tollen uni-Jobs gekriegt haben, sondern ganz praktisch arbeiten. Die ich aber für VIEL kompetenter halte.

Uni ist leider oft sehr wissenschaftlich, wenig praxisorientiert – was Praktiker abschreckt.

Aber das heißt nicht, dass man aufgeben muss/soll, nur weil man nicht so tolle Noten hat. Wenn der Job, der hinten bei rauskommt, Dich wirklich interessiert: Dann halte durch und gehe die offensichtlichen Probleme an.

Als ich damals Biochemie geschmissen habe und den Ausbildungsplatz zur MTA bekam, kam ein Thema sehr deutlich auf im Vorstellungsgespräch: Wir nehmen Sie nur ungern, vielleicht auch gar nicht. Weil Leute wie sie (Abi mit viel Ehrgeiz nachgemacht, aber dann Studienschock) doch wieder gehen. Entweder schon während der Ausbildung, wenn es zu einfach ist oder zu eintönig – und wenn die Krise überwunden ist. Oder nach dem Abschluss, weil es zu langweilig ist und nicht genügend Herausforderung bietet.

Lass' Dir das auch mal durch den Kopf gehen. Damals habe ich es vehement abgelehnt, aber rückwirkend muss ich sagen: Da war was dran!

T&opfsen20


Hallo Löwin88,

also ich würd mir das auch nochmal überlegen. Studiere selbst und mir fehlt ebenfalls diese Struktur und ich bin jedes Semester von Neuem bevor die Prüfungszeit beginnt in so einer Art "Panikphase" – d.h. ich bekomm Heulanfälle und hab riesige Angst, dass ichs nicht packe. Bin jz im 5. Semester.

Allerdings – und das ist denk ich schon ganz wichtig – habe ich sehr sehr viel dazugelernt. Im ersten Semester hab ich bereits Wochen vor den Prüfungen begonnen loszuheulen und Panik zu schieben. Kaum noch was zu essen und nur noch stur reinzulernen... Mittlerweile heul i vllt 1 abend kurz mal, wenn ich mich durch den Stress mal total ausgelaut fühle. Also denk dran, du bist erst im 1. Semester – da kann man das Ganze noch nicht so richtig einschätzen, was natürlich den Druck noch mehr erhöht. Außerdem wird in diesem Semester oft bewusst aussortiert – danach wirds in vielen Studiengängen etwas leichter :)

Wenn du doch merken solltest, dass es am Interesse liegt oder du garnicht klar kommst damit, würd ich aber zumindest vorher nach einer Alternative suchen und dann erst abbrechen, wenn du einen neuen Weg einschlagen kannst (zB weil Ausbildungsplatz fix in Aussicht Aber das hast du eh selbst schon gesagt.

Was natürlich auch eine große Rolle spielt, ist dein psychischer Zustand. Es hilft dir nichts, wenn du das Studium durchziehst und dafür danach nervlich am Ende bist. Das solltest du schon auch abwägen.

Aber wie gesagt: Schau dir doch vllt erst mal an, wie die Prüfungen tatsächlich laufen. Erst wenn du da einen Eindruck hast, kannst du wirklich entscheiden, was das Beste ist, denn vllt stellt du dirs ja schwerer vor, als es ist.

Wünsch dir, dass du die richtige Entscheidung für dich findest und alles gute für die Prüfungen @:)

u~pxela


Hei Löwin, aus Dozentensicht: Ja, es gibt definitiv Leute, die sind nicht für die Uni gemacht. Vollkommen wertfrei. Ist für mich dann auch nicht lustig, wenn mich eine sehr nette, aber einfach trotz Wiederholungsprüfung ungenügende Studentin anheult, dass ihr das alles zu schwer ist. Wenn man in einem Semester vorwiegend Fetzen schreibt, sollte man die Zeichen erkennen und hinterfragen, was man da macht.

u~phela


Nachtrag: Druck... ist wohl was relatives. Leider nehmen sich Studenten immer mehr als leere Gefässe wahr, die auf Füllung warten – statt dass sie das Studium als eine intensive Phase der geleiteten, aber eigentlich selbständigen Wissensaneignung sehen. Sich selbst nach Anleitung befüllen, weils einen interessiert, lautet die Devise. Und natürlich bedeutet das Arbeit – come on, sonst wär ein Studium doch nichts wert.

Sjundf\lowHesr_73


Finde den Artikel ganz gut & passend:

[[http://www.spiegel.de/karriere/berufsstart/0,1518,810496,00.html]]

Bei den Studenten, die ich über 4 Semester so erlebt habe, war bis auf EINE Person niemand völlig untauglich. Die einen waren lockerer, die anderer verkampfter-ängstlicher. Viele haben dran gearbeitet – und wenn ich sie dann irgendwann in mündlichen Prüfungen erlebt habe, lagen z.T. Welten zwischem dem Referat, wo fast die Tränen flossen – und einer souveränen mündlichen Prüfung.

Die eine Person war psychisch dermaßen auffällig, dass sie auch eine Ausbildung nicht geschafft hätte.

l%öfwine8x8


Hallo ihr Lieben,

also ich habe am Freitag einen Termin bei der Psychosozialen Beratungsstelle :) Der Berater wird mir dann sagen wie er mir helfen kann. Ich hab ein gutes Gefühl bei der Sache. Irgendwie fühle ich mich seither auch etwas besser. Es tut gut zu wissen, dass ich nicht alleine bin und Hilfe bekomme,wenn ich sie mir suche. Am WE lerne ich gemeinsam mit einen Mitstudenten. Er zeigt mir meine Problemfach und ich helfe ihn in meinen zwei liebsten Fächern. Denn ich habe Interesse am Studium. Hätte ich mich gar nicht dafür interessiert, hätte ich es nicht gewählt. Mein Problem ist, dass ich mich schon vor den Klausuren selbst fertig mache und meine ES dadurch extreme Formen annimmt. Dann merke ich eben immer wieder,dass ich nicht labil bin und noch einen langen Weg vor mir habe,bis ich wirklich "gesund" bin. Aber ich denke,dass der erste Schritt gemacht ist und gerade habe ich wieder Mut geschöpft.

lPöwTin:88


dass ich nicht labil bin

noch labin bin

S(unfloewer_x73


Super, dass es so schnell mit einem Termin klappt!

Und: Gut, dass Du mit jemandem lernst! v.a. wenn es ruhige, ehrliche Leute sind (also nicht der panikverbreitende Dauerlerner), dann hilft das. Ich wäre ohne meine Lerngruppe phasenweise durchgedreht.

Alles Gute!

nLaja4naxgut


Löwin, du bist spitze! Ich bin total platt.

Wenn jemand mit deiner Vorgeschichte hier sowas auspackt, schreiben wir uns normalerweise die Finger wund – und du gehst einfach hin und setzt die Tipps um. Klasse.

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