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Studium abbrechen?

Shunflo/w*er_n73


@ najanagut:

:)^ :)z

-U88AnUni88v-


Hey Löwin (Mäuschen)! *:)

Erinnerst du dich?

Gott, ist das alles lange her. Du studierst mittlerweile, ich auch (bin auch im ersten Semester) und wie du, komme ich nur bedingt damit klar. Ich bin so unzufrieden mit mir selbst und das frustriert. Der Druck macht mich wahnsinnig, an einigen Tagen komme ich kaum aus dem Bett. Ich studiere dazu auch noch was sehr schweres.

Das zweite Semester kommt und ich habe mich bewusst dazu entschieden keine Prüfungen zu schreiben, aber trotzdem ins 2. Semester zu starten. Die Prüfungen schreib ich nächstes Semester nach.

Ich hab öfters an dich gedacht, du hast mich immer beeindruckt!

Alles, alles Gute! @:)

-388Anxni88-


Achso, ich hab sogar schon ein Studium abgebrochen und somit ist das bafögtechnisch auch noch meine letzte Chance.

lNöw>inx88


@ najanagut

Löwin, du bist spitze! Ich bin total platt.

Wenn jemand mit deiner Vorgeschichte hier sowas auspackt, schreiben wir uns normalerweise die Finger wund – und du gehst einfach hin und setzt die Tipps um. Klasse.

Vielen lieben Dank! Solche Worte bauen mich echt auf. Irgendwie macht mich das sogar dann immer etwas "stolz". Ich kenn es nicht von daheime(Eltern..) gelobt zu werden u.ä. Deswegen baut es mich immer wieder auf,wenn ich von außen etwas Zuspruch bekomme. Ich war früher nicht anders. Nichts habe ich umgesetzt. Aber das Ding ist ja, dass ich heute weiß was die Krankheit und alles damit verbundene mir NIMMT. Das möchte ich nicht mehr. Mag sein, dass ich noch lange nicht gesund bin, aber ich möchte trotzdem "das Beste" daraus machen. Nur, wenn ich selbst an mir arbeite,kann ich etwas in meinem Leben bewirken. Ich hab schon so viel schlimmes in meinem Leben überstanden, dann werde ich den Rest auch auf mich nehmen. Das Leben ist eine Achterbahnfahrt :-o Außerdem denke ich, dass mir meine Therapie doch schon etwas gebracht hat. Vielleicht nicht in jeder Hinsicht, aber schon was mein Lebenswille angeht. Denn ich will ja leben mit allem was dazu gehört.

Heute hatte ich wieder kleine Erfolgserlebnisse. Wenn ich frage, hilft man mir auch. 8-) Also schau ich nun wirklich wie meine Prüfungen werden. Tout ira bien @:) Ich muss wieder lernen mich abzulenken(die gelernten Skills aus der Thera zB) wenn ich in Panik gerate wegen dem Lernstress. Ein Schritt nach den anderen gehen

l/öHwi}n8x8


@ -88Anni88-

Klar, erinnere ich mich @:)

Ich wollte meine Prüfungen vom 1ten Semester nicht erst im 3ten Semester schreiben. Denn ich denke, es wird nicht weniger Stoff den man lernen muss. Im Gegenteil. Auch finde ich, dass es gut ist, wenn man ein Gefühl für Klausuren bekommt. Was und wie etwas vom einzelnen Prof. verlangt und bewertet wird. Da finde ich ist das erste Semester noch ehr so eine "Probe".

-o8{8bAnni8x8-


Meinen Respekt, dass du es trotzdem versuchst @:)

Ich bekomme es auf keinen Fall hin, ohne vor Verzweifelung wieder alles abzubrechen. Ich lerne trotzdem und da ich nur zweiteilige Module schreibe (hab kommendes Semester also den zweiten Teil des Stoffes), vergesse ich die Sachen auch nicht wieder. Baut ja alles aufeinander auf.

Wie Prüfungen an der Uni sind weiß ich, wir schreiben nämlich jede Woche welche. %-| Weil mein Studiengang eine so hohe Durfallqoute hat, kommen jeden Freitag Testklausuren, die auch benotet werden. Ist man zu schlecht, wird man erst gar nicht zugelassen.

Fachlich bin ich wirklich gut (ich würde nie was anderes studieren wollen), hatte am Anfang nur Einsen, aber sobald ich das Gefühl habe, ich verstehe etwas nicht sofort, mache ich komplett dicht. Ich kann mich nicht mehr konzentrieren, bekomme Versagensängste und würde am liebsten alles hinschmeißen.

Was studierst du, wenn ich fragen darf?

Du kannst wahnsinnig stolz auf dich sein, dass du nach all dem dein ABI nachgemacht hast und jetzt in einer Universität sitzt. Überleg mal, vor 4 Jahren ging es noch darum, dass nächste halbe Jahr zu überleben (ich glaube, bei dir stand es ähnlich schlecht, oder?).

Wir schaffen das schon! @:)

l5öw.in88


Bei uns ist es ähnlich mit dem Stoff. Irgendwie baut alles auf das andere auf...ich bin allerdings an der FH (Landschaftsarchitektur)und habe zwischendrin noch Projektwochen. Die schlauchen echt. Mein Alltag hat schon sehr gute Struktur. Meistens sitz ich wie zu Schulzeiten von früh bis spätabends oder sogar 19/20Uhr in der Fh. Aber ich brauch diese Struktur. Uni wäre nichts für mich. Diese Versagensängste hatte ich schon immer ganz schlimm. Und dieses Abbrechen, wenn der Druck zu stark ist. Druck den ich mir selbst! auferlege. Aber ich kann nicht jedes Mal abbrechen und was neues beginnen. Dann komm ich nie an. Ich muss an meinem Verhalten arbeiten. Der ganzen Einstellung. Denn sonst konm ich extrem schnell in eine Blockade und dann geht GAR NICHTS mehr. Mir wurde ja damals vom Psychiater gesagt, dass ich ne Persönlochkeitsstörung/Borderline habe. Inwiefern das mit zum Verhalten gehört...Mh kein Plan, ob was dran ist. Mein Thera ging nie darauf ein.

l[öwiZn8x8


Hallo ihr Lieben,

ich wollte euch auf dem Laufendem halten :)z

Ich hatte am Freitag mein Gespräch bei dem Berater und es war ganz dolle gut! :)^ Sofort hab ich mich bei Herr XY gut aufgehoben gefühlt und konnte mich öffnen. Er hat auch sofort mein "Problem" erkannt. Was die psychischen-, aber auch Studien-Probleme angeht. Ich werde nun jede Woche einmal zur Beratung gehen und dabei suchen wir Lösungen für meine Probleme mit dem Essen bzw der Anorexie, als auch Lösungen was die Prüfungsangst ect angeht. Es tut wahnsinnig gut mit jemanden zu reden, der keinerlei Vorurteile mir gegenüber hat. Egal in welcher Hinsicht. Herr XY hat mir jetzt schon etwas den Druck und die Ängste vor den Prüfungen genommen und mir wunderbare Lerntipps gegeben. Es war die beste Entscheidung mir jene Art Hilfe zu suchen :-)

Außerdem habe ich mich selbst mobilisiert und bin auf eine Studienkollegin zu. Wir haben am Donnerstag zusammen gekocht und hatten einen schönen Abend. Das hat mir im Bezug auf meine ES sehr geholfen. Denn ich muss mich noch mit den "Esssachen" in der Öffentlichkeit üben bzw stabilisieren. Gestern und heute hatte ich einen schönen Tag mit einen Studienfreund. Das Beste ist Ablenkung. Ablenkung von den fiesen Gedanken in meinem Kopf... :)-

SItatusQ<uoVEadixs


Hallo Löwin (der Nick passt zu dir @:) )

habe eben deinen Faden gelesen und bin total beeindruckt, wie klar du dich selbst und deine Probleme siehst und ganz praktisch etwas dagegen tust! Freue mich sehr, dass es dir jetzt besser geht und du einen netten Berater gefunden hast!

Alles Gute für dein weiteres Studium, es wird alles gut :)*

lvöwiLn88


Hallo Med'ler,

hier mal wieder ein paar Neuigkeiten von mir und meinem Prüfungsängsten. Ich habe nun 4 von 7 Prüfungen hinter mir und eine schon mit 2,0 sicher bestanden(mündliche Prüfung, deswegen kenne ich bereits das Ergebnis). Leider hatte ich heute einen herben Rückschlag... Ich habe mich die letzten Tage so gut auf diese Prüfung vorbereitet und war so wahnsinnig sicher, dass ich die Prüfung "hinbekomme". Mathe& Physik fällt mir so sehr schwer, aber beim lernen konnte ich alles. Es erschien mir so easy und ich dachte:"das kannst du schaffen!" Doch dann saß ich in dieser Prüfung und nichts ging mehr. Die einfachsten Dinge bekam ich nicht auf die Reihe! Meine Nervosität bekam ich dann nicht mehr unter Kontrolle und mein Körper ist am durchdrehen. Seit Prüfungsbeginn habe ich üble Magenprobleme. Ich brauch nur an die Prüfungen denken und muss sofort zur Toilette,weil mein Magen sich mir umdreht... Man kann seine Leistungen ja selbst irgendwie einschätzen und ich bin mir sehr sicher, dass ich diese heutige Prüfung ordentlich in den Sand gesetzt habe.. :|N Ok, nun könnte ich sagen:" egal, in einem Jahr(bei uns beginnt das Semester nur zum Winter- wir können bestimmte Prüfungen erst zum nächsten Wintersemester nachholen)rockst du das Ding.Nicht aufgeben!" Aber irgendwie stehe ich mir selbst im Weg. Denn ich konnte es! Ich habe gelernt und ich war mir sicher... Ich fühle mich wie eine Versagerin und ich schäme mich. Ich schäme mich immerzu,wenn ich nur daran denke,dass ich schlechte Noten bekomme oder wiederholen muss. {:( Mit dieser Situation komme ich absolut nicht klar. Vielleicht denke ich auch zu viel darüber nach, was die anderen denken könnten. Ja irgendwie schon. Selbst nach der Mündlichen dachte ich "Gott, dass hättest du auch besser machen können!" %-| Mit diesem Druck oder was auch immer komme ich schlecht zurück. Kaum war ich heute daheime bekam ich einen schlimmen bulimischen Anfall... Danach ist mein Allgemeinbefinden gleich ganz im Keller. Denn dann habe ich zusätzlich auf einer anderen Ebene versagt...

leö-wi3n88


Hallo liebe Med'ler *:) ,

ich wollte mal wieder ein paar Zeilen schreiben. Vielleicht mag sich der ein oder andere ja wieder mit in den Thread einbringen :)z

Es hat sich seit dem letzten Eintrag viel getan. Viel Veränderung. Mein Seelenleben ist viel viel besser und damit auch irgendwie gleichzeitig meine psychischen Probleme und deren Auswirkungen. Wie weggeblasen ??? :)z Ich hatte intensive Gespräche mit meinem psychologischen Berater und habe mit seiner Hilfe& Zuspruch den Endschluss gefasst, dass ich mein momentanes Studium nicht beende. Ich werde in diesem Beruf nie Fuß fassen bzw mich wohl fühlen. Ok, ich hab nur ein Semester studiert, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass ich später einmal nur im Büro sitze und Pläne erstelle :-| Das bin ich nicht. Ich muss mit, aber vorallem für Menschen arbeiten. Das ist, was ich will! Nun mache ich ein Praktikum in einem Pflegeheim und habe bald ein Vorstellungsgespräch für eine Ausbildung zur Gesundheits-und Krankenpflegerin. Ich hoffe wirklich sehr, dass ich Chancen habe. Weil ich ja auch nun schon 23 Jahre bin :=o :-/ Aber das ist, was ich immer wollte. Egal, was andere sagen bzgl meiner eigenen Vorbelastung...Selbst da hat mich mein psychologischer Berater und damals auch Psychologe(Therapeut) unterstützt. Ich bin nicht auf der Welt um zu sein wie andere mich gerne hätten! Auch weiß ich um meine Stärken und Schwächen. Menschen, die mich kennen, haben mich schon immer im sozialen Bereich oder Gesundheistwesen gesehen. Ganz gleich wie schwer es wird... ich will es schaffen.

S}chw\arze&rTxee


Schön, dass du dich dafür entschieden hast :)^ Dein Alter wird da keine Rolle spielen. Die Arbeit als Pfleger kann sehr erfüllend sein. Ich habe einen Freund, der als Pfleger arbeitet. Er ist glücklich und zufrieden mit seinem Job. Ich hoffe für dich das gleiche :-)

lnöwixn88


Ohhh Antwort ;-D

Ja, also das Praktikum im Pflegeheim ist schon toll :)z Davor war ich ja schon im Kindergarten, aber im Pflegeheim das erfüllt mich sehr. Ich hatte ja schon mal ein Schulpraktika im Alterspflegeheim gemacht und ich erinnere mich da geren zurück. Da war damals eine ältere Frau, die nicht mehr aus dem Bett kam, also bettlegrig war. Ein halbes Jahr später habe ich sie in der Stadt getroffen. Sie war zu Fuss unterwegs! :-o :)^ Das war irgendwie wunderschön zu sehen. Denn niemand hätte gedacht, dass sie jemals wieder von selbst aus dem Bett kommt.

Das sind jene Erfahrungen nach denen ich strebe.

Skchwatrzer_Texe


Das ist eine tolle Einstellung :-) Mein Kumpel arbeitet in einem Pflegeheim für Behinderte junge Menschen. Sie haben alle einen unterschiedlichen grad an Pflegebedürftigkeit und sind viel interessante Persönlichkeiten dabei.

Er schwärmt mir auch immer vor, wie sehr es ihm Spaß macht.

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