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Fiese Arbeitskollegin oder einfach eifersüchtig?

CFuzsc`o200x9 hat die Diskussion gestartet


Hallo ihr Lieben,

ich habe vor etwas einem halben Jahr bei einer neuen Firma angefangen, wo ich auch eine langjährige Kollegin zugeteilt bekommen habe zur Einarbeitung. Einarbeitung gab es bis heute nicht wirklich, bzw. hat sie mir immer nur das gezeit, was ihr von Nutzen war, z.B. musste sie früher gehen, also hat sie mir erklärt, was sie eigentlich noch hätte machen müssen.

Oder sie hat vorgeschlagen, dass sie mir ja mal was zeigen könnte. Wir haben dann eine Zeit ausgemacht z.B. nach der Mittagspause, aber wenn ich sie dann gefragt hat, hat sie immer gesagt, oh, dass habe ich schon gemacht, du warst ja nicht da und ich habe nbicht ewig Zeit (ich habe Mittagspause gemacht).

Naja, die Einwarbeitung ist nicht so mein Problem, ich habe mittlerweile zu vielen Kollegen Kontakt und da frage ich die eben, bzw. kann auch vieles aus meiner alten Stelle verwenden.

Besagte Kollegin nutzt aber jede Möglichkeit mich schlecht zu machen, wenn ich mal etwas vergesse/ am nächsten Tage mache (wirklich banale Sachen, die nicht höchste Priorität haben) steht sie gleich beim Chef. Wenn ich bei anderen Kollegen bin um etwas zu fragen, geht sie zum Chef und erzählt, dass ich angeblich zu viel Zeit mit schwätzen verbringe.

Neuerdings drückt sie auch andaunernd unangehme Aufgaben an mich ab mit dem Grund sie müsse mich einarbeiten und ich muss es eben lernen (es sind oft Sachen, was ich nicht zu "Einarbeitung" zählen würde, z.B. Dokumente abheften oder eine einfache Excel-Tabelle erstellen).

Nun habe ich von einer Kollegin erfahren, dass diese Frau anscheinend total eifersüchtig auf mich ist, da ich auch ohne ihre Einarbeitung die Aufgaben sehr gut löse und effektiv arbeite, mich in mehr Bereichen auskenneund der Chef wohl auch sehr gut über mich redet. Nun habe ich heute erfahren, dass ich demnächst wohl als Anerkennung für drei Monate zu einer Tochterfirma ins Ausland darf.

Ich glaube spätestens wenn besagte Kollegin das herausbekommt, geht es mit dem Mobbing weiter. Ich finde es einfach nur total schrecklich so behandelt zu werden und ihr "Grüppchen" bestehend aus anderen Kollegen hasst mich auch und zeigt mir das auch bei jeder Gelegenkeit (falsche Informationen, reden schlecht über mich....), leider sind genau die meine Abteilung und ich werde wohl solange ich diese Stelle habe zwagsweise mit denen zu tun haben und ein Büro teilen. Chef macht leider nichts, er sagt wir sollen das selbst regeln und nimmt es wohl nicht so ganz ernst.

Was würdest ihr tun?

Bin verwzweifelt und morgen wissen die Kollegin und ihre Gruppe bestimmt dann auch schon von meinem Auslandsaufenthalt, da wird es dann wieder so richtig den Hass auf mich runterregnen.

Liebe Grüße, Kathy

Antworten
P"er.formxer


Hallo Kathy, tut mir erstmal leid für dich, was da abgeht.

Ist doch echt kaum zu glauben, dass in fast jedem Unternehmen solche armseligen Kleingeister rumlungern. :|N :(v

Langfristig sehe ich deinen Chef in der Pflicht zu intervenieren, auch wenn er das gerne wegdelegieren oder von sich weisen will.

Weiß er auch von der mangelhaften Einarbeitung?

Dass du dir das Wissen anderweitig selber "geholt" hast, spricht für Dich, das sollte er auch wissen!

Ceuz?co2l009


Mittlerweile reicht es mir echt mit der Kollegin, heute hat sie mal wieder überall nach Fehlern gesucht. Falls mal jemand krank ist müssen wir gegenseitig Zugriff auf emails haben und sie hat wohl Langeweile gehabt und meinen Posteingang durchwühlt und mich dann gefragt warum ich dies und jenes so und so gemacht habe und warum ich meine emails nicht nach einem anderen System sortieren würde, wäre ja alles total unübersichtlich (ich denke mal jeder hat hier sein eigenes System und ich finde alles, was ich suche).

Mittags musste wir kurz etwas zusammen machen und ich habe versucht nett zu sein und ein kleines Gespräch angefangen, da hat sie mir nur wieder total genervt mit ja und nein geantwortet.

Nachmittags dann wieder der übliche Versuch mir ihre Arbeit aufzudrücken, da sie unbedingt früh gehen muss, weil ja ihr Mann um 15h von der Arbeit kommt und sie dann auch zu Hause sein müsse ??? .

Reden darf ich nun auch nicht mehr mir jedem, sie hasst einige Leute und hat mir heute gesagt sie würde mir von nun an verbieten mit Person Y, X zu sprechen. Langsam finde ich das Verhalten echt etwas krank.

Habe es heute auch mal beim Chef angesprochen, ist aber leider darauf hinausgelaufen, dass der Chef sich bei mir über sie ausgeheult hat, sie muss wohl in seiner Gegenwart auch einiges gebracht haben in letzter Zeit :|N . Wollen uns nun demnächst mal alle zusammen setzen und sprechen, ich bezweifel, dass das etwas bringt, die Atmosphäre ist jetzt schon total kaputt durch diese eine Person. Sie sollte anscheind auch schon einmal entlassen werden (während der Krise 2008 wo einige entlassen werden mussten), aber da sie schon fast 30 Jahre dort arbeitet war es wohl nicht umsetzbar.

g>wendmoly'nxn


Reden darf ich nun auch nicht mehr mir jedem, sie hasst einige Leute und hat mir heute gesagt sie würde mir von nun an verbieten mit Person Y, X zu sprechen. Langsam finde ich das Verhalten echt etwas krank.

Normal finde ich das Verhalten auch nicht. Klingt fast schon ein bisschen "verrückt" :-/

Habe es heute auch mal beim Chef angesprochen, ist aber leider darauf hinausgelaufen, dass der Chef sich bei mir über sie ausgeheult hat, sie muss wohl in seiner Gegenwart auch einiges gebracht haben in letzter Zeit :|N .

Wenigstens weißt du jetzt, dass der Chef nicht unbedingt hinter ihr steht.

SnenHse


Cuzco2009

Nach Lesen dieser Zustände fehlt mir spontan einmal mehr der ""Kopf auf den Tisch hau"-Smilie. {:(

Ist doch echt kaum zu glauben, dass in fast jedem Unternehmen solche armseligen Kleingeister rumlungern.

Wenigstens weißt du jetzt, dass der Chef nicht unbedingt hinter ihr steht.

Ich erspare Dir mal die eigene Erfahrung mit eifersüchtigen und langjährigen Kolleginnen, die nur ansatzweise ausschweifend zwar vergleichbar wäre, aber mühsam und überflüssig für Dein Weiterkommen.

Reden darf ich nun auch nicht mehr mir jedem, sie hasst einige Leute und hat mir heute gesagt sie würde mir von nun an verbieten mit Person Y, X zu sprechen. Langsam finde ich das Verhalten echt etwas krank.

Das ist ein Punkt, an dem ich Stop! sagen würde und kampfbereit wäre. Das geht wirklich zu weit.

Trotzdem nachgefragt: wer sagt, dass und wen sie hasst? Sie selbst?

Ich finde es einfach nur total schrecklich so behandelt zu werden und ihr "Grüppchen" bestehend aus anderen Kollegen hasst mich auch und zeigt mir das auch bei jeder Gelegenkeit (falsche Informationen, reden schlecht über mich....), leider sind genau die meine Abteilung und ich werde wohl solange ich diese Stelle habe zwagsweise mit denen zu tun haben und ein Büro teilen.

Das ist brutales Machtgehabe und Mobbing. Im Gegensatz zum subtileren, schwerer beweisbaren Mobbing bietet dies allerdings Angriffsfläche auf die destruktiven Kollegen.

Chef macht leider nichts, er sagt wir sollen das selbst regeln und nimmt es wohl nicht so ganz ernst.

Folgend berichtest Du, er hätte sich ausgeheult... %-|

Der hofft darauf, dass Du neben Fachkompetenz die Stärke hast (die er wohl eher nicht hat?), ihr die Stirn zu bieten und Dich bestenfalls durchzusetzen. Schwere Last. Du musst die Möglichkeit einbeziehen, dass Du trotz Fachkompetenz fallen gelassen werden könntest, wenn Du Dich nicht mit ihr arrangierst. Tolle Option, ich weiß. ;-)

Aber nicht gleich aufgeben. Schlimm genug die Option, überhaupt mit solchen Persönlichkeiten fortan auskommen zu müssen, egal mit welchen Opfern. Kotzen will man über so viel Intrigantentum, niemals will man mehr mit solchen Menschen zu tun haben als nötig.

Schwach oder stark – den Kampf hast Du so oder so. Also, warum nicht kämpfen? :-)

Konstruktiver Vorschlag: mach Dich mal warm für eine Übungswoche. Befolgen und Rechtmachen bis an die Grenze von Geschleime. Nein, nicht schleimen, aber freundlich, empfänglich und entgegenkommend sein entsprechend Deiner Art. In fachlichen, wie in zwischenmenschlichen Dingen und das unabhängig von einer erwidernden Resonanz.

Täglich, wenn sie dann weg ist, nimmst Du Dir die Zeit zu protokollieren (stichpunktartig, trotzdem später nachvollziehbar):

Einarbeitung, Tagesgeschäft, Reibungspunkte, Kritiken (unsinnige, wie konstruktive), Erniedrigungen, Verweigerungen auflisten, so dass eine strukturierte Zusammenfassung vor dem Chef inhaltlich zur Diskussion gebracht werden kann. Mit dem Appell, dass es so nicht geht. Mit der geduldigen Frage, wie Du mit so einer schwierigen Persönlichkeit zusammen arbeiten sollst, wenn er nicht klare Grenzen setzt. Diese Frage könntest Du stellen, wenn er sich gerade ausheult (geheult hat).

In dem Zusammenhang unbedingt erwähnenswert das auferlegte Verbot "mit Kollegen, die sie hasst, sprechen zu dürfen". Doch auch in diesem Punkt des Vorwurfs denke noch mal drüber nach: welches Argument könnte "sie" vorbringen? Schwätzen zur unpassenden Gelegenheit, zu lang, zu oft? Es ist wichtig, dass Du jeden Dir bekannten Vorwurf hinterfragst und sicher stellst, ob Du nicht wirklich Angriffsfäche bietest.

Ein weiterer Weg wäre, von ihm einzufordern, dass er Dich unterstützt im Bestreben den offenen Konflikt zu vermeiden – denn genau das tut er selbst ja auch! Suche den Kontakt zu ihm und fordere lösungsorientierten Beistand.

Man hat keinen leichten Stand, es ist alles andere als leicht, wenn nur EINE Kollegin mit einer gewissen Machtposition ihre defizitäre Persönlichkeit ungehindert ausleben kann. Aber es ist nicht unmöglich, sich dagegen zu wehren.

Ergänzend zur Protokollwoche stelle folgende Überlegungen an:

und ihr "Grüppchen" bestehend aus anderen Kollegen hasst mich auch und zeigt mir das auch bei jeder Gelegenkeit (falsche Informationen, reden schlecht über mich....)

Hassen die Dich wirklich, ist es wirklich eindeutig oder von Dir fehlgedeutet?

Neuerdings drückt sie auch andaunernd unangehme Aufgaben an mich ab mit dem Grund sie müsse mich einarbeiten und ich muss es eben lernen (es sind oft Sachen, was ich nicht zu "Einarbeitung" zählen würde, z.B. Dokumente abheften oder eine einfache Excel-Tabelle erstellen).

Ist dieser Umstand wirklich anzuklagen, weil unangenehm oder langweilig? Arbeiten, die auch gemacht werden müssen und solche werden gerne mal delegiert, weil sie eben einfacher sind und zudem Einblick in das Ganze mit eben banalen Tätigkeiten verschaffen. Das hat nicht unbedingt mit Abwertung zu tun, sondern damit, dass schwierigere Arbeiten eben nur mit mehr Zeitaufwand (und nach längerer Einarbeitung) delegiert werden können.

Einarbeitung gab es bis heute nicht wirklich, bzw. hat sie mir immer nur das gezeit, was ihr von Nutzen war, z.B. musste sie früher gehen, also hat sie mir erklärt, was sie eigentlich noch hätte machen müssen.

Diesen Nutzen an sich würde ich ebenfalls nicht grundsätzlich in Frage stellen. Es ist ja meist so, dass eine neue Arbeitsstelle eine Entlastung bieten soll, weil die Aufgaben personell nicht mehr zu bewältigen sind. Hast Du diese übertragenen Aufgaben (weil sie weg musste) denn erledigen können?

Ein halbes Jahr ist relativ viel oder wenig Zeit für Einarbeitung, je nach Umfang der Aufgaben. Vielleicht fehlt grundsätzlich allen Beteiligten ein Plan, eine Zielsetzung? Vielleicht unterscheiden sich mangels klarer Zielsetzung und Strukur zudem die Erwartungen einzelner (Chef, Kollegin, Du)??

Auch diesen Zusammenhang würde ich vor dem nächsten Gespräch mit dem Chef noch einmal überdenken und versuchen, ihn möglichst wertfrei, bzw. konstruktiv zu analysieren. Für welche Aufgaben wurdest Du eingestellt, gibt es einen Zeitrahmen, kann man für die nahe Zukunft eine sachliche Zielvereinbarung erarbeiten??

Noch eine letzte mögliche Überlegung: ist diese Kollegin vielleicht mangels didaktischer Versiertheit (und mangels klarer Vorgabe!) mehr überfordert mit Deiner Einarbeitung, als eifersüchtig und/oder fies aus Gründen persönlicher Unsicherheit?

Viel Kraft und konstruktiven Kampfgeist wünsche ich Dir! :)*

CYuzBco200x9


Hallo zusammen,

heute hat es auf der Arbeit ziemlich geknallt. Ich habe mit einer anderen Kollegin zusammengearbeitet (sie wollte mir ein paar Dinge zeigen, da ich sie in zwei Wochen vertrete, wenn sie in Urlaub geht), da kommt besagte Frau X rein und schreit mich an, was ich denn da zu suchen hätte, mein Telefon würde auch die ganze Zeit klingeln und ich wäre nicht da, ich würde meine Arbeit vernachlässigen und mich heimlich verdrücken, etc.. Telefon hatte ich übrigens auf das der Kollegin, mit der ich zusammengearbeitet hatte, umgestellt und hatte bei ihr sogar meinen email-Posteingang geöffnet, falls etwas Wichtiges kommen sollte, also soviel zu "das Telefon klingelt die ganze Zeit". Sie ist am Ende total ausgerastet und hat mich übelst beschimpft, wir wussten gar nicht mehr was wir sagen sollen, dann ist sie raus, kam 5 Minuten später wieder, hat ihre Jacke an und knallt mir mehrere Ordner und lose Blätter auf den Tisch und meint wenn ich eh so toll wäre kann ich ja alles machen und bräuchte sie nicht, sie ist dann einfach gegangen.

Der Chef hat alles miterlebt, aber war selbst geschockt, dass sie so ausgerastet ist. Morgen gibt es wohl ein Gespäch wo auch jemand mit psychologischer Ausbildung aus der Personalabteilung dazukommen soll, da der Chef nun auch meint, dass sie übelst eifersüchtig auf mich wäre, er aber selbst nicht genau sagen kann warum, er meint es wäre einfach nur, weil ich sehr selbstständig arbeiten würde und auch mit vielen Mitarbeitern mittlerweile gut klar komme und eben auch dort mal frage, wenn ich etwas wissen muss und Frau X gerade mal wieder keine Lust/ Zeit etc. für die Einarbeitung hat.

Mal gespannt, wie das Gespräch morgen läuft.

Saensxe


da kommt besagte Frau X rein und schreit mich an, was ich denn da zu suchen hätte,

Sie ist am Ende total ausgerastet und hat mich übelst beschimpft, wir wussten gar nicht mehr was wir sagen sollen, dann ist sie raus, kam 5 Minuten später wieder, hat ihre Jacke an und knallt mir mehrere Ordner und lose Blätter auf den Tisch und meint wenn ich eh so toll wäre kann ich ja alles machen und bräuchte sie nicht, sie ist dann einfach gegangen.

Extremausfall. :-o

Der Chef hat alles miterlebt, aber war selbst geschockt, dass sie so ausgerastet ist. [...]

Schon mal "hilfreich". Sie scheint ein ganz massiv persönliches Problem zu haben.

Bei dem Gespräch wirst Du zunächst wohl nicht dabei sein... oder?

er meint es wäre einfach nur, weil ich sehr selbstständig arbeiten würde und auch mit vielen Mitarbeitern mittlerweile gut klar komme und eben auch dort mal frage, wenn ich etwas wissen muss

Beste Einstellung unter den gegebenen Bedingungen. :)^

und Frau X gerade mal wieder keine Lust/ Zeit etc. für die Einarbeitung hat.

Mit der Formulierung gegenüber der schwierigen Kollegin wäre ich trotzdem zurückhaltend, trotz der eindeutigen Begebenheiten. Damit meine ich nicht, dass Du es zurückhalten sollst, sondern, wie Du es vorbringst.

Damit meine ich, Verwunderung, Irritation und auch Verärgerung vorbringen über das Verhalten der Kollegin und infolge Deine Behinderung bei der Arbeit (so wie Deiner selbstverständlichen Notbehelfe :)^ , "Ich-Botschaften"), nicht vorrangig Deutung und Verurteilung (Eifersucht und Machtgehabe, damit "Vorwurfshaltung", auch wenn es eindeutig scheint) ihrer Reaktionen und ihres Handelns.

Geh mal spekulativ davon aus, dass sie eventuell in der (langjährigen) Crew nicht alleine einen an der Waffel hat, sondern ein paar andere des Kollegiums, vielleicht auch solche in der Chefetage, ebenfalls. ;-D

Entspannt zurücklehnen, beobachten und abwarten. :)*

E1mp/faJngsqxueen


Und wie war das Gespräch'?

PDerfGormer


und meint wenn ich eh so toll wäre kann ich ja alles machen und bräuchte sie nicht, sie ist dann einfach gegangen.

da der Chef nun auch meint, dass sie übelst eifersüchtig auf mich wäre, er aber selbst nicht genau sagen kann warum

Ja, Eifersüchtig und ein Minderwertigkeitskomplex aus irgendeinem Grund.

Aber so gehen lassen darf man sich nicht. :|N

Gut, dass es so ein Gespräch gibt.

dKasLgesu~ndepluxs20


Ist doch echt kaum zu glauben, dass in fast jedem Unternehmen solche armseligen Kleingeister rumlungern.

Und irgendwie sinds immer Frauen... :=o :(v

sXamiranlein


ich glaube auch, dass da eifersucht und angst vor konkurrenz angesagt ist.

ich selbst habe im letzten april eine neue, junge, sehr hübsche und tatkräftige neue kollegin bekommen (die ich sogar selbst ausgesucht habe).

Sie kann z.b. Excel. Arbeitet schon 8 Jahre intensiv damit. Ich habe da eher nur rudimentäre Kenntnisse.

Ich bin allerdings jeden Tag froh, dass ich so eine engagierte neue Kollegin habe. Wir haben enorm viel Arbeit, Zeitdruck und es wäre unerträglich, wenn wir uns da nicht unterstützen und ergänzen würden.

Ich muss dazu noch sagen, dass die Vorgängerin in den Ruhestand ging und diese Dame (die ich eigentlich mochte), hat mich 2 Jahre lang nicht eingearbeitet. Sie war die beste für unseren Chef, sie war die perfekte für alles. Dabei kochte sie auch nur mit Wasser und es gab keine Tätigkeit, die ich nicht auch hinbekommen habe. unser Chef wollte sich mit der scheidenden und langjährigen Kollegin auch nicht anlegen. Also hat er einen enormen Teil Einarbeitung selbst übernommen. Als dann die neue Kollegin kommen sollte, hab ich ihm ganz bewusst zu einer jungen Frau geraten (er wollte nicht recht wegen evtl. kinderwunsch).

Aber die junge Kollegin tut uns allen gut. Wir ergänzen uns ganz gut.

Bestimmt bin ich mit 53 jahren nicht so ganz ihr Fall. Sie ist erst 30.

Meine Exkollegin hätte die junge Frau in keiner Weise zum Zug kommen lassen.

Da ich selbst erlebt habe, wie das ist, habe ich mir geschworen, dass sie ganz fix reinkommt in die Vorgänge.

Inzwischen haben sich unsre Aufgabenschwerpunkte ganz wie von selbst ergeben. Mein Lieblingsarbeitsgebiet habe ich behalten. wir vertreten uns im tagesgeschäft ganz gut.

Da ich vor ihr einige monate ganz allein in der abteilung war, hab ich eigentlich nur angst, dass sie womöglich die firma wieder verlässt (wegen weiter anfahrt) und ich wieder alleine dastehe.

ich habe deinen faden nicht ganz gelesen, aber wenn die kollegin noch viele jahre dort bleibt und du mit ihr klarkommen musst, dann würde ich über einen arbeitsplatzwechsel nachdenken.

glaube nicht, dass sie ihr verhalten ändern wird.

wünsche dir viel glück und such dir ruhig unterstützung bei anderen kolleginnen. die kennen frau X ja bestimmt auch ein wenig. wird da nicht ab und an durch die blume was dazu gesagt?

viel glück!

OsptimiHsm~uxs


Huuuuuiiii – Sowas geht echt an die Substanz. Ich würde wohl auch innerlich kochen, wenn mir sowas passieren würde.... Kleine Frage, falls ich das überlesen haben sollte: Hast Du sie mal gefragt, was eigentlich ganz genau los ist? Du hättest festgestellt, dass ....

1. ............

2. ............

3. ............

-> Fakten, die JEDER dort hätte beobachten können (ganz wichtig zu Deiner Absicherung!)

Und dann hörst Du mal, was sie sagt. Vielleicht wartet die Dame schon lange auf eine Anerkennung von oben, die nun jemand anderes, jemand "Unerfahrenes" plötzlich "einheimst".

:)*

C|uozCcoX2 009


So, da bin ich mal wieder. Das Gespräch fand erst heute statt, weil sie gestern "krank" war.

Das Gespräch war nur zwischen ihr, Abteilungsleiter, Bereichsleiter und dem Mitarbeiter aus der Personalabteilung (Psychologe/ Mediator). Ich hatte danach ein Gespräch mit dem Bereichsleiter und meinem direkten Vorgesetzten und habe erfahren, dass man Frau X nahegelegt hat intern in einen anderen Bereich zu wechseln, wo man verstärkt drauf achten will, dass sie irgendwo hinkommt, wo man zumindest ihre Probleme mit Eifersucht (hat sie wohl schon häufig gegenüber neuen/ jungen Kollegen gehabt, bei mir wurde es nur, weshalb auch immer, erst richtig extrem) so weit es geht eindämmen kann, z.B. ein Bereich wo viele langjährige Mitarbeiter arbeiten. Problem scheint nur zu sein, dass es zwar passenden Stellen gäbe, aber keiner sie will :=o (wurde indirekt in dem Gespräch angedeutet). Da Frau X in ihrem Gespräch auch mal wieder etwas ausgerastet sein muss, hat man sie jetzt auch erstmal von der Arbeit freigestellt und ihr empfohlen Hilfe in Anspruch zu nehmen, selbst der Psychologe muss etwas geschockt gewesen sein von ihr.

Mal sehen wie es nun weitergeht, ab morgen muss ich dann auch bis auf weiteres einen Teil ihrer Arbeit machen, bin ja ihre Stellenvertretung. Naja, zumindest in die Sachen die aufwendig sind und keinen Spaß machen, bin ich super eingelernt worden von ihr :-). Den Rest werde ich auch irgendwie hinbekommen.

S~enxse


Ich freue mich für Dich, dass Du sie los bist, dass Dir dieser Druck genommen wurde!

Interessante Geschichte. Im Grunde hat die schwierige Kollegin mit ihrem Ausraster selbst den Anlass und die Angriffsfläche geliefert, um Verantwortliche nach langandauernden und bekannten Problemen endlich mal zur Handlung zu veranlassen.

Problem scheint nur zu sein, dass es zwar passenden Stellen gäbe, aber keiner sie will (wurde indirekt in dem Gespräch angedeutet)

Sagt einiges aus. In meinen Augen so etwas wie eine indirekte Rechtfertigung / Erklärung / Entschuldigung Dir gegenüber, dass überhaupt so eine Situation entstehen konnte.

Dass langjährig solche Zustände bestehen können, liegt aber oft nicht allein an einzelnen schwierigen Mitarbeitern, sondern auch an der Führung, die Missstände wissend und handlungsunfähig passieren lässt (aus vielerlei Gründen).

Viel Erfolg und Freude weiterhin!

Vielleicht magst Du Dich ja zwischendurch mal melden zum weiteren Verlauf. :-)

Pderforxmer


Finde ich gut, dass wenigstens überhaupt etwas unternommen wurde.

Aber das war ja auch für alle sichtbar was da abgeht, da kann man nicht so einfach wegschauen.

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