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Krankschreibung oder arbeiten gehen?

SNulmme~rbxee hat die Diskussion gestartet


Ich quäle mich nun bestimmt zum 10 mal mit diesem Thema...aber ich habe jedes mal, wenn mích krank bin, dieses Problem...

Mir ging es schon seit letzter Woche Dinestag nicht gut, Halsschmerzen und allgemein einfach "platt".

Am Donnerstag wurde es schlimmer, ich war ziemlich heiser, hat auch mein Chef gleich gemerkt, die Kollegen sowieso.

Nun war ich am Freitag tatsächlich zu Hause, da ging es mir so "schlecht", dass ich freiwillig an der Arbeit angerufen habe.

Reaktion von Chef und Kollegen: Kein Problem! wenns mir am Montag nicht gut geht, einfach nochmal anrufen....viel trinken, gut erholen über das Wochenende und gute Besserung.

Kollegin schrieb per E-Mail, dass ja auch bitte erst wieder kommen soll, wenn ich fit bin ( mit Smily dahinter).

Hintergrund: ich war im November krank, Freitags gings mir garnicht gut, Kollegen haben das auch direkt gesehen. Montag/Dienstag war ich dann zu Hause ( ohne Arzt) und bin Mittwoch wieder an die Arbeit. Das ging nach hinten los. Kollegen haben mich für verrückt erklärt, Donnerstag bin ich dann zum Arzt und erst in der nächsten Woche wieder ins Büro.

Nun geht es mir heute so lala...deutlich besser, aber meine Stimme ist sehr angeschlagen, Kopf irgendwie noch "zu".

Eigentlich würde ich tatsächlich gern noch einen Tag zu Hause bleiben, ich möchte es nicht wieder verschleppen.

Nur: wenn man Freitags gefehöt hat, kann man Montags nur mit ärztlichem Attest fehlen...und ehrlich gesagt ist es mir regelmäßig zu blöd wegen einer Erkältung überhaupt zum Arzt zu rennen!

Ich habe immer das Gefühl nicht mehr alle Tassen im Schrank zu haben dann....weil irgendwie gehts doch immer alles weiter, auch erkältet liege ich keinesfalls im Bett herum ( das kann ich generell einfach nicht)

Wie macht ihr das?

Antworten
K@le*inewalxdfee


Tja, nicht zum Arzt gehen und es verschleppen machst du so lange bis du eine schwere Bronchitis bekommst die sich richtig fest setzt und mit der du dann wochenlang oder monatelang rum laborierst. Und wenn die Bronchien erst mal richtig übel mitgenommen wurden sind, kanns passieren das du Infekte und Bronchitis im 2-3 Monatsrhmus bekommst. Das ist alles sehr heftig ausgedrückt. Aber genauso wie du habe ich es gemacht und habe seit nun 6 Jahren immer und immer und immer wieder extreme Bronchitis. Ist echt nicht lustig. Bleibe Zuhause solange du krank bist und du bist nicht blöd oder so wenn du mit einer Erkältung zum Arzt gehst, du bist nur vernünftig weil du deinem Körper damit einen Gefallen tust.

a5mydle


naja, keiner kann genau wissen, wie es dir geht. Ich halte es immer für Unfair, wenn Kollegen völlig verschnupft mit Halsschmerzen und Nieserei ins Büro kommen und dann noch stolz drauf sind.

Wenn du zu Hause bleiben möchtet, dann brauchst du für Montag eine Krankmeldung, von Freitag bis Monatag einschließlich sind mehr als 3 Tage, finde ich auch immer sehr blöd, aber manchmal geht es einfach nicht anders. Lieber ein oder zwei Tage zu Hause, als die Kollegen anstecken oder einen Rückfall riskieren, denn der dauert immer länger !

Slurmmerxbee


Ihr habt ja vollkommen recht...

Ich habe diesmal einfach kaum schnupfen, höre mich dennoch total verschnupft an. echt komisch. Ich bekomme sehr schnell nebenhöhlenprobleme, aber auch die halten sich diesmal im rahmen.

ich bin eher der typ mensch, der so lange alles normal tut, wie es noch auf zwei beinen geht:)

erst wenn ich mir die unter den arm klemmen würde, dann wäre wohl was nicht ok...

ich kann daher oft garnicht einschätzen wie es mir wirklich geht, ich bin erzogen worden immer "stark" zu sein...krank sein gab es irgendwie nie für mich.

auch mein pferd wird immer versorgt, selbst mit bronchitis ( hatte ich vor 1,5 jahren mal heftig), fieber usw...meine Pflicht wird erledigt...

PAaypula


Ich handhabe das immer so: Solange ich noch überlegen kann, ob es mir schlecht genug geht um mich krankzumelden, lass ich es sein. Wenn ich krank bin, bin ich auch so krank, dass gar nichts mehr geht. Dann muss ich nicht überlegen!

Also: Ab zur Arbeit!

P,apu4la


auch mein pferd wird immer versorgt, selbst mit bronchitis ( hatte ich vor 1,5 jahren mal heftig), fieber usw...meine Pflicht wird erledigt...

Das lass lieber niemanden mitkriegen, der dir Böses will. ;-)

KClein)ewaxldfee


Ich handhabe das immer so: Solange ich noch überlegen kann, ob es mir schlecht genug geht um mich krankzumelden, lass ich es sein. Wenn ich krank bin, bin ich auch so krank, dass gar nichts mehr geht. Dann muss ich nicht überlegen!

Also: Ab zur Arbeit!

Dann gehst du so lange zur Arbeit bis irgendwann der Körper oder schlimmstenfalls das Herz schlapp macht. Ich muss nicht erst halb tot sein um das Recht eingeräumt zu bekommen, mich krank zu melden.

ich kann daher oft garnicht einschätzen wie es mir wirklich geht, ich bin erzogen worden immer "stark" zu sein...krank sein gab es irgendwie nie für mich.

auch mein pferd wird immer versorgt, selbst mit bronchitis ( hatte ich vor 1,5 jahren mal heftig), fieber usw...meine Pflicht wird erledigt...

Du musst nicht stark sein wenn du krank bist du krank. Dir schnekt keiner einen Blumentopf wenn du nur 60 Prozent Lesitung bringen kannst und nebenher noch andere ansteckst. Es sind dann solche Aussagen wie die von Papula, die einem ein schlechtes Gewissen einreden und man sich dann eher doch auf Arbeit schleppt.

n:anvchexn


Überleg mal. Wenn deine Kollegen und sogar dein Chef in der Hinsicht total tollerant sind, dann bleib zu Hause. Sowas wünscht sich jeder Arbeitnehmer. Wenn du aber noch klar im Kopf bist, dann kannst du auch arbeiten gehen.

Ich arbeite in einem körperlich anstrengenden Beruf und wir sind nur wenig Personal, also ohne mich würden die anderen echt in der Sch*** stehen. Da überlegt man sich, ob man nun arbeiten geht oder doch lieber zu Hause bleibt. Letztens hatte ich meinen Fuß arg überlastet und sollte laut Arzt nicht soviel laufen. Gut, da hab ich mit meinem Chef geredet und bin halt weniger gelaufen und habe zweimal am Tag für ne halbe Stunde Papierkram gemacht, wo ich bei sitzen muss.

K4leinewxaldfee


Ich arbeite in einem körperlich anstrengenden Beruf und wir sind nur wenig Personal, also ohne mich würden die anderen echt in der Sch*** stehen. Da überlegt man sich, ob man nun arbeiten geht oder doch lieber zu Hause bleibt.

Es ist nicht dein Problem wenn die Arbeit langsamer geht oder etwas liegen bleibt wenn du nicht da bist. Dein Chef MUSS den Betrieb am laufen halten auch wenn mal jemand krank ist. Und auch du bist jederzeit ersetzbar. Es ist ein Irrtum zu glauben man ist als Arbeitnehmer unverzichtbar und muss alle Hebel in Bewegung setzen um auf Arbeit zu erscheinen.

A1ndy0x07


Krank ist krank. Ich kann diese Gedankengänge einfach nicht nachvollziehen. Auch nicht von Leuten die Angst haben sich krank schreiben zu lassen aus Angst den Job zu verlieren. KEINE Arbeit, KEIN Geld und KEINE Arbeitskollegen können mehr Wert sein, als die eigene Gesundheit. Wenn ich vom Arzt für 5 Tage krank geschrieben werde und es mir am 5 Tag aber wieder gut geht, bleibe ich trotzdem zu Hause.

Ich habe schon einige Arbeitskollegen erlebt die mir voller Stolz erzählt haben, dass sie seit 20 Jahren oder länger nicht krank geschrieben waren. Nach außen hin tue ich dann so, als würde ich die Leute dafür bewundern, innerlich lache ich sie aus. Es ist nichts worauf man stolz sein müsste, wenn man sich krank zur Arbeit schleppt. Irgendwann rächt sich der eigene Körper dafür und dann interessiert es kein Sch**** mehr, dass man wenige bzw. keine Fehltage auf der Arbeit hatte. Leider wird den meisten Leuten das erst klar, wenn es dann unumkehrbar soweit ist. :|N

KrleinKewaldfxee


Krank ist krank. Ich kann diese Gedankengänge einfach nicht nachvollziehen. Auch nicht von Leuten die Angst haben sich krank schreiben zu lassen aus Angst den Job zu verlieren. KEINE Arbeit, KEIN Geld und KEINE Arbeitskollegen können mehr Wert sein, als die eigene Gesundheit. Wenn ich vom Arzt für 5 Tage krank geschrieben werde und es mir am 5 Tag aber wieder gut geht, bleibe ich trotzdem zu Hause.

Ich habe schon einige Arbeitskollegen erlebt die mir voller Stolz erzählt haben, dass sie seit 20 Jahren oder länger nicht krank geschrieben waren. Nach außen hin tue ich dann so, als würde ich die Leute dafür bewundern, innerlich lache ich sie aus. Es ist nichts worauf man stolz sein müsste, wenn man sich krank zur Arbeit schleppt. Irgendwann rächt sich der eigene Körper dafür und dann interessiert es kein Sch**** mehr, dass man wenige bzw. keine Fehltage auf der Arbeit hatte. Leider wird den meisten Leuten das erst klar, wenn es dann unumkehrbar soweit ist.

:)^ :)^ :)^

Ich bin erst 23, aber mein Körper dankts mir jetzt schon das ich ihn die letzten 6 Jahre über die Maßen belastet habe und ihn bis an die Grenzen und über sie hinaus getrieben habe, weil ich ich mir IMMER gesagt habe: " Ich kann jetzt nicht krank sein. Das geht nicht". Nun ist mein Körper irgendwo am Ende, Immunsystem ist komplett im Eimer, Psyche ist angeknackst und so einiges mehr. Und das was ich die letzten 6 Jahren ohne Rücksicht auf meinen Körper kaputt gemacht habe, kann man nicht so einfach wieder aufbauen. Wie man sieht muss man also nicht 50 sein oder so bis irgendwann der Körper nur noch auf "Sparflamme" läuft.

n?anc6hen


Kleinewaldfee,

wenn ich richtig krank bin, d.h. mit Fieber etc, dann würde ich auch nicht zur Arbeit gehen. Bei mir ist ja das Problem, das bei mir ein Weg zur Arbeit über 60km sind, die müsste ich auch fahren können. Gut ist, das mein Chef eher der ist der wegen Krankheit nicht zur Arbeit kommt.

d:oc76


Gerade wenn Du des öfteren Krank bist, solltest Du dich vielleicht mal wirklich richtig auskurrieren. Sicherlich will man nicht wegen jeder Kleinigkeit zum Arzt rennen, jedoch kann dies auch einmal schnell nach hinten los gehen. Das kenne ich leider aus persönlicher Erfahrung. Nicht hinter jeder harmlos erscheinenden Erkältung steckt auch eine. Oft kann es wesentlich schlimmer sein. Denke also auch an Dich. LG Doc76 :[]

D8odo8x7


Wenn du krank bist, bist du krank und dann gehe auch bitte zum Arzt !

Ich selbst habe auch jahrelang ohne K-schein durchgezogen, Grippe, Magenbeschwerden ... hielten mich nie davor ab auf Arbeit zugehen. Doch irgendwann hat es bei mir mal Klick gemacht, da habe ich im Bekanntenkreis und bei den Arbeitskollegen gemerkt, das ich nur der dumme bin der nie Krank macht und andere bei jeder Kleinigkeit zum Arzt gehen.

Wir müssen wohl alle noch sehr lang arbeiten, da ist es wichtig seinen Körper zu schohnen und auf ihn zu hören. Wenn es nicht mehr geht, geht es nicht. Deswegen gehe ich jetzt auch viel öfters zum Arzt, auch wenn ich mal nur nen "Schnupfen" habe - aber merke das mir die Kraft einfach die für Arbeit fehlt.

bBeetleujxu)icex21


Also ich denk ja: wenn ich noch überlegen muss ob ich krank bin... dann kann ich nicht richtig krank sein.

Wegen nem Schnupfen daheim bleiben, da würde mein Team (die für mich einspringen müssen) mir auch was Husten.. und wenn ich echt krank bin dann geh ich zum Arzt... (hab AU ab 1. Tag, das hilft oft bei der Entscheidungsfindung).

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