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Wieviel muss man sich im Beruf zumuten lassen?

A,vaGntaxge


Gewerkschafts-Rechtsberatung kann man aber erst nach einem halben Jahr Mitgliedschaft beanspruchen, soweit ich weiß.

mZalguxckn31


Lalabär,

beim Bossing wird dein Kollege/Kumpel um einen Arbeitgeberwechsel nicht drum herum kommen. Wie schon in meinem verlinkten Artikel beschrieben, hat der Boss meist ein persönliches Problem und das wird sich nicht besser, solange er nicht einsichtig ist. Er wird auch nicht bei externen Maßnahmen einsichtig werden, sondern das eher als persönlichen Angriff werten (eigene Erfahrung).

Also am besten einen Arbeitgeberwechsel vorbereiten, aber sich gleichzeitig Rechtsbeirat (IHK, Rechtsanwalt etc.) holen, wie schon die anderen Forenteilnehmer das geschrieben haben. Dein Kumpel sollte schon mal überlegen eine Berufsrechtschutz für die Zukunft abzuschließen. Die ist zwar nicht immer günstig, aber man ist kostenmässig abgesichert, falls es zum Rechtsstreit kommt (und das ist in vielen Betrieben mit miserabelem Betriebsklima leider der Fall).

Ich war im Mitarbeiterbereich, überall sind psychologisch wirksame Banner aufgehängt, keine Tür ohne 'Lächle doch für das Team' und eine vorgegaukelte Harmonie, aber der Stress muss dann wohl irgendwo abgelassen werden.

Also meine Erfahrung, je mehr in einem Betrieb solche Plakate hängen umso beschissener ist meist das Betriebsklima. Eine Firma, deren Betriebsklima gut ist, braucht solche Plakate nicht. Falls du irgendwann mal ein Vorstellungsgespräch bei einer Firma mit vielen "Mitarbeitermotivationsplakaten" hast, dann überleg dir gut, ob du dort anfangen willst.

A>vanGtagxe


Genau. Das Schärfste, was mir in dieser Richtung mal begegnet ist, waren riesige Umsatzkurven mit Namen an der Wand; gleich daneben Mega-Plakate für die in Aussicht gestellten "Belohnungs"-Fernreisen!

Und diese Firma – ein Finanzunternehmen – geriet später in die Presse wegen unlauterer Werbemethoden ihrer Mitarbeiter (und fauler Finanz-Eier im Angebot).

SutilCgar


okay...das es so gar nicht geht, sind wir uns alle einig...

wichtig wäre zu wissen, ob es in dem unternehmen einen betriebsrat bzw. eine ausbildungsvetretung gibt. dies wäre der erste anlaufpunkt.

sollte das nicht der fall sein (das spricht ja dann schon mal für das unternehmen), wäre der weg zur innung bzw zur handwerkskammer der richtige...

was ganz wichtig ist...er soll bitte eine art tagebuch führen, wo er jeden tag rein schreibt, was passiert ist (mobbintagebuch). dies hilft ihm dann, sollte es zu einer kündigung kommen, entweder dagegen vorzugehen, oder unterstützt ihn auch gegen eine evtl. sperrzeit beim arbeitsamt.

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