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Pure Verzweiflung, soll ich kündigen?

Skarauh_EhochnimNoxrden


Ich merke gerade: ich habe NIEMANDEN, mit dem ich darüber sprechen könnte....

Nicht einmal in meiner Familie. Für die muss ich da sein - wenn es mir dreckig geht, schone ich sie....oder bekomme Antworten wie "Musst Du selber wissen"....dabei möchte ich kein Ergebnis, sondern einfach sprechen...weinen.....irgendwo Halt finden.

Darum war ich wohl so verzweifelt, mich hier anzumelden in der Hoffnung, hier etwas wie einen Austausch zu finden. Aber da kann ich ja auch mit einer Parkuhr sprechen.

Danke denen, die sich die Mühe gemacht haben, mir ein paar Sätze zu schreiben.

Lebt wohl!

FjriMedaxa


Wie kann man sich denn da so reinsteigern? Es ist ein Job und fertig. Du bist 8 Stunden pro Tag dort und den Rest hast du Zeit für dich. Wenn du jedesmal den Schwanz einziehst, wirst du es nicht weit bringen im Leben.

S:arahO_hLochimN:orden


@ Friedaa,

nun ja.....was denke ich über Personen wie Dich, die anderen so auf ihre Beiträge antworten. Dass die zufrieden sind mit ihrem Leben, weil sie es zu was gebracht haben? Eher nicht. Lass Deinen Frust woanders raus.

G@edaVnken1fluexge2


@ Sarah

Wenn man Deine Zeilen so liest - vielleicht wäre eine Auszeit wirklich gut! Früher habe ich immer gedacht, der Spruch, dass Gesundheit das Wichtigste sei, sei sowas von ausgelutscht. Aber es ist einfach nur die Wahrheit.

Alles Liebe Dir!

@ Friedaa

Wenn du jedesmal den Schwanz einziehst, wirst du es nicht weit bringen im Leben.

Müssen solche Sprüche sein?

F~riPe^daxa


Dass die zufrieden sind mit ihrem Leben, weil sie es zu was gebracht haben? Eher nicht.

Doch ich bin zufrieden, glaub mir. ;-) Und das liegt daran, dass ich immer gekämpft habe und nicht wegen einem unliebsamen Kollegen oder Chef den Job aufgeben würde. Hast du denn sonst nichts im Leben was dir Freude macht oder warum versteifst du dich so auf diese 8 Stunden Arbeit am Tag?

S.arah_ hochimANoyrden


Uiiii Friedaa,

vielleicht kämpfe ich in diesem Job auch schon sehr lange....

vielleicht war diese Person in dieser Zeit auch meine Vertrauensperson....

vielleicht treffen mich bestimmte Ereignisse gerade deshalb! Aber warum sollte ich mich hier rechtfertigen:

Du bist unverschämt und anmaßend!

Deine Bösartigkeit ist definitiv kein Merkmal einer zufriedenen Person ;-D .

Und weißt Du: in gewissen Jobs ist es manchmal mit 8 h/Tag nicht getan! Was Du sicher als erfolgsverwöhnte Person weißt.

Aber warum rede ich mit ner Blinden über Farben. Versprühe ruhig weiterhin Gift - ich schreibe nichts mehr dazu.

S"ara.h_hoch6imXNo=rdexn


Und danke @ Gedankenfluege.

Gerade diese Überlegungen habe ich auch.

Ich habe in den letzten Jahren über meine Kräfte gelebt, da

ich auch privat viel Verantwortung trage; fühle mich nur noch

zerrissen zwischen diesen beiden Polen.

Und vielleicht ist darum jetzt ein guter Zeitpunkt, nicht unbedingt

komplett zu kündigen, aber vielleicht nur noch Teilzeit zu arbeiten...

und in einigen Monaten dann komplett neu anzufangen.

hjag-Ut'ysxja


na meinst du denn, er und du könnt beide professionell miteinander arbeiten? damit würde für mich die entscheidung stehen und fallen. wenn es zwischentöne gibt oder der respekt verloren geht, wird es eher unwegsam und für beide unbefriedigend.

wenn er für dich durch ist...denkst du, ihr könnt ein abschließends lebewohl-gespräch führen, dessen ziel es nur ist, dass ihr danach nur noch bekannte seid, die miteinander arbeiten?

dass du keinen hast, dem du dich anvertrauen kannst, ist schlimm, sowas will raus, braucht luft und du braucht auch halt von aussen.

gibt es vielleicht eine andere abteilung, in die du dich versetzen lassen kannst und so raus aus dem dilemma kommst und weniger kraft opfern musst?

IBo6retxh


Ich halte es definitiv für falsch, zu kündigen, bevor du nen neuen Job hast, zumal dir dann wohl kein Arbeitslosengeld zusteht.

Abgesehen davon, solltest du erstmal gucken, wie es mit euch beiden läuft, vll ist es ja ein Neuanfang hin zu einer rein kollegialen Beziehung. Aber gehen, bevor du weißt, wie es wird? Das würde ich wirklich nicht tun, es sei denn, der Job an sich nervt dich auch. Die Auszeit kannst du dir dann ja immer noch nehmen, wenn du merkst, dass es nicht funktioniert und dir in der Zeit dann was neues suchen.

Immerhin versucht er sich jetzt schon bei dir einzuschleimen, was ja daraufhindeutet, dass auch er sich ein zukünftig freundliches Verhältnis erhofft. Ob er dich dann als Kummerkasten ausnutzen wird, ist ja deine Entscheidung, du kannst ihm dann ja sagen, dass du mit ihm als Vorgesetzten kein freundschaftliches Verhältnis über das rein kollegiale hinaus führen willst.

Mal abgesehen davon... das ganze klingt für mich schon extrem emotional, eigentlich zu emotional für ein rein freundschaftliches Verhältnis... war da mal von einer der beiden Seiten mehr als nur Freundschaft mit dabei?

FDriledaa


Mal abgesehen davon... das ganze klingt für mich schon extrem emotional, eigentlich zu emotional für ein rein freundschaftliches Verhältnis... war da mal von einer der beiden Seiten mehr als nur Freundschaft mit dabei?

So klingt es für mich auch. Als ob sie mal mehr wollte aber er am Ende bei seiner Frau geblieben ist. Reine Spekulation natürlich :-X

Ich frag mich ernsthaft, wie man ein dienstliches Verhältnis so nah an sich ranlassen kann. :|N

STarah_hKochi2mNorxden


Huhu hag-tysia,

danke Dir! Bei Deinen Beiträgen merke ich, dass Du ähnliches erlebt hast. Das mit dem Lebewohl-Gespräch klingt gut....sehr gut. Das würde ich gerne schaffen können - einfach einen Cut setzen. Egal wie es weitergeht. Habe in der Osterzeit einige Tage Urlaub - ich denke, es ist besser, dann die endgültige Entscheidung zu treffen (habe mir jetzt mehrere Möglichkeiten überlegt). Das mit dem Respekt ist eben schwierig. Dafür ist zuviel passiert. Die "innere Kündigung" habe ich aber eigentlich schon länger vollzogen (wofür er jetzt nicht unbedingt was konnte - er hat mir aber aber entgegen früherer Versprechungen auch nicht geholfen als mir ein eiskalter Wind von der Geschäftsführung entgegen kam). Im Grund wäre ein Weggang jetzt nur ein Vorziehen sowieso schon existenter Pläne um ca. ein Jahr.

Liebe Ioreth, vielen Dank auch Dir @:) . Ich weiß, es klingt sehr emotional. Ist es auch. Aber Du liegt falsch mit Deiner Vermutung - keine Affäre, nicht einmal ein Kuss oder ähnliches ;-D . DAS war (ich denke beidseitig) nie gewollt (könnte ich ja jetzt anonym im Netz einfach zugeben). Aber ich denke das Wort Freundschaft (für den früheren Status) ist nicht übertrieben. Und für mich ist Freundschaft gar nichts Minderwertiges (einer Bettgeschichte für mein Empfinden auch überlegen). Ich weiß auch nicht, warum man am Arbeitsplatz keine Freundschaften entwickeln können sollte. Habe aus meinem letzten Arbeitsverhältnis noch eine meiner besten Freundinnen.

Das ich so emotional bin......ich (und viele in unserer Firma) haben personaltechnisch Heftiges erlebt. Gerade DAS hat ihn und mich zusammengeschweißt.

Bei mir ging es in den privaten Bereich hinein. In meiner Familie gab es eine sehr schlimme Phase.....ein Todesfall, später eine weitere schwere Krankheit, Pflege......Ich habe meine Familie vorgezogen.....bin eine Weile unbezahlt ausgestiegen und habe üblen Gegenwind bekommen. Ich würde es heute Mobbing nennen! Ich habe einen sehr fordernden Beruf. Mein Arbeitgeber möchte mich ausschließlich funktionieren sehen. Ich habe mich da zu entscheiden, hieß es.

Und auf einmal hat ER die Situation "ausgenutzt". Derjenige, dem ich so vertraute, wie sonst niemandem bei der Arbeit; von dem auch ich intimste Dinge weiß......mischte sich auf einmal in meinen Aufgabenbereich ein....hat da immer und immer wieder Grenzen und Zuständigkeiten überschritten.....und den Schein geschaffen, dass ER nun für mich mitarbeiten muss, wo ich doch nicht mehr bis 22 Uhr im Büro saß. Lieber ließ er seine eigenen Sachen liegen.....

Deswegen bin ich so emotional - weil es im Kern darum geht, dass mein Arbeitgeber mich in einer Phase, die bei mir Suizidgedanken aufkommen ließ, "fragwürdig" behandelt hat. Und ER hat (bewusst oder unbewusst - das weiß ich noch nicht einmal) die Situation für mich wesentlich verschlimmert.

Danke Euch beiden.

S:ara/h_hochimPNorden


Das Schlimmste: SIE haben es geschafft. Das, was ER und ICH uns geschworen hatten, was niemals passieren würde...dass man uns gegeneinander ausspielt.

Denn dass zuviel Harmonie schädlich ist, ist bei uns Firmenphilosophie. "Lieber immer Dampf auf dem Kessel" Chef/Zitat Ende.

SXarah:_hocEhi4mxNorden


Und dass ich in meinem engsten Umfeld (Familie) schlecht bis gar nicht über die Situation sprechen kann, liegt natürlich auch darin begründet, dass ich nicht möchte, dass irgendein Familienmitglied sich für MEINE Entscheidung verantwortlich fühlt, notfalls den Job zu riskieren (dass ich meine Job verlieren könnte, wenn ich nicht wieder sofort und 100-prozentig zur Verfügung stünde, war nämlich eine offen artikulierte Drohung).

Gjedan,kenflu)ege2


:)- :°_ :)-

I_orexth


Dann kann ich das gut verstehen, dass du so emotional bist. In Bezug auf ihn würde ich trotzdem abwarten, wie es weiter läuft. Aber insgesamt betrachtet, klingt das doch nach einem Job, der einen auf Dauer fertig macht. Ich an deiner Stelle, würde mich schnellstmöglich nach etwas anderem umsehen, wenn das für dich irgendwie möglich ist! Da löst sich dann auch die andere Situation von selbst! :)_

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