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Anschreiben für ein Praktikum

A'eterxnum


@ diemüllerin

Das Anschreiben ist grundsätzlich ganz gut, aber du hast es schon erkannt: etwas zu üppig für ein Praktikum. Des Weiteren fehlt dort irgendwie der Bezug zur Firma. Was zieht dich an, genau dort zu arbeiten? Ist es die Firmenkultur, die Werte, vielleicht besondere Expertise/Qualität auf diesem Gebiet? Man muss den Personalern etwas Honig um den Bart schmieren und versuchen, die eigene Person mit der Firma in Verbindung zu setzen. Es muss klar werden, was dich anzieht und wieso du dazu passt.

Für mich wäre es optimal, mein Praxissemester in Ihrer Firma verbringen zu dürfen, da die Stellenbeschreibung genau meinen Interessen entspricht und ich mir gern weitere Fähigkeiten im praktischen Arbeiten aneignen möchte.

Das ist einfach so ein Standardsatz, der nichts aussagt. Was sind das für Interessen, die dich ansprechen? Das solltest du etwas mit Inhalt füllen.

Und in jedem Anschreiben sollte auch immer ein Teil "Soft Skills" vorhanden sein. Der kommt mir hier etwas zu kurz. Im Prinzip besteht dein Anschreiben hauptsächlich daraus, welches Fachwissen, du in deiner Studienzeit erworben hast – also hard skills.

S%chwagrzezrTee


Noch eine kleine Anmerkung, meine Bewerbung ist nicht darauf abgestimmt so vielen Betrieben wie möglich zu gefallen. Ich spreche damit eine ganz besondere Zielgruppe von Menschen an, die am besten zu meinen Inneren Werten passen.

Ich bin der Überzeugung, die Bewerbung ist nicht dazu da, um sich einzuschleimen und eingestellt zu werden, sondern um die "unpassenden" Arbeitgeber auszufiltern, damit man am Ende zufrieden unter gleichgesinnten Menschen arbeitet.

L4'qEvitxa


SchwarzerTee

Mir persönlich gefällt es nicht, dass Du deinen potenziellen Arbeitgeber in deiner Bewerbung dreisterweise duzt.

die Bewerbung ist nicht dazu da, um sich einzuschleimen und eingestellt zu werden, sondern um die "unpassenden" Arbeitgeber auszufiltern

Naja, aber vielleicht hat nicht jeder Arbeitssuchende eine große Auswahl an passenden und unpassenden Arbeitgebern. Das klingt ganz schön überheblich, sorry.

Scch\warzexrTee


L'Evita

Es ist ok, wie gesagt ich will gar nicht jedem gefallen. Aus deiner Sicht hast du sicherlich recht, jeder soll sich die Arbeit suchen die zu seinen Möglichkeiten, Wünschen und Vorstellungen passt.

Auch wenn es überheblich klingt, schließlich betrachte ich meine Arbeit als eine sehr wichtige Sache, und da will man keine Katze im Sack im form von einem "unpassenden" Chef bekommen. Das kostet nur Kraft und Zeit. Da bin ich lieber vorher schon wählerisch.

Ich bewerbe mich nicht in eine steife Hierarche, sondern in ein gleichwertiges Team.

Und genau das habe ich auch mit meiner derzeitigen Arbeitstelle bekommen und bin sehr glücklich darüber :-)

d8iemüullerixn


@ aeternum

Vielen Dank für deine Einschätzung, das hilft mir wirklich weiter :)^ :)=

Ich werd mich heute noch mal dran setzen und etwas dran feilen :-)

@ Malin24

Bekommst du dein Anschreiben auf 1 Seite? Länger soll es ja auf keinen Fall sein...

Ich würde vielleicht so Sachen wie z. B. die MS-Office- und die Englischkenntnisse weglassen. Schreibt man das nicht eher in den Lebenslauf?

Ja, ich bekomms grad so auf 1 Seite – aber ich muss anscheinend wirklich ganz schön was kürzen...

Hm ich weiß nich, ob man das eher in den Lebenslauf schreibt – ich hatte immer gedacht, so was gehört ins Anschreiben, aber ich hab da ja keine Ahnung ;-D Kann da vielleicht jemand noch was zu sagen?

a&nnalixda


@ SchwarzerTee

Aber meinst du nicht, dass es peinlich ist seit und seid zu verwechseln?! Schließlich ist das ein Fehler, den man wirklich vermeiden kann :-/

LVila8Lixna


@ Annalida:

Macht er doch extra - Chefs, denen so etwas negativ auffällt, will er doch eh nicht ;-)

Naja, mir wäre es persönlich auch einfach zu peinlich, solche grundlegenden Dinge nicht zu beherrschen und dass man über eine Bewerbung so gar nicht mehr drüber liest vor dem Abschicken, zeigt ja auch eine gewisse Einstellung.

Jeder wie er mag @:)

Dpe-r kleiAne PrHinxz


Tsss, bei mir haben sich Dipl.-Ingenieure beworben, die konnten "Ingenieur" nicht fehlerfrei schreiben.

Den Vogel aber hat einer abgeschossen, der seinen Namen nicht richtig geschrieben hat. 8-)

dliemüllCerixn


@ der kleine Prinz

:-o Sowas gibts? ;-D Nicht schlecht ;-D ;-D

Dqer klein/e &Prinz


Klar gibts so was.

Es war natürlich nur ein Flüchtigkeitsfehler, das mit dem Namen, aber dass er ihn nicht gefunden hat, hat ihn zur Begutachtung von (Unfall)-Fahrzeugen von vorne herein disqualifiziert. Einer, der nicht gucken kann in einem Job, der nur aus Gucken besteht, wie sollte das funktionieren?

SUchwabrzeYrxTee


Also die Rechtschreibfehler habe ich nicht mit Absicht eingebaut. Aber peinlich sind sie mir nicht. Jeder Mensch hat Stärken und Schwächen, und im nachhinein betrachtet bin ich sogar froh die Fehler gemacht zu haben. Muss Ich mich nicht mit Rechtschreibungsfetischisten rumschlagen 8-)

S<ch;warYzerTxee


Menschen die mehr auf die Form achten bei der Bewerbung, als auf den Inhalt, suchen eine Arbeitsmaschiene und keinen selbstständigen Denker. Ich bin jedoch eher ein Mensch, der unterschiedliche Wege zum Ziel austestet und einen solchen beschreitet, der die besten Ergebnisse bringt. Es ist ganz einfach ein Interessenkonflikt.

L0illaLina


Menschen die mehr auf die Form achten bei der Bewerbung, als auf den Inhalt, suchen eine Arbeitsmaschiene und keinen selbstständigen Denker.

Eventuell gibt es solche Recruiter - aber im Standard legt man bei einer Einstellung Wert dadrauf, dass derjenige, der sich bewirbt, es ernst meint.

Und eine Bewerbung, die schlampig geschrieben ist, zeugt nicht gerade von notwendiger Bildung und Ehrgeiz.

Das hat nichts mit "Arbeitsmaschine" zu tun, wenn man flüssig die deutsche Rechtschreibung beherrscht.

Sochwaurzer1Txee


Das mag ja in der Regel und für einen großen Teil der Menschen der Fall sein. Jedoch wenn man diese Eigenschaften auf die Rechtschreibung reduziert, läuft man die in Gefahr den Wald zwischen den Bäumen nicht zu erkennen. Die deutsche Rechtschreibung ist zweifelsfrei wichtig und hat schon ihren Sinn.

Aber als Ausschlusskriterium für die Bewerber, naja das zeugt auch von einer gewissen Einstellung.

Aber jedem das Seine, wie du auch schon gesagt hast.

dUiemEüllberixn


So, das ist mein überarbeiteter Versuch. Er ist ein klein wenig kürzer... Und ich hoffe, dass ich ein paar Softskills mit eingebaut habe?

Wär nett, wenn jemand nen Kommentar dazu abgeben könnte ;-)

Sehr geehrte Damen und Herren,

mit großem Interesse habe ich auf ww.xyz123.de Ihre Stellenanzeige zum Thema "xxx" gelesen.

Ich studiere xxx an der TU xxx im x. Semester. Das Grundstudium habe ich nach dem x. Semester erfolgreich mit dem Vordiplom abgeschlossen.

Durch viele vorlesungsbegleitende Praktika konnte ich bereits einige Laborerfahrung sammeln. Dazu gehören unter anderem Bereiche der xxx, yyy und der zzz. Das wissenschaftliche Herangehen an komplexe Aufgabenstellungen und das analytische Lösen von Problemen bereitet mir viel Freude.

Zu den Vorlesungen des Grundstudiums gehörte auch das Fach "bla". Dadurch kann ich fundierte Grundkenntnisse auf diesem Gebiet aufweisen und möchte mich gern in die Richtung der xxx weiterentwickeln.

Während eines Praktikums im xxx und als studentische Hilfskraft der TU xxx lernte ich, komplexe Aufgaben eigenständig zu bearbeiten und gleichzeitig Teamfähigkeit zu beweisen.

Ich möchte mir gerne weitere Fähigkeiten im praktischen Arbeiten aneignen; da mich sowohl die xxx als auch die yyy interessieren, denke ich, dass ich gut in Ihre Firma passe und mich mit viel Elan den gestellten Aufgaben widme.

An der TU xxx ist das x. Fachsemester für die praktische Tätigkeit vorgesehen. Somit stehe ich Ihnen von *Monat* 2012 bis *Monat* 2013 zur Verfügung.

Über eine Einladung zu einem persönlichen Gespräch freue ich mich.

Mit freundlichen Grüßen

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