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Mein Mann wird vom Arbeitgeber ausgenutzt

_jParvatxi_ hat die Diskussion gestartet


Mein Mann (29) tut mir schon seit längerer Zeit ziemlich leid, was sein Job betrifft. Der heutige bzw gestrige Tag veranlasste mich jetzt aber mal, hier doch mal darüber zu berichten:

Ich habe in manchen Faden schon öfter mal erwähnt, was mein Mann so als Mechatronikingenieur verdient (ganze 2000€ Brutto). Wir wissen, dass es für ein Ingenieur ziemlich wenig ist. In der Region, wo ich lebe, ist dies aber durchaus ein gängiges Gehalt. Etwas mehr bekommt man höchstens in einem Konzern, von denen es hier aber nicht mal eine Hand voll gibt. Das Geld ist aber nicht das Hauptproblem. Im Grunde können wir bzw. mein Mann damit ganz gut leben. Das Problem ist eher die Firma selbst. Es gibt dort keine klaren Strukturen. Das fängt schon bei den Arbeitsaufgaben an. Mein Mann muss Sachen erledigen, für die eigentlich andere zuständig wären (z.B. Einkäufer, Übersetzer, Betriebswirte). Weiter hat mein Mann auch eine leitende Funktion. Aber Mitarbeiter (hauptsächlich in der Produktion und meist auch wesentlich älter als mein Mann) setzen oft nicht das um, was er ihnen sagt. Das führt dann soweit, dass es Lieferverzögerungen an den Kunden gibt. Den Ärger bekommt dann mein Mann vom Chef. Ich muss auch dazu sagen, dass mein Mann nicht gerade die Führungsperson ist. Er kann sich nicht so gut durchsetzen und das weiß er auch selbst. Im Grunde will er nur ein stinknormaler Mitarbeiter sein, Anweissungen erhalten, für die er auch zuständig ist und dann wäre er auch zufrieden. Aber er möchte einfach nicht wie ein Kindermädchen anderen hinterher rennen, wenn sie mal wieder was verbockt haben, was in der Firma leider häufig vorkommt.

Dass die Firmenstrucktur Schei*e ist, weiß auch sein Chef. Aber er vermag oder will es nicht ändern. Wir glauben, der Chef ist schlicht überfordert. Die Firma ist zu schnell gewachsen, innerhalb von wenigen Jahren von 5 auf knapp 100 Mitarbeiter und der Chef hat da wohl gänzlich de Überblick verloren. Aber die Firma läuft. Das muss man ihm lassen. Wirtschaftskrisen waren und sind für sie ein Fremdwort. Es lief immer, egal wie schlecht es manchmal der Wirtschaft ging. Das mag wohl auch daran liegen, dass die Firma ein ziemliches Nischenprodukt herstellt.

Aber weiter zum nächsten Problem: Die Dienstreisen. Letzte Woche z.B. war mein Mann für ca. 3 Tage quer durch die BRD unterwegs. 3 Tage lang über 12 Stunden auf Achse. Selbst, wenn er sehr spät nach Hause kommt (meist 24 Uhr oder später) muss er frühs wieder auf Arbeit antanzen. Machmal schon um 7 Uhr oder, wenn der Chef mal gnädig ist, erst um 9 Uhr.

Die Unterkünfte waren auch oft unter aller Sau. Aber immerhin hat da mein Mann schon mal was bei seinem Chef erreichen können und jetzt sind die Unterkünfte halbwegs vernünftig.

Überstunden werden jedoch nicht bezahlt. Sehr selten bekommt mal mein Mann einen oder einen halben Tag Urlaub geschenkt, als Ausgleich.

Heute bzw. gestern war er wieder ziemlich lange auf Arbeit. Irgendeine Mitarbeiterversammlung mit anderen Tochterunternehmen. 7 Uhr war mein Mann in der Firma und 23.30 Uhr war er wieder zu Hause. Ziemlich fertig auf die Knochen, verständlicher Weise... aber laut Chef darf er morgen wieder um 7 Uhr in der Firma antanzen. Zum Glück sind solche Tage – auch die Dienstreisen – eher selten. Sonst macht mein Mann so gut wie keine Überstunden. Nur jeden Tag 15 min mehr sonst nichts. Das war mal anders, vor allem, als er in der Firma angefangen hat zu arbeiten. Aber das hat ihn psychisch ziemlich belastet und irgendwann hat er dann auch die Notbremse gezogen, als er eine Gastritis bekam und Nachts mit den Zähnen knirschte. Letzteres macht er immernoch. Hat dafür auch eine Beißschiene.

Sein Chef ist aber dennoch der Meinung, dass mein Mann sich doch noch etwas mehr in der Firma einbringen könnte bzw. mehr Überstunden machen könnte. Die anderen Mitarbeiter würden es doch auch tun. Aber mein Mann schüttelt da immer nur den Kopf. Sein Chef weiß jetzt auch langsam, dass er da bei ihm auch auf Granit beißt und dass sich mein Mann nicht alles gefallen lässt. Dem Chef gefällt die Einstellung meines Mannes zwar nicht, aber respektiert sie immerhin. Und trotz allem gibt es ab und zu mal eine Prämie, die meinem Mann aber mehr oder weniger egal ist. Ihm wäre einfach lieber, wenn sich grundlegendes in der Firma ändern würde; sich die Mitarbeiter untereinander besser verstehen würden; Anweisungen befolgt werden würden; niemand soviele Überstunden machen muss, Dienstreisen weniger stressig gestaltet werden; die Aufgaben klar verteielt werden usw. DAS wäre meinem Mann wichtiger als dieses eh schon verflucht wenige Geld, mit dem er abgespeist wird oder die Prämien, mit denen der Chef die Mitarbeiter wohl an der Stange halten will.

Aber mein Mann kann so oft er will die Probleme der Firma bei seinem chef ansprechen... er trifft nur auf taube Ohren.

Mein Mann ist total unglücklich. Aber was soll er tun? Sich woanders bewerben? Ja, das hat er schon getan. In der strukturschwachen Region gibt es aber leider nicht viel Möglichkeiten und bis jetzt wurde er noch nicht mal zu Vorstellungsgesprächen eingeladen. Von wegen, Ingenieure werden gesucht...

Antworten
Idt's a0 beautifu'l dxay


So, wie es aussieht, wird es leider keine zufriedenstellende Lösung geben. Den Chef wird man durch Zureden nicht ändern und passende Jobs sind Mangelware. Einen Betriebsrat scheint es offensichtlich nicht zu geben. Dann bleibt eigentlich nur die Konfrontation. Aber auch nur eigentlich ...

Man könnte nach 10 Stunden nach Hause gehen und auch erst nach 11 Stunden wiederkommen, wobei nicht die gesamte Reisezeit zwingend Arbeitszeit sein muss (wenn er z.B. mit dem Zug zum Einsatzort an- und abreist), das kommt sehr auf die Umstände an.

Dein Mann könnte den AG auch wegen der Verstöße gegen das Arbeitszeitgesetz beim Gewerbeaufsichtsamt anzeigen.

Aber glücklich wird er dadurch auch nicht.

Er löst dann ein paar Probleme, zieht sich dann aber wahrscheinlich den Zorn des Chefs auf sich und möglicherweise auch noch Anfeindungen von "fleißigeren" Kollegen. Eine Krankschreibung hätte übrigens den gleichen Effekt.

Was sagen denn die Kollegen?

_qPa!rvatix_


Einen Betriebsrat scheint es offensichtlich nicht zu geben.

Den gibt es tatsächlich nicht.

Man könnte nach 10 Stunden nach Hause gehen und auch erst nach 11 Stunden wiederkommen, wobei nicht die gesamte Reisezeit zwingend Arbeitszeit sein muss (wenn er z.B. mit dem Zug zum Einsatzort an- und abreist), das kommt sehr auf die Umstände an.

Mein Mann fährt immer mit dem Auto. Selbst Strecken von über 1000 km. Sein Chef ist sehr selten mal bereit, einen Flug zu organisieren... zu teuer... Manchmal fährt noch ein zweiter Mitarbeiter mit, so, dass sie sich mit der Fahrerei mal abwechseln können. Das wars dann aber auch schon.

Was sagen denn die Kollegen?

Die sind selber alle unzufrieden. Daher herrscht ja auch nicht gerade eine kollegiale Stimmung in der Firma.

Na ja, einzige Hoffnung für mein Mann scheint der baldige neue Firmenleiter zu sein. Der Sohn vom Chef soll die Firma übernehmen. Aber er wird erst noch ca. 3 Jahre eingearbeitet, bis sein Vater in Rente geht. Zumindest verstehen sich er und mein Mann schon mal ganz gut. Aber man weiß halt auch nicht wie er sich mal als Chef geben wird und 3 Jahre sind auch noch eine lange Zeit... Mein Mann hofft eigentlich, dass er dann doch mal was anderes gefunden hat.

Ijt's a Dbe"autiful Yday


Mein Mann fährt immer mit dem Auto. Selbst Strecken von über 1000 km.

Das kann bei einem Unfall mal zu Problemen führen, sowohl für Deinen Mann als auch für seinen Chef.

Es gibt zwar für PKW-Fahrten keine generellen Vorschriften zu Lenkzeiten und Pausen, aber in der Rechtsprechung werden meist 10 Stunden pro Tag als Höchstgrenze angesetzt. Bei Dienstfahrten käme ja noch eine evtl. geleistete Arbeitszeit hinzu. Die Bandbreite reicht hier von Regressforderungen der Versicherungen bis hin zu strafbaren Fahrlässigkeitsdelikten.

Selber fahren auf Anweisung des AG zählt übrigens immer als Arbeitszeit.

Bekommt Dein Mann wenigstens für die Reisen einen Dienstwagen gestellt?

Hier hilft eigentlich nur, sich im konkreten Fall zu weigern, so dass der Chef einen Flug oder eine Zugfahrt buchen muss.

Aber da ist jeder anders gestrickt. Ich selber bin ambitionierter Autofahrer, fahre äußerst ungerne mit der Bahn, so dass ich im Zweifel von mir selber aus sage, komm, dann fahre ich, und zwar am liebsten zu Zeiten mit wenig Verkehr. Das Sicherheitsrisiko muss ich dann aber auch selber verantworten und ich lege mir die Fahrten dann so, dass sie mit meinem Biorhythmus im Einklang sind. Wer mich als Chef auffordern würde, in aller Früh aufzustehen und loszufahren, der hätte es schwer, denn das würde ich glattweg verweigern, weil ich wüsste, dass das in die Hose geht. Da muss dann wirklich ein Flug her, so dass ich vielleicht max. eine Stunde fahre und danach weiterdösen kann.

Mein Mann hofft eigentlich, dass er dann doch mal was anderes gefunden hat.

Das wäre realistisch gesehen die beste Lösung. Und dann auch bitte mit besserer Bezahlung, denn das Gehalt scheint mir sittenwidrig zu sein.

Woanders ist die Arbeit auch kein Zuckerschlecken, kleinere Dinge muss man einfach hinnehmen, aber eben nicht so eine Häufung.

aB.fixsh


Die Situation kenne ich ähnlich von meinem Mann – oder eher, zum Glück, kannte, denn mein Mann hat sich erfolgreich anderweitig beworben. Nach dem damit nun einer der wichtigsten Mitarbeiter der Firma wegfällt (man konnt ja immer schön alles auf ihn abladen, er kann ja alles), ein Anderer sich mit der Diagnose Burn Out für ein paar Monate zwangsverabschiedet und die restlichen Kollegen in einer Art Domino-Effekt auch anfangen, die Fühler nach anderen Anstellungen auszustrecken, werden jetzt endlich dringend nötige Änderungen in der Organisation eingeführt.

Dazu gehörem vor allem klar abgegrenzte Arbeitsbereiche und Leiter, die wissen, was ihre Angestellten machen, das ist nämlich echt ein Problem.

Ich denke, wenn der Chef Deines Mannes so stur ist, hilft nur ein Wechsel. Mein Mann war am Ende so weit, dass er lieber arbeitslos geworden wäre, als weiter dort zu arbeiten. Und ich hätte da 100%ig hinter ihm gestanden. Ich sehe es bei dem Kollegen, der jetzt in der Klinik ist: das ist es nicht wert. Kein Job der Welt ist das wert.

_~Parva"ti_


@ It's a beautiful day

Das kann bei einem Unfall mal zu Problemen führen, sowohl für Deinen Mann als auch für seinen Chef.

Es gibt zwar für PKW-Fahrten keine generellen Vorschriften zu Lenkzeiten und Pausen, aber in der Rechtsprechung werden meist 10 Stunden pro Tag als Höchstgrenze angesetzt. Bei Dienstfahrten käme ja noch eine evtl. geleistete Arbeitszeit hinzu. Die Bandbreite reicht hier von Regressforderungen der Versicherungen bis hin zu strafbaren Fahrlässigkeitsdelikten.

*puh* Das hatte ich mir schon fast gedacht. Vielleicht sollte mein Mann seinem Chef gegenüber echt mal verdeutlichen zu welchen Problemen dies führen kann. Und er sollte vielleicht auch mal verdeutlichen, dass es Arbeitszeitgesetze gibt.

Bekommt Dein Mann wenigstens für die Reisen einen Dienstwagen gestellt?

Ja.

Hier hilft eigentlich nur, sich im konkreten Fall zu weigern, so dass der Chef einen Flug oder eine Zugfahrt buchen muss.

Aber da ist jeder anders gestrickt. Ich selber bin ambitionierter Autofahrer, fahre äußerst ungerne mit der Bahn, so dass ich im Zweifel von mir selber aus sage, komm, dann fahre ich, und zwar am liebsten zu Zeiten mit wenig Verkehr. Das Sicherheitsrisiko muss ich dann aber auch selber verantworten und ich lege mir die Fahrten dann so, dass sie mit meinem Biorhythmus im Einklang sind. Wer mich als Chef auffordern würde, in aller Früh aufzustehen und loszufahren, der hätte es schwer, denn das würde ich glattweg verweigern, weil ich wüsste, dass das in die Hose geht. Da muss dann wirklich ein Flug her, so dass ich vielleicht max. eine Stunde fahre und danach weiterdösen kann.

Mein Mann ist auch schon mal mit dem Zug gefahren. Aber da war er teilweise noch länger unterwegs. Da hat er sich dann auch gesagt, dass er dann lieber das Auto nimmt. Oftmals geht es auch nur mit Auto, da noch was mit transportiert werden muss.

Mein Mann sorgt immerhin für genügend Pausen beim Autofahren. Trotzdem, wenn er dann schon 700 km gefahren ist und dann noch für 2-3 Stunden zu einem Kunden muss und dann noch mind. 1 Stunde ins Hotel bzw. Pension braucht, dann ist man einfach nur noch fertig auf die Knochen.

Das wäre realistisch gesehen die beste Lösung. Und dann auch bitte mit besserer Bezahlung, denn das Gehalt scheint mir sittenwidrig zu sein.

Wenn mein Mann wenigstens dazu zu bewegen wäre, woanders hinzuziehen...

Und wie gesagt, das Geld ist hier ortsüblich. Mein Vater ist ebenfalls Ingenieur und bekommt noch weniger. Einzig der Kumpel meines Mannes hat sich bei der Gehaltverhandlung geschickt angestellt. Hat sich von anfänlich gebotenen 2300€ auf 3500€ durchgerungen. Oh man, davon kann man nur träumen...

@ a.fish

Tja, wahrscheinlich muss das Schiff schon halb am sinken sein, bevor sich mal was ändert. Es ist einfach nur noch zum k*. Mein Mann hat sich lange Zeit gesträubt, sich woanders zu bewerben. Er wollte aus Loyalität die Firma nicht verlassen, weil er weiß, dass die Firma sonst ein riesen Problem hat. Aber jetzt ist ihm das auch egal. Generell hat er so langsam eine "ihr könnt mich alle am Ar*** lecken" Einstellung. Ich bin auch froh darüber, denn jetzt ist er nur noch halb soviel gestresst wie sonst. Aber eben trotzdem noch gestresst. Ich frag mich, wie lange er das noch aushalten wird... woher er die Kraft nimmt. Ich habe auch echt Angst, dass das ganze mal in einem Burn Out endet. Verhindern kann letztendlich nur er es.

a7.fisxh


Er wollte aus Loyalität die Firma nicht verlassen, weil er weiß, dass die Firma sonst ein riesen Problem hat.

Ja, kommt mir bekannt vor... Gut, dass er sich da nicht mehr so verantwortlich fühlt, wobei diese Haltung auch nur vorgeschützt sein könnte – also, auch vor sich selbst – und es innerlich doch an ihm nagt. Er hat ja bereits gesundheitliche Beschwerden, schreibst Du. Ich würde da doch noch weiter auf ihn einwirken. Das belastet doch sicher auch eure Beziehung.

_EPargveatix_


Ja, es ist schon belastend, aber man lernt damit zu leben. Ich habe wirklich lange Zeit auf meinen Mann eingewirkt und tue es auch heute noch. Nur langsam weiß ich nicht mehr, was ich machen soll. Ich würde mir halt nur wünschen, dass er sich mal mehr bei seinem Chef durchsetzt. Aber mein Mann ist halt so ein Typ, der sich nicht viel zutraut und eher ängstlich ist und Vorsicht walten lässt. Eigentlich hat er keinen Grund dazu, denn ich finde, dass er schon am längeren Hebel sitzt und nicht sein Chef. Oftmals ist es ja eher umgekehrt.

I|t's a Dbea5utifuxl day


Man muss sich nur bewusst sein, dass in der heutigen Arbeitswelt ein Wechsel kein Garant für eine bessere Situation ist.

C8olBlAine


Und er sollte vielleicht auch mal verdeutlichen, dass es Arbeitszeitgesetze gibt.

Du hast in deinem Eingangstext geschrieben, dein Mann sei in leitender Position. Sollte er wirklich leitender Angestellter sein, würde das Arbeitszeitgesetz für ihn nicht gelten.

[[http://de.wikipedia.org/wiki/Leitende_Angestellte]]

I=t's $a beEautiful dxay


Trifft hier nicht im Entferntesten zu. Sonst hätte er auch deutlich mehr Mitspracherechte ;-)

Bei Betriebsleitern, Einzelprokuristen etc. kann man darüber nachdenken.

_dParvjati_


@ It's a beautiful day

Man muss sich nur bewusst sein, dass in der heutigen Arbeitswelt ein Wechsel kein Garant für eine bessere Situation ist.

Das stimmt. Davor hat mein Mann auch Angst. Ein eventueller Jobwechsel kann durchaus auch in die Hose gehen...

@ Colline

Nein, er ist kein leitender Angestellter, zumindest nicht in dem Sinne, wie es in Wiki beschrieben ist. Im Grunde ist seine Tätitgkeit nicht mal genau deffiniert. Meinem Mann wurden halt nur nach und nach mehr und wichtigere Aufgaben übertragen. Er ist auch, neben einen anderen Kollen, derjenige, der mit am meisten zu sagen hat. Vielen Mitarbeitern passt das auch nicht. Sie respektiren meinen Mann nicht so sehr. Wahrscheinlich, weil mein Mann noch so jung ist. Da lassen sich vor allem die älteren nur ungern was von ihm vorschreiben. Aber mein Mann ist halt... naja... eher ungewollt in die Rolle reingeschlüpft.

av.fyish


Vielleicht wäre es schon eine Hilfe, wenn seine Tätigkeit mal genau beschrieben (schriftlich) wird und auch die Zuständigkeiten bzw. Ordnungesverhältnisse untereinander. Klare Dienstwege usw., wenn Dein Mann mit besserer Leistung und weniger Fehlern (die ja schon bei den Kunden ankommen) argumentiert, vielleicht ist der Chef auf dem Ohr ansprechbar.

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