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Darf das Arbeitsamt verlangen, dass man umzieht?

SdiGl3v(elxie


Nicht zwingen, aber unter Druck setzen durch eine angedrohte Sperre der Arbeitslosenunterstützung. Allerdings gibts für die Sachbearbeiter einen gewissen Ermessensspielraum. Falls der Eindruck der Unwilligkeit entsteht, reagieren sie jedoch durchaus schon mal mit Sanktionen.

Bekunde jederzeit deine Arbeitsbereitschaft und gestalte eine Bewerbungen so, dass du möglichst nur die Stelle bekommst, die du auch haben willst. ;-)

Auf die zuvorkommende Einsicht des Sachbearbeiters würde ich jedenfalls lieber nicht zählen.

Mzat3hil3dax82


Ich würde davon absehen, absichtlich eine "merkwürdige" Bewerbung zu schreiben. In meiner Firma war vor kurzem auch eine Stelle ausgeschrieben und man hat genau gesehen, wer absichtlich Fehler geschrieben hat oder andere seltsame Sachen. Hab wir alles der Arbeitsagentur gemeldet ]:D

Seiklveslixe


Sehr richtig. "Möglichst so, dass ......" beinhaltet von meiner Seite aus auch nicht, absichtlich schlechte Bewerbungen zu schreiben, – fällt auf – sondern schon ein wenig geschickter zu agieren.......

M a4thaildax82


Glaub mir, einem Personaler fällt alles auf. Schmutziges Papier, geknickte Ecken, fehlende Anlage. Sowas sticht doch sofort ins Auge. Und damit wäre ich sehr sehr vorsichtig.

spchums)etiexr25


Unser Chef ist da noch fieser. Er petzt nicht, er stellt Leute ein, die ne unsaubere Bewerbung einreichen :-D Wir hatten mal einen, der seine Bewerbung mit Bleistift (!) auf ein liniertes Collegeblockpapier geschrieben hat. Der Typ blieb dann aber auch nur 2 Wochen bei uns :-|

Sxilv.elixe


Ich würde das ja auch nie so plump angehen. Eine Bewerbung kann man z. B. so abfassen, dass sie steif und unengagiert bzw. uninteressiert wirkt. Das würde ja schon ausreichen, heutzutage, wo sich alles überschlägt in punkto Superbewerbung.

oxgus


Also wenn Dein Freund in der Nähe keine Stelle zur Zeit findet, dann sollte er sich mal überlegen überregional sich zu bewerben, es müssen ja nicht direkt 800 km sein, aber es ist wohl je nach Berufzweig nicht immer möglich regional eine Stelle zu finden, wenn er aber überregional eine Stelle bekäme, dann könnte er erstmal eine Fernbeziehung führen, u. Du könntest nach Ende des Studiums vielleicht nach ziehen.... ;

P6erfo^rmxer


Aber ihr solltet trotz allem daran denken, dass er das Geld vom Staat erhält und das dafür auch etwas erwartet werden kann

Solange jemand ALG1 bezieht, ist es sein eigenes Geld was er eingezahlt hat, nix Staat ;-)

Mbathilld.a8x2


Aber es wurde nur ein kleiner Prozentanteil eingezahlt und nicht die volle Summe, die man an ALG 1 erhält ;-)

P&erfo%rmer


Dafür kann ja der Arbeitslose nichts.

A,ll1xRB


Dafür kann ja der Arbeitslose nichts.

Nö, der kann auch nichts dafür, dass ALG II rein steuerfinanziert ist und er da reinrutscht, wenn er sich während ALG I nicht ordentlich anstrengt. Im Übrigen bekommt man die Beiträge ja wohl auch nicht ausgezahlt, wenn man es nicht in Anspruch nimmt. Es ist also ein solidarisches System, in dem man eben gewisse Anforderungen zu erfüllen hat. Und das aus gutem Grund.

MIathil}d.ax82


Die Allgemeinheit, die dafür zahlt, kann aber auch nichts dafür, dass er so sehr am zu Hause hängt und deshalb nicht wegziehen will.

P#erf^ormer


Mir kommen die Tränen...

Skunflow&er_7P3


Ich war letztes Jahr selber eine Weile arbeitslos. Musste mich schon nach 2 Monaten bundesweit bewerben. Trotz Bindung an die Region wg. Weiterbildung, durch die ich eigentlich erst dauerhaft vermittelbar werde. Und trotz Zuständigkeit der Schwerbehindertenabteilung (wo ich übrigens auch innerhalb kurzer Zeit mehrere Sachbearbeiter hatte, die auch nie Ahnung hatten). Die Paragraphen wurden hier ja auch schon zitiert.

Sicher, man kann es so drehen, dass einen keine entfernt liegende Firma nimmt. Man sollte sich aber auch vor Augen führen, dass das ALG I irgendwan ausläuft und die Jobs vor Ort ggf. nicht vom Himmel fallen.

ICH finde es ehrlich gesagt befremdlich, dass man lieber arbeitslos ist, als woanders zu arbeiten. Zumal einem niemand garantiert, dass der Freundeskreis nicht auch berufsbedingt immer weiter wegzieht.

Und angesichts von Mail, Skype etc. kann man halt auch mal Entfernungen in Kauf nehmen. Ich habe aktuell einen Kollegen, der jeden Tag 100 km eine Strecke pendelt. Ja, die Familie und 3 Kinder wollten nicht umziehen. Aber Entfernungen von 1-3 Stunden kann man auch in Kauf nehmen bei einer Wochenendbeziehung.

Irgendwie traurig, dass man in so jungen Jahren lieber arbeitslos ist, als sich weiter zu entwickeln.

l_e|rch9eAnJzunxge


muss da unbedingt Sunflower_73 zustimmen. Warum will man als junger Mensch mit einer gefragten und wertvollen Ausbildung (Mechatronik) unbedingt seine Berufschancen wegen Ortsbindung verschwenden?

Ob man einen Umzug der Arge gegenüber verweigern kann, ist die eine Frage, ob man dies tun sollte, eine ganz andere Frage...

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