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Da behauptet einer immer wieder, ich stinke

K{MGooudxy


Auch wenn du es nicht zu glauben vermagst, das hat nichts mit dir oder deinem Beitrag zu tun.

Das glaube ich dir, nach allem, was du hier schilderst. Ich stelle es mir schwer vor, mit dir zusammenzuarbeiten.

a:lles _wirwd_gut


Ich bin mir inzwischen sicher, dass die Geruchssache nur ein Nebenkriegsschauplatz ist.

Sauergurke ist bei Kollegen und Vorgesetzten offensichtlich unbeliebt, das gibt er ja auch zu. Er schafft es aber, keine wirklichen Angriffspunkte zu liefern, so dass man ihn (als Beamten auf Lebenszeit) irgendwie ertragen muss. Eine Versetzung ist vermutlich nicht durchsetzbar und würde sowieso die Sache nur anders wohin verlagern.

Einziger etwas schwammiger Angriffspunkt: ein Körpergeruch, der aber eventuell nicht mal sooo krass ist. Und daran klammern sich der Chef und der Zimmerkollege jetzt mangels anderer Alternativen fest. Die erfolgreiche Bekämpfung des Geruches würde zwar diesen Angriffspunkt eliminieren, das Grundproblem bleibt aber bestehen. Irgendwann wird sich ein anderer schwammiger Angriffpunkt ergeben.

Da Sauergurke sich aber nicht grundlegend ändern will oder kann, sollte er sich auf die Option Einzelbüro werfen. Die Sache mit dem Deo könnte auch nicht schaden, denn gewisse Kontakte zu anderen Leuten in der Arbeit wird er immer haben müssen.

Diese Kombination würde die Stuation etwas verbessern, aber ein Allheilmittel wird es in dieser Konstellation nicht geben.

Aber ich glaube das ist nicht das, was er hören will....

S1a\uerxgurke


Aber ich glaube das ist nicht das, was er hören will....

Warum nicht. Du hast die Situation nahezu zu 100 Prozent erkannt. @:) Irgendwo habe ich gelesen, daß Sturheit bei unterentwickelten oder unreifen Menschen ausgeprägt ist. Wenn dem so ist, dann ist mir das auch egal. Wenn ich will, wenn mir etwas wert ist, dann kann ich meine Sturheit auch ablegen. :p>

é0pixne


Wenn dem so ist, dann ist mir das auch egal. Wenn ich will, wenn mir etwas wert ist, dann kann ich meine Sturheit auch ablegen.

Na dann.

Mir wäre mein Job ja deutlich mehr wert (und ich muss mich an einige Richtlinien halten, die Du bei dem hier entstandenen Eindruck hundertpro diskutieren würdest - aus Prinzip, in Großbuchstaben und mit vier Ausrufezeichen) - aber vielleicht liegt es schlicht daran, dass man mir jederzeit kündigen kann.

Ich persönlich hoffe nur, dass mir Menschen Deines Kalibers möglichst selten im Job begegnen mögen...

m!aariofn a-us^ wiexn


das heisst,du weisst deine werte wohl nicht?

sonst hättest sie ja dazugeschrieben.

seine gesundheit sollte einem schon bissi interesse wert sein.

durch erhöhtem BZ kann es schon zu unangenehmen gerüchen kommen.

baba

marion

Kkadqhidyxa


Auch als unkündbarer Beamter sollte einem das Betriebsklima wichtig sein.

Wenn ein dicker Mann mit Sehbehinderung und Schwerbehindertenausweis aus dem Nachbarbüro mir in der Kantine sagt, wie schwer er es mit seinen Kollegen hat, tut der mir auch leid und ich zeige Sympathie.

Wenn derselbe Mann mit mir in einem Büro sitzt und mir das Leben schwer macht, indem er seinen Sturkopf mit oder ohne Provokation ständig gegen meinen haut, würde meine Sympathie auch auf unter Null Prozent sinken.

Natürlich können Kollegen, die eng zusammen arbeiten, aus bestimmten Gründen (mussten Mehrarbeit übernehmen) voreingenommen sein.

Wenn jedoch nur Kollegen aus abgetrennteren Arbeitsbereich oder ferneren Büros sich solidarisch und sympathisch zeigen, könnte das einem zu denken geben...

kPeXinstexin


Was mich hier irgendwie irritiert, ist, wie viele ihm hier raten, das olfaktorischere Problem zu lösen. Ergo, das Bedürfnis des überempfindlichen Kollegen nach frischer Bergluft im Büro höher ansetzen als dass irgendjemand in Erwägung zieht, dass miteinander auszukommen auch bedeutet, nicht jeden Menschen so haben zu können, wie man es will.

Hier wird Sauergurke ja mehr oder weniger zurückgemeldet, dass das eigentliche Problem seine angeblichen Ausdünstungen sind. Kein Wunder, wenn dann im Thread zunehmend Sturheiten auftauchen.

Und über die so genannten Tips, das Geruchsproblem in den Griff zu kriegen, musste ich zum Teil schon lachen, vor allem, dass die Weichspüler und Waschmittel dran Schuld sind, weil sie vom Markenhersteller sind (Nur No-Name Waschmittel waschen anscheinend sauber :-D ). Oder dass es einen Unterschied macht, ob es Eau der Parfum, de Toilette oder sonstwas ist. Deo mit Aluminiumsalzen oder ohne, Aluminiumsalze vom Mars, Mond, der Venus, aber auf keinen Fall alle drei zusammen. Dann liegts daran, dass seine Parfummarke stinkt (der Kollege hat dann wohl das "richtige" Parfum gewählt?) Nur gewisse Naturfasern, spezielle Polohemden, zu häufiges Duschen, falsches Poabwischen, Pilz in den Hautfalten, der stinkt... ;-D ;-D ;-D Meint ihr das eigentlich ernst?

Wenn ja, braucht ihr euch nicht zu wundern, dass teilweise so sture Antworten zurückkommen, wenn ihr ihm schon rückmeldet, dass er in Wahrheit doch stinkt und er das Problem ist :D.

Ich meine, selbst wenn ihr am Ende recht behalten solltet und ein Geruchsproblem aufgrund der genannten Punkte zustande kam: Warum ist es wichtiger, dass das empfindliche Näschen von Sauergurkes Kollegen unangetastet bleibt, als dass der Kollege versucht, sich mit dem Problem zu arrangieren? Man könnte sich ja wohl auch in der Mitte treffen und im Büro lüften oder Klimaanlagen anschaffe, was dem Herrn Kollegen auch nicht passt.

Ich habe zwei Kollegen auf der Arbeit, nicht übergewichtig, die auf Deutsch gesagt auch stinken. Der eine nach Medikamenten, der andere ist krankhafter Schwitzer aber für sich genommen auch sehr hygienisch. Mehr kann ein Mensch ja wohl auch nicht tun. Ist aber für keinen hier ein Problem. Vielleicht sind wir hier etwas härter im Nehmen.

Wahrscheinlicher ist aber natürlich, dass in Wahrheit kein Körpergeruch hier eine Rolle spielt, sondern das Ganze eben wirklich eine Sympathiefrage seitens der Kollegen ist oder eben schon Mobbing. Anstatt sich hier auf die olfaktorische Wahrnehmung bzw. Überempfindlichkeit zu konzentrieren, würde ich das Hauptprobem wohl lieber in einem eigenen Thread besprechen.

Ail6exafnddraxT


Sorry, aber ich möchte auch nicht mit jemandem arbeiten müssen der vor sich hin müffelt. Ich hatte sowas mal und es ist massiv unangenehm wenn man "engeren" Kontakt hat bei der Arbeit. Da kann ich den Kollegen verstehen – egal ob er nun ein empfindliches Näschen hat oder nicht. Dieses hab ich zb. bei massiv viel Parfum auch.... ich hasse diese Gerüche.

K8Mooxdy


Wenn ja, braucht ihr euch nicht zu wundern, dass teilweise so sture Antworten zurückkommen, wenn ihr ihm schon rückmeldet, dass er in Wahrheit doch stinkt und er das Problem ist

Der TE benutzt kein Deo. Die Bedeutung dieses, im Alltag für das zwischenmenschliche Auskommen so wichtigen, pflegerischen Hilfsmittels hat sich für ihn bis dato nicht erschlossen und in Ermangelung der Benutzung kann sich hier jeder gut vorstellen wie das in Kombination mit den Synthetikklamotten und dem Eau de Toilette unter der Achsel riecht.

Ich rate dir zum Selbstversuch.

Ergo, das Bedürfnis des überempfindlichen Kollegen nach frischer Bergluft im Büro höher ansetzen als dass irgendjemand in Erwägung zieht, dass miteinander auszukommen auch bedeutet, nicht jeden Menschen so haben zu können, wie man es will.

Ich muss im Büro nicht jeden Menschen lieben, aber wohl mit ihm auskommen. Nicht jeder muss mich lieben. Dennoch ist es der Zusammenarbeit wohl förderlich, zumindest Belästigung durch Gerüche zu unterbinden.

Meine Nase ist diesbezüglich auch sehr empfindlich und ich möchte mit niemandem das Büro teilen, der nach Schweiß-Eau de Toilette riecht, zumal man das leicht abwenden kann.

Krankheitsbedingte Gerüche sind etwas mit denen ich leben kann und muss, anders als falsch verstandene Körperpflege kann der Betroffene sie nicht abstellen und dafür habe ich volles Verständnis.

Eshemmalige#r Nu7tzerV (#6992x8)


Ich meine, selbst wenn ihr am Ende recht behalten solltet und ein Geruchsproblem aufgrund der genannten Punkte zustande kam: Warum ist es wichtiger, dass das empfindliche Näschen von Sauergurkes Kollegen unangetastet bleibt, als dass der Kollege versucht, sich mit dem Problem zu arrangieren?

Weil der Arbeitsplatz ein Ort ist, an dem mehrere Menschen möglichst reibungsfrei miteinander auskommen müssen und jemand, der beispielsweise lärmt oder übel riecht auf unangenehme bis arbeitsbehindernde Weise in die Sphäre anderer Leute eingreift.

aSlles_ywZird_gxut


@ keinstein

ich bin Deiner Ansicht bezüglich der Aussage, dass es sich wohl um eine Sympathiefrage handelt. Allerdings kann ich wirklich verstehen, dass sein Umfeld ihn nicht besonders mag.

Und falls es wirklich ein ausgeprägtes Geruchsproblem geben sollte... also dann könnte ich schon verstehen, dass sein Zimmernachbar auf die Barrikaden geht. Der muss ja auch seinen ganzen Arbeitstag dort verbringen. Wenn ich einen Bürojob (also keinen Job im Chemiewerk oder im Stall) mache, dann bin ich schon irgendwie auf eine einigermaßen geruchsneutrale Raumluft eingestellt.

Und wenn er schon im Forum wegen Körpergeruch fragt, dann bekommt er auch natürlich entsprechende Hinweise was diverse Reinigungstechniken, Körperhygiene etc. betrifft.

@ Kadhidya

vollkommen einverstanden. ich habe es quasi eher aus Vorgesetztensicht dargestellt (ich hatte schon solche Kandidaten...), Du siehst es aus Kollegensicht. Unsere beiden Sichtweisen ergänzen sich hier gut.

LWilaCLiUnxa


Irgendwo habe ich gelesen, daß Sturheit bei unterentwickelten oder unreifen Menschen ausgeprägt ist. Wenn dem so ist, dann ist mir das auch egal. Wenn ich will, wenn mir etwas wert ist, dann kann ich meine Sturheit auch ablegen.

Dann stellt sich mir nur die Frage, warum du hier dann überhaupt fragst ud User sich die Mühe machen, dir hilfreiche Tipps zu geben?!

Mach halt weiter so – ich weiß nicht, wie lange du noch zu arbeiten hast, mir wäre es an deiner Stelle daran gelegen, mich so mit meinen Kollegen zu verstehen, dass alle eine möglichst angenehme Zeit miteinander verbringen können.

Und wieder mal bestätigen sich hier wohl einige Voruteile gegen Beamten auf Lebenszeit – schade für die, die sich nicht dermaßen als Kollegenschwein aufführen

Wenn ich hier lese, bin ich nur um so glücklicher um mein Kollegium. Z.b. habe ich dort einmal eine müffelende Kollegin angesprochen, dass es mir jetzt mehrmals aufgefallen wäre und ob sie uns zu liebe ein wenig auf ihre Hygiene achten könnte. Sie war sehr überrascht, weil es ihr nie aufgefallen war. Seitdem zieht sie jeden Morgen ein frischen Shirt an und alle sind zufrieden.

So ein Umgang sollte zwischen Erwachsenen doch möglich sein.

Lmucie>26


Ich sehe das wie Keinstein.

Würde jetzt auch nicht auf all das verzichten, was doch irgendwie fast jeder benutzt.

Ich finde auch nicht, dass Sauergurke es massiv damit übertreibt --- so wie er es schildert.

Viel schlimmer finde ich dann Leute, die mehrmals am Tag das Parfüm benutzen oder meinen, wenn sie mehrmals Schwitzen, reiche das auch aus, das Deo immer zu erneuern, ohne sich mal zu waschen. (so ist z.B. meine Mutter drauf).

Ich finde es eher besser, wenn jemand auf Hygiene, Geruch usw. achtet, als wenn jemand bloß 1-2x pro Woche duscht, keine Katzenwäsche macht, kaum die Kleidung wechselt usw.

Ihr denkt, solche Leute gibt es nicht?

Oh, da täuscht Ihr euch. Ich kenne solche Leute sogar in der Mittelschicht quasi.

E9hemaligFer Nut9zer (P#69928)


Z.b. habe ich dort einmal eine müffelende Kollegin angesprochen, dass es mir jetzt mehrmals aufgefallen wäre und ob sie uns zu liebe ein wenig auf ihre Hygiene achten könnte. Sie war sehr überrascht, weil es ihr nie aufgefallen war. Seitdem zieht sie jeden Morgen ein frischen Shirt an und alle sind zufrieden.

Glück gehabt. In einer vergleichbaren Situation ist es schon vorgekommen, dass die betroffene Person mir mit Prügel gedroht hat. ;-D Kritik am Körpergeruch gleicht leider einem Minenfeld.

L?ucixe26


Ich habe das selbst auch schon mal bei meinen Eltern angebracht, dass die in meinen Augen zu wenig auf sich achten.

Wochenlang Funkstille. ;-)

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