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Uni und Job, planlos mit 26

A<mselU_Nesxt


Mh...Ich denke, für das Examen brauchst du Motivation – vielleicht ja durch das kleine Praktikum :-) Wenn du nach deinem Studium eine Weiterbildung in Richtung Mediation machst? Das klingt so, als würde es in die von dir gewünschte Richtung gehen...? Vielleicht hilft das ja zu einem schöneren Blick in die Zukunft?

-SLaDPer3lax-


dabei könnt ich es viel einfacher haben. daheim sein, arbeiten, geld verdienen...

ich hab das gefühl du läufst davon. Und du hast einfach Angst. Das kann ich gut verstehen, mir geht es im Studium auch oft so. :)_

Aber du stellst dir die Alternative zum Studium (Arbeiten) wesentlich leichter vor als es wirklich ist. Das scheint mir ein wenig naiv, als würdest du einen falschen Eindruck haben oder es dir "schön reden". Arbeiten stellt dich auch jeden Tag vor neue Herausforderungen. Da hast du auch Druck, bist unsicher, fragst dich wie du Aufgaben am Besten löst, ob du alles richtig machst und und und...Den Stress bei der Arbeit nimmt man auch oft mit nach hause. Klar kommt es immer auf den Job an, aber bei den Meisten und vor allem als Berufseinsteiger ist das so.

_ChoJneymoxon_


@ Amsel_Nest

ja... das erhoff ich mir eben auch. dass ich dann wirklich wieder motivation hab und sehe wofür.

aber dann noch eine "weiterbildung" hab ich grad überhaupt nicht im auge. ich muss ja das jetzt erstmal schaffen... und ich hab einfach das gefühl mir läuft die zeit davon. ich könnt schon fertig sein.

@ -LaPerla-

vor was denn davon laufen? irgendwie ja. irgendwie such ich doch nur einen ausweg. es wird nur schwerer und schlimmer. alter, zeitdruck, geldprobleme...

es hört sich leichter gesagt an. aber ich weiss sehr wohl dass arbeiten nicht so leicht ist. man hat genauso seine arbeiten und probleme zu lösen und das evtl unter stress und mit verantwortung.

aber man hat einen festen ablauf, man weiss wofür man es tut und dass meist mit lust und spass. klar, kann es schwer sein, problemlösung usw aber man weiss ja was man tut man ist ja in einem bestimmten gebiet wo man immer sicherer wird. man tut einfach.

ich hab das gefühl ich stopf nur in den kopf rein, irgendwie die wochen und das fahren organisieren, lernen, uni...

beim arbeiten kommt man immer wieder heim, hat sein geld, man wendet sein wissen an und macht. und abends muss man sich nicht mit sorgen hinsetzen und lernen. (natürlich ausnahmen, weiterbildung etc...)

-&LaPeJrla)-


Aber hast du denn kein Ziel?Weißt du nicht was du nach deinem Studium mal machen möchtest?

Du hast doch jetzt schon viel erreicht, möchtest du das wirklich hinwerfen, die Helfte hast du doch schon? Macht dir denn dein Studium noch spaß?

Ich kenne viele die Jura studieren und einige sind schon älter als du und noch nicht beim 1. Staatsexamen. Ich glaube das Alter und der Zeitdruck(der für dich daraus resultiert?) ist wirklich dein subjektives empfinden. Viele haben doch vor ohrem Studium eine Ausbildung gemacht, die sind dann nochmal 3 jahre älter. Oder sind in der schule mal sitzen geblieben, mussten zum Wehrdienst (in Deutschland zumindest) etc. Da darfst du dich nicht von unter Druck setzen lassen.

Wegen des Geldes, wäre es nicht möglich einen Studienkredit aufzunehmen oder das du dich durch deine Eltern noch mehr unterstützen lässt? Die Nebenjobs kosten auch viel Zeit und ich habe einige Studenten gesehen die erst gearbeitet haben um sich ihr Studium zu finanzieren und dann vor lauter arbeiten keine Zeit und keinen Kopf mehr fürs studieren hatten.

Du sagst du besuchst viel Kurse und kannst auch Wissen aufbauen, nur mit den Prüfungen schaffst du es nicht. Hast du wieder Angst zu versagen? Blockiert dich diese Angst zu lernen? Der Vorschlag kam schon und ich halte ihn für sehr sinnvoll, denn mir fehlt auch oft die Lust/Kraft mich aufzuraffen. In Lerngruppen zieht man sich gegenseitig mit. Oder die Verabredest dich mit Freunden in der Bib zum lernen(kann ja auch jeder für sich). Steck dir kleine und machbare Ziele, du musst ja nicht jedes Semester die maximale Anzahl an Scheinen machen. :)*

Sachw9arzerTxee


Weißt du denn was für ein Job dich nach dem Studium erwartet? Ich meine was du damit gerne machen würdest.

Frag doch mal in einer Anwalskanzlei (k.a. wo juristen so arbeiten) ob du nicht unbezahlt hospitieren könntest. Um sich genau deiner Zukünftigen Tätigkeit bewusst zu werden.

Dann kannst du dich Entscheiden. Es macht überhaupt keinen Sinn über ein Studium zu entscheiden, wenn man nicht ganz genau das Endziel kennt. So wie es jetzt ist, entscheidest du dich für das kleinere Übel. Es ist eine sehr schlechte Ausgangssituation um sich zu entscheiden.

Entscheide dich zwischen Endzielen. Und nicht zwischen Wegen die beide ins Ungewissheit führen.

Viel erfolg :-)

_Dh6oney<moxon_


@ -LaPerla-

ziel? naja. bald mal fertig sein und einfach "leben"

direkt job mäßig. nein. ich glaub festlegen ist heutzutage nicht mehr so. die prüfungen sind so oder so vorgegeben. machen muss ich also alles. und jobs gibts ja nicht immer alle alle in jedem bereich. also werd ich schauen, was ich kriegen kann... so denk ich es mir...

ja, es gibt sicher ältere... aber wie du shcon sagst, die haben wenigstens ne ausbildung. -in die sie dann auch wieder gehen können, wenn sie keine andere wahl haben- ich hab ja nix....

kredit find ich nicht so toll. eltern würden ja weiter unterstützen, aber sie fragen halt auch shcon immer nach, evtl "intern" einen kredit. ewig wollen sie das halt auch nicht machen.

spass hab ich irgendwie keinen mehr. weil es einfach so "anstrengend" ist und nicht einfach rund läuft.

ich will mich schon gar nicht mehr hinsetzen und auch nur ein buch lesen und mir was merken und büfflen und und und. andere bücher verschling ich dafür zur zeit...

aber bib und lerngruppen wären ein ansatz :)^

@ SchwarzerTee

ja, ich bin im sommer 4 wochen einem richter zugeteilt. da werd ich hoffentlich wieder auf die füsse kommen. find allein die vorstellung jetzt schon ganz schlimm, dass er mich bzgl studium was fragt und ich noch "nix" vorweisen kann... aber mir gehts drum, mal einblick zu haben.

für anwalt und richter ist es bei mir mmn trotzdem schon viel zu spät. da kommen nur die besten hin und die wären in meiner zeit schon 2 mal fertig...

kleine ziele... stimmt shcon. ich sollt von prüfung zu prüfung denken und sehen, was ich dann habe wenn ich alles geschafft habe.

aber ich tu mir so schwer, dass zu sehen. statt dessen hab ich immer nur mein alter und die länge und das geld und was alles schlecht ist im kopf was mir alles noch schwerer macht...

W[arter^li2


Ich würde versuchen, das abzuschließen (wenn es dir Spaß macht, was ich mal denke, wenn du dich aufraffen kannst, zu den Veranstaltungen regelmäßig hinzugehen und viel zu lesen etc.). . Es ist besser, länger gebraucht zu haben, als wenn man gar keinen Abschluss hat. Das interessiert eigentlich keinen so sehr, außer in Branchen, wo man jung sein muss (k.A. Wirtschaft oder sowas...). Bei einer Richterin oder so kann ich mir vorstellen, dass etwas älter sein nicht schlimm ist für die "Kunden". Außerdem kann man das immer begründen: z.B. mit nebenbei arbeiten oder du hast ja die Veranstaltungen gemacht, da wirste ja was gelernt haben, was so Kurzstudenten eben nicht gelernt haben können. Studium bedeutet auch nicht Ausbildung um jeden Preis, das ist auch über den Tellerand gucken, Lebenserfahrung sammeln, auch mal innehalten und ne Weile über sich nachdenken und zu sich selbst finden etc.

Als erstes solltest du die Prüfungsangst angehen: es gibt psychologische Beratung und Coachings an den meisten Unis. Mach erstmal 2-3 Prüfungen erfolgreich und alles sieht gleich ganz anders aus. Man muss es einfach machen: sich einen Prüfungstermin holen, sich hinsetzen und lernen und dann einfach machen.

Finanziell: evtl. kannst du Wohngeld beantragen und dir EINEN Job suchen, wo du so 400€ verdienst und gute Arbeitszeiten hast. Ich dreh z.B. durch, wenn mein Tag so zerhackt ist, ich mal 9-13 und mal 17-20 Uhr arbeiten gehe etc. ... dann lieber immer die gleichen Zeiten. Auch wenn ich meinen Job hasse, für mein Studium eignet der sich gut, weil ich vorher lerne und dann halt die doofe Arbeit mach. ;-) Übrigens hasse ich die Arbeit so sehr, dass ich endlich mal fertig werden will. Das motiviert mich irgendwie. Ich möchte NICHT ohne Abschluss sonen Dreck für 6€ die Stunde mein ganzes Leben lang arbeiten...

Mach dir einen Plan, wann du was machen willst und mach dann einfach (du musst dich nicht total an den Plan halten, aber manchmal wirkt schon alles schaffbar, wenn man mal einen aufgeschrieben hat). Ich sehe in meinem Plan z.B., dass ich 30 Stunden pro Woche für die Uni hab und nur 16 fürs Arbeiten. Theoretisch. Also wenn ich dann nix für die Uni mache, dann bin ich einfach faul und wenn das bei dir auch so ist, dann liegt es vielleicht wirklich "nur" an der Prüfungsangst etc.... das kann man ja ändern. ;-)

Ich gehe jetzt mal los, sollte eig. in der Bib sein und Hausarbeit schreiben... |-o

A`dLuiaxl


Mach was gegen deine Prüfungsangst... da solltzest du echt angreifen.. ich hab damals meine mündliche abiprüfung verhauen, weil ich schlicht und ergreifend ein blackout hatte. Wusste nix mehr obwohl ich vorher echt gut in dem Fach war :-/ . Dann hab ich meine mündlichen Prüfungen im Studium auch geschoben... bis es nicht mehr ging. Und siehe da: es lief! Das hat mir den Elan gegeben weiterzumachen und sich wieder an mündliches ranzutrauen.

Abgesehen davon: willst du echt Jurist werden? Ich seh da noch nicht das Herzblut bei dir. Du konntest wegen der Staatsbürgerschaft nicht zur Polizei? Kann man daran nichts ändern? Oder wie wäre es mit Kriminologie? Strafvollzug? Ich weiß nicht wie es in Ö da gestrickt ist.

Und mach dir keinen Kopf wegen deines Alters... ich kenne echt viele Profs und Wissenschaftler - davon haben die Wenigsten einen grade Lebenslauf. Irgendwie haben die Meisten lange studiert, Unis fröhlich gewechselt... ich auch ;-D Kann sein dass es in deinem Fach anders ist, aber bei mir wurde das von Profs bis jetzt immer unter "Lebenserfahrung ist positiv und studieren häuft Wissen an" abgelegt. Nur in einem Bewerbungsgespräch in einer Werbefirma wure ich von einem BWL-Boss dumm angeredet, warum ich nicht in 8 Semestern fertig war.

Diese ganze Panik vom zu alt sein und zu lange studieren ist echt überbewertet... trotzdem solltest du dir klar werden was du willst und dich, meinetwegen mit Hilfe eines Psychologen" auf den Hintern setzen. Mach was DU willst, ... weiter Jura, ne ausbildung...was auch immer du im Grunde willst.... aber MACH was. Sonst kommst du aus diesem Loch nicht raus.

_*honeym\oonx_


@ Waterli2

hört sich gut an, was du sagst.

in bestimmten bereichen ist das alter nicht so wichtig.

in letzter zeit hab ich mich aber so an dem gedanken festgebissen... und dann kreist eben alles darum und das alles andere besser ist. vor allem weil ich eben bald nicht mehr mit versichert bin und irgendwie alles nur schwieriger wird. und das hemmt mich, anstatt einfach zu machen und schnell fertig zu werden.

es gibt ja wirklich mehrere umstände, arbeit, pendeln... warum es oft so schleift.

ich werd mich jetzt so einen plan machen und nen job suchen, wo ich genug stunden hab um versichert zu sein und alles unter einen hut krieg.

@ Aduial

kann man das echt prüfungsangst nennen? ich nenn es eher faulheit und demotivation. weil die letzte prüf hab ich ja auch geschafft... da war nix. aber der anfang mich hinzusetzen und durch zu halten...

es ist wie ein teufelskreis.

und ich weiss nur, dass dieses vermeidungsverhalten damals angefangen hat, weil ich eine prüf nicht geschafft habe.

ich habe einen freund, der hat prüfungsangst... aber ich finde keine gemeinsamkeiten was das betrifft.

spass... naja... dadurch dass es nicht klappt und ich jeden ausweg nehme, den ich kriegen kann... ist doch klar dass ich keinen spass dran hab. ich mein, wer freut sich, wenn es ins gegenteil von dem läuft, wie man es sich eigentlich ausgemalt hat. der misserfolg schließt den spass eindeutig aus. wenn es laufen würde, wär es sicher anders.

und ok... dieser vollblutjurist bin ich wirklich nicht, wie manch andere. aber ich würde es gern beenden... so "weit" wie ich bin... vielleicht mit ein bisschen zwang...

nein polizeit geht wirklich nicht. ich mein, ich weiss nicht was es für hintertüren gibt, hab leider auch nicht solche verbindungen. aber als ich bei den bezirksstellen etc angerufen habe, ist voraussetzung nr 1 die staatsbürgerschaft. und voraussetzung für die ist ein gewissen einkommen, was ich als student nicht vorweisen kann... damit wars das. das gleiche ist mit dem strafvollzug, wo ich mich auch schon informiert hab (ist österreichern vorbehalten).

wobei das theoretische strafvollzug und auch kriminologie eh in meinem jurastudium enthalten ist... also eigentlich eh das was mich interessiert.

ich werd mich nochmal mit meinem berater zusammen setzen. das alter tu ich grad zu viel priorisieren. ich seh halt soviel um mich rum, wie es sein könnte und naja. diesen "neid" setz ich nicht in motivation sondern in aufgeben um...

ich muss echt einfach machen

_}honeyOmoonx_


was haltet ihr so von fernstudium??

ich überleg ob ich nicht einfach daheim bleibe, mehr arbeite, nicht voll... so dass ich geld hab und das mit der versicherung klappt und nebenher mein studium mache. aber so fällt das pendeln und einiges an sorge weg. vl läufts dann auch besser?!

pzapaQ_r>azxzo


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