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Wie bewertet ihr dieses Arbeitszeugnis?

hrerzLtrxost hat die Diskussion gestartet


Hallo *:)

Würde von euch gerne mal wissen, wir ihr dieses Zeugnis bewertet.

Ich soll es analysieren und bin auf eure Meinungen gespannt.

Es geht um folgende Sätze:

"... zeichnete sich durch Einsatzbereitschaft auch über die normale Arbeitszeit hinaus, sowie eine freundliche und offene Art aus."

"... ist auch nicht durch Krankheit ausgefallen und wurde jederzeit von den Vorgesetzten und Mitarbeitern geschätzt."

"... die Aufgaben wurden zu unserer Zufriedenheit und mit steigender Selbstständigkeit erledigt."

Besonders der letzte Satz stößt übel auf, gell? Ist in meinen Augen eine schlechte 4. Wie kann man steigende Selbstständigkeit sonst deuten ?

Offene Art wird oft mit tratschen und flirten verbunden oder sehe ich das falsch?

Mehr als diese drei Sätze enthält das Zeugnis übrigens nicht an persönlicher Bewertung. Das finde ich schon etwas wenig. Entweder dem Personaler ist nichts eingefallen oder nur noch mehr negatives. Was meint ihr ???

Alles in allem würde ich das mit einer 3 – 4 bewerten >:(

Antworten
LEadyH>etlenxa


"... zeichnete sich durch Einsatzbereitschaft auch über die normale Arbeitszeit hinaus, sowie eine freundliche und offene Art aus."

"... ist auch nicht durch Krankheit ausgefallen und wurde jederzeit von den Vorgesetzten und Mitarbeitern geschätzt."

"... die Aufgaben wurden zu unserer Zufriedenheit und mit steigender Selbstständigkeit erledigt."

......wurde in der Normalen Arbeitszeit nicht fertig mit der aufgetragenen Arbeit,

......war oft krank

......konnte die arbeit nicht Selbständig durchführen ansonsten würde es zu "unserer vollsten Zufriedenheit heissen"

LG *:)

HXolg|er6x9


Ja, wohl so 3 bis 4 und "nicht durch Krankheit ausgefallen" hat dort m.E. auch nichts zu suchen. Ich würde dieses Zeugnis beanstanden, dem Arbeitgeber einen Text für ein normal gutes Zeugnis vorschlagen und wenn er sich darauf nicht einlässt, einen Fachanwalt für Arbeitsrecht hinzuziehen.

pIapTstgolxf


Wieso soll jemand, dem das Gegeteil tetstiert wird, oft krank gewesen sein?

Man kann auch wirklich alles totanalysieren.

L6a_dyHeHlenxa


Wieso soll jemand, dem das Gegeteil tetstiert wird, oft krank gewesen sein?

weil sowas in ein Arbeitszeugniss nicht hinein gehört.

hxe[rztr%ost


Es kommt halt immer auf die Formulierung an.

So würde es in meinen Augen schon vorteilhaft klingen: "War auch bereit, Einsatz bei anfallender Mehrarbeit über die normale Arbeitszeit hinaus zu leisten."

fyl!owerlxi


Wieso soll jemand, dem das Gegeteil tetstiert wird, oft krank gewesen sein?

weil sowas in ein Arbeitszeugniss nicht hinein gehört.

@ TE:

warst du oft krank? (mich wundert dieser Satz nämlich auch).

hcerzt|rYo sxt


@ flowerli:

Dieser Satz entspricht schon so wie er da steht, der Wahrheit.

Verstehe auch nicht, warum man den jetzt so negativ deuten sollte wie mit der Pünktlichkeit z.B. Weil da heisst es ja nun auch angeblich das Gegenteil.

hpervztxrost


Bezüglich Krankheit und Überstunden sollte wohl die Zuverlässigkeit und Belastbarkeit beschrieben werden, aber zuverlässig darf man laut Zeugnissprache nun auch nicht schreiben.

L0ady>Helxena


ja aber wenn man soetwas reinschreibt will man damit einen Hinweis geben und reinzuschreiben war oft krank darf man nicht.

LG

Rxut


Geheimcodes Arbeitszeugnis:

[[http://www.zeugnisdeutsch.de/arbeitszeugnis/geheimcodes.php]]

Lyila6Lxina


h würde dieses Zeugnis beanstanden, dem Arbeitgeber einen Text für ein normal gutes Zeugnis vorschlagen und wenn er sich darauf nicht einlässt, einen Fachanwalt für Arbeitsrecht hinzuziehen.

Nicht auf die TE bezogen (die Sätze sind negativ – wenn du gute Arbeit geleistet hast, bestehe auf ein gutes Zeugnis!):

Ich werde nie verstehen, warum so viele Arbeitnehmer meinen, sie hätten Anrecht auf ein (sehr) gutes Zeugnis :-|

Es muss wohlwollend sein und es darf dem AN die berufliche Entiwcklung nicht erschweren. Das heißt aber nicht, dass schlechte Arbeit gut bewertet werden muss.

S"ilvelxie


Wenn diese Sätze alle in EINEM Zeugnis stehen, werden sie zumindest durch den letzten Satz negativ eingefärbt:

"Zu unserer Zufriedenheit" = Note ungenügend, "mit steigender Selbstständigkeit" = war unselbstständig.

Hinter so etwas

"... zeichnete sich durch Einsatzbereitschaft auch über die normale Arbeitszeit hinaus, sowie eine freundliche und offene Art aus."

kann sich durchaus etwas ganz anderes verstecken. Ungünstigenfalls könnte ein Personalchef heraus lesen: Hat getrödelt und viel geredet während der Arbeitszeit.

Und dies:

ist auch nicht durch Krankheit ausgefallen

gehört wirklich nicht ein ein Zeugnis, schon gar nicht in ein gutes!

Tut mir leid, aber dieses Zeugnis ist nicht mal eine Vier.

L`ilaJLin7a


"Zu unserer Zufriedenheit" = Note ungenügend,

Das ist falsch. Zur Zufriedenheit ohen jeglichen Zusatz ist ausreichend.

Ein "stehts, zur vollsten" usw. machts besser, ein "weitestgehend, im Großen und Ganzen" machts schlechter.

Aber wenn die Leistung zufriedenstellend war, dann heißt das im gängigen Zeugnissprachgebrauch, dass sie Arbeit ausreichend war.

Sfilv}eltie


Ja, du hast Recht, und ich habe in diesem Punkt geirrt. |-o

Die Staffelung ist in der Tat:

zur Zufriedenheit = 4

zur vollen Zufriedenheit =3

zu vollsten Zufriedenheit = 2

stets zur vollsten Zufriedenheit = 1

Danke für die Korrektur! @:)

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