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Arbeit, was bedeutet es für Euch?

T"araClignd1a hat die Diskussion gestartet


Ist es mehr so ein sich morgens um 9 hinsetzen und abarbeiten oder fühlt ihr Euch wie im Kampf mit der ständigen Angst, dass man Euch nicht mehr braucht. Wisst Ihr genau was Eure Aufgabe ist oder streitet ihr Euch mit Kollegen darum…?

Antworten
T}araliMnxda


keiner eine Meinung? ;(

B=rau'ne6slederxsofa


Arbeit heißt für mich, um 8 anfangen, meine Aufgaben erledigen (ich weiß genau, was mein Aufgabengebiet ist), mit meinen Kollegen dann und wann plaudern und abends nachhause düsen. Ich habe keine Angst gekündigt zu werden, tritt der Fall ein, bewerbe ich mich halt woanders...ich mache mir keine Angst vor einer Kündigung, es geht immer i-wie weiter. Außerdem bin ich mit meiner Arbeit nicht emotional verbunden, ich arbeite nur des Geldes wegen und sonst interessiert mich die Firma nicht.

Hast du Angst vor einer Kündigung?

S;yd_nexy


Irgendwie ist mir Deine Fragestellung etwas unklar, aber – "Arbeit" kann im grunde genommen alles sein! Beispielsweise kann Arbeit lediglich "Mittel zum Zweck" sein, um das Leben zu bestreiten; Arbeit kann aber auch in vielfacher Hinsicht sehr erfüllend und Sinn gebend sein. Mit anderen Worten: Wie Arbeit empfunden wird ist immer eine Frage der inneren Einstellung.

TOarali~n'dta


Danke.

Nein meine Angst vor Kündigung ist nicht das größte Problem.

Aber ich habe mich nun schon zum 2. mal auf einen Job beworben der neu geschaffen wird, in einer Abteilung die stark wächst.

Auf so einen Sch… habe ich keinen Bock. Zumal ich ja der x-beliebige Mitarbeiter der nur input liefern soll und sich die Stelle selbst erkämpfen soll.

Pfuiiii, ich will auch einen einfachen Job und weiß nicht warum ich an so einen Sch… gerate.

Die Stellenanzeige laß sich nicht so konfus. Ich will kein Burnout-70Stunden-Rödler werden. Bisher habe ich mich immer reingestresst, aber nun will ich leben und abends noch was unternehmen … Warum bekomme ich das nicht, wenn ich es will??

TSaralinxda


Wie Arbeit empfunden wird ist immer eine Frage der inneren Einstellung.

Hään denkst Du ein Vorstand und eine Parfümfachverhkäuferin haben den gleichen STress? Eher nicht oder?

eUlectjroCboi


zur arbeit habe ich die typisch männliche einstellung.

[[http://www.youtube.com/watch?v=J-wwZ0FGRN4]]

Tzaraplixnda


Naja Arbeit nervt mich nicht und macht mir Spaß nur Chaos packe ich nicht. Bin auch gerade dabei mein Burnout auszukurrieren und will nicht gleich wieder ins gleiche Fahrwasser.

Und es gibt sie ja die 9-to-5 Jobs. Nur wie finde ich selbige ? ;((

rWache)engexl65


ich mag meine arbeit sehr, auch wenn sie oft stressig ist und ich auch teilweise nachts raus muß. dafür kann ich mir ansonsten meine zeit einteilen, da ich mit meinem sohn zusammen selbstständig arbeite, eben wie gesagt, nur bei nachtdreharbeiten ist es teils anstrengend, da ich zudem auch noch nachtblind bin ;-)

S*ydnUeVy


Taralinda

Wenn Du gerade dabei bist Dein Burnout zu kurieren, dann wirst Du sicher auch lernen wie Du künftig besser mit Stress und Chaos umgehen, bzw. vermeiden kannst.
Und zu Deiner Frage "...denkst Du ein Vorstand und eine Parfümfachverhkäuferin haben den gleichen Stress?"
Den gleichen Stress sicher nicht, aber Burnouts gibt es auch auf Vorstands-Etagen.

Hron&ey_BVunnyx91


arbeit ist für mich alles, was mich daran hintert mit einem buch und einem cappuchino auf der couch zu liegen ;-D ;-D

@:)

H%o2ney_Buxnny91


hindert* |-o |-o

LSila(Lina


Und es gibt sie ja die 9-to-5 Jobs. Nur wie finde ich selbige ? ;((

Nicht auf Stellen bewerben, die gerade neu geschafft werden und dann in keine gerade stark wachsende Abteilung sondern in eine etablierte mit einem fest zusammenarbeitenden Team.

WSaJterali2


Ich gehe nur auf Arbeit, um meine Zeit abzusitzen und Geld zu kriegen. Angst vor einer Kündigung habe ich nicht, denn den Job will eh keiner machen, das können die sich nicht leisten. ;-) Ich habe außerdem schon "innerlich gekündigt". Ich fände sicherlich ganz schnell einen ähnlichen Job, die gibts wie Sand am Meer. Sinn sehe ich in dieser Arbeit überhaupt keinen... im Gegenteil: ich frage mich, warum ich überhaupt mein Hirn zur Arbeit mitnehmen muss und woher eigentlich das Geld kommt, was ich verdiene und warum man das nicht billiger erledigt kriegt (gut, ich muss mich ja finanzieren, von daher schön, dass es solche Jobs gibt und jemand dafür freiwillig Geld ausgibt, wenns auch billiger ginge...*g*). Boah ich mag solche "Beschäftigungsmaßnahmen" nicht, wo man im Grunde nichts tut und dafür bezahlt wird, das find ich im Grunde ganz schlimm... ich weiß nicht, es ist ja gut, wenn man leicht Geld verdienen kann, aber irgendwie FÜHLE ich mich dabei unglaublich beschissen. Irgendwie überflüssig, obwohl ich Arbeit hab, weil ich überhaupt nichts sinnvolles oder nützliches mache... ":/ Ich könnte manchmal nebenbei tausend andere Sachen machen, weil ich null ausgelastet bin, aber darf nicht. Dann wird mir bewusst, wieviel Zeit ich grade verschwende und das mag ich nicht... die Bezahlung ist das einzige, was mir irgendeinen Grund gibt, da zu sitzen und Zeit zu verschwenden. Das reicht mir aber nicht, ich will nicht mein ganzes Leben NUR für Geld arbeiten, das habe ich inzwischen gelernt... ;-) Ich will von einer Arbeit auch menschlich was haben...

Meine Hauptarbeit ist mein Studium. Das macht auch wirklich meistens Spaß und ich strenge mich an. Und später arbeite ich ja dann hoffentlich das, was ich studiert hab. Da gings mir in Praktika bisher so, dass ich teilweise beim Arbeiten die Zeit vergessen hab und hatte auch keine Probleme, hinzugehen... hab mich immer gefreut drauf (bei meinem Nebenjob grade gehe ich halt hin und das erste was ich sage, und zwar IMMER, ist: Ich hab kein Bock!). :) Außerdem ist das Studium eine "Arbeit", die mich auch geistig nicht verkümmern lässt... es ist halt keine solche Lebenszeitverschwendung, es gibt mir irgendwas. Die Arbeit an sich macht mir Spaß, nicht nur das "Ergebnis"...

S1unfClowerx_73


Tja – ich habe mein Studium vor über 6 Jahren abgeschlossen. Seither nur befristete Teilzeitstellen parallel zu einer Weiterbildung. Vier Jahre an der Uni gearbeitet, wo man zwar halb bezahlt, aber voller Einsatz gefordert wurde. Probezeit war i.d.R. gleich der Vertragsdauer. Urlaub habe ich somit seltenst genommen – und als mein x-ter Uni-Vertrag nicht verlängert wurde, bin ich mit 8 Wochen Resturlaub da raus. Nicht genommen, nicht ausbezahlt bekommen.

Aktuell habe ich einen 8-Monats-Vertrag. Ich befürchte, dass man mir danach einen unbefristeten Vertrag anbietet – aber ich möchte den nicht. Mein Team ist toll, wo ich jetzt arbeite – aber die Bedingungen mehr als problematisch. Von "Taschengeld" als Gehalt (da Weiterbildungsstelle) abgsehen. Chronischer Personalmangel, konstante Überforderung. Pro Tag 2-3 Überstunden, i.d.R. 6-9 Stunden OHNE jegliche Pause. Zum Durchschnaufen bleiben nur die eine oder andere 30 Min.-Konferenz. Meinem eigentlichen Job und meinen Erwartungen/Hoffnungen werde ich nicht gerecht. Realitätsschock? SO möchte ich jedenfalls nicht die nächsten Jahre arbeiten. Ich komme oft nach Hause und könnte einfahc nur heulen, obwohl nichts passiert ist. Einfach nur ein chaotischer Tag ohne jegliche Pause und mit ständig 4-5 Dingen gleichzeitig, von denen nichts warten kann.

Aufgrund der Weiterbildung & Jobbedingungen habe ich mein Privatleben vor 6 Jahren abgeschafft. Und lebe ständig mit dem Gefühl, nicht gut genug zu sein. Im Hauptjob wächst der Berg der unerledigten Dinge. Und abarbeiten klappt nie, wiel man nicht planen kann. Arbeite ich im Job so, wie es nun mal sein muss angesichts der Bedingungen, kippen viele Dinge hintenüber, bspw. die Weiterbildung. Kümmere ich mich darum auch noch, muss ich das Schlafen abschaffen. Nach der schn abgeschafften Freizeit.

Kurzum:

Mein Arbeitsleben besteht eigentlich nur aus konstanter Probezeit, Unterbezahlung, Überstunden. Dem Gefühl, nichts mehr gerecht zu werden, selber auf der Strecke zu bleiben. Urlaub seit 5 Jahren nicht mehr gehabt oder gewesen.

Eigentlich BurnOut-Bedingungen. Ich merke zumindest, dass ich immer häufiger krank werde. Was dann wieder stresst, da neuer Job, Probezeit,...

Und das in einem Berufsfeld (Psychologie), wo sowas nicht vorkommen sollte, wo man "gutes Beispiel" sein sollte. Da habe ich nur ein müdes Lachen für übrig.

Selbst mit abgeschlossener Weiterbildung wird sich nicht viel ändern, da der Personalmangel in Kliniken nicht verschwindet. Ich hoffe, eine andere Nische zu finden. Und die nächsten Monate einfach noch durchzuhalten.

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