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Arbeit, was bedeutet es für Euch?

FOlamix79


sich morgens um 9 hinsetzen und abarbeiten

was für christliche Arbeitszeiten....ich beginne um 6 Uhr, aber da hab ich schon 60km Arbeitsweg hinter mir :-/ {:(

Ansonsten geh ich eigentlich gerne zur Arbeit- nun klar, wäre ich Millionär, würde ich lieber zu Hause bleiben, aber ich ja Kohle heimschleppen muss, geh ich doch relativ gerne.

L:abdySuxe


Ich z.Bspl. bin sehr glücklich in meinem Alter (nach langer Familienphase, 4 Kinder) wieder eine sozialversicherungspflichtige Anstellung vor einiger Zeit bekommen zu haben, in dem Berufsfeld aus dem ich ursprüngl. auch komme.

Ich gehe gerne hin, weiß genau was ich zu tun habe, mag die Kollegen und die Kunden, mit denen ich zu tun habe.

Es ist zwar "nur " ein Halbtagsjob, da ich aber familiär noch stark eingebunden bin, ist es mir grad recht so.

Ich ziehe aus dem Job eine gewisse Selbstbestätigung und auch Anerkennung für das was ich tue, denn nach jahrelanger Familienzeit (die natürlich auch schön war) – hat mir definitiv die Anerkennung gefehlt, denn in unser Gesellschaft ist Arbeit, die nichts kostet leider auch nichts wert – was aber wieder ein ganz anderes Thema ist.

Nhio{be3x0


Obwohl ich meine Arbeit ganz ok finde ist es für mich eben etwas was ich tun muss um an Geld zu kommen.

Ich würde sofort aufhören wenn ich plötzlich Millionär werden würde.

Angst vor Kündigung habe ich nicht. Sobald ich da raus gehe vergesse ich die Arbeit sofort und denke erst wieder dran wenn ich am nächsten Tag das Gebäude betrete.

c3onxn


Im Grunde gehe ich meiner Arbeit gern nach, sie fordert mich und fördert mich und wenn ich mich nicht völlig beschmiert anstelle, dann bekomme ich entsprechend gutes feedback. Allerdings hat man sich auch über Jahre einen gewissen Stand geschaffen.

Trotzdem bin ich nicht mit meinem Beruf oder meinem Arbeitgeber verheiratet und um so Sachen wie Abmahnung oder Kündigung mache ich mir schon lange keine Waffel mehr. Das hebt mich nicht an. Frustrierender finde ich da schon, neben Kollegen arbeiten zu müssen, die dumm sind wie hundert Meter Landstraße bei Kassel, deutlich weniger Leistung erbringen, noch schön "ei-gemacht" kriegen vom Vorgesetzten für Sachen wo sich jeder andere einfach mal an die Nuss greift....und mit dem gleichen Gehalt nach Hause gehen. Das bremst die Motivation, jeden Tag lächelnd zum Dienst zu erscheinen schon gewaltig. 8-)

FilaBmi7x9


Frustrierender finde ich da schon, neben Kollegen arbeiten zu müssen, die dumm sind wie hundert Meter Landstraße bei Kassel, deutlich weniger Leistung erbringen, noch schön "ei-gemacht" kriegen vom Vorgesetzten für Sachen wo sich jeder andere einfach mal an die Nuss greift....und mit dem gleichen Gehalt nach Hause gehen. Das bremst die Motivation, jeden Tag lächelnd zum Dienst zu erscheinen schon gewaltig. 8-)

sind wir in der gleichen Firma? Bei uns werden auch die belohnt, die entweder die größte Scheiße verzapfen oder Dauerkrank sind. :[]

c"onxn


Bei dem -> :[] sind wir das ganz sicher!! ;-D ;-D ;-D

E-hemaLligere Nutz_er (#n46x1329)


Arbeiten ist für mich ein finanziell notwendiges Übel – mehr nicht.

Traralxinda


Wenn Du gerade dabei bist Dein Burnout zu kurieren, dann wirst Du sicher auch lernen wie Du künftig besser mit Stress und Chaos umgehen, bzw. vermeiden kannst.

Vermeiden wäre meine Devise. Keiner kann mich zu einem Karriere-Rödel-Job zwingen. Ich kam bis vor paar Wochen wie ne 80-Jährige daher und will alles tun um das künftig zu vermeiden. Vor allem bei den Fliegenschiss-Gehältern brauche ich keine 90-Stunden woche (Überstunden natürlich abgegolten!)

Nicht auf Stellen bewerben, die gerade neu geschafft werden und dann in keine gerade stark wachsende Abteilung sondern in eine etablierte mit einem fest zusammenarbeitenden Team.

Doof nur, dass man das in den Anzeigen immer so schwer erkennt wie eine Firma/Abteilung tatsächlich da steht. Und dieses verlogenen Blala im Vorstellungsgespräch. Keiner würde sagen, wenn er so im Dreck sitzt und wenn braucht der ihn rausholt ;-)

Aber vielleicht hat wer einen Tip, wie man an einen seriösen und soliden Job kommt?

Danke.

@:) @:)

L\iaa;n-JPil8l


Zunächst einmal:

Hallo connie @:) :-x !


Ich liebe meinen Job, alle meine Kollegen und sogar meine Vorgesetzten.

Die Arbeitszeiten und -bedingungen sind ideal, der Job ist interessant, man kann absolut selbständig arbeiten und das Gehalt stimmt auch. Ich gehe jeden Morgen total beschwingt ins Büro und kann mich nachmittags/abends kaum losreißen. Und das nach 30 Jahren in der selben Firma; wer kann das schon von sich behaupten?

T[ar:alixnda


Zunächst einmal:

Hallo connie @:) :-x !

Ich liebe meinen Job, alle meine Kollegen und sogar meine Vorgesetzten.

Die Arbeitszeiten und -bedingungen sind ideal, der Job ist interessant, man kann absolut selbständig arbeiten und das Gehalt stimmt auch. Ich gehe jeden Morgen total beschwingt ins Büro und kann mich nachmittags/abends kaum losreißen. Und das nach 30 Jahren in der selben Firma; wer kann das schon von sich behaupten?

?

Und was habe ich davon?

L.ian6-Jixll


Keine Ahnung, was du mit meiner Antwort auf deine Frage im Eingangsbeitrag anfangen willst. Aber immerhin hast ja du gefragt, wie wir zu unserer Arbeit stehen und was sie uns bedeutet, oder nicht?

LAiarn-mJilxl


...oder wolltest du hier nur Schauergeschichten zu lesen bekommen?

T:ar?alindxa


Nein im Gegenteil.

Meine letzte Frage war aber wie ich eben an so einen Job komme, den man gerne macht und der nicht der reinste Horror ist.

So Berichte wie von Dir zeigen mir ja , dass es anders geht. Und somit kanns ja nicht nur an der bösen Wirtschaft liegen, sondern ich muss auch was falsche machen. Also ein Händchen dafür haben nur Mülljobs anzuziehen. Leider ist mir aber noch nicht klar geworden auf welchen falschen Fahrwasser ich bin ;(((

Und das versuche ich rauszufinden %:|

Myol@lienczhen


@ conn

Frustrierender finde ich da schon, neben Kollegen arbeiten zu müssen, die dumm sind wie hundert Meter Landstraße bei Kassel, deutlich weniger Leistung erbringen, noch schön "ei-gemacht" kriegen vom Vorgesetzten für Sachen wo sich jeder andere einfach mal an die Nuss greift....und mit dem gleichen Gehalt nach Hause gehen. Das bremst die Motivation, jeden Tag lächelnd zum Dienst zu erscheinen schon gewaltig. 8-)

Ja, das kenn ich auch… ;-D Wobei es meine Motivation – noch – nicht bremst, da ich einen Vorgesetzten mit Hirn im Kopf habe, der durchaus sieht, wer wie arbeitet.

@ Taralinda

Ist es mehr so ein sich morgens um 9 hinsetzen und abarbeiten oder fühlt ihr Euch wie im Kampf mit der ständigen Angst, dass man Euch nicht mehr braucht.

Ich setze mich ungefähr um halb 8 hin und arbeite ab.

Wisst Ihr genau was Eure Aufgabe ist oder streitet ihr Euch mit Kollegen darum…?

Ich kenne meine Aufgabe genau. Jeder im Team hat sein Aufgabengebiet, nur im Vertretungsfall (krank, Urlaub) gibt es Überschneidungen.

Welcher Job Dir Spaß machen würde, das können wir wohl schlecht beantworten… Mein Tipp (aus eigener Erfahrung): Versuch in 'ner Behörde unterzukommen. Auch als Schreibkraft, Sekretärin o.ä. macht man sich nicht unbedingt tot. Könnte natürlich sein, dass das "unter Deinem Niveau" ist, ich kenne ja Dein jetziges Niveau nicht.

S)apiYenxt


interessante frage...

ich arbeite, um geld zu verdienen. und dafür nehme ich einiges in kauf, zb permanenten umsatzdruck. ich arbeite eigenverantwortlich in einem grossen gebiet im vertrieb, plane und organisiere meinen tagesablauf und mich selbst und eigenständig, bin zuständig für fortbildungen, veranstaltungen und stetige wissenschaftliche information meiner kunden. und eben auch für den umsatz....

es hat viele vorteile, man ist recht frei im tagesablauf - aber die psychische belastung, vor allem in harten konkurrenkämpfen, geht nicht ganz spurlos an mir vorbei. derzeit bin ich recht ausgebrannt. und ja, ich habe angst um meinen job, weil ich einen sagen wir mal recht hohen lebensstandard habe, den ich gerne halten möchte. (selbst schuld, das weiss ich....)

von zeit zu zeit geht es mir damit gut, dann habe ich schlechtere phasen - so wie im moment. leer, ausgebrannt, urlaubsreif. aber ich geniesse es eben zu sehr, mir dinge leisten zu können ohne gross nachzudenken über das geld. mal sehen, wie lange ich das noch mitmache. es sind nun fast 10 jahre.

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