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Arbeit, was bedeutet es für Euch?

S$unflowxer_73


Oder der AG findet superschnell Ersatz, wenn man sich NICHT ausbeuten lässt...

D\yne


Hauptarbeit: es ist eher so ein abarbeiten – die Arbeit macht im Großen und Ganzen Spaß, aber es gibt auch viele anstrengende Aspekte, beispielsweise ein besonderer Kollege, Zickenterror, bestimmte Kunden oder manchmal nervt mich die Lautstärke hier. Angst, gekündigt zu werden bzw. keine Befristung zu bekommen, habe ich nicht – so macht man sich auch nur unnötig das Leben schwer, außerdem weiß ich, dass ich problemlos wieder etwas finden würde.

Nebenjob: Spaß, Action, alles toll :-D :)^

dWummscchmSarrerx74


Oder der AG findet superschnell Ersatz, wenn man sich NICHT ausbeuten lässt...

ja. [[http://www.chemistry-blog.com/wp-content/uploads/2010/06/a40kI.png achtung, die meisten finden das lang und unlustig, aber ich "mag" es.]]

SHudnflo8werw_x73


@ dummschmarrer:

Sowas kenne ich. Zwar nicht schriftlich, sondern verbal in mehr oder weniger direkter Form. Aber die Abkehr von der Uni hat's bei mir zumindest nicht besser gemacht. Zu mieser Bezahlung und Überstunden ohne Ende kommt jetzt nur noch der Wegfall der einen oder anderen Freiheit. ]:D

T#ireT<ecxh


Zu mieser Bezahlung und Überstunden ohne Ende kommt jetzt nur noch der Wegfall der einen oder anderen Freiheit.

Was willst du aber machen? Wenn du es nicht machst, macht es ein anderer und du hast keinen Job. Und damit treten alle in einen Wettbewerb, wer die meiste Arbeit ohne krank zu werden langfristig aushält.

Es gibt aber auch gute Firmen. Und bei denen sollte man sich halt bewerben, selbst wenn die dort ausgeführte Tätigkeit manchmal weniger anspruchsvoll und bedeutend ist. Kapitalismus heißt nunmal, daß man seine Arbeitskraft verkauft, und zwar an den Meistbietenden. Das ist den wissenschaftlichen Unis suspekt, aber so funktioniert das System.

Ein anderes Problem ist aber, daß man als Wissenschaftler zwar etwas potentiell bedeutsames, aber nichts akut wichtiges macht. D.h., es ist erstmal wichtiger, daß es jemanden gibt, der LKW fährt, die Rohre repariert, den Müll entsorgt, als jemand, der ein neues Produkt für die Zukunft entwickelt. Die Leute leben in der Gegenwart und sind daher auch nur bereit, für die Gegenwart zu zahlen.

S/unfQlowerk_x73


Ich arbeite aktuell in einem Krankenhaus – und das Problem ist, dass wir schlichtweg zu wenig Ärzte haben, jede Station unterbesetzt ist. Ist dann halt auch kein Bürojob, wo man geht und die Akte bis zum nächsten Tag liegen lässt. Sehe ich ja ein und eigentlich macht's mir auch Spaß.

Aber diese ständige Extrembelastung bei einem Praktikantengehalt, das zermürbt einfach. Ja, ich habe ien tolles Team, von Pflege bis Oberarzt. Aber der Krankenstand ist entsprechend, und der Teufelskreis nimmt kein Ende.

An der Uni konnte ich wenigstens kommen und gehen, wie ich wollte, habe dann hlat auch oft zu Hause und am Wochenende gearbeitet. Auch mies, zumal Vollzeit bei Teilzeitgehalt – aber diesen Freiraum vermisse ich momentan schon.

Aber da mein Vertrag bald nach 8 Monaten eh wieder ausläuft: Auf ein Neues. Jährlich ein neuer Job, jährlich 6 Monate Probezeit, kaum Urlaub – DAS ist am Schlimmsten. Und so geht's seit sechs Jahren. Da kommt man nie an den Punkt, sich mal zu wehren. Einarbeiten – und raus.

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