» »

Minijob: Arbeitspflicht wenn noch kein Vertrag?

1=to3


ein selbst geschriebenes Programm oder Ähnliches?

Ein nicht fertiggestelltes und nicht mehr benötigtes Programm hat keinen Wert. Wieso sollte er dafür zahlen?

Den Firmenschlüssel. Als er mir sagte, wir hätten keinen Vertrag und ich können gar nichts nachweisen, habe ich ihm dreist gesagt, dass ich mir sicher wäre, dass der Schlüssel vorm Arbeitsgericht als Nachweis reiche. Ich habe ihm gesagt, dass er ihn nach dem Prozess bekommt. Oder er solle mich doch auf Herausgabe verklagen.

s,ofia34-(39 jaxhre alt


ich würde aufkeinenfall kostenlos arbeiten während der einarbeitungszeit im einzelhandel oder gastro usw.

und mit dies hier:

Kunden

Kollegen

schriftliche Arbeitsanweisungen (emails)

Arbeitsplaene

Berichte

singha

hat der job von der te bestimmt nichts zu tun, sie schreibt bestimmt nicht emails usw.

aber schwerer bis schwer nachzuweisen

Wohl wahr.

Simbatyp

eben

Nun geht es um folgendes: Einarbeitung wird nicht bezahlt

da würde ich gleich sagen:

und tschüß ....

spofi/a34-3z9 jahre maxlt


bei mir im laden in berlin mußten die leute schon ziemlich viel wissen bei 600 verschiedenen weinen bis sie wirklich einsatzfähig waren, bestimmt einige monate dauerte es bis sie alles wußten was ich wußte

dann hätten die ja theoretisch 4 oder 5 monate kostenlosarbeiten müßen :-/

K'adhi~dyxa


@1to3

Den Firmenschlüssel. Als er mir sagte, wir hätten keinen Vertrag und ich können gar nichts nachweisen, habe ich ihm dreist gesagt, dass ich mir sicher wäre, dass der Schlüssel vorm Arbeitsgericht als Nachweis reiche. Ich habe ihm gesagt, dass er ihn nach dem Prozess bekommt. Oder er solle mich doch auf Herausgabe verklagen.

Genial ;-D

s3ofiBa3]4-3O9 jahrxe alt


:)^ :)=

1Tto3


In diesem Fall war das ja noch einfach, weil es ja auch nur um einen Monat Arbeit ging.

Umgekehrt erpressen viele Arbeitsgeber ihre Arbeitnehmer zB damit, dass es heißt "Arbeitszeugnis? Erst wenn sie hier unterschreiben." Und da ist eine Klage beim Tempo deutscher Gerichte ja auch wenig hilfreich.

sYingxha


Arbeitszeugnis? Erst wenn sie hier unterschreiben.

Weswegen ich halt auch seit min 7 Jahren keine Arbeitszeugnisse beilege: Dt. Zeugnisse sind doch genau null (0) Aussagekraeftig: Ich sage halt Referenzen koennen gerne benannt werden.

Zum Thema: Ja ist mir klar, dass vieles was ich gesagt habe Theorie ist – normalerweise sollte man nicht klagen muessen, wenn man der Meinung ist, man bekommt sein Geld nur ueber den Klageweg, dann helfen einem auch die schoensten Vertraehe nicht wirklich viel weiter: In diesem Fall: Finger weg. – Unbezahlte Probearbeit die laenger als ein Tag geht, halte ich persoenlich auch unter aller Sau.

A2sipga


Ich werfe mal noch was anderes in die Runde: wie ist es mit Krankenversicherung ? Rentenversicherung ? Fällt bei einem 400Euro-Job zwar flach...

Wenn jemand ALG1 oder 2 bezieht, mußt er auch melden wenn er unbezahlt arbeitet. Was, wenn der Sachbearbeiter nicht glaubt, dass man gar kein Geld bekommt ?

Nee, sorry, ein Probearbeitstag (bei Schülern meinetwegen 2) ok, aber alles weitere ist imho Ausbeutung. Auch jemand, der jahrelang in seinem Beruf gearbeitet hat wird in einer neuen Firma neu eingearbeitet.

TuakZka-T=ukxka


Unbezahlte Probearbeit die laenger als ein Tag geht, halte ich persoenlich auch unter aller Sau.

Sowas habe ich auch mal erlebt, aber nur einmal und ich würde das vorher klären und auch schriftlich geben lassen ob man nun bezahlt wird für eine Probearbeit oder nicht.

Bei mir ist das schon ewig her. War eine Zweigniederlassung einer US-Firma. Ich glaube, die haben diese Ausbeuterei in D eingeführt.

Am nächsten Tag darf dann ein anderer (eine andere arme Sau) kostenlos den ganzen Tag arbeiten und bekommt dann sicherlich zu hören "Sie hören dann von uns. Auf wiedersehen!"

Usw....... :(v

PFfefferOminzxlikör


Hier hab ich ja was losgetreten ;-D

Alles gut, Vertrag ist gemacht. :-)

shofiMa34-i39 *jahrex alt


dann ist ja gut, wir haben hier schon alle einen herzinfarkt fast bekommen ;-D ]:D

PCfexffermi^nzlixkör


Ich habs gemerkt ;-D

z1uz"a


du hast doch sicherlich ein handy - mach' einfach ein foto vom arbeitsplan ;-)

(bei "uns" beträgt das probearbeiten übrigens ca. 2hrs - und wird bezahlt ... ist ja aus versicherungsgründen nicht unwichtig)

Ict'xs a beaRutifu@l day


bei "uns" beträgt das probearbeiten übrigens ca. 2hrs – und wird bezahlt ... ist ja aus versicherungsgründen nicht unwichtig

Die Bezahlung ist eher gefährlich und umständlich, da man einen schriftlichen befristeten Arbeitsvertrag machen und Meldung bei der Sozialversicherung machen muss. Macht der Betrieb hier bei der Befristung Fehler, entsteht ein unbefristeter Vertrag, der "Probearbeiter" ist also angestellt, ggf. sogar ohne normale Probezeit.

Dagegen ist unentgeltliche Probearbeit im Rahmen eines sog. Einfühlungsverhältnisses ohne Probleme möglich. Versichert muss da auch nichts werden. Der "Probearbeitnehmer" unterwirft sich lediglich dem Hausrecht des Unternehmers wie jeder andere Besucher auch (Kunde, Lieferant, etc.), aber eben nicht dem Weisungsrecht, so dass die BG beitragstechnisch hier außen vor bleiben kann.

Bei Pfefferminzlikör war es jedoch von vornherein ein normales Arbeitsverhältnis, auch wenn das anders bezeichnet wurde.

Pfefferminzlikör

Auch wenn's mittlerweile zu spät ist, der Vollständigkeit halber:

Ich stehe aber für vor den Feiertagen in den Spätschichten drin, was auch kein Problem ist (auch wenn ich über Pfingsten wegfahren wollte, aber egal, fahre ich halt später).

Kann ich dem Chef jetzt eigentlich eine klare Ansage machen bzgl. Arbeitsvertrag? Ich habe auch keine Ahnung, wo Ausbeutung anfängt, ehrlich gesagt.

Sobald Du für Schichten eingeteilt wirst, also zu bestimmten Zeiten kommen musst, unterliegst Du dem Weisungsrecht des Arbeitgebers und hast damit automatisch einen Arbeitsvertrag. Denn beim unentgeltlichen Probearbeiten darfst Du salopp gesagt kommen und gehen, wann Du willst, und Du bist auch nicht verpflichtet, irgendwelche Arbeiten zu verrichten.

Dass man dennoch pünktlich erscheint und auch nicht nur zusieht, sondern bestimmte Arbeiten auch mal selber ausprobiert, spricht nicht gegen die Freiwilligkeit.

Der einzuhaltende Dienstplan dagegen schon. Die geleisteten Zeiten sind also zu vergüten. Mit dem Dienstplan in der Hand könnte man das auch einigermaßen gut nachweisen.

Der tatsächliche Arbeitsbeginn liegt damit möglicherweise früher als inzwischen schriftlich festgehalten.

Na ja, bei 400 EUR lohnt der Aufstand nicht. Daher wirklich nur der Vollständigkeit halber ;-)

P"feff}erminRzxlikxör


Um das mal zu aktualisieren: ich habe die Stunden dann über dunkle Umwege doch bezahlt bekommen ;-)

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Beruf, Alltag und Umwelt oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

Allergien · Zahnmedizin


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH