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Bei der Schülerhilfe ist man unterbezahlt

Lwucixe26 hat die Diskussion gestartet


Hallo,

ich habe jetzt bei der Schülerhilfe quasi angefangen, da sich bei mir finanziell auch nichts anderes ergibt (außer KFW-Kredit) und ich viele andere Jobs auch nicht machen kann (ich habe momentan ne Sehnenreizung in beiden Füßen).

Die zahlen quasi pro 90 Minuten 15 Euro.

Da kriege ich ja sogar als Förderlehrer in der regulären Schule deutlich mehr. Da sind es fast 17 Euro pro 45 Minuten. Bloß kann ich jetzt von Juni-Mitte September in der Schule auch nicht arbeiten, da die das organisatorisch immer nicht auf die Reihe bekommen, die Kurse direkt bei Schulbeginn anbieten zu können.

Ist jemand von euch auch irgendwo beim Nachhilfeinstitut tätig?

Ich meine, sonst immer gelesen oder gehört zu haben, dass man bei Nachhilfeinstituten generell über 10 Euro pro 45 Min. raus hat.

Es bleibt ja nicht bloß bei der reinen Unterrichtszeit, sondern man muss den Lernstand der Kinder und Jugendlichen dokumentieren, Eltern- und Lehrergespräche führen, hat Teambesprechungen usw.

Ich habe bisher 450 Euro als Förderlehrer im Monat verdient. Um das bei der Schülerhilfe rauszuhaben, muss ich schon wirklich bald das 2,5fache arbeiten...

Ich habe mich wirklich bei verdammt vielen Jobs jetzt beworben seit Anfang Mai und außer bei Nachhilfe ist es echt schwierig.

Bin im 11. Semester meines Grund- und Mittelstufenstudiums, schreibe momentan meine Examensarbeit und werde die restlichen Prüfungen zu Beginn des nächsten Jahres haben, weil ich das arbeitsbedingt ein bisschen auseinanderziehen muss.

Wenn ich nebenher viel arbeiten muss, kann ich nicht die Prüfungen in einem Rutsch durchziehen...

(das machen bei uns etwa 50% der Leute so).

Bei uns ist das ja auch das einzige Prüfungsspektrum, das überhaupt in die Gesamtnote einfließt.

Antworten
L#uciex26


:)D

dhevJiattion


Okay, und was ist nun die Frage? :=o

Du verdienst also weniger, als in anderen Nachhilfe-Instituten, findest momentan aber keine bessere Alternative. Hierbei handelt es sich um einen Nebenjob zu deinem Studium (du hast also noch keine abgeschlossene Ausbildung), du kannst in einem zeitlichen Ausmaß arbeiten, das deinen Fortschritt im Studium nicht beeinträchtigt, und meckerst über einen Stundenlohn von 10 Euro. Ich kann mir nur schwer vorstellen, dass du dir hier damit viele Freunde machen wirst. ;-D

P8fiufferlxing


Ja ist man. Leb damit oder wechsel die Branche.

-Z88Ann)nxi88-


Die Schülerhilfe bezaht sehr gut. Ich Studentin, also noch ungelernt, verdiene pro 45min 15€ und damit pro Unterrichtseinheit 30€.

Ich würde es aber auch für weniger machen, weil man selbst dann wesentlich mehr verdient als bei fast jedem anderem Studentenjob. Die meisten meiner Kommilitonen verdienen zwischen 5€ und 7€ die Stunde.

l1ncognjito


Hm, wo ist man denn heute nicht mehr unterbezahlt? Da gibt es vieles. Wenn man nichts anderes findet, aber sich etwas dazuverdienen möchte, wird dir nichts übrig bleiben. Leider wird man nicht immer gerecht gezahlt. Auch ich hatte viele Nebenjobs, die eigentlich unterbezahlt waren, aber ich hab mir immer gesagt; ich habe eh nichts zu tun und da kann ich mit der Zeit auch sinnvolleres anfangen für Geld, auch wenns nur wenig ist. Vielleicht hilft es dir. Ach, und dass ein Job auch Spaß macht, ist das wichtigste. In meinem Beruf jetzt verdien ich auch nicht soo viel, aber ich würde für 500€ mehr nicht wechseln wollen o:)

L>uciex26


hi,

ihr habt auf der einen Seite sicher Recht. :)

Nur kenne ich es auf der anderen Seite mit den Nachhilfeinstituten durchaus noch anders. Zumindest habe ich mal Leute kennen gelernt, die auch in irgendwelchen Instituten waren, und 13 Euro pro 45 gekriegt haben z.B. Ferner bekommt man bei vielen Nachhilfeinstituten, wo man quasi Einzelnachhilfe gibt, 22-32 Euro pro 90 Min. Das habe ich auch schon gemacht, aber das kann ich gegenwärtig gesundheitlich nicht bewerkstelligen.

In der Schule bekommt man als Förderlehrer 17 Euro pro 45 Minuten. Das ist das, was ich als qualifizierte Kraft ein Jahr bekommen habe. Nur setzt das wegen der Ferien jetzt aus bzw. die eine Stelle endet (das aber nicht, weil sie mich inkompetent finden, sondern weil es keine Nachfolgeklasse in dieser Hinsicht gibt).

Eventuell vermittelt mich der Schulleiter an eine andere Schule.

Dennoch dauert das eben alles noch relativ lange...

Schule haben die ja z.T. schon jetzt keine mehr wirklich und bei uns fangen am 20.06. bereits die Ferien an.

den Juli muss ich mit KFW und Ersparnissen überbrücken quasi. ;-) Weil ich bei der Schülerhilfe vor Ende Juli nicht anfangen kann. In der letzten Ferienwoche kann ich da evtl. Vollzeit arbeiten.

Incognito, natürlich muss es auch Spaß bringen!

Trotzdem ist das so ein krasser Unterschied zur Schule! Und du hast beim Nachhilfeinstitut viel mehr zu tun, wie ich finde.

Aber mir bleibt vorerst nichts anderes übrig.

Ich wollte ja erst 2-3 Tage im Discounter oder bei MCDo und so arbeiten gehen; aber ich kann ja nicht mal 2-3h mit meiner Sehnenreizung stehen gegenwärtig... :°(

Theoretisch würde ich durchaus einiges machen jobmäßig, aber wenn man nur Schmerzen hat, ist das dann ja auch nix.

%:| {:(

VQeArsxa


Die zahlen quasi pro 90 Minuten 15 Euro.

Wenn du deinen Wert höher einschätzt, kannst du dir ja direkt Nachhilfeschüler suchen, ohne so eine Zwischeninstitution. Oder geh zu einem anderen Institut. Wieso kannst du bei der Schülerhilfe arbeiten, aber woanders Einzelunterricht geht gesundheitlich nicht?

Ansonsten mal ein bisschen über Preisbildung philosohpieren und leidlose Konsequenzen aus den Ergebnissen ziehen – oder eben nicht.

Ich wollte ja erst 2-3 Tage im Discounter oder bei MCDo und so arbeiten gehen; aber ich kann ja nicht mal 2-3h mit meiner Sehnenreizung stehen gegenwärtig...

Da würdest du aber auch nicht mehr bekommen ":/

Liucxie26


ja das stimmt... bloß da hätte ich direkt anfangen können. ;-)

Na ja, Einzelnachhilfe ist unsicher und über den Sommer auch schwierig.

Lbucdie26


Einzelunterricht ginge theoretisch; aber da bräuchte ich auch ungefähr 5-6 Schüler, damit ich auskomme.

Es werden ja auch mal Termine abgesagt...

Wenn ich U. mache, dann bei mir zu Hause und das wollen viele nicht.

Über die Nachhilfeinstitute machen die das ja nur so, dass der Nachhilfelehrer zu den Leuten ins Haus geht. Theoretisch hört sich das einfach an. Nur muss ich zu den meisten mit den Öffis fahren... und das ist auch immer mit Wegstrecken zu Fuß verbunden. Schaffe ich momentan nicht. Ich habe da nie jemanden, bei dem Bus oder Bahn wirklich in der Nähe sind. Wenn ich da überall immer noch 15-20 Minuten Fußwege habe, ist das ja auch nix gerade.

Lqucixe26


Ansonsten mal ein bisschen über Preisbildung philosohpieren und leidlose Konsequenzen aus den Ergebnissen ziehen – oder eben nicht.

wie meinst du das jetzt?

w\ise&man8x6


also ich geb privat einzelnachhilfe und verdien damit meine 15€/h und bin damit happy

würde persönlich nicht für ein nachhilfe-institut arbeiten, weil ich so einfach flexibler bin...

nachteil natürlich: alles unsicherer... damit muss man leben können...

LSuciex26


tja, ich brauche aber im Monat 620 Euro. Miete, Versicherungen, Lebensmittel, Handy (ich habe außer dem Handy nix --- und das ist auch ok so).

Wenn ich nur private Nachhilfe mache, kommt da einfach nicht genug bei rum.

Dazu kriege ich natürlich mit 26,5 kein Kindergeld mehr und muss auch den vollen Betrag Kv im Monat zahlen. ;-)

LEuciex26


das mit der Einzelnachhilfe auf privater Ebene kann man mal als Zubrot machen, aber hauptnebenberuflich wird das schon verdammt schwierig...

w0is1eman8X6


bei mir is es ein nebenjob, da geht das... hauptberuflich ist in der tat blöd

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