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Ewiges Thema: Resturlaub bei Jobwechsel Kündigung

R/ote 4Erdxe hat die Diskussion gestartet


Hallo,

ich bräuchte mal euren Rat, bezüglich Resturlaub, bei einer Kündigung durch den Arbeitnehmer.

Ich wechsel zum 15.07.2012 meine Arbeitsstelle. In meinem jetzigen Unternehmen gibt es laut Tarifvertrag 30 Tage Urlaub.

Ich habe schon ein bisschen gegoogelt und herausgefunden das mir mein voller Jahresurlaub bis zum 15.07.2012 zusteht, weil ich im 2 Halbjahr des Jahres gekündigt habe.

Ich habe dieses Jahr schon 8 Tage Urlaub genommen und im System werden mir noch 22 verbleibende Tage angezeigt.

Habe ich jetzt einen Anspruch auf 22 Tage Urlaub weil im Tarifvertrag so vereinbart, oder habe ich einen Anspruch auf 12 Tage und es greift die gesetzliche Regelung ?

Ich weiß jetzt schon das ich keine 22 Tage Urlaub bekommen werde. Allerdings möchte ich so viele Tage wir möglich raus handeln, weswegen ich eine gewisse Sicherheit haben möchte.

Bei allem was ich bei Google gefunden habe, fand ich immer nur eine Regelung für die gesetzlichen 20 Tage

( Ich arbeite nur 5 Tage die Woche, also habe ich nur 20 Tage laut BUrlG )

Wäre euch für einen Hinweis wirklich dankbar.

Grüße

Rote Erde

Antworten
KJaDdhidxya


Habe ich jetzt einen Anspruch auf 22 Tage Urlaub weil im Tarifvertrag so vereinbart, oder habe ich einen Anspruch auf 12 Tage und es greift die gesetzliche Regelung ?

Steht im Tarufvertrag wirklich, dass bei Kündigung im Juli der volle Jahresurlaub genommen/ausgezahlt wird?

Kommt mir komisch vor... ":/

ffettnaQepfchenFhuepxfer


Es wird eine Vergleichsberechnung durchgeführt, ob TV oder BUrlG für dich günstiger ist.

Nach dem BUrlG steht dir der volle Urlaub zu(20 Arbeitstage), nach dem TV im Normalfall nur 1/12 für jeden (vollen) Monat ;-)

RPotWe Erxde


Seit ihr da sicher ?

Unter diesem Link:

[[http://wirtschaft.t-online.de/arbeitsrecht-urlaubsanspruch-bei-kuendigung/id_47700208/index]]

steht:

Wer zum 1. Juli oder zu einem späteren Termin wechselt, kann bei einer Fünf-Tage-Woche den gesamten gesetzlichen Mindesturlaub von 20 Werktagen verlangen - nach Paragraf 4 BUrlG allerdings nur, wenn er mindestens sechs Monate in dem Betrieb gearbeitet hat. War der Arbeitnehmer kürzere Zeit im Unternehmen, erhält er nur anteilig Urlaub.

Das fand ich auch so auf anderen Seiten ...... ???

Kha_dhidxya


Du findest ALLES im Internet.


Vollkommen unabhängig von der Rechtslage empfinde ich persönlich es als Unrecht, bei einem vorzeitigen Ausscheiden aus der Firma den vollen Jahresurlaub zu verlangen.


Solltest Du aber ernsthaft dieses Ziel verfolgen, bleibt Dir nichts anderes übrig, als Dich mit einem Anwalt für Arbeitsrecht in Verbindung zu setzen.

Weder t-online-Klatsch-Links noch namenlose Leute aus Internetforen kannst Du als Referenz nehmen.

I!t's va beauxtiful day


Das ist auch richtig so. Du kannst 20 Tage nehmen oder auch weniger. Dementsprechend erhöht oder verringert sich der Urlaub beim nächsten Arbeitgeber.

Damit der Urlaub beim nächsten Arbeitgeber richtig berechnet wird, bekommst Du vom bisherigen Arbeitgeber eine Ausgleichsquittung.

IKt's= a bea5utifu[l xday


Bezog sich auf Rote Erde.

Ibt'Ks <a beayuetifu_l daxy


Vollkommen unabhängig von der Rechtslage empfinde ich persönlich es als Unrecht, bei einem vorzeitigen Ausscheiden aus der Firma den vollen Jahresurlaub zu verlangen.

Daran ist nichts verwerflich.

Der alte AG ist bei einer Kündigung oftmals geneigt, den AN freizustellen. Desweiteren ist im Sommer die Haupturlaubszeit, so dass hier schon mal 10 bis 15 Tage anfallen können. Den Rest dann in der ersten Jahreshälfte.

Bekanntlich werden Urlaubswünsche während der Probezeit nicht so gerne gesehen. Daher ergibt es durchaus einen Sinn, vor dem Wechsel noch einmal Kraft zu tanken.

KvadDhidya


Wenn ich 6 Monate im Kalenderjahr vor der Kündigung arbeite, verlange ich nicht 28 oder 30 Tage Urlaub.


Natürlich ergibt es auch aus dieser Sicht Sinn, das gesamte Jahresgehalt für 6 Monate Arbeit zu fordern – man muss ja auch umziehen und so, das Leben ist teuer.

Kba dhi$dxya


Das ist auch richtig so. Du kannst 20 Tage nehmen oder auch weniger. Dementsprechend erhöht oder verringert sich der Urlaub beim nächsten Arbeitgeber.

Ich hatte den Fragesteller so verstanden, als ginge es ihm darum, dass man den ganzen Jahresurlaub beim alten Ag zu nehmen... Und beim neuen AG dann immer noch anteilig Urlaubsanspruch auf die dort gearbeiteten 5 oder 6 Monate hat. ":/

Es hörte sich bei ihm so an, als wäre das zusätzlich gemeint – also nicht "Urlaub beim alten AG statt beim neuen AG", sondern eben das volle Paket...

ITt's@ a b6eaut4iful xday


Wenn ich 6 Monate im Kalenderjahr vor der Kündigung arbeite, verlange ich nicht 28 oder 30 Tage Urlaub.

Die Rede ist ja auch nur von 20 Tagen. Das ist der gesetzliche Anspruch.

Die Differenz zu Deinen 28 oder 30 kann man nicht einfordern, zumindest noch nicht im Juli.

Ibt'zsd a beautXiwfulx day


Ich hatte den Fragesteller so verstanden, als ginge es ihm darum, dass man den ganzen Jahresurlaub beim alten Ag zu nehmen... Und beim neuen AG dann immer noch anteilig Urlaubsanspruch auf die dort gearbeiteten 5 oder 6 Monate hat.

Das geht nicht. Er bekommt die 20 beim alten AG und dann 10 beim neuen AG, vorausgesetzt, da würde er auch 30 Tage bekommen.

Oder er nimmt nur 15 beim alten AG, dann bekommt er noch 13 Tage beim neuen AG (2,5 x 5 volle Monate, aufgerundet).

Er steht sich also besser, wenn er den Urlaub beim alten AG noch ausschöpft.

K$andhiQdy~a


Ich hatte den Fragesteller so verstanden, als ginge es ihm darum, dass man den ganzen Jahresurlaub beim alten Ag zu nehmen... Und beim neuen AG dann immer noch anteilig Urlaubsanspruch auf die dort gearbeiteten 5 oder 6 Monate hat.

Das geht nicht. Er bekommt die 20 beim alten AG und dann 10 beim neuen AG, vorausgesetzt, da würde er auch 30 Tage bekommen.

Deswegen war ich ja so irritiert von seiner Frage ^^

I7t's na beakutiful xday


Ich habe das aber auch nicht so verstanden wie Du. Zwar will er maximal möglichen Urlaub beim alten AG. Aber dass er dann noch über insgesamt 30 Tage hinaus noch weiteren Urlaub beim neuen AG beanspruchen möchte, kann ich nicht herauslesen.

Ersteres kann ich wie gesagt verstehen, da die wenigsten in der Probezeit Urlaub bekommen (Stichwort Wartezeit).

R?ote &Erdxe


Ich habe das aber auch nicht so verstanden wie Du. Zwar will er maximal möglichen Urlaub beim alten AG. Aber dass er dann noch über insgesamt 30 Tage hinaus noch weiteren Urlaub beim neuen AG beanspruchen möchte, kann ich nicht herauslesen.

Ersteres kann ich wie gesagt verstehen, da die wenigsten in der Probezeit Urlaub bekommen (Stichwort Wartezeit)

genau so ist es, ich bräuchte für Weihnachten 6 Tage. Ich wollte insgesamt 8 behalten ( zwei zur Sicherheit).

In der neuen Firma gibt es ebenfalls 30 Tage.

8 Habe ich schon genommen + 8 Die ich behalten möchte macht 16 Tage. Ich habe also noch 14 Tage über, die ich gerne hätte.

Weder t-online-Klatsch-Links noch namenlose Leute aus Internetforen kannst Du als Referenz nehmen.

stimme ich dir zu, deswegen habe ich weiter gesucht und bin recht schnell bei einem Anwalt fündig geworden, der schreibt:

Scheiden Sie hingegen nach dem 30.06. aus, behalten Sie Ihren vollen gesetzlichen Urlaubsanspruch von 20 Arbeitstagen (bei einer Fünft-Tage-Woche).

siehe: [[http://www.trabhardt-arbeitsrecht.de/Rechtsanwalt/Urlaub.html]]

Habe heute mit meinem Chef gesprochen und er meinte: Unsere Personalabteilung macht aber nur die Regelung, das Urlaub anteilig berechnet wird, auch wenn ich Recht hätte.

Sie müßen mir die 14 Tage geben. Aber ob sich der Aufwand lohnt, das ich mir die letzten Tage noch richtig Ärger ins Haus hole........ ??? ??? ???

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