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Ewiges Thema: Resturlaub bei Jobwechsel Kündigung

t/rullaZ79


scheint von firma zu firma anders zu sein. eine freundin von mir hat in me iner alten firma zum 1.9 gekündigt und hat den vollen jahresurlaub bekommen. in der neuen firma dann anteilig noch für die letzten 4 monate.

ich hab zum 1.5 gekündigt, hab in der alten firma anteilig 4/12 der urlaubstage genommen und hab dann in der neuen firma aufgerundet anteilig für den rest des jahres urlaub bekommen.

wenn deine firma das grundsätzlich anders regelt, ok, dann würd ich wohl auch keinen großen aufriss deswegen machen. in meiner alten firma hat sich da der betriebsrat gekümmert, und wenns einem zusteht, warum dann drauf verzichten...

wenn du keinen urlaub mehr bekommst, würd ich beim neuen ag mal nachfragen. in meiner firma hat man das mit probezeit und kein urlaub nicht so eng gesehen. sind immerhin meist 6 monate...

I't's a> bea\utisful dxay


Sie müßen mir die 14 Tage geben. Aber ob sich der Aufwand lohnt, das ich mir die letzten Tage noch richtig Ärger ins Haus hole........ ??? ??? ???

Das kannst Du letztendlich nur selber entscheiden.

Mir wäre z.B. ein gutes Zeugnis wichtiger. Diesbezüglich wird sich Dein Chef dann sicherlich keine besondere Mühe mehr geben. Da hättest Du dann die nächste Baustelle.

D3er kle6ine tParinxz


Während meiner AG-Zeit galt:

Der Mindesturlaub nach BUrlG beträgt 24 Werktage. Die Zahl der vertragsgemäßen Arbeitstage pro Woche spielt bei der Urlaubsgewährung keine Rolle, nur bei der Berechnung der Urlaubsentgeltes.

Urlaubsanspruch entsteht nach einer Betriebszugehörigkeit von sechs Monaten, dann allerdings auf den gesamten Jahresurlaub. Womit ein Urlaub in der Probezeit regelmäßig nicht in Betracht kommt.

Findet ein AG-Wechsel statt und der Urlaub wurde bei AG 1 nicht oder nicht gänzlich genommen, geht der Anspruch auf der zweiten AG über. Wurde bei AG 1 zuviel Urlaub gewährt, wird das zu viel gezahlte Urlaubsentgelt mit der letzten Gehaltsabrechnung verrechnet.

Idt's a beaCutiful dxay


Heutzutage weitgehend unzutreffend, da möglicherweise veraltet und / oder mit Regelungen aus einem Tarifvertrag durchmischt.

Eemmax28


Der Mindesturlaub nach BUrlG beträgt 24 Werktage. Die Zahl der vertragsgemäßen Arbeitstage pro Woche spielt bei der Urlaubsgewährung keine Rolle, nur bei der Berechnung der Urlaubsentgeltes.

Das stimmt so nicht, der gesetzliche Mindesturlaub beträgt bei 5 Tagen pro Woche 20 Tage. Das BUrlG geht von einer 6 Tage Woche aus, deshalb sind die 24 Tage auch auf 6 Tage ausgelegt. Bei 5 Arbeitstagen ist also entsprechend zu kürzen, gesetzlicher Mindesturlaub sind also 20 Tage (bei 5 Tage Woche). Das gilt gerade auch für die Urlaubsgewährung!

Urlaubsanspruch entsteht nach einer Betriebszugehörigkeit von sechs Monaten, dann allerdings auf den gesamten Jahresurlaub. Womit ein Urlaub in der Probezeit regelmäßig nicht in Betracht kommt.

Der VOLLE Urlaubsanspruch entsteht nach 6 Monaten Wartezeit, vorher entsteht u.U. ein Teilurlaubsanspruch, wenn die Wartezeit in dem Kalenderjahr nicht mehr erfüllt werden kann, z.B. weil man erst a, 01.09. anfängt oder wenn man schon nach z.B. 5 Monaten wieder geht. Der Teilurlaubsanspruch beträgt 1/12 des Urlaubs pro Monat.

Einzig strittig ist, wann und ob der Teilurlaub in Natura genommen werden kann, bevor die Wartezeit erfüllt ist oder ob er auf die Zeit nach der Wartezeit übertragen wird bzw. abgegolten wird.

Hauptsächlich wird man wohl hören/lesen, dass definitiv erst nach 6 Monaten überhaupt Urlaub genommen werden kann. Allerdings gibt es dazu meines Wissens keine konkrete BAG-Entscheidung und durchaus aus die Meinung, dass Teilurlaub auch schon während der Wartezeit genommen werden kann, soweit er entstanden ist.

Iat's a be autif!ul dxay


Hauptsächlich wird man wohl hören/lesen, dass definitiv erst nach 6 Monaten überhaupt Urlaub genommen werden kann. Allerdings gibt es dazu meines Wissens keine konkrete BAG-Entscheidung und durchaus aus die Meinung, dass Teilurlaub auch schon während der Wartezeit genommen werden kann, soweit er entstanden ist.

In der Praxis gewähren AG diesen Teilurlaub oft schon deswegen, weil sich sonst nach erfüllter Wartezeit zu viel angestaut hätte (da man ja Urlaub erarbeitet, aber ihn noch nicht nehmen dürfte). Ebenfalls sind tarifvertragliche Abweichungen zugunsten des AN denkbar.

IKt's a1 beautifu*l day


Gut, wo wir schon dabei sind:

Wurde bei AG 1 zuviel Urlaub gewährt, wird das zu viel gezahlte Urlaubsentgelt mit der letzten Gehaltsabrechnung verrechnet.

Das ist auch nicht rechtens, soweit es das Urlaubsentgelt betrifft. Zu viel gewährten Urlaub kann der AG nicht zurückfordern.

ENmmDa2x8


Scheiden Sie hingegen nach dem 30.06. aus, behalten Sie Ihren vollen gesetzlichen Urlaubsanspruch von 20 Arbeitstagen (bei einer Fünft-Tage-Woche).

Das heißt aber nicht, dass du 20 Tage Urlaub beim alten AG bekommst und nochmal 15 Tage (halbes Jahr bei 30 Urlaubstagen) beim neuen AG. Die Anzahl deiner Jahres- Urlaubstage ändert sich nicht. Wenn du jetzt 20 Tage beim alten AG bekommen würdest, würde das dennoch beim neuen AG angerechnet werden!

Außerdem müsstest du mal nachlesen, ob es eine Regelung zum freiwilligen Urlaub (also die 10 zusätzlichen Urlaubstage über die gesetzlichen 20 Tage hinaus) im Tarifvertrag gibt. Bei der Urlaubsabgeltung nach langer Krankheit (Stichwort: Urlaub darf nicht mehr so schnell verfallen) wurde entschieden, dass der tarifliche Urlaub so behandelt wird, wie der gesetzliche, wenn es keine ausdrückliche anderweitige Regelung für den Zusatzurlaub gibt. Ich denke den Gedanken kann man hier auch heranziehen, sicher bin ich aber nicht!

M'am.a Li#schDen


Ich kenne dies nur so, dass der volle Urlaubsanspruch nur dann nach dem 30.06. gewährt werden muss, wenn der AG dem AN kündigt. Bei Eigenkündigung steht dem AN nur der anteilige Urlaubsanspruch zu, welcher sich nach dem Rahmentarifvertrag richtet. Gibt es keinen Rahmentarifvertrag, dann greift das Bundesurlaubsgesetz.

":/

Bisher hat sich zumindest bei mir noch niemand aufgeregt....

DXerl klei"ne Prsinz


Das stimmt so nicht, der gesetzliche Mindesturlaub beträgt bei 5 Tagen pro Woche 20 Tage. Das BUrlG geht von einer 6 Tage Woche aus, deshalb sind die 24 Tage auch auf 6 Tage ausgelegt. Bei 5 Arbeitstagen ist also entsprechend zu kürzen, gesetzlicher Mindesturlaub sind also 20 Tage (bei 5 Tage Woche). Das gilt gerade auch für die Urlaubsgewährung!

Ich habe es schon mal versucht euch zu erklären.

Ob jemand eine 2, 3 5 oder 6-Tage-Woche hat, spielt keine Rolle.

Das BUrlG spricht nicht von Tagen oder Arbeitstagen sondern von Werktagen. Und der Mindestanspruch beträgt 24 Werktage. Werktage sind die Tage von Mo-Fr.

Ein AN mit 6-Tage Woche hat Anspruch auf 24 Werktage Urlaub, das sind 6 Wochen. Seine Lfz beträgt, wenn er Gehaltsempfänger ist, 1,5 Monatsgehälter. Wenn er Lohnempfänger ist, wird der tägliche Durschnittslohn der letzten 3 Monate vor dem Urlaub berechnet und mit 24 multipliziert.

Ein AN mit 5-Tage Woche hat genau so Anspruch auf 24 Werktage Urlaub, das sind genau so 6 Wochen. Als Lohnempfänger wird der tägliche Durschnittslohn der letzen drei Monate vor dem Urlaub berechnet und mit 20 multipliziert.

Tbc ... ;-)

Zum Urlaubsanspruch: der entsteht, und kann genommen werden, ab dem siebten Beschäftigungsmonat. Natürlich entstehen pro Monat zwei Tage Urlaubsanspruch, aber ein Recht diesen Urlaub zu nehmen, gibt es erst ab dem 7. Beschäftigungsmonat.

Ivt' s aE b0eaut%iful day


So ein Unsinn.

24 Werktage sind 4 Wochen. Der AN hat demnach immer Anspruch auf 4 Wochen Urlaub, bei 5 Arbeitstage sind dies eben 20 Urlaubstage.

6 Wochen gibt es nur bei entsprechenden Tarif- oder Arbeitsverträgen, also 30 Urlaubstage bei einer 5-Tage-Woche.

Dger lklei[ne PUrinxz


Werktage sind die Tage von Mo-Fr.

Da hab ich natürlich Blödsinn geschrieben |-o . Werktage sind die Tage von Mo.-Sa.!

I)t's a %bea%utiIfuxl day


Werktage sind die Tage von Mo-Fr.

Da liegt Dein Fehler. Zu den Werktagen zählt der Samstag ebenso.

D`e&r kMleineQ xPrinz


Ja, stimmt. 24 Werktage sind 4 Wochen, klar. Ich bin da nun selbst mit den WErktagen durcheinander gekommen.

D[erc kleizne Prxinz


Da liegt Dein Fehler. Zu den Werktagen zählt der Samstag ebenso

Ja ich weiß schon.

Mann kann nun alles von 6 Wochen (36 Werktage) auf 4 Wochen (24 Werktage) umrechnen.

Ich wollte ja auch nur sagen, dass jeder 24 Werktage (vier Wochen) Urlaubsanspruch hat. Und nicht jemand, der eine 5 Tage-Woche oder eine 3-Tage-Woche weniger. Sondern jeder hat Anspruch auf 24 Werktage Urlaub.

Nur die Lfz ist natürlich unterschiedlich: bei einer 6-Tage Woche für 24 Arbeitstage, bei einer 5-Tage-Woche für 20 Arbeitstage, usw ... .

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