» »

Ewiges Thema: Resturlaub bei Jobwechsel Kündigung

ENhemalig}er] Nutzer ?(#1491x87)


Nein, nur mit deinem Bild von der Realität nicht vereinbar.

I-t's` a bea8utif@ul day


Dann müsste ich selber irreal sein. Und das schon seit Jahren. Und meine Kollegen auch. Und erst die Angestellten der Mitbewerber. Alle irreal.

Du machst Dich nun vollends lächerlich.

E)hemali=ger. Nutze]r (#1V49187x)


Hihi, ich habe das ca. 20 Jahre lang gemacht und kenne die Branche in- und auswendig. Dort wird so gut wie nur ein reiner Provisionslohn gezahlt.

Aber lass mal gut sein, du verstehst das halt nicht ;-)

E1xsecSratus


Du machst Dich nun vollends lächerlich.

vieleicht arbeitet er auf einer Erde in einem Paralleluniversum wo seine Schilderungen tatsächlicher der Realität entsprechen? Du solltest diese Möglichkeit in Betracht ziehen bevor Du Dich zu solchen Äußerungen hinreißen lässt ;-D

ENheWmalige#r NutzeOr (#14x9187)


Nix Paralleluniversum ;-) .

Aber es scheint in der Arbeitswelt Zustände zu geben, die einigen nicht bekannt sind und anderen schlicht unvorstellbar vorkommen. Es betrifft wie gesagt bundesweit einige Tausend Unternehmen mit Angestellten im 6-stelligen Bereich. Das ist beileibe kein Paralleluniversum, sondern legale, übliche, tausend- und abertausendfach abgesegnete Realität.

Ich hatte mir damals immer gewünscht, es wäre anders, und man hätte die AN als freie Mitarbeiter einstellen können. Die 30 oder 35% vom Umsatz hätte ich gerne behalten und sie nicht in Form von SV- und BG-Beiträgen abgeführt. Aber leider gab (und gibt) das maßgebliche Gesetz das nicht her.

E\xsec;ratu0s


Es behauptet auch niemand das es solche Beschäftigungen "gar nicht" gibt. Nur sind solche Beschäftigungen nicht die "Regel" sondern die "Ausnahme" und die wenigsten dieser "Ausnahmen" dürften dabei einer arbeitsrechtlichen Überprüfung standhalten.

Du schreibst doch die ganze Zeit von der Praxis..... Also ich komme aus der Praxis und die sagt, dass zwar nicht alles falsch ist was Du geschrieben hast, ganz im Gegenteil, aber Du driftest immer wieder in Bereiche die einfach fern der "wahren" Realität liegen und als interessierter Leser frage ich mich warum Du das tuest... um das letzte Wort zu haben? Auf´s verrecken Recht haben wollen? oder einfach nur aus Langweil?

Iat's Ea be4autifu`l xday


Es besteht ein Unterschied zwischen "das gibt es" und "das ist so zulässig".

Hier wurde lange Zeit argumentiert nach dem Motto "Das gibt es, also ist es zulässig", gespickt mit Seitenhieben wie der Diskussionspartner würde verkennen, dass es das gebe. Dies ist jedoch in beiderlei Hinsicht ein Trugschluss.

Nur weil sich kaum jemand an die Geschwindigkeiten hält, ist das noch kein Beleg für eine neue Version der Straßenverkehrsordnung.

Die teilweise miserablen Zustände in der Arbeitswelt sind mir bekannt, das ist ein Bereich, über den ich mir durchaus Gedanken mache so wie andere (und ich selber auch) über hungernde Kinder in armen Ländern. Beides prangere ich an.

So kann ich einen reinen Provisionslohn für angestellte Friseurinnen nicht gutheißen und da glaube ich ausnahmsweise auch nicht, dass das in nennenswerter Zahl in der Realität vorkommt. Das dürfte doch recht schnell auffliegen, wenn es denn wirklich im großen Stil geschähe.

Indem Der kleine Prinz aber felsenfest behauptet, dass das alles zulässig sei, leistet er einer solchen Entwicklung – ob nun gewollt oder nur aus Gedankenlosigkeit – Vorschub.

E[hemalig8er Nutzer (^#149187x)


Du schreibst doch die ganze Zeit von der Praxis..... Also ich komme aus der Praxis und die sagt, dass zwar nicht alles falsch ist was Du geschrieben hast, ganz im Gegenteil, aber Du driftest immer wieder in Bereiche die einfach fern der "wahren" Realität liegen und als interessierter Leser frage ich mich warum Du das tuest... um das letzte Wort zu haben? Auf´s verrecken Recht haben wollen? oder einfach nur aus Langweil?

Ja, warum ich mir das antue? Wenn ich das wüßte ;-)

Vielleicht weil es ein ganzer Wirtschaftszweig, eine komplette Branche ist, die ich aus dem FF kenne, und die nicht dem entspricht, was ihr für "real" haltet. Die wahre Realität ist eben nun mal, dass Lohn ausschließlich als Provision gezahlt wird, weil es nicht anders geht. Zumindest nicht dann, wenn man AN, fremde AN, beschäftigt.

Vielleicht hat sich ab 2004 alles geändert, komplett neue Gesetzgebung zur Entlohnung, neue SV-Gesetzgebung, kann ich mir aber nicht vorstellen.

Es besteht ein Unterschied zwischen "das gibt es" und "das ist so zulässig".

Natürlich besteht dieser Unterschied.

Hier wurde lange Zeit argumentiert nach dem Motto "Das gibt es, also ist es zulässig" [...]

bitte nicht vergessen: "[...] und es wurde in tausenden von BP von allen erdenklichen Seiten und von Arbeits- und Landesarbeitsgerichten und vermutlich auch vom BAG (da bin ich allerdings nicht sicher) überprüft und bestätigt.

Mit Geschwindigkeiten, an die sich angeblich kaum einer hält, was ich im Übrigen völlig anders sehe, hat das nix zu tun. Denn dieses Verhalten ist illegal.

Das mit den Friseurinnen war nur ein Beispiel, an dem (im übertragenen Sinne) alles stimmt, nur die Branche nicht. Auf keinen Fall wollte ich damit sagen, dass ich Ahnung vom Friseurgewerbe habe ;-) .

Indem Der kleine Prinz aber felsenfest behauptet, dass das alles zulässig sei, leistet er einer solchen Entwicklung – ob nun gewollt oder nur aus Gedankenlosigkeit – Vorschub.

Nein, ich erkläre, wie und auf welcher Basis eine ganze Branche – von wenigen Ausnahmen abgesehen – entlohnt bzw. um es etwas zu relativieren, mindestens bis 2003 entlohnt hat. Und es ist in meinen Augen völlig undenkbar, dass sich daran was geändert hat, weil diese Branche sonst sofort tot wäre, was sie im Übrigen auch wäre, wenn ein Mindestlohn eingeführt würde. Trotzdem bin ich ein starker Befürworter des Mindestlohnes, und ich vermute stark, dass die Branche Wege finden wird, mit einem Mindestlohn umgehen zu können.

Emhemali,ger Nutzze%r (#1491x87)


Oh, ich wollte noch gar nicht abschicken.

Ich wollte noch sagen, lassen wir es gut sein, denn es gibt offenbar Wirtschaftszweige, die ihr nicht versteht, die unter Bedingungen arbeiten, die für euch völlig undenkbar sind – ja, es ist so, wie ich schrieb, ich bilde aus (bildete) und habe dann keine Möglichkeit auf den AN einzuwirken, weil die Leute so gesucht sind, dass sie von der Konkurrenz für ein Handgeld von 500, 1.000 Euro übernommen werden. Das ist immer noch viel billiger als selbst auszubilden.

Wieso wir darauf kamen: weil man Urlaubskonten nicht unbedingt immer mit Arbeitstagen führen kann, sondern mit Werktagen führen muss. Dass sich das euch mittlerweile erschließt, glaube ich zwar immer noch nicht, aber das ist mir mittlerweile wurscht.

Nur, überlegt noch mal, das immerhin traue ich euch zu, wie man ein Urlaubskonto unter folgenden Bedingungen führen soll:

Der AN hat eine vereinbarte Arbeitszeit von 6 Tagen in der Woche, 9,5 Stunden am Tag.

Arbeiten tut er mehr oder weniger, wann er Lust hat, und wenn er arbeitet, was er dann arbeitet, steht in den Sternen.

Urlaub will er machen, wie ich schrieb, von 1.7. bis 16.7.2012.

Bruttolohn April 1.655,00 bei 26 Arbeitstagen.

Bruttohohn Mai 1.120,00 bei 16 Arbeitstagen.

Bruttohn Juni 1.376,00 bei 25 Arbeitstagen.

Bei 6 Arbeitstagen in der Woche (Vertrag), hat der AN 24 Werktage = 24 Arbeitstage Urlaubsanspruch.

Sechs Arbeitstage/Woche sind 26 Arbeitstage im MOnat. Faktisch arbeitet tut er (hier im Schnitt) 22.

Und ihr leistet Lfz für 24 Tage, wo er nur 22 arbeitet? Wenn ihr das bei jedem so macht, seid ihr pleite, zumal in einer Branche mit einer minimalen Umsatzrendite.

Ihr seid solche Praktiker, die noch nicht mal in der Lage sind, bei gegebenen Prämissen auszurechnen, wie hoch die Entgeltfortzahlung für den Urlaub ist ;-D

ErhemZaliger1 NutAzer (#149x187)


Arbeiten tut er mehr oder weniger, wann er Lust hat, und wenn er arbeitet, was er dann arbeitet, steht in den Sternen.

Ich sehe schon, das versteht ihr wieder nicht ;-D . Soll heißen, wenn er dann am Mittwoch tatsächlich aufkreuzt, anstatt um 6 um 9 Uhr, und dann angeblich 9 Stunden arbeitet, kann das so sein, kann aber auch sein, dass er nur 5 Stunden arbeitet.

IHt's aF beaut#ifu@l day


Der AN hat eine vereinbarte Arbeitszeit von 6 Tagen in der Woche, 9,5 Stunden am Tag.

Mindestens eine OWi, ggf. sogar Straftatbestand, vor allem, wenn man als AG so blöd ist, das auch noch schriftlich zu fixieren.

Geldbuße bis 15.000 EUR, alternativ Geld- oder Freiheitsstrafe.

Viel Spaß bei der weiteren Diskussion *:)

R?ote kErdxe


Bevor sich alle noch mehr in die Haare bekommen, hier mein Ergebnis: Ich bekomme in jedem Fall 11 Tage und hoffe noch auf 2 extra Tage von meinem Überstunden Konto, das wird sich aber erst nächste Woche entscheiden, wenn mein Chef wieder von seiner Schulung kommt.....

Ich bin zwar nicht an meine 14 Tage gekommen, aber ich kann mit dem Ergebnis leben.

Ihr könnt euch also wieder lieb haben. :-)

Ehhem3aligaer Nu tz!er (#149x187)


Maaaan, das ist doch nur fiktiv und plakativ!

Nimm 5 Tage und 8 Stunden, darauf kommts nicht an. Es kommt auf den signifikanten Unterschied zwischen Vertrag und Realität an. Darauf, dass im Vertrag z.B. 5 Tage stehen, aber z.B. nur 4 gearbeitet werden, und du als AG keine Möglichkeit hast, den Vertrag durchzusetzen.

HDL *:)

E5xseckratus


Du möchtest uns sagen, dass eine Umrechnung des gesetzlichen Urlaubsanspruchs in Höhe von 24 Werktagen auf Arbeitstage nicht korrekt ist. Bezogen auf Arbeitsverträge mit flexiblen Arbeitstagen ist das ja auch korrekt. Für alle anderen Arbeitnehmer die regelmäßige Arbeitstage haben verwirrt so eine Berechnung aber, weil die Arbeitnehmer dann für Tage Urlaub einreichen müssten, an denen sie ohnehin frei hätten.

Vieleicht wurde hier inzwischen schon viel zu viel diskutiert und geschrieben, aber wo genau ist jetzt Dein Problem?

Deinen fiktiven Fall würde ich übrigens wie folgt lösen....

312 mögliche Werktage pro Jahr = 24 Werktage Urlaub

67 geleistete Werktage = 5,15 Werktage Urlaub (erarbeiteter Anspruch April bis Juni)

Darauf, dass im Vertrag z.B. 5 Tage stehen, aber z.B. nur 4 gearbeitet werden, und du als AG keine Möglichkeit hast, den Vertrag durchzusetzen.

Hierfür werden eigentlich Arbeitszeitkonten geführt.... Arbeit die geschuldet, aber nicht geleistet wird, muss je nach dem was vereinbahrt wurde nachgeholt werden oder wird nicht bezahlt... Ich sehe da jetzt kein Problem.

Ehhemealiger NuNtzerl (#14918x7)


Hierfür werden eigentlich Arbeitszeitkonten geführt.... Arbeit die geschuldet, aber nicht geleistet wird, muss je nach dem was vereinbahrt wurde nachgeholt werden oder wird nicht bezahlt... Ich sehe da jetzt kein Problem.

Natürlich, die Arbeitszeitkonten werden eh geführt, schon alleine für die BG.

Und den Rest deines Satzes bzw. deiner Gedanken kannst du vergessen, denn nachzuholen gibt es nix, da nicht durchsetzbar – ums Bezahlen oder Nichtbezahlen von Zeit geht es bei Provisionslohn sowie nicht – und das Problem besteht darin, dass du und I.a.b.d. das Problem nicht seht, weil ihr von der Branche nix versteht ;-).

Reimt sich sogar, und ich bin jetzt hier raus *:)

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Beruf, Alltag und Umwelt oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

Allergien · Zahnmedizin


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH