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Gekündigt und Mobbing geht weiter, was kann ich tun?

Yivonune4!222 hat die Diskussion gestartet


Hallo zusammen,

ich habe es auf der Arbeit wegen Mobbing nicht mehr ausgehalten und vor ca. 1,5 Wochen gekündigt!

Ich dachte, damit ist jetzt gut, weil man ja weiß ich gehe, aber leider ist nichts gut.

Zwei Kolleginnen übertreiben es extrem und die Chef´s halten sich raus.

Da kommen nur Sätze wie: Sie sind doch erwachsen! Wir sind hier nicht im Kindergarten!

Klären sie das unter euch!

Das Problem ist, ich habe eine lange Kündigungsfrist, bis zum Ende des Jahres und habe mich letzte Woche, extrem mit meinen Kolleginnen gestritten und nun habe ich Angst und Angstattacken. Ich traue mich einfach nicht, am Montag zur Arbeit zu gehen. Alleine der Gedanke macht mich verrückt.

Nach dem Streit am Mittwoch, habe ich für den Donnerstag Freizeitausgleich genommen und Freitags arbeite ich eh nicht und habe mich dann mit der Chefin telefonisch unterhalten und gefragt, ob ich bis zum Ende des Jahres in ein anderes Büro unterkommen könnte?

Aber, was ist wenn ich dann doch wieder zu den Kollegen muss?

Einfach nur ein fürchterliche Gedanke!

Geholfen wird/wurde mir leider nicht, deswegen war für mich der einzige Ausweg jetzt die Kündigung. Dadurch ging es mir auch sofort besser, nur jetzt werden die Attacken einfach nur noch schlimmer :°(

Was kann ich tun? Die Arbeit verweigern? Krank schreiben, bis zum Ende des Jahres?

Darf ich das überhaupt.

In dem ganzen Schlamassel, habe ich noch das Gefühl, das ich mich nicht so als AN verhalten darf, weil man so etwas einfach nicht tut, aber mich dem immer wieder aussetzen, kann ich auch nicht mehr....da hab ich einfach Angst und Bauchschmerzen. :°(

Antworten
Igt's +a bea;utif~ul daxy


Da Du nun sowieso gekündigt hast, musst Du Dich im Zweifel nicht mehr ganz so diplomatisch verhalten. Einzig für ein gutes Zeugnis müsstest Du jetzt noch "buckeln".

Zunächst würde ich es jedoch mit einem Aufhebungsvertrag versuchen. Das setzt voraus, dass Du bereits eine neue Stelle hast, die Du ggf. früher antreten kannst.

Eine Krankscheibung ist nur unter gewissen Umständen möglich, denn es gibt für diese Fälle kein vorsorgliches Beschäftigungsverbot. Du müsstest deshalb schon leicht erkrankt sein und der Arzt müsste gleichzeitig befürchten, dass sich dies verschlechtert, wenn Du weiter dort arbeitest.

Es gibt auch Möglichkeiten, den Arbeitgeber zum Handeln zu verpflichten, das wäre jetzt aber auf die letzten Tage müßig.

In Extremfällen kann man die Arbeitsleistung einstellen oder noch mal kündigen, diesmal fristlos. Hier ist die vorherige Beratung bei einem Anwalt und dem Arbeitsamt unerlässlich. Das Arbeitsamt kann unter gewissen Umständen von einer Sperrzeit absehen.

Desweiteren: Unternimm viel in der Freizeit, mach Sport oder etwas mit Freunden, suche seelische Unterstützung in der Familie.

Alles Gute @:)

a|d>dx1


Kannst du nicht um eine vorzeitige Auflösund deines Arbeitsvertrages bitten?

WWaterSli2


Was kann ich tun? Die Arbeit verweigern? Krank schreiben, bis zum Ende des Jahres?

Darf ich das überhaupt.

Hmm... ist die Frage, wie lange es Geld gibt. Gegenüber dem AG ist das piepegal, wenn du das machst... denn du hast ja schon gekündigt, was soll noch passieren? ;-)

Fristlose Kündigung prüfen wäre auch eine Idee... wie gesagt, du hast schon gekündigt, ist doch egal welchen Eindruck du jetzt machst. Kann ja nur passieren, dass sie dich eher rauswerfen. Wäre doch gut. ;-)

Ich würd mich aber erstmal paar Wochen krankschreiben lassen (und da du nicht krank bist, diese Wochen für Bewerbungen nutzen...). :)

W.ate7r_li2


P.S. je nachdem, was die genau machen, würde ich auch zur Anzeige raten. ;-) Denn wie gesagt, du hast eh gekündigt, ist doch egal, ob du mit einer Anzeige irgendwelches Arbeitsklima vergiftest. Und außerdem sind deine Kollegen auch auf Arbeit Menschen, die mit anderen Menschen nicht machen können, was sie wollen. Man kann für bestimmte Sachen JEDEN zur Rechenschaft ziehen, egal ob das ein Arbeitskollege ist oder ein Fremder, der dir auf der Straße die Handtasche klaut oder so... mit den Konsequenzen müssen die auch einfach rechnen.

Y_v;onne42^2x2


Vielen lieben Dank für die Antworten!

Ich müsste jetzt noch 3 Wochen rumbekommen, dann hätte ich erstmal für 3 Wochen Urlaub.

Letztes Jahr habe ich in meinem Haupturlaub (3 Wochen) die hälfte flach gelegen, weil mir die Anspannung so abgefallen ist und sich dann die Symtome gezeigt haben. :-(

Das Problem ist, ich bin nicht der Mensch, der einfach so abhaut, sondern noch so ein gewisses Verantwortungsgefühl für die Arbeit hat. Und das muss/sollte ich mal im Kopf abstellen! Denn beim AG und bei meinen Kolleginnen geht das ja auch.....nur die Std. abreißen und dann nach Hause.

Einer meiner "tollen" Kolleginnen soll ich jetzt anlernen, höre aber auch ständig: Ich hab kein Bock darauf!

Ich würde da ganz gerne mal drauf antworten: Ok und ich kein Bock Dir das beizubringen, weil dann könnte ich mir auch meine Nerven und Luft sparen! Aber, da weiß ich nicht, ob ich das kann/darf, w/Arbeitsverweigerung.

Darf man, wenn man Krank ist, im Urlaub oder muss man vorher noch min. einen Tag arbeiten gewesen sein?

Das Zeugniss soll ich selber formulieren und schlecht ausfallen, darf es ja nicht.

Also, bei uns wird keiner festgehalten, wenn einer gehen will, dann Tschüss.

Sollte ich eine neue Stelle haben, würde ich auch schon vorher rauskommen.

Es auf einer Freistellung ankommen zu lassen, würde ich ja gerne, aber ich weiß da leider nicht zu welchem Preis?

Aufhebungsvertrag kommt für mich nur bei einer neuen Stelle in Frage, denn auf das Geld bis Ende Dezember möchte ich nicht verzichten.

Ich möchte doch nur noch die restliche Zeit in Ruhe verbringen, da ich am Mittwoch meine Chefin um Versetzung in ein anderes Büro gebeten habe, weil in unserem Büro jetzt "scharf" geschossen wird und ich es unter diesen Umständen nicht länger aushalte. Hätte ich da überhaupt ein Recht drauf? Ist jetzt nicht mal der AG dran, zu schauen, das es gut geht, wenn man sich vorher schon nicht drum kümmern wollte?

Normalerweise sollte mir das alles am Allerwertesten vorbeigehen, denn die brauchen mich noch, da ich die einzige bin, die nach 11 Jahren über alles Bescheid weiß, nur geht das leider nicht, denn in ein Büro zu gehen, wo man weiß, das da zwei Personen sitzen, die einen nicht mögen......ist schon ziemlich angespannt und heftig :°(

Meine Fragen:

Muss ich anlernen, bzw. bin ich verpflichtet einer Kollegin alles zeigen zu müssen oder kann ich mich weigern, wenn ich merke, das funktioniert nicht?

Darf ich von Krankheit in den Urlaub?

YSvonn2e42x22


@ Waterli2

was die machen ist, das eine sagt, sie müsse all meine Arbeit machen, weil ich nicht mehr in der Lage bin, diese selber zu schaffen. Nur, weil sie liegengeblieben ist, da wir Jahresabschlussprüfung hatten und keiner sich mit den Prüfern auseinandersetzen konnte, außer ich. Zudem muss diese Kollegin meine Arbeit lernen, damit wir uns im Urlaub vertreten können, .....giftet aber einfach nur rum und das kommt bei einer anderen Kollegin sehr gut an, die eh nichst mit unserer Arbeit zu tun hat und sich dann nur über: Es ist zu laut, es ist zu kalt, leiser telefonieren....etc. aufregt und rumschimpft, also einfach über Dinge, über die sich kein Mensch sich ärgern würde und sie selbst sowieso schon mal nicht. Nur weil keiner Ärger haben will oder Unruhe, keiner etwas dazu sagt. Nur ich traue mich, weil das irgendwann immer überhand genommen hat und deshalb streiten wir. Einfach über Nichtigkeiten.....arbeitsmäßig gar nicht!

Sailber}münzxe85


Deine lange Kündigungsfrist - aus welchen Grund?? -In der Regel 4 Wochen zum Quartal

Krankschreiben lassen - Mit Hochdruck einen Job suchen - Zum Arbeitsamt

Betriebsrat - Wohl nein??

S<chiefläUufxer


Ich finde es einfach nur schlimm, wie wenig respektvoll Menschwen miteinander umgehen. Dabei fordert jeder vom anderen Respekt, aber ihn selbst aufbringen - egal wem gegenüber - gelingt nicht. Das ist unterirdisch.

Ich kann in der Sache keinen Rat geben, ich kann dir einfach nur ein paar :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* schicken und dir wünschen, dass du keinen psychischen Schaden nimmst. Vllt. müssen wir uns langsam daran gewöhnen, dass es einigen Zeitgenossen besser gefällt, andere zu quälen, als ihnen zu helfen. Dabei gibt helfen ein so wundervolles, befriedigendes Gefühl. Andere ärgern zieht beide Seiten herunter.

Ich bin so traurig darüber.

s'ubitxo43


Hallo Yvonne4222,

die Sache ist doch recht einfach. "Einer meiner "tollen" Kolleginnen soll ich jetzt anlernen, höre aber auch ständig: Ich hab kein Bock darauf!" Na und? Du führst ab Montag gefälligst ein Tagebuch in welches Du alles einträgst, was während der Arbeit so vorfällt. Wenn eine Deiner Kolleginnen "keinen Bock" hat angelernt zu werden, eintragen. Sollten ähnliche Äußerungen fallen, auch eintragen. Wenn genug Material da ist, Deine Chefin ansprechen und nochmal um Versetzung bitten. Wichtig ist, daß Du weiterhin Deine Aufgaben erfüllst, so daß Dir keiner an den Karren fahren kann. Wenn Obstruktion von Deinen Kolleginnen ausgeht, immer dokumentieren. Eine Beratung bei einem Anwalt (wenn es geht für Arbeitsrecht) wäre auch sinnvoll.

Viel Erfolg!

E:m[ma2x8


Darf ich von Krankheit in den Urlaub?

Wenn du krank bist, bist du krank und nicht in Urlaub! Und auch wenn du sagen wir mal bis Freitag vor dem Urlaub krank geschrieben bist und am Montag der Urlaub beginnt kannst du in Urlaub gehen – Krankheit und Erholungsurlaub sind zwei paar Schuhe und wenn der Urlaub bereits gewährt wurde, kann er nicht so ohne weiteres zurückgenommen werden!

Ansonsten, wenn dich die Situation so belastet, nimm ein wenig Geld in die Hand und lass dich anwaltlich beraten, das hat doch so keinen Sinn, wenn es auf deine Gesundheit geht!

Aufhebungsvertrag kommt für mich nur bei einer neuen Stelle in Frage, denn auf das Geld bis Ende Dezember möchte ich nicht verzichten.

Also hast du noch keine neue Stelle?! Dann ist die Einstellung vernünftig, Aufhebungsvertrag und Eigenkündigung, sowie fristlose AG-Kündigung ziehen erst einmal eine Sperre beim Arbeitsamt bis zu 3 Monaten nach sich.

Wieso deine Kündigungsfrist so lang ist würde mich auch interessieren, es ist schon ungewöhnlich, dass AG ihre AN wenn sie von sich aus weg wollen noch so lange an sich binden – und länger als die Kündigungsfrist des AG dir gegenüber darf die Kündigungsfrist für dich auch nicht sein, höchstens gleich lang!

Wenn es wirklich Ausmaße vom Mobbing annimmt, kann man den AG zum Einschreiten auffordern – aber sowas dauert auch immer ne Weile...

Deshalb wie gesagt: Lass dich anwaltlich über dein weiteres Vorgehen beraten

b^luaegaxl


@Yvonne 4222

Die Kündigung war nachvollziehbar ... aber dennoch vielleicht etwas voreilig?

Mobbing ist Chefsache - deshalb sind Sprüche wie "Kinderkram" oder "klären Sie das unter sich" auch gleichermaßen unsachlich wie rechtswidrig.

Mobbing kann, rechtlich gesehen, u.U. den Straftatbestand der Körperverletzung darstellen - und wenn dir ein Kollege im Büro mit 'nem Locher auf den Kopf haut, kann der Gf auch nicht einfach zur Tagesordnung übergehen.

Durch deine einseitige Kündigung hast du ihm dieses Problem jedoch abgenommen.

Wie gesagt: aufgrund der Umstände und deren Wirkung auf dich, menschlich durchaus verständlich.

Rein rechtlich ist der Drops damit jedoch gelutscht, weil du allein die Sache nicht mehr zu deinen Gunsten wirst ändern können. Natürlich kannst du dir anwaltlichen Rat einkaufen ... aber pass auf, dass da dann mehr bei rauskommt, als ebenso teurer wie fruchtloser Schriftwechsel.

Ansonsten bleibt dir nur übrig, dir deinen gegenwärtigen Gesundheitszustand ärztlich attestieren zu lassen. Das bietet zunächst zwar auch keine Handhabe gegen den Arbeitgeber (weil ja nicht belegt werden kann, dass die Symptome und Ursachen beruflich bedingt sind), aber vielleicht hast du Glück und kriegst eine längere Auszeit verordnet (Stichwort: burn out - das ist momentan ziemlich en vogue!).

Rfeneeessanxce


Krank schreiben, bis zum Ende des Jahres?

Darf ich das überhaupt.

In dem ganzen Schlamassel, habe ich noch das Gefühl, das ich mich nicht so als AN verhalten darf, weil man so etwas einfach nicht tut, aber mich dem immer wieder aussetzen, kann ich auch nicht mehr....da hab ich einfach Angst und Bauchschmerzen.

Irgendwann stellt sich die Frage nicht mehr, ob Du krank sein "darfst", weil Du es dann vermutlich sein wirst.

Ich kenne mehrere Menschen, die über Mobbing so krank wurden, dass sie krankgeschrieben werden mussten.

Hab jedenfalls keine Skrupel, wenn es Dir sehr schlecht geht, den Arzt aufzusuchen; bevor Du Dir einen Nervenzusammenbruch einhandelst.

Y'vonn"e422x2


@ ALL:

Ich bin seit fast 11 Jahren dort. Da sind es 5 Monate zum Quartalsende. Ab 12 Jahren Betriebszugehörigkeit sind es dann schon 6 Monate, dann ist aber auch schon Schluss. Kirchentarif (BAT) :-)

Für neue Kollegen gelten wohl andere Zeiten, aber nicht für die, die schon lang dabei sind.

Ich habe auch hin und her überlegt, ob ich Kündigen soll oder nicht. Die Entscheidung ist mir Anfang Juni, dann sehr schnell abgenommen worden, als es wieder anfing zu "brodeln" und ich nicht nochmal so ein Theater wie letztes Jahr bis zum Sommer haben wollte. Damals ging es nur wieder gut, weil ich so die Fassung verloren und ich sie so angeschrieen habe, das es die ganze Firma mitbekommen hat, weil sich nie irgendjemand der Sache angenommen hat, egal mit wem ich gesprochen habe, es hat sich keiner drum gekümmert. Es hat geklappt, man ist Aufmerksam geworden und es wurde auf ein erträgliches Maß reduziert, sodass man zumindestens wieder arbeiten konnte. Im Urlaub hatte ich dann die Quittung, als die Anspannung abfiel......ziemlich viel Theater mit meinem Körper, der Urlaub war hin :-(.

Es war zeitweise so gut, das ich gedacht habe, sie kann echt nett sein. Tja, und dann brauchte es nur eine neue Kollegin, um neues Feuer zu schüren um wieder anzufangen ":/ .

Da ich weiß, das sich wahrscheinlich wieder keiner drum kümmert und ich nicht bis ans Ende meiner Tage mit ihr in einem Büro sitzen möchte, habe ich den Entschluss gezogen zu kündigen.

Nächste Woche habe ich auch ein Vorstellungsgespräch, was sehr gut klingt und dann wäre ich spätestens Anfang August raus, wenn es klappen sollte, denn den Urlaub möchte ich noch mitnehmen, haben ja schon gebucht. Tja und wenn es nicht klappt......mir wird jetzt schon wieder schlecht an den Gedanken daran :-(

Viele Raten mir aus meinem Umfeld sich krank schreiben zu lassen, arbeiten kommen, wenn es nicht klappt, wieder krank schreiben lassen u.s.w. Da hab ich ein schlechtes Gewissen bei und mein Gewissen sollte mir bei solchen Zuständen nicht mehr ins "Gewissen" reden, denn ich werde es jetzt eh keinem mehr Recht machen, ich gehe ja sowieso.

Ich habe mich letzte Woche nochmal mit meiner Chefin telefonisch unterhalten und ihr gesagt, das ich den Donnerstag Überstd. abfeier und Freitags arbeite ich ja eh nicht und um Versetzung in ein anderes Büro gebeten. Weil, es so keinen Sinn mehr hat. Mal sehen, ob sie was gemacht hat?

Sollte ich am Montag wieder in die Höhle des Löwen müssen und erfahren, das sie nicht mit meinen Kollegen gesprochen hat bzw. nicht um die Situation, gehe ich davon aus, das es ihr egal ist.....dann würde ich mich Krank melden zum Arzt gehen und mich für die letzten 3 Wochen bis zum Urlaub krank schreiben lassen. Weil, anders weiß ich mir dann auch nicht mehr zu helfen.

@ subito43

Das werde ich machen! Und wenn ich genug zusammen habe, hoffe ich, das ich als AN auch Rechte habe.

@ Schiefläufer

Danke Dir :)z tut gut

Es gibt Menschen, die meinen das Recht in ihrem Handeln und Tun, nur für sich beanspruchen, da ist dann kein Platz für jemand anderen und schon lange kein Verständinis.

@ Emma28

Vielen Dank für Deinen Post :-)

Ja, der Urlaub ist schon lange genehmigt. 3 Wochen, bis Ende Juli.

Ich habe gekündigt, weil ich keinen Ausweg gesehen habe und weil ich mir denke, meine Gesundheit und mein Seelenheil (auch für meine Familie und unsere 3 Kinder) sind mir wichtiger, als das Geld. 3 Monate zu überbrücken, wäre nicht schlimm, aber 9 Monate schon, deswegen noch kein Aufhebungsvertrag, nur bei einem neuen Job.

Freistellen würde ich auch gut finden, aber das muss vom AG kommen und dann zu Konditionen die mich nicht auffressen. Ich könnte es provozieren, nur dann wäre ich keinen Deut besser, als meine jetztigen Kollegen und es wäre auch nicht mein Ding, denn so wie ich mich kenne, würde ich mehr leiden, als die anderen. Wenn die Situation aber nicht besser wird, wäre es eine Alternative mit den Chef´s über eine Freistellung zu sprechen, nur ob sie dies machen?

Anwalt? Würde ich jetzt noch nicht in Erwähung ziehen.

Es ist einfach nur Mist, mit einem ängstlichem, panikattackenmäßiges und Bauchschmerzen Gefühl zur Arbeit zu müssen. Und dabei habe ich meine Arbeit so geliebt :°( :°( :°(

@ bluegal

(Stichwort: burn out – das ist momentan ziemlich en vogue!)

Na, das zaubert mir ein lächeln im Gesicht, netter Satz :)^

Ja, mein Arzt weiß Bescheid, da ich ja letztes Jahr schon einen Auszeit genommen habe, er wollte mir dann schon 2 Wochen geben, habe aber aus schlechtem Gewissen heraus, erstmal nur eine Woche genommen.

Wenn ich den Mut hätte, wie so manch ein Kollege von uns, dann könnte ich dies schön ausnutzen, weil sie mein Wissen noch brauchen.

Ich bin fassungslos, was sich so manch ein AN traut, wenn es darum geht, wie man seine Arbeit verrichtet (Kaffeepausen, :)D Urlaub, ich geh jetzt nach Hause und die Arbeit steht bis zum Hals zzz u.s.w) und ich bin auch fassungslos darüber, was dann der AG durchläßt :-(

Meine Kündigung war auf jedenfall vorschnell, ich habe mich ja noch nicht mal darum gekümmert, ob ich noch Weihnachtsgeld und die Gehaltserhöhung die im Juni ansteht bekomme. Ich habe den Brief zu Hause aufgesetzt, bin zur Chefin und habe ihr gesagt, das ich mich jetzt "befreien" möchte. Dann war ich befreit!

Und ich habe ich sehr gut gefühlt, bis Mittwoch, als dann das Drama wieder anfing und ich nicht verstehe, warum man es nicht gut sein läßt.

Ich wollte nur noch ein Ende, kein Drama...einfach alles vorbei sein lassen.

@ Reneessance

Ja, genau das denke ich auch. Auch, wenn ich kein schlechtes Gewissen habe sollte, habe ich dennoch Zweifel, ob es richtig ist, wenn ich mich so verhalte, weil ich nicht auch noch zusätzlichen Streß haben möchte.

CXhiQ`uitxaa


Warum reißt du nicht deinen Mund auf und lässt das mit dir machen !!??

Sei stark und lass es nicht auf dir sitzen! Ist doch klar, dass die weiter machen, wenn dus auch mit dir machen lässt!

Das was du tust ist Schwäche zeigen und es wird immer auf den schwächeren rumgehakt, weil die sich nicht wehren werden.

Denk dran das es den Leuten die auf dir rumhacken, selber psychisch sicher noch beschissener als dir im Moment geht, weil sie ihre Frustration nur an schwächeren Leuten rauslassen können.

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