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Gekündigt und Mobbing geht weiter, was kann ich tun?

I2t's. a b*eauti{ful xday


Wie ich auf der ersten Seite schon schrieb, ist die Krankschreibung unter gewissen Bedingungen möglich:

Du müsstest deshalb schon leicht erkrankt sein und der Arzt müsste gleichzeitig befürchten, dass sich dies verschlechtert, wenn Du weiter dort arbeitest.

Man muss hier also zwischen "gut gemeint" und "leichtfertig" unterscheiden. Bei ekki1s Beitrag tendiere ich zu "gut gemeint".

Das hat nichts mit dem leichtfertigen Umgang zu tun, wie er teilweise in anderen Threads vorherrscht, so nach dem Motto: "Ich will woanders arbeiten und brauch daher eine AU für meinen ersten Arbeitgeber" und dann als Antwort "Alles Gute, medigirl".

cOhhi


Also Kuren zu beantragen ist sicher möglich. Ich habe auch gerade erst eine bewilligt bekommen und werde beizeiten eine 2. beantragen. Ich hab auch viel Mobbing miterlebt und bevor ein Mensch wegen seiner Leiden aus dem Fenster oder vor den Zug springt, sind ein paar Wochen krankschreibung sicher ein probates Mittel.

IFt's\ a beahutifxul day


bevor ein Mensch wegen seiner Leiden aus dem Fenster oder vor den Zug springt, sind ein paar Wochen krankschreibung sicher ein probates Mittel.

Ich hoffe, dass Du noch weit davon entfernt warst.

Aber den Satz kann ich so unterschreiben.

Wenn es um die Gesundheit geht, ist es legitim, nach Wegen zu suchen, wie man das mit den (leider immer weniger) vorhandenen Mitteln beheben kann.

Im übrigen muss man auch schauen, wen man da schädigt. Geht es nur um die Krankschreibung, trifft es auch hauptsächlich den Arbeitgeber, der – wenn er es wie hier vorliegend – weiß, auch mitverantwortlich und Mitverursacher für das Mobbing ist.

Kuren treffen mehr oder weniger die Allgemeinheit. Theoretisch besteht ein Schadenersatzanspruch gegen die Verursacher. Dass man den in der Praxis kaum durchsetzen kann, sollte dem Gemobbten kein schlechtes Gewissen bereiten.

ITt's a bteautif$ul xday


der – wenn er es wie hier vorliegend weiß – auch mitverantwortlich und Mitverursacher für das Mobbing ist.

:=o :-/

cxhi


@ It's a beautiful day

Nicht mehr so weit, aber weit genug – ich schreib ja noch...^^

Die Differenzierung zwischen "Ich hab Angst und Panikattacken" und "ich hätt gern ein paar Tage frei" finde ich auch mehr als wichtig. Beides gibt es natürlich; letzteres hab ich hier in meinen 8 Jährchen aber sehr, sehr selten gelesen. Die TE klingt ansich auch nicht faul, sondern verzweifelt. Da muss man manchmal eben zu ungewöhnlichen Methoden greifen.

e`kmki1


es muß nicht gleich eine Kur sein. War noch nie zur Kur und hätte auch keine Lust, weil ich mich zu Hause am Wohlsten fühle. Ihr wird es sicherlich ebenso gehen. Es war ja ersteinmal gut, daß sie beim AA war und hat sich beraten lassen. Besser ist natürlich eine neue Arbeit.

I7t's a /beaautfif!ul _daxy


chi

ich schreib ja noch...^^

So traurig Deine Situation auch war, hebe ich dennoch mal den positiven Aspekt hervor ;-)

Beides gibt es natürlich; letzteres hab ich hier in meinen 8 Jährchen aber sehr, sehr selten gelesen.

Es gibt da gerade so ein Thread ...

Die TE klingt ansich auch nicht faul, sondern verzweifelt.

Sehe ich genauso.

c/hxi


Schön, dass man hier auch mal friedlich einer Meinung sein kann @:)

I%t's a sbea,utifulx day


Ich habe den Thread zwischenzeitlich nur überflogen, aber es war doch weitgehend friedlich hier, oder?

belu@e}gal


und bevor ein Mensch wegen seiner Leiden aus dem Fenster oder vor den Zug springt, sind ein paar Wochen krankschreibung sicher ein probates Mittel.

Wenn sowas ernsthaft zu befrüchten ist, dann helfen "ein paar Wochen krankschreibung" auch nichts, sondern nur professionelle und kompetente Hilfe. :|N

Iat'sv a `beaRutifuxl day


Wie lange dauert es im Schnitt, bis man diese professionelle Hilfe erlangen kann?

cEhi


Hmm... Ich meine mich an einige "Wer sich mobben lässt, ist selbst schuld" und "Die Mobber haben auch ganz schlimme Probleme"-Beiträge erinnern zu können. Aber ansonsten war es recht human, das stimmt. Mir ist in den letzten Wochen nur aufgefallen, dass man sich bei bestimmten Themen immer öfter an die Gurgel geht... da wollt ich mal indirekt loben, dass es auch anders geht, mehr nicht. @:)

Wenn sowas ernsthaft zu befrüchten ist, dann helfen "ein paar Wochen krankschreibung" auch nichts, sondern nur professionelle und kompetente Hilfe.

Einige Wochen Krankschreibung können den Druck rausnehmen. Bis man kompetente Hilfe bekommt, dauert es oft Monate, die der psychisch Angeschlagene kaum überbrückt bekommt, wenn er nicht wenigstens ein wenig zur Ruhe kommen kann. Wie oben schon steht, kann eine Krankschreibung eine schlimmere psychische und physische Schädigung vermeiden.

s0ofiaV34-~39 ja]hre xalt


sowas passiert wenn man einen unfähigen chef oder unfähigen leiter hat

als ich noch vor meiner mißglückten operation als leiterhin/chefin gearbeitet habe, hatte ich in all den jahren, nie einen einzigen mobbingfall unter den kollegen, es herrschte ein super arbeitsklima, wodurch die leute sogar krank zur arbeit erschienen, weil sie sich bei mir im betrieb so wohl fühlten.

was ich hatte war mal ein mobbingversuch (hatte die tage zuvor schon so ein gefühl daß der eine mitarbeiter sich nicht wohlfühlte seelisch und hört manchmal lachen war mir aber noch nicht bewußt daß es mobbing war), sofort als ich dies mitkriegte/mir sicher war daß es mobbing war, reagiert ich als ich sah daß die 2 junge mitarbeiter sich über den älteren lustig machten, machte ich sie zur schnecke, kurz und bündig machte ich ihnen deutlich, daß ich sowas nicht dulde, und sie mußten sich sofort bei dem älteren mitarbeiter entschuldigen. :-) ]:D

ich sagte den jüngeren mitarbeitern auch sofort und energisch daß ich sie fürs ARBEITEN bezahle, und nicht fürs sich lustig machen oder mobbing, und mich auch NUR für deren arbeitsleistung und nicht für spielchen mit anderen kollegen dafür zahle ich keinen lohn. ]:D

danach zitterten sie immer wenn sie mal einen witz machten mit den älteren kollegen, dann kam sofort der zusatz: wir haben es aber nicht böse oder so gemeint, wir haben einen witz gemacht mit ihm zusammen und nicht über ihn, umarmten ihn demonstrativ auch und zeigten mir, daß sie sympathie für ihn hegten. :-) ]:D und auch der ältere versicherte mir daß er sich wohl fühle usw.

ein guter chef, läßt kein mobbing zu, daß ist unprofessionell, es ist menschlich moralisch nicht gut und auch schlecht für den umsatz bzw. die arbeitsleistung wird dadurch gemindert usw. also total unlogisch nicht sofort gegen mobbing was zu tun finde ich, aus sicht einer leitung/chefs.

allerdings hatte ich nur 12 leute zu leiten, daß ist natürlich einfacher als bei einem großen betrieb nehme ich an. :-/

yvonne

das tut mir sehr leid :°_ :°_

in einem büroraum reingehen zu müßen, wo 2 frauen sitzen die schlecht über mich reden und sich über mich lustig machen oder sonstige nette spielchen machen stelle ich mir als seelische folter vor :-/ {:(

du kannst da ja nicht rausgehen aus dem zimmer, sitzt in der falle, ne also da würde einen herzinfarkt kriegen oder panik/angstattaken entwickeln :-(

(und ich hab noch nie vor etwas angst gehabt) aber in so einer situation sitzt du ja in der falle, der reinste horror ":/ :°_

bMlusegxal


Wie lange dauert es im Schnitt, bis man diese professionelle Hilfe erlangen kann?

Bei akuter Suizid-Gefahr vielleicht 20 - 25 Minuten - je nachdem, wo man wohnt und wie lange der Rettungswagen braucht.

Der Einstieg in eine seriöse Therapie geht vermutlich nicht ganz so schnell, sollte aber zumindest auch innerhalb von "ein paar Wochen" darstellbar sein.

IKt's a EbeauZtifult dxay


sollte aber zumindest auch innerhalb von "ein paar Wochen" darstellbar sein.

Und über diese "paar Wochen Krankschreibung" reden wir hier doch dien ganze Zeit. Es ist ja nicht hinzunehmen, dass sich der Zustand bis dahin verschlechtert, der Gemobbte wegen der Wartezeit ggf. dauerhafte Gesundheitsschäden in Kauf nehmen muss (den Suizidfall mal ganz außen vor gelassen).

Dazu heißt es klipp und klar in den AU-Richtlinien, die für die Ärzte bindend sind:

Arbeitsunfähigkeit liegt auch vor, wenn auf Grund eines bestimmten Krank-heitszustandes, der für sich allein noch keine Arbeitsunfähigkeit bedingt, absehbar ist, dass aus der Ausübung der Tätigkeit für die Gesundheit oder die Gesundung abträgliche Folgen erwachsen, die Arbeitsunfähigkeit unmittelbar hervorrufen.

[[http://www.g-ba.de/downloads/62-492-56/RL_Arbeitsunfaehigkeit-2006-09-19.pdf]]

Dadurch erübrigt sich jede moralische Diskussion über den Sinn oder Unsinn einer Krankschreibung im Falle der TE.

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