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Gekündigt und Mobbing geht weiter, was kann ich tun?

JQulia558x86


Hallo Yvonne4222!

Ich weiß genau was Du gerade durchmachst. Hatte diese Probleme bis Ende März auch noch! Ich kann absolut nachvollziehen das du gekündigt hast. Bei mir ging das auch völlig auf die Substanz, sowohl körperlich als auch seelisch. Nachts konnte ich nicht schlafen und war dem entsprechend morgens auch völlig gerädert. Mit Bauchschmerzen zum Dienst und Abends heulend nach Hause. Erst als mein Freund gesagt hatte, das ich zum Arzt gehen soll, tat ich das dann auch (die Beziehung litt darunter natürlich auch). Selber wäre ich nie auf den Gedanken gekommen, weil einem das schlechte Gewissen plagt und man ja Verantwortung seiner Arbeit gegenüber hat. Nun ja, ich war völlig schockiert darüber das es schon ein "Bourn out" gewesen ist. Ich bekam Gott sei dank sehr schnell einen Termin bei einer Psychologin und die Therapie wurde schnell bewilligt. Ich war ganze 4 Monate Krank geschrieben. Am Anfang ging es mir, wie Dir jetzt, zu wissen dass ich irgendwann wieder dahin muss und das nicht die Lösung des Problems ist. Mittlerweile kann ich sagen, das mir die "Zeit" gut getan hat. ( Habe auch den Arbeitgeber gewechselt). Ich habe die Zeit genutzt mein Leben wieder in den Griff zu bekommen und mir eine neue Arbeitsstelle gesucht und mir geht es wieder gut und ich gehe gern zur Arbeit. (So wie es eigentlich auch sein sollte). Nutz die 5 Wochen krank; tu Dinge die Dir gut tun(Du würdest keine goldene Anstecknadel vom Arbeitgeber bekommen wenn Du jetzt nicht krank wärst);Fang mit Hobbies an die Du schon immer machen wolltest, Freizeit die einem Spaß macht peppelt einen ganz schön auf!!! Man muss auf andere Gedanken kommen (In der "Bourn out" Phase habe ich keine Hobbies mehr gehabt, alles drehte sich um die Arbeit und um die ach so "netten" Kollegen). Nutz die Zeit Bewerbungen zu schreiben. Ich habe ca. 2 Wochen vor dem Arbeitsplatzwechsel noch mal angefangen zu arbeiten um überhaupt wieder rein zu kommen. Und ich muss sagen, dass diese 2 Wochen nicht mehr so schlimm waren, weil es eine absehbare Zeit war, die ich dort verbringen musste.Und eins lass dir gesagt sein...am letzten Tag an Deinem noch Arbeitsplatz wirst du das Gefühl haben das du völlig Frei bist, alle Last von dir fällt. Unbeschreiblich schön nach einer solch hoffnungslosen Zeit!!!

Liebste Grüße, und lass den Kopf nicht hängen es kommen wieder bessere Zeiten ;-)

Julia

ewkkiP1


Julia das hast Du nett geschrieben. Kann mich nur anschließen.

Yfvoonne4x222


@ Vassilissa

Geht gar nicht – wirkt auf mich extrem hysterisch

Ich bin alles andere, als hysterisch und schon garnicht "extrem"....was da über mich gelaufen ist, war nur noch ein Hilfeschrei.

warum der Seminarleiter da nicht eingegriffen hat

Es war nicht der Seminarleiter, der es gesehen hat, sondern es war mein Chefin selbst, die es mir nur Wochen später selber erzählt hat und sie war es auch die nicht eingegriffen hat. :(v

Wenn ich meine Kollegin an den Pranger stellen würde, dann würde ich einen anderen Faden aufmachen und mich über ihr undiszipliniertes Verhalten auslassen. Will ich aber garnicht, sie selbst kann sich ja nicht dazu äußern, aber Du kannst mir schon glauben, wenn ich Dinge nur kurz erwähne oder anspreche und nicht so sehr ins Detail gehe, das diese nicht annähernd so gelaufen sind, wie Du sie jetzt vermutest. Ich muss kein Telefon an die Pforte umstellen, nur weil sie es mir sagt, weil sie es jetzt so möchte, meine Arbeitszeit war noch nicht um.

YDvoqnne4x222


@ Julia

Vielen lieben Dank, es hilft mir wirklich ein wenig, wenn ich das lese, das ich vor allem nicht alleine mit diesem Problem da stehe @:)

@ ALL

Das Gespräch am Freitag lief gut, nur ist es Vollzeit und ich habe bis jetzt nur Teilzeit gearbeitet, auch ist der Weg dorthin ist ein viel längerer.... 45 km mit dem Auto. Aber, ich denke wenn ich die Chance bekomme die Stelle anzutreten, dass ich sie nutzen werde....auch wenn es jetzt erstmal heißt, nur aus meinem alten Vertrag rauszukommen, wo meine Kündigungsfrist noch bis zum 31. Dezember läuft ":/

l9uom<aren


@ Yvonne:

Durch die Kündigung bist du aus dem Vertrag raus. Du hast noch die Verpflichtung bis zum 31. Dezember zu arbeiten. Ein früheres Ende wäre ggf. über einen Aufhebungsvertrag möglich.

Y^vo nne422K2


@ luomoaren

Und was wäre, wenn sie dem Aufhebungsvertrag nicht zustimmen? Im Moment ist auch noch die Kollegin krank die ich hätte anlernen sollen, können die dann nicht sagen, ich dürfte/könnte erst z.B. im Oktober oder November gehen, bis ich alles angelernt hätte? Kenne mich da leider nicht aus. ???

H\olazbiexne


Ich habe nicht das Problem, aber eine Kollegin. Ich würde gerne helfen, weiss aber nicht wie.

Ihr Anwalt hat gesagt sie dürfte das Wort Mobbing nicht in den Mund nehmen. Stimmt das?

Das wäre sozusagen "Rufmord". Ups, sagt man so dazu??

Es gab Gespräche mit ihrem direkten Vorgesetzen und Personalabteilung und Betriebsrat. Problem sie und ihre Kollegin verstehen sich nicht. Ich würde sagen die sind beide gleich beteiligt, nur wir nun eben die eine von Chef und Perso unterstützt und die andere ist der Depp sozusagen. Ihr Chef sucht gezielt nach Fehlern und will sie eben aus der Abteilung haben, sie bemüht sich mittlerweile sehr, aber es geht ihr halt gar nicht mehr gut und ich denke das ist so auch keine Lösung.

Kann ich als Außenstehende irgnedwas machen? Ich bekomme das teilweise mit (mein Gehör ist recht gut ;-) ).

YDvonnxe42x22


@ Holabiene

Kann ich als Außenstehende irgnedwas machen? Ich bekomme das teilweise mit (mein Gehör ist recht gut ;-) ).

Das ist eine echt gute Frage. Also, ich habe auch Kolleginnen die das auch alles nicht verstehen können, aber keiner setzt sich für mich ein, bzw. sie werden auch garnicht erst dazu gefragt. Ich kann auch verstehen, das sie sich raushalten möchten, weil sie nicht auch noch Unfrieden stiften wollen, zwar kommt so eine Einstellung wohl auch nur dann, wenn man weiß....dass das Arbeitsklima in der kompletten Firma auch nicht gerade das beste ist und man Gefahr läuft, man könnte selber Streß bekommen...und das wollen die meisten Kollegen nicht und deswegen halten sie sich raus. Allerdings, wenn sie direkt vom Vorgesetzten angesprochen werden, würde ich schon sagen, das sie Stellung beziehen würden.

Ich denke (meine Meinung) wenn ich mitbekommen würde, das sich die Kollegin nicht fair verhält, ich es ansprechen würde beim Chef (wenn du dich mit ihm gut verstehst), um vielleicht mal ein anderes Licht ins Dunkle zu bringen, aber....wenn der Chef eh kein Interesse mehr an deiner Kollegin hat...wäre das leider in meinen Augen auch vergebene Lebensmüh :-( und man könnte ihr nur raten, sich schnell was anderes zu suchen, bevor sie Krank wird. Denn ob sich das auf lange Sicht bessert, ist fraglich?

Ydvdonwne42x22


Warum ihr Anwalt ihr geraten hat, das Wort "Mobbing" nicht in den Mund zu nehmen, ist mir auch schleierhaft? Wer weiß, vielleicht versucht er es mit einer anderen Strategie und dann darf man es nicht sagen.

lfuomkarexn


@ Yvonne:

Wenn sie nicht zustimmen, bist du erst im Dezember weg.

Ich kann in dem Fall deinen Arbeitgeber nicht einschätzen. Verträge machen dann Sinn, wenn beide Seiten etwas davon haben. Du kannst jetzt überlegen, welche Vorteile dein Arbeitgeber hat, wenn du schneller weg bist oder was ihn daran hindern könnte. Ich weiß nicht, wie rational beide Seiten dabei vorgehen. Du solltest dir auch überlegen, was du für dich willst.

Mir war es nur wichtig, diese Option zu erwähnen, damit du nicht denkst, du bist auf jeden Fall bis Dezember gebunden. Der Auflösungsvertrag macht für mich aus Sicherheitsgründen auch erst dann Sinn, wenn du eine neue Arbeitsstelle gefunden hast.

Ich hoffe, das hilft schon ein bisschen weiter.

YJvonUne4s222


@ luomaren

Ich fragte nur deshalb, weil ich ja am Freitag ein Vorstellungsgespräch hatte und die Stelle zum 01. September besetzt werden kann. Ich würde auch nur einen Aufhebungsvertrag machen, wenn ich den neuen Vertrag in der Tasche habe, sie wissen auch von meiner langen Kündigungsfrist.

Hfola<biene


Yvonne

dass das Arbeitsklima in der kompletten Firma auch nicht gerade das beste ist und man Gefahr läuft, man könnte selber Streß bekommen...und das wollen die meisten Kollegen nicht und deswegen halten sie sich raus.

Bei uns liegt auch einiges im Argen..... Aber mir wäre das egal. Also ich würde schon was sagen.

Ich denke (meine Meinung) wenn ich mitbekommen würde, das sich die Kollegin nicht fair verhält, ich es ansprechen würde beim Chef (wenn du dich mit ihm gut verstehst), um vielleicht mal ein anderes Licht ins Dunkle zu bringen, aber....wenn der Chef eh kein Interesse mehr an deiner Kollegin hat...wäre das leider in meinen Augen auch vergebene Lebensmüh :-( und man könnte ihr nur raten, sich schnell was anderes zu suchen, bevor sie Krank wird. Denn ob sich das auf lange Sicht bessert, ist fraglich?

Ihr Chef ist nicht mehr mein Chef, ich hab jetzt einen anderen. Ihr Chef schätzt meine Arbeit, das weiss ich, aber ich bin nicht seine Lieblingsperson, eben deshalb, weil ich meinen Mund nicht halte und sage was Sache ist. Somit, hätte ich wohl bei ihm wenig Chancen, bzw. es würde der Kollegin nicht nutzen. Im Moment sind meine Ohren halt ganz weit offen (wir sitzen in einem Großraumbüro) um möglichst viel von dem Ganzen mitzubekommen und dann mal zu sehen ob ich irgendwo was dazu sagen kann. Im Moment habe ich schon das Gefühl, dass mich manche komisch ansehen wenn ich mich mit dieser Kollegin unterhalte. Sie würde ja von ihrem Chef Störenfried genannt, vielleicht hat man Angst ich mutiere auch zum Störenfried. :|N

Ich habe ihr auch schon geraten sich was anderes zu Suchen oder freistellen zu lassen oder wie auch immer. So kann es nicht weitergehen. :(v

YQvo5nne42x22


Und das ist es wahrscheinlich dann auch, das Du mittlerweile auch schon zu den "besonderen" gehörst, weil Du Dich mit einer Kollegin unterhälst, die andere schon abgestempelt haben. Aber, sie wird doch schon anwaltlich beraten, was rät ihr denn ihr Anwalt? Soll sie es aussitzen bis es besser wird? Soll sie sich auch Kollegen suchen, die gegebenenfalls aussagen würden, wenn es hart auf hart kommt? Möchte/will/muss sie dort bleiben? Jemand der Kollegen und Chef´s im Nacken hat, der wird wahrscheinlich nichts mehr ausrichten können. Und sollte sie gewinnen, müssten sich alle anderen, sich ihr gegenüber auch ändern, genauso wie sie auch......aber, wie lange soll das gut gehen, bis es irgendwann wieder los geht? Wie z.B. bei mir. Nicht einfach.

Hoolabxiene


Yvonne

Aber, sie wird doch schon anwaltlich beraten, was rät ihr denn ihr Anwalt? Soll sie es aussitzen bis es besser wird? Soll sie sich auch Kollegen suchen, die gegebenenfalls aussagen würden, wenn es hart auf hart kommt? Möchte/will/muss sie dort bleiben?

Was ihr Anwalt sonst noch so sagt muss ich mal fragen.

Sie will schon bleiben, sogar in der Abteilung, das verstehe ich ehrlich gesagt nicht so ganz. ":/ Also entweder komplett weg oder eben in eine andere Abteilung. Es gibt ja immer noch viele Menschen die sie gut leiden können.

Muss mal sehen ob ich sie morgen mal fragen kann, manchmal kann ich aber nicht fragen, sonst fängt sie das weinen an. .......

sjofiNa34-3'9 jaDhre alxt


hallo Rabenchatterin (schöner nik :-D )

@ sofia

Das ist ja schlimm, mit der Kollegin, die ein Magengeschwür bekam. Also ich bin ja generell dafür, dass solche Mobbermitarbeiter wirklich brutalste Strafen bekommen, von denen sie sich so schnell nicht mehr erholen.

ja das war schlimm, zumal ich mich sehr freute, als sie reinkam, ich mochte sie, kannte sie von früher, war leider ein besuch von kurzer dauer sozusagen, so schnell wie sie kam war sie auch wieder verschwunden :-/

was aber auch richtig war, hat sie super entschieden :)D

strafen? na ja so einfach ist es nicht, bei uns haben sie z.b. damals sogar die stellvertretende chefin fertiggemacht, es war bekannt, daß sie lesbisch war, und diese tatsache haben sie dann zerflückt wie sonstwas, die stellvertreterin hatte sich nämlich schon tierisch über die mobberei des dreiertrios aufgeregt, sie mobbten fast alle, aber nachdem das mit der frau mit dem magengeschwür war, sprach sie ein machtwort und legte sich mit dem dreiermobbertrio an, und ließ den chef raushängen, das das mobben endlich ein ende haben muß und bla bla bla, das hat sie dann bitter bereut...

sie machten sie so fertig daß die sich beurlauben ließ und nachdem sie wiederkam, hielt sie ab sofort die klappe und schütze niemand mehr der gemobbt wurde, sie hatten sie gebrochen sozusagen.

mich ließen die mobberinnen komischerweise in ruhe, was ich nie verstanden hab :-/ , da ich eigentlich null selbstbewußtsein hatte und auch so damals schüchtern war usw, aber 2 von denen mochten mich tja und die dritte im bunde nicht, aber die ließ mich auch in ruhe.sogar frauen die superreden konnten und kontern konnten wurde dort fertiggemacht. :)z

Ich verstehe gar nicht, was das soll.

ich denke, sowas muß von oben, also von der geschäftsleitung geregelt werden,gleich am anfang den mitarbeiter verboten werden und auch ein auge auf so ein thema haben bzw. kontrollieren daß sich mobben nicht im betrieb einnistet, ich schrieb weiter vorne im faden, daß ich vor meiner mißglückten operation vor 8 jahren (seitdem bin ich arbeitsunfähig),

ich einen laden mit 12 leuten leitete, und von anfang an stellte ich klar, daß bei mir mobber null chancen haben, die leute werden ausschließlich fürs arbeiten bezahlt, mobber müßen draußen bleiben. mobbing kann auch nicht im interesse von betrieben oder unternehmen sein rein sachlich betrachtet. so dachte und denke ich zumindest, menschlisch ist es sowieso natürlich das letzte :|N , aber auch senkt es die motivation der mitarbeiter, erhöht die krankenmeldungen usw. senkt den umsatz oder die arbeitsleistung usw. so sehe ich es zumindest, es bringt nur schaden, für den gewinn des unternehmens und seelisch/körperlich für die mitarbeiter, und nur zufriedene, glückliche mitarbeiter arbeiten gut und kommen gerne in den betrieb.

ich hatte in all den jahren nicht mal eine krankmeldung.

die betriebe die sich nicht auf die seite der gemobbten stellen und die mobber rauswerfen oder abmahnen sind dumm die schaden sich selber finde ich. :)z

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