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Einkommenssteuererklärung/ Nachzahlung

m%armius xxx


Nochmal vielen Dank für eure umfassende Auskünfte.

Ich habe halt leider auch nicht mehr Daten von ihm und weiß nur, was ich erzählt bekam. Der Gute ist übrigens in Steuerklasse 1.

Auf jeden Fall empfehle ich meinem Bekannten einen Widerspruch einzulegen.

Letztes Jahr hatte er mal eine Sonderzahlung erhalten. Hat er damals jedensfalls stolz erzählt. Das kann natürlich ( danke Jori) der Grund für die Vorauszahlung sein.

Enxsectratuxs


Bedenke bitte, dass es steuerlich keinen Widerspruch gibt. Die Finanzämter müssen aber den mutmaßlichen Willen des Steuerpflichtigen entsprechend werten. Das bedeutet das ein Widerspruch beim Finanzamt wie ein Einspruch gewertet wird. Wie bereits erläutert kann dies auch negativ für den Steuerpflichtigen ausgehen.

Wenn Du Deinem Freund helfen möchtest, empfehle ihm einen Besuch bei einem Steuerberater... ich sehe immer noch die "Möglichkeit" den Antrag auf Veranlagung rückgängig zu machen. Da Finanzbeamte steuerlich nicht beraten dürfen, würde ich mich auch nicht darauf verlassen, dass ein persönliches Gespräch mit dem Finanzamt etwas bringt.

N,al>a85


Letztes Jahr hatte er mal eine Sonderzahlung erhalten. Hat er damals jedensfalls stolz erzählt. Das kann natürlich ( danke Jori) der Grund für die Vorauszahlung sein.

Das wirds sein.

Die veranschlagten 350 Vorrauszahlung sind dann deshalb weil sie davon ausgehen dass er die im nächsten Jahr wieder erhalten wird. Sollte das nicht so sein, kann man zumindest diese Einstufung rückgängig machen.

E_inQ|uerd+enxker


@ Exsecratus

Ich nehme mal an, dass Du in irgendeiner Weise mit dem Steuerberater-Gewerbe in Verbindung bist. Und selbst wenn, nicht, dann ist deine Meinung trotzdem ok.

Meine Information ist die, dass der besagte Freund reiner Arbeitnehmer ca. 34.000 € Jahreseinkommen ist. Nehme wir mal an, dass ein Steuerberater für das Erledigen der Steuererklärung 200,- € will. Oder auch meinetwegen 150,- €. Damit es sich für seinen Klienten lohnt, muß er also 200,- / 150,- € mehr "herausholen". Und das geht nur, wenn tatsächlich auch besondere Umstände sind, die geltend gemacht werden können. Sind die nicht vorhanden, dann kann ich meine Steuererklärung auch selber machen. Und kann sogar etwas schlampig sein und etwas nicht angeben, was mir 100,- € gebracht hätte. Dann habe ich immer noch mehr Geld auf der Hand als, wenn ich zum Steuerberater gegangen wäre. Die Nachweise muß ich eh sammeln, und wenn ich die habe, kann ich die auch mit Hilfe von einem Steuererklärungsprogramm auch geltend machen. Und die guten Programme weisen einen auch daraufhin, ob man nicht noch dies oder jenes hätte, was man eventuell geltend machen könnte. (Z.B. Fahrzeugreparaturkosten bei einem Unfall auf dem Weg in oder vom Betrieb etc.)

Ich sag's jetzt nochmals, das gilt unter der Voraussetzung, dass man nur Arbeitnehmer ist und nichts außergewöhnliches geltend machen will.

Wenn man VW heißt und Porsche kauft, dann kann der Gang zum Steuerberater sehr wohl lohnend sein.

Das ist schlicht meine Meinung. Im Übrigen habe ich vor Jahren mal, weil ich noch Nebeneinkünfte hatte, die Dienstleistung eines Steuerberaters in Anspruch genommen, mit genau jenem Effekt, dass ich am Ende nach Abzug der Steuerberaterkosten auch nicht mehr in der Tasche hatte. Ich will ja das Steuerberatergewerbe nicht schlecht machen, das ist eine Dienstleistung wie jede andere auch und je komplizierter die Einnahmen- und Ausgaben-Verhältnisse sind, desto sinnvoller ist der Gang zum Steuerberater. Aber in diesem Fall: Nö.

E1xsecrMatxus


Ich sag's jetzt nochmals, das gilt unter der Voraussetzung, dass man nur Arbeitnehmer ist und nichts außergewöhnliches geltend machen will.

Geltend machen will oder weil man es einfach nicht besser weiß?

Es gibt natürlich Menschen die nicht davor zurückschrecken sich selbst an ihrer Steuererklärung zu versuchen und wer lust dazu hat soll das auch bitte gerne machen. Ich könnte hier genug Beispiele dafür nennen wie kleine Fehler in der Steuererklärung viel Geld kosten oder wieviel Geld man verschenkt nur weil man einfach nicht weiß welche Kosten wie und wo abgesetzt werden können.

Gerade in dem vom TE geschilderten Fall ist ein Steuerberater nötig, denn im Zweifel kostet der Geiz hier über 1000€.

Ich lasse Dir gerne Deine Meinung, auch wenn ich denke das Du immer noch vergisst das auch Deine Arbeitszeit etwas Wert ist.... wieviel ist Dir 1 Stunde arbeit Wert? wielange brauchst Du für Deine Steuererklärung?

Dazu nehme die Gewissheit das bei Dir alle Werbungskosten, Sonderausgaben, Vorsorgeaufwendungen, außergewöhnliche Belastungen etc. berrücksichtigt worden sind. Nehme dazu, dass Du bei einem Gespräch mit Deinem Steuerberater Hinweise auch für die Zukunft bekommen kannst, die Dir bares Geld sparen können.... und und und.

Das alles muss man berrücksichtigen und nicht einfach nur gucken wie hoch ist die Rechung und was kommt an Steuererstattung raus.

Sei mir nicht böse, aber ich reagier allergisch auf pauschale Aussagen wie "lohnt sich nicht". Für Dich mag das vieleicht zutreffen, aber längst nicht für alle und ich sehe regelmäßig wieviel Steuergelder verschenkt werden von Steuerpflichtigen die ihre Steuererklärung meinten selbst machen zu können. Noch viel größer ist allerdings der Anteil an Fehlern, welche bei der Veranlagung passieren und welchem Leihen fallen diese Fehler dann auf, wenn sie nicht gerade 1000€ ausmachen?

Zahlt man Steuern, lohnt sich auch ein Steuerberater und wenn man ihn nur alle paar Jahre aufsucht um sich ein persönliches Steuerupdate zu gönnen. Übrigens gibt es auch sehr günstige Steuerberater, man muss ja nicht gleich zur größten Kanzlei der Stadt laufen.

E(mm0a_Pxeel


Ich sag's jetzt nochmals, das gilt unter der Voraussetzung, dass man nur Arbeitnehmer ist und nichts außergewöhnliches geltend machen will.

Wenn man VW heißt und Porsche kauft, dann kann der Gang zum Steuerberater sehr wohl lohnend sein.

Das ist eine äußerst gewagte These.

Wenn wir Porsche gekauft hätten, dann würde ich das hoffentlich wissen. ;-) Wir sind vollkommen gewöhnliche Angestellte und natürlich gibt es bei uns ein paar Posten, die etwas spezieller sind (Firmenwagen, Kindergartenbeitrag und Co.), aber im Großen und Ganzen reichen wir bei der Steuererklärung ziemlich gewöhnliche Sachen ein. Wir haben bislang immer massig Geld zurück bekommen – es bewegte sich jedes Mal im unteren bis mittleren vierstelligen Bereich und selbst wenn man ein paar Dinge streicht, sollten da immer noch so 400-800 Euro drin sein (knapp 500 Euro war übrigens meine Rückzahlung im Jahr vor der Heirat, ohne Kind, in SK 1 und einem ganz gewöhnlichen Bürojob mit etwa 36k Brutto Jahresgehalt).

Wir haben das große Glück, zwei Steuerberater im Freundeskreis zu haben und die erinnern uns an Dinge, die uns selbst gar nicht in den Sinn kommen würden. Laptop, Handy, Riester, diverse Versicherungen, Beerdigungskosten, Kinderbetreuungskosten, Handwerker, Bücher, Bewerbungskosten inkl. eventueller Anreisekosten, Zahnbehandlungen/Zahnersatz, Spenden, Brille, Beratungsgespräch beim Anwalt, Terminkalender, Fahrtkosten zur Arbeit bzw. Pendlerpauschale, Software, Umzugskosten... das waren jetzt mal einige Dinge, die wir schon geltend gemacht haben und die mir spontan eingefallen sind. Das ist sicher nichts, was nur bei Millionären vorkommt.

Ansonsten gibt es ja auch noch die Möglichkeit, einen Steuerhilfeverein aufzusuchen und sich dort Beratung zu holen. Das kostet dann auch ganz sicher keine 200 Euro.

G[rau&amsxel


@ Exsecratus und Emma Peel

DANKE für Eure Statements @:) - Ihr erspart es mir, einen Beitrag zum "Nutzen" von Steuerberatern zu schreiben. Ich bin selber auch in der Branche tätig (nicht in Deutschland) und begegne denselben Vorurteilen.

I!t'Os Ja beabutif+ul daxy


Na ja, für gewöhnliche Fälle reichen aber meist auch die Steuerprogramme, die man jedes Jahr kaufen kann.

Die Dinger fragen alle Sachen wie:

Laptop, Handy, Riester, diverse Versicherungen, Beerdigungskosten, Kinderbetreuungskosten, Handwerker, Bücher, Bewerbungskosten inkl. eventueller Anreisekosten, Zahnbehandlungen/Zahnersatz, Spenden, Brille, Beratungsgespräch beim Anwalt, Terminkalender, Fahrtkosten zur Arbeit bzw. Pendlerpauschale, Software, Umzugskosten...

systematisch ab.

Einen Steuerberater benötigt man dann nur noch für Problemfälle.

Ejmyma_PMeexl


Einen Steuerberater benötigt man dann nur noch für Problemfälle.

Oder wenn man sich im Umgang mit derartiger Software nicht besonders wohl fühlt. Wenn man so gar keine Ahnung hat von dem, was man da tut, ist es für's erste ganz gut, jemanden zu haben, der einen mal über ein paar Grundlagen aufklärt. ;-)

Ich schätze daher, eine Kombination aus beidem ist in den meisten Fällen ganz vernünftig. Jedenfalls möchte ich einen persönlichen Ansprechpartner nicht mehr missen.

EfinQuerUdenkxer


Wenn man so eine Software hat, kann man auch mal spasseshalber ein bißchen an den Beträgen für die Ausgaben "rumschrauben" und dann erstaunt feststellen, dass wenn man den Betrag erhöht, sich die Rückerstattung nicht ändert. Warum, weil man eh einen Freibetrag hat und über den muß man erst mal rauskommen (Ausnahme Werbungskosten).

Es ging ja eingangs darum, dass jener Bekannter, obwohl angeblich nur reiner Arbeitnehmer ist, sogar nachzahlen soll. Obwohl wie Emma_Peel oben schreibt, und so ist auch meine Erfahrung, dass man eher Geld rausbekommt.

Als wir die Nebenerwerbs-Landwirtschaft meines Vaters nach dessen Tod aufgelöst haben, waren wir selbstverständlich beim Steuerberater. Allerdings nicht beim nächst besten, sondern bei einem der sich in der Materie auskannte.

Aber bei einem reinen Arbeitnehmer, was will den der Steuerberater anderes fragen, als dass das die Programme auch tun. Ich geb' ja zu, dass man vielleicht nicht immer auf's erste versteht, was das Programm von einem will. Da hat der Steuerberater dann einen Vorteil, der kann einem leichter verständlich machen, was er meint. Wenn man aber mit einem so einem Programm vertraut ist, dann ist doch der größere Teil der Arbeit alle seine Belege zur Hand zu haben. Und die muß egal ob Programm oder Steuerberater immer vorliegen haben. Dann geht's nur noch um die Zuordnung und das kann ich auch alleine machen.

Wie gesagt, es gibt Ausnahmen, wenn ich z.B. ein Haus baue, kaufe, dann würde ich auch mal zum Steuerberater gehen. Aber nicht, wenn ich das ganze Jahr brav ins Geschäft gegangen bin und sich sonst nichts getan hat.

P@auliYne11


Eine Sonderzahlung müsste der Arbeitgeber versteuert haben. In solchen Fällen geht es meist um weitere Einkünfte (Zinsen, Nebenjob, Immobilien - auch selbst bewohnte)

I6t's =a b6eaultifu]l daxy


Oder wenn man sich im Umgang mit derartiger Software nicht besonders wohl fühlt. Wenn man so gar keine Ahnung hat von dem, was man da tut, ist es für's erste ganz gut, jemanden zu haben, der einen mal über ein paar Grundlagen aufklärt.

Na klar, jeder so, wie er am besten klarkommt ;-)

Wenn ich jemanden im Bekanntenkreis hätte, würde ich den auch fragen. So komme ich mit den Programmen aber klar, und ich muss sagen, die sind auch richtig gut geworden. Ich erinnere mich noch an die Anfänge, da musste man tatsächlich Grundkenntnisse haben. Heute ist das m.E. nicht mehr notwendig, es wird Schritt für Schritt alles erklärt und abgefragt.

Hochzeit, Hausbau, diverse selbständige Nebentätigkeiten etc. haben wir damit bisher sauber abgewickelt. Wenn es, was oft vorkam, Abweichungen im Steuerbescheid gab, haben wir Einspruch eingelegt und so seit 15 Jahren exakt das erstattet bekommen, was das Programm errechnet hat – auf den Cent genau.

Die Investition (klare Empfehlung: Lexware, gibt's jedes Jahr bei Aldi für 5,99 EUR) lohnt sich also auf jeden Fall.

Ob man zum Steuerberater muss, hängt m.E. schon vom Einzelfall ab. Wer unsicher ist und sich nicht einlesen will oder komplexe Sachverhalte mit großen Steuersparmöglichkeiten hat, kommt um einen Steuerberater oder -verein nicht umhin.

7S7er5grxeis


nun das geht schon ]:D

vielleicht hat er nicht das ganze Jahr gearbeitet? Eine Abfindung kassiert? Eltern/Krankengeld o.ä kassiert?

Sonst ist es tatsächlich komisch.

o:ony?xx


Also bisher mussten wir dank meiner Mutter (steuertante) noch nie was bezahlen. haben immer nur wiederbekommen.

sie hat da so ihre tricks und kniffe. dieses jahr sollten wir laut bescheid etwa 350 euro zahlen. nach 2 widersprüchen bekommen wir nun knapp 80 euro. meine Mutter hat denen mal ihre berechnung zugeschickt. danach mussten sie dann wohl zugeben das sie falsch gerechnet haben.

wobei meine Mutter auch sagt das etwa jeder 2-3 Bescheid falsch berechnet wird.Damit wollte ich sagen ,dass das vielleicht auch bei deinem Freund passiert ist.Er sollte

ihnen auf jeden Fall die Rechnung zuschicken.Falls er sich nicht so gut damit auskennt sollte er auf jeden Fall einen Steuerberater hinzuziehen.Besser den Steuerberater bezahlen als so viel für die Steuererklärung hinzublättern.Da du nicht geschrieben hast wo dein Freund herkommt kann ich dir leider nur eine paar aus München empfehlen [[http://www.wzt.eu/]] .Ich hoffe ich konnte dir helfen

c'herr\y84


Widerspruch einlegen.

Ich habe dieses Jahr auch den Bescheid bekommen und musste erstmalig was nachzahlen obwohl ich sonst immer Geld erstattet bekommen habe. Mein Lohn hat sich nicht deutlich erhöht %-|

Es ging ruckzuck und ich hab einen berichtigten Steuerbescheid erhalten mit Rückzahlung ;-)

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