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Schulden, keine Arbeit usw....

1o9>natawlie8x7 hat die Diskussion gestartet


So, dieser Beitrag fällt mir echt nicht leicht. Niemand weiß, dass es mir finanziell so schlecht geht. Aber ich weiß nicht weiter.

Seit Dezember bin ich geschieden und musste auch aus dem gemeinsamen Haus ausziehen. Mein Ex zahlt mir 1000,- Unterhalt im Monat, der aber im März endet.

Ich hab mir eine kleine Wohnung genommen, hab mich dabei aber extrem übernommen. Es ist jetzt so, dass ich ca. 1000 Euro Schulden hab und keine Arbeit. Ich hab auch keinen Anspruch auf Arbeitslosengeld (bin aus Österreich) Ich bin jetzt 24 und hab das letzte Mal vor 2 Jahren als Buchhalterin gearbeitet. Leider gestaltet sich die Arbeitsuche als sehr schwierig. Ich leb zwar in einer Großstadt, bekomme aber dauernd Absagen. Ich bin am Rande der Verzweiflung. Jeden Tag trudeln Mahnungen ein. Ich kann ja schon gar nicht mehr schlafen.

Ich möchte endlich eine Arbeit finden :(

Ich schreib jeden Tag sicher 10 Bewerbungen.

Ich hab echt schon Angst vor nächstem Monat: Am Ende werd ich nicht mal genug zu essen haben und die offenen Schulden wurden auch schon en Inkassounternehmen weitergegeben. Was kann mir denn im schlimmsten Fall passieren?

Könnt ihr mir vielleicht Tipps geben, was ich jetzt tun kann?

Antworten
MEast*eArp


Grüss Dich,

wieso hast Du keinen Anspruch auf Arbeitslosenhilfe ? Zur Not steht Dir bestimmt Notstandhilfe (Sozialgeld) zu.

giwIe(ndWolyxnn


Von was zahlst du denn die Miete für die Wohnung, die du dir genommen hast, wenn du kein Einkommen hast?

Der schlimmste Fall wäre Gerichtsvollzieher und Pfändung, nehme ich an.

1A9natKalieD8x7


Arbeitslosengeld hab ich damals schon vor 2 Jahren bekommen. Jetzt besteht kein Anspruch mehr.

Die Wohnung zahl ich mit den 1000,- Unterhalt.

Sie kostet mit den Betriebskosten und Strom 530,-.

Ich könnte die Schulden in Raten von ca. 300,- pro Monat zurückzahlen, aber das geht sich dann gar nicht mehr aus. Dann würden mir nur 180 pro Monat für Essen etc übrig bleiben.

Tja, der Gerichtsvollzieher würde da leer ausgehen. Hab eigentlich nichts zu pfänden.

KbanaiHllxe


10 Bewerbungen am Tag? Das wären ja 300 in nur einem Monat. Ich würde lieber die Menge runterschrauben und die Zeit dafür nutzen, auf Feinheiten in den Unterlagen zu achten.

Was kann mir denn im schlimmsten Fall passieren?

Ich würde sagen: Nichts. Nichts was ein Weltuntergang wäre. Selbst wenn der Gerichtsvollzieher Wertgegenstände pfänden will. Wenn du keine hast, hast du keine. Und wenn doch, dann bist du wohl doch nicht so pleite, wie du denkst.

L<ilaL]ixna


Hast du deine Bewerbungen mal jemandem gegeben, der drüber schaut und dir Tipps gibt, was du verbessern kann?

Hast du mal bei den Firmen angefragt, woran es bei den Bewerbungen scheitert?

lIe sa%ng rcexal


Kannst du nicht in ne günstigere Wohnung umziehen?

Hqerma!n_thke_Gehrman


Eine Schuldnerberatung gibt es in jeder größeren Stadt.

MNas]terxp


Du beantwortest nicht die Fragen. Was ist mit Sozialhilfe ? Da müsstest Du einen Anspruch haben. Ansonsten zurück zu Mutti.

l{u0narAocktx.


Ich würde die Mahnungen auf jeden Fall nicht ignorieren.

Versuche mit den Gläubigern in Kontakt zu treten und deine Situation zu erklären. Vielleicht kann dir auch eine Schuldenberatung weiterhelfen, die ist auch kostenlos glaube ich.

H:e9rmakn_the[_Gerxman


Was ist mit Sozialhilfe ?

Solange sie Unterhalt bekommt ist nix mit Sozialhilfe.

1 9natValixe87


Ich hoffe, ich kann jetzt alles beantworten:

Bezügl. Sozialhilfe bin ich mir nicht sicher, da ich ja 1000,- Unterhalt bekomme. Aber danke für den Tipp. Ich werd morgen gleich mal nachfragen.

Bewerbungen wurden schon mal von einem Bewerbungscoach geprüft. Daran ist nichts auszusetzen. Im Gegenteil: ein paar Firmen haben mich sogar gelobt, da meine Bewerbung so toll war. Meistens ist es an der Berufserfahrung gescheitert.

Zu meiner Mutter kann ich nicht. Ich bin bereits mit 15 ausgezogen und hab keinerlei Kontakt zu ihr. Meinen Vater kenn ich leider nicht.

Eine günstigere Wohnung hier zu finden ist leider fast unmöglich. Und leider muss ich in dieser Stadt bleiben, da ich hier größere Chancen hab einen Job zu finden.

Die Schuldnerberatung ist auch ein guter Tipp. Ich werd gleich morgen anrufen.

Msaasterxp


Die Sozialhilfe sollte dann wenigstens greifen wenn das Unterhaltsgeld ausläuft. Daher würd ich mal schnell mit denen in Verbindung treten. Zu den Schulden: 1000 Euro sind Peanuts und davon geht die Weelt nicht unter. Ich würd mal deine Finanzen genaustens kalkulieren und dann versuchen, Ratenzahlungen mit den Gläubigern zu vereinbaren.

lqe sanxg real


Eine günstigere Wohnung hier zu finden ist leider fast unmöglich. Und leider muss ich in dieser Stadt bleiben, da ich hier größere Chancen hab einen Job zu finden.

WG?

Nmamxja


Wobei es an sich auch möglich sein sollte von 470 Euro zu leben, wenn Miete, Nebenkosten und Strom bezahlt sind. Sozialhilfe wirst du vermutlich tatsächlich nicht bekommen, solang du die 1000 Euro erhältst.

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