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Mit 30 neue Ausbildung anfangen?

t|he @sha[dowxgirl


Es ist zwar leicht OT, aber ich würde es gerne noch eben loswerden:

Mit dem Schulabschluss sollte man sich meiner Meinung nach auch nicht verrückt machen. Ich habe 2004 den Hauptschulabschluss gemacht (war vorher allerdings sowohl auf dem Gym als auch auf der Realschule), habe danach die Berufsfachschule abgebrochen und Fernabitur angefangen und dies auch nach 6 1/2 Jahren abgebrochen.

Beworben habe ich mich auf etliche Ausbildungsangebote – erst nur auf die, wo HS gefordert war. Dann auch auf die, wo mittlere Reife gefordert war. Und letztendlich auch auf ein Angebot, wo Abitur oder zumindest erweiterter Realschulabschluss gefordert war.

Ich habe zwar sehr viele Absagen bekommen – aber letztendlich wollen die, die Abi gefordert haben, mich ausbilden!

Ich bin zurzeit auch noch in einer berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahme mit über 30 Teilnehmern. Fast 20 von uns haben jetzt einen Ausbildungsplatz. Und soweit ich weiß, bin ich die einzige, die sich am Abitur versucht hat. Vielen Arbeitgebern ist die Ausbildungsreife wichtiger.

Kqrue!meElmonxster80


hab auch spät ne zweite Ausbildung angefangen, ... ist kein Problem, heute eher normal als früher

Mcela!niex08


Keine Ahnung, mir wurde das genau andersrum gesagt (Rheinland-Pfalz): wenn ich eine Erst-Ausbildung mache, hilft mir kein Schwein mit nichts.

Nun ich hoffe doch, dass das EIGENTLICH bundesdeutsch gleich geregelt wird. Aber... entweder die wissen selber alle nicht, was Sache ist, oder es ist wirklich so, dass sie es so drehen, dass ja kein Geld ausgegeben werden muss. >:(

Nach solen Sachen habe ich mich gar nicht erkundigt, denn ich möchte ja eine langfristige Perspektive haben, und da fahre ich mit einer vielseitigen Ausbildung besser als mit so ner Schulung vom Amt.

Ach, vom Amt bekommt man heutzutage eh nur Scheiße. Wirklich! Zuletzt hatte ich einen Lehrgang (wobei Leergang passender wäre), den gab es nur, um uns aus der Statistik rauszukriegen. Weil wir ja 'etwas haben', sind wir nicht in der Arbeitslosen-Statistik aufgetaucht. Schon am Ersten Tag hab ich beinah geheult, weil es wirklich Müll war und ich wusste, mit diesem Scheiß verschwende ich nur meine Zeit. Das war sozusagen eine Art Übungsfirma, in der wir 4 Abteilungen durchlaufen mussten. Schon in den ersten Tagen (Rechnungswesen) wurden wir ständig gebremst, wir sollen nicht so viel machen! Wir wollten ja was tun (und auch mit der Hoffnung mal fertig zu werden) und wenn wir mit einer Aufgabe fertig waren, fragten wir gleich nach der nächsten oder eben mehr von dem, was uns gezeigt wurde. Da meinte der 'Ausbilder' zu uns, wir sollen nicht so viel bzw. nicht so schnell machen und noch was liegen lassen. zzz Also das war wirklich nur sinnloser Kram, hauptsache die Leute waren nicht zuhause. Gebracht hat es nix.

Überhaupt muss ich dazu sagen, hätte ich nicht selber nach irgendwelchen Sachen wie Weiterbildung, Umschulung o. ä. gefragt, hätte ich tatsächlich nur zuhause gehockt, ohne einen Lehrgang oder sowas zu haben. Mir hat keiner vom Amt (von welchem auch immer sowas kommt – wer sieht da durch?) etwas angeboten.

Kruemelmonster80 Was ist denn das für eine Ausbildung, bekommst du Lehrgeld, wird das von irgendeiner Stelle finanziert?

MOel[anbiex08


Gibt es keine Möglichkeit, sich bei jemandem (nicht dem Amt) eine rechtliche Aussage zu diesem Thema zu holen? Dass einem mal einer sagt, welche Möglichkeiten man tatsächlich hat? Es ist doch wirklich so, dass einem alles verwehrt wird. Egal welche Grundvoraussetzungen man hat. Kann man nicht einen Rechtsbeistand hinzuziehen, der einen unterstützt oder von dem man wenigstens erfährt, wie man an den Beruf und die Arbeitsstelle kommt, mit der man eine Zukunft hat? In diesem Land stellen sie einem so viele Wände in den Weg, anstatt einfach mal den Arsch zu lockern (Ja sorry, mir reicht es einfach wie idiotisch und verbohrt diese 'Gesetze' und ihre Macher sind, die alle Arbeitslosen auf der Stelle treten lassen),, die Augen zu öffnen und einzusehen, dass jemand sich im Laufe des Lebens entwickelt und vielleicht erst später feststellt, dass er in einem völlig anderen Beruf genau die passende (Lebens)Aufgabe gefunden hat in der er (oder sie) aufgeht und etwas zur Gesellschaft beitragen kann, anstatt in dem Beruf, den man gelernt hat, einfach um etwas zu haben. Damit verrottet man dann, weil man nichts damit anfangen kann? Und weil es keinen Zukunft damit gibt? In anderen Ländern ist es total normal verschiedene Berufe auszuüben. Hier ist man für's Leben an den einen gefesselt. >:( :°(

Aber Hauptsache der Arbeitslose springt gleich, wenn das Amt ruft. Hatte heute einen Brief, ich soll am 26. zum Termin kommen. Mit dem üblichen Scheiß. Was ich so geil finde :(v, wie die das immer formulieren. Als wäre man der Totalverbrecher. Wenn Sie nicht erscheinen; denken Sie daran; Sie sind verpflichtet; Ihre Mitwirkungspflicht. Usw. usf. %-| Jedenfalls dachte ich mir so, Freitag früh kann ich nicht. Da muss ich in der Wohnung sein. Bis mir irgendwann aufging, das ist ja schon Donnerstag. Nicht mal zwei Tage zwischen Brief und Termin! :-o

Naja, aber ich darf ja nix verlangen, von wegen, ich würde gern eine neue Ausbildung machen. :°(

-xR-


Unabhängig vom Addressaten: Dir ist schon klar, dass es einen Unterschied zwischen Magister/Bachelor-Master und (je nach Fach) auch einen massiven Qualitätsunterschied gibt? Und teilweise ein Anerkennungsproblem bei Bewerbungen?

Ich kenne viele Leute aus diversen Fächern, die mit ihrem Master nichts reissen können, weil es ja "nur" der Master ist und nicht mehr Magister/Diplom.

Komisch ich – studierter Mag. – bin in einem großen Unternehmen im Personalwesen tätig, und bei uns sieht es genau umgekehrt aus – > Masterabschlüsse haben ein deutlich höheres Ansehen als der Magister (zu Recht waren doch viele Diplomstudiengänge auf 8 Semester festgelegt). Wenn besagte Personen nichts erreichen, liegt das definitiv nicht am erreichten Master. Nur der Dipl.-Ing. ist hierbei eventuell noch angesehener. Schlussendlich ist es nahezu egal, ob du den Mag. oder den MSc/MA vorweisen kannst. Lediglich Doktor- und Bachelortitel sind – verständlicherweise – noch ein Up- bzw. Downgrade.

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