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Job als Sachbearbeiterin für Sgb II als Quereinsteiger möglich?

Z9eexna


Calliope, ich würde noch einmal einen Blick ins Stellenangebot werfen – für einen Sachbearbeiter ist i.d.R. ein abgeschlossenen Studium bzw. eine vergleichbare Qualifikation erforderlich. Ansonsten gibt es auch noch Mitarbeiter bzw. Fachassisstenten, die dann eine vergleichbare Qualifikation wie du haben. Du musst dir nur im Klaren drüber sein, dass SB im Leistungsbezug eine Tätigkeit mit vergleichsweise wenig Kundenkontakt ist bzw. wenn dieser dann stattfindet, eher unerfreulich ist. Du bist nämlich wirklich nur dafür da, den Anspruch zahlbar zu machen und brütest i.d.R. den ganzen Tag über Akten. Arbeitsaufkommen ist ebenfalls ziemlich massig. Als Quereinsteiger wirst du jedoch umfassend geschult um bekommst in jedem Fall das notwendige Handwerkszeug mit, insofern kann ich den Eindruck von schrägekant nicht bestätigen.

Und was das Fallmanagement angeht :=o

Aber wenn dich die Marterie interessiert und die Quali passt – immer ran :)^

C@allioWpe


Guten Morgen *:) ,

ich habe den Ansprechpartner eben angerufen und er hat mir ganz klar gesagt, dass Leute mit einer Verwaltungsausbildung gesucht werden bzw. Leute, die schon mal im SGB-Bereich gearbeitet haben.

Ich solle aber doch eine Bewerbung schicken und abwarten, denn wenn sich keine passenden Leute bewerben, müssen sie Quereinsteiger nehmen. Toll, klingt jetzt nicht sooo positiv. :-(

ZNeLeOna


Gut, das Leute mit einschlägiger Berufserfahrung da bevorzugt genommen werden, ist klar, aber ich denke dass ist in jedem Bereich so. Einfach abwarten und das Beste hoffen @:)

P.ar0ty-bo@y


Also ich bin in dieser Position (Leistung) auch als Quereinsteiger in der 6 Woche tätig.

Und ich muss sagen, es ist kein Honigschlecken.

Arbeit ohne Ende, hoher Krankenstand und mein Vorgänger ist wegen Burnout aussortiert worden.

Ich kann zum jetztigen Zeitpunkt sagen, dass ich dort nicht alt werde. Die Einarbeitung ist recht müssig, da alle Kollegen einfach so gut wie keine Zeit haben und selber gut unter Strom stehen.

Schulungen gibt es am Anfang zu genüge, aber danach musst du alles drauf haben und Nachfragen sind unerwünscht. Das dabei das Arbeitsklima angespannt ist, brauch ich daher nicht zu erwähnen. Ich will das max 2 Jahre durchziehen um mich dann in eine andere Behörde oder interne Stelle zu bewerben.

Ich hätte nie gedacht, dass das Aufgabengebiet so umfangreich ist, von der EDV will ich erst garnicht anfangen. Leistung ist mit der undankbarste Job beim Amt, da gibt es sicherlich interessantere.

M:araQ Jadxe


Ich hoffe nun, dass das nicht allzu arrogant kommt, aber tu dir bitte den Gefallen und erwähne niemals beim Kontakt oder einer Vorstellung, dass du gerne bei der Jobbörse arbeiten möchtest. Kommt nicht so gut.

Die Unterscheidung von Agentur für Arbeit und Jobcenter ist auf jeden Fall wichtig, wenn man dort arbeiten möchte. Hat man sich da mal reingelesen, will man auch nicht mehr bei der Jobbörse arbeiten. ;-D

Auf die Aussage zu den beschriebenen Klimata, würde ich gar nichts geben, dafür gibt es genug verschiedene Jobcenter, da ist es wie überall mal so, mal so.

Dass die Zeiten, des kaffeetrinkenden Sachbearbeiters überwiegend vorbei sind, haben außer RTLII und manche Kollegen untereinander, glaube ich bisher auch Außenstehende mitbekommen.

Ich wünsche dir ganz viel Erfolg bei deiner Bewerbung, und wenn du eine Stelle bekommst, würde ich mir an deiner Stelle, die Frage, ob auch dein Jobcenter *hust* gewinnorientiert arbeitet, mal ganz arg verkneifen. ;-D

_CParveati_


Ich habe mich kürzlich auch auf eine Stelle als Leistungsrechnerin beworben. Allerdings besitze ich auch eine entsprechende Ausbildung, auch, wenn ich da schon lange wieder raus bin. Hatte mit Leistungsrechnung selbst noch nie viel zu tun, außer, dass ich mal für 2 Monate als Datenerfasserin in diesem Bereich gearbeitet habe. Hatte da auch schon Weiterbildungen. Aber war auch nur ein grober Überblick über die ganze Materie. Ich müsste theoretisch auch erst mal eingearbeitet werden, aber beim Vorstellungsgespräch sagte man mir, dass es sowas wie eine Einarbeitungszeit nicht geben würde. Es würde zwar einen Ansprechpartner für Fragen geben, aber mehr auch nicht. Außerdem erwartet man auch von einer augebildeten Verwaltungsfachangestellten, dass diese sich innerhalb eines Monats eingearbeitet hat. Bitte was? :-o Ich bin zwar im Verwaltungsbereich ausgebildet worden, aber das ist auch so eine Ausbildung, wo man alles und nichts kann. Das Problem ist, dass jedes Amt unterschiedliche Aufgaben und Gesetze hat, an die es sich halten muss und ich kenne mich ehrlich gesagt mehr mit dem Personenstandswesen aus, als mit den Sozialgesetzbüchern.

Nun gut, ich hatte in der Zeit als Datenerfasserin etwas an Erfahrung sammeln können, aber das reicht meines erachtens noch lange nicht aus um im Leistungsbereich gleich voll einsteigen zu können. Das Ganze ist so umfangreich aber auch gleichzeitig so öde... Mir tun die Leute, die da arbeiten, eherlich gesagt schon etwas leid und ich kenne ehrlich gesagt kaum jemanden, der die Arbeit mag. Das ist echt nur stures eingetippe von Zahlen in den PC. Ich würde, wenn überhaupt, die Arbeit nur befristet ausüben wollen oder auf Teilzeit. Aber sicher nie ein Leben lang. Da würde ich persönlich daran kaputt gehen.

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