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So wenig Plastik wie möglich, aber Tupperware?

wMibiynda hat die Diskussion gestartet


Plastik vermeide ich im Haushalt,

aber nach diesem Film erst recht.

[[http://www.youtube.com/watch?v=TKI3h5vy8Wk]]

Aber was ist mit Tupperware?

Wer vermeidet noch Plastik?

Habt Ihr dennoch Tupperware?

Wie geht Ihr mit dem Thema "Plastik" um?

Antworten
ECquZil}izer


Ich meide Plastik wo immer es geht. Ganz einfach deshalb, weil dieser Stoff ekelhaft ist. Auch bei Tupperware habe ich eine sehr gute Alternative gefunden und greife dabei zum deutschen Hersteller Markill dessen Aufbewahrungsdosen, Brotdosen, Henkelmänner, x:) und Thermoskannen aus Aluminium oder noch besser aus Edelstahl sind. :)^ Kann ich nur jedem empfehlen.

wXibixnda


Ich habe sehr viele Aufbewahrungsgefäße aus Glas.

Mit heiß Ausspühlen ist da kein Problem, genauso mit Edelstahl.

Gibts da bei Aluminium mit dem Auswaschen etwas zu beachten?

tyhe Ireatl nSoki


Könntest du das Video vielleicht kurz zusammenfassen? Ich hab gerade keine Lust, 1,5 Stunden Film zu gucken.

E3quiIli5z:e`r


wibinda

Die Aufbewahrungsdosen aus Aluminium sind genauso einfach auszuwaschen wie die Edelstahlvariante. Besonderes ist hier nicht zu beachten.

Stu7nflojwer_x73


Filminhalt:

In den Ozeanen (oder einem?) schwimmen riesige Plastikberge, die schon fast Kontinentgröße erreichen und die Tiere gefährden.

Ich nutze trotzdem Tupperware. Denn meine Tupperware wird kaum in den Ozean gelangen. Das Problem sind weniger unsere Daueraufbewahrungsgefäße, sondern der alltägliche Plastikmüll, der obendrein nicht ordentlich entsorgt wird.

Ohne hier jemanden zu meinen:

Ich finde es mittlerweile ziemlich schräg – einerseits soll man sich um jeden Mist kümmern und verantwortlich fühlen, andererseits rennt so ziemlich jeder mit Coffee-to-go rum etc.

Kurzum:

Wegwerfware ist das Problem. Nicht solide Tupperware (die bei mir ewig hält). Ich nutze sie daher, kaufe mein Gemüse dafür ohne jedes Obststück in ein Tütchen zu stopfen.

w{ibinxda


Naja, in dem Film geht es auch darum,

dass aus dem Plastik gefährliche Stoffe austreten.

Und darum, dass die Hersteller von Plastikprodukten nur das Granulat zum Einschmelzen kaufen und nicht wissen, was sie da verarbeiten. Die Herstellung von Plastik erfolgt mit viel Chemie.

Daraus leite ich ab, das dies auch für Tupperware zutrifft.

Tupperware kauft auch Granulat, um daraus Produkte herzustellen, die bestimmte Eigenschaften haben sollen. Ob Tupperware das Plastik auf Giftstoffe testet.

Einerseits haben sie einen gutes Image zu verlieren, anderseits kann man das Gift in Plastik nicht so einfach nachweisen. Viele Giftstoffe sind noch gar nicht erforscht.

Wenn Plastik stark riecht, ist dies auf jedenfall ein Anzeichen dafür, das etwas ausdünstet.

S>unflowser_x73


Wenn man alles vermeiden will, muss man auf ALLES verzichten.

Papierherstellung belastet die Umwelt, Textilfarben und Lederherstellung ebenfalls. Metallverarbeitung geht auch nicht ohne Schadstofffreisetzung ab. In jedem PC & Smartphone & Handy und sonstigem Elektronikkrams werden seltene Rohstoffe etc. verarbeitet.

Wir können einfach nicht alles vermeiden.

AHleon(or


Ich habe relativ viel Tupperzeug da ich über meine Schwester günstiger rankomme.

Aber ich versuche Plastik an anderer Stelle zu vermeiden und nehme zB. immer Rucksack und Stofftüten zum einkaufen mit.

H^apIpy Ba\nanxa


Vielleicht sollte die meisten erst mal vor ihrer eigenen Haustür kehren bevor sie andere kritisieren. Wenn man danach ginge was alles schlecht, ist dann käme man bei 100 % von dem an, was die Menschheit benötigt. Im Grunde sind selbst wir die "Homo Sapiens" die Größte und schlimmste Plage für diesen Planeten und irgendwann wird er von uns befreit werden.

N0anditxess


Könntest du das Video vielleicht kurz zusammenfassen? Ich hab gerade keine Lust, 1,5 Stunden Film zu gucken.

Ich möchte dir ans Herz legen den Film doch einmal in ganzer Länge anzuschauen. Ich habe ihn mittlerweile sicher schon dreimal gesehen und finde, er ist a) generell gut gemacht und auch keine langweilige Doku oder so, sondern mit Witz und Charme, obwohl es sich um so ein ernstes Thema handelt und b) obwohl ich mich mit der Plastikthematik schon vor dem Film auseinandergesetzt habe, hat er doch noch neue Informationen für mich gehabt.

Wenn man versucht das kurz zusammenzufassen, tut man meiner Meinung nach dem Film ein bisschen Unrecht, weil es dann so nach "ach, schon wieder irgendwas, auf das man achten sollte" klingt.

Mir ist völlig klar, dass ca. 90% der unbelehrbaren Menschheit immer so denken wird, egal was für Filme da kommen, aber für den Einzelnen kann ein bewussterer Umgang mit Plastik schon helfen, denke ich.

Ich verwende übrigens immer noch genug Plastik in meinem Haushalt, aber versuche halt zu vermeiden was leicht geht/achte auf die Art des Plastik usw. Ökotest hat übrigens mal Tupperware getestet, auch auf etwaige Schadstoffe – das ist keine Garantie, aber hat mir schon geholfen. Heiß einfüllen würde ich da trotzdem nichts oder die Sachen gar in die Mikrowelle geben.

Wenn ich mal ordentliche Produkte wo sehe, dann würde ich mir gerne Aufbewahrungsboxen aus Porzellan oder Glas kaufen, wo ich dann darauf achte, dass das darin enthaltene Gut nicht mit dem Deckel in Berührung kommt, gerade bei diesen Silikonringen weiß man nämlich GAR NICHT was da alles drinnen ist. Dennoch ist das auch nur suboptimal.

Seit ich jedenfalls fast jeden Tag frisch und gesund koche, brauche ich kaum mehr Tupperware und für Flüssigkeiten (zB selbstgemachte Mandelmilch, selbstgemachter Eistee, usw.) verwende ich Glasflaschen.

Übrigens finde ich es wichtig zu betonen, dass Tupperware auch nur ein Mosaiksteinchen sein kann, wenn in deutschen Küchen so wahnsinnig viel PVC-Boden verlegt ist, leider. :-/

A{l%eoNncoxr


Heiß einfüllen würde ich da trotzdem nichts oder die Sachen gar in die Mikrowelle geben.

Es gibt von Tupper extra ne Serie mit der man Sachen in der Mikrowelle garen kann. ^^

k|amipkazxe


Aber was ist mit Tupperware?

Tupperware hält ewig – im gegensatz zu billig-plastikdosen wie werbegeschenk-vesperboxen etc. Das problem ist der Platikmüll, der nicht anständig recycelt wird.

N"an2difte(sxs


Es gibt von Tupper extra ne Serie mit der man Sachen in der Mikrowelle garen kann. ^^

Ja, ich weiß, ich habe auch solche Aufbewahrungsboxen (von einem anderen Anbieter). Aber ich würde es trotzdem nicht machen. Wie oben schon jemand geschrieben hat, kaufen die Hersteller von Plastikware das Granulat, wo selbst sie nicht ganz sicher sind, was in der Geheimrezeptur der Granulathersteller drinnen ist. Wirklich garantieren KANN dir hier also niemand was. Und nachdem sich Stoffe grundsätzlich bei Hitze viel leichter lösen, durch die Molekularbewegung, gehe ich so ein Risiko nicht ein.

Es ist aber eh egal, ich hab gar keine Mikrowelle und werde mir auch weiterhin keine zulegen. ;-)

rE3ggae-xgirl


Das ist ein sehr guter Faden und toller Film, danke an die TE =) Ich habe Plastic Planet damals auf einem Filmfestival gesehen und das ganze hat mich genauso geschockt wie beeindruckt.

Ich selbst versuche so wenig (Plastik)Müll wie möglich zu produzieren und den dann gegebenenfalls ordnungsgerecht zu entsorgen. Allerdings habe ich auch Plastedosen zu Hause, die ich aber auch nicht selber gekauft habe, sondern einfach weiterverwende. Ich würde mir nie selber welche kaufen, aber ich käme auch nie auf die Idee sie einfach wegzuschmeißen, nur weil Plaste schlecht ist.

Aludosen klingt interessant, falls ich mal neue brauchen sollte wäre das eine Alternative. Obwohl die Herstellung von Alu auch relativ aufwendig ist *grübel

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