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Waldorfschule-pro/contra?

G ibNic!htAuf


Ich habe zwei (unabhängig voneinander) Nachhilfeschüler von zwei verschiedenen Waldorfschulen.

Beide wechseln nach diesem Sommer auf eine Regelschule.

Sie liegen beide locker ein Jahr im Schulstoff zurück.

Auch im Sozialbereich fallen mit die beiden eher negativ auf.

Die Eltern bereuen die Entscheidung, die Kinder überhaupt erst auf die Waldorfschule gegeben zu haben. Es wird nicht gefordert, kaum Disziplin oder Durchhaltevermögen gelehrt (und das ist etwas, was man im Leben einfach braucht- ob man das nun koservativ findet oder nicht).

p|hili0me1na


Ich denke nicht, dass man alle Waldorfschulen über einen Kamm scheren kann.

Meine Kinder besuchen auch eine Waldorfschule und sie haben bei unterschiedliche Lehrer, die je nach Qualifikation "ihre" Fächer unterrichten.

Neben dem obligatorischen "Namen tanzen", gibt es dort all das, was ich an staatlichen Grundschulen vermisse: kleine Klassen, eine enge Bindung an die Klassenlehrer, eine ausgezeichnete Verknüpfung zwischen Eltern und Lehrern (email-Kontakt ist gang und gebe), eine wirklich phantasievolle Vermittlung des Unterrichtsstoffes und lernen auch darüber hinaus, nicht aus der Pflicht heraus, sondern weil individuelle Interessen schnell erkannt und gefördert werden.

Als wir nach Deutschland zurückkamen, haben wir einige Schulen besichtigt. Die Waldorfschule hat uns absolut überzeugt. Und nein, wir sind keine Anthroposophen und die meisten anderen Eltern übrigens auch nicht.

d=ruxg


@ 1to3

Ich bin etwas skeptisch ob man seine Meinung über eine Institution durch eine Informationsquelle definieren lassen sollte. Vor allem, wenn es sich dabei um skandalheischende Medien handelt.

Ich bin ehemaliger Waldorfschüler und muss sagen, dass in den Medien vieles pauschalisiert und vereinfacht wird, mit dem Ziel, ein negatives bis lächerliches Bild von dieser Institution zu vermitteln.

Kommen wir zu den Tatsachen: Es gibt in den ersten sechs Schuljahren den sogenannten Klassenlehrer, der in der Tat einen Großteil des Fachunterrichts übernimmt (ausgenommen Fremdsprachen soweit ich mich erinnere). Dies kann meiner Meinung nach überhaupt kein Kritikpunkt sein, da die Vermittlung des Lehrstoffes hinsichtlich des zeitlichen Aspekts anders konzipiert ist. Auf der Waldorfschule geht es in diesen sechs Jahren primär um andere Dinge als die klassische Didaktik von Fachwissen. Im Vordergrund steht die Wesensausbildung und -reifung. Denn die Waldorfschule hat unter anderem den Anspruch an sich selbst, kritisch und autark denkende und handelnde Schulabgänger zu formen. Daher spielt die Ideologie Steiners auch zu keinem Zeitpunkt der Schullaufbahn eine Rolle, sie wird den Schülern nicht vermittelt, so dass Waldorfschüler, die sich persönlich nicht für diese Ideologie interessieren, auch nach dem Abschluss ahnunglos über deren Inhalte sind. Sinn der Schule ist es nicht, die Schüler zu indoktriniern, sondern sie zu bilden und zu erziehen – lediglich in der Methodik lässt sich die Handschrift Steiners erkennen.

So ist Bestandteil dieser Methodik, dass die eigentliche Didaktik des Schulwissens primär in den Jahren nach der 6. Klasse stattfindet, vorgeschaltet wird eine Phase allgemeinerer Wesensausbildung, natürlich auch anhand von Schulstoff, doch mit dem Zweck, reifere Menschen zu formen, bevor sie mit der klassischen Stoffvermittlung in Berührung kommen. Daher nehmen pädagogische Maßnahmen wie die vielen praktischen und künstlerischen Elemente in den ersten Jahren einen großen Stellenwert ein. Dass diese Methoden auch im Kontext therapeutischer Dienstleistungen eingesetzt werden, ist eigentlich eine Bestätigung, denn auch in der Therapie von verhaltensauffälligen, behinderten oder kognitiv eingeschränkten Menschen sollen diese Methoden ja den Menschen an sich formen bzw. reifen lassen und gewisse Charakterattribute ausgeprägt werden.

Nach der sechsten Klasse ist der Unterricht recht gewöhnlich, mit qualifizierten Lehrern für jeden Fachbereich (mit abgeschlossenem Lehramtstudium spätestens ab der 10. Klasse, für gewöhnlich auch davor, zumindest an meiner Schule), Klassenarbeiten etc. Der Unterschied ist lediglich, dass die Schüler nicht sitzenbleiben können und keine Notenzeugnisse erhalten (wohlgemerkt, natürlich werden Klassenarbeiten benotet, und in den Zeugnissen fallen auch eindeutige Adjektive wie "gut", "ausreichend" etc, es kommen nur ausführlichere Texte zur Person hinzu, die weitaus differenzierter sind als eine schnöde Zahl). Dadurch, dass Schüler nicht sitzenbleiben und keine Separation stattfindet, wird der Zusammenhalt in der Klasse gestärkt und mMn die Sozialkompetenz der Schüler gefördert.

Hinzu kommen einige Praktika, die zugegebenermaßen recht altertümlich erscheinen (Feldmessen, Forstwirtschaft etc.) und einer Modernisierung bedürfen, doch einen großen Stellenwert nehmen sie ohnehin nicht ein.

In der Oberstufe schließlich dürfte der Unterricht nahezu äquivalent zur Sekundarstufe II sein.

Zum Thema Disziplin und Forderung: Auf der Waldorfschule heißt das Prinzip Fördern statt Fordern. So wird die Eigenverantwortlichkeit stark unterstützt, was am Ende sehr autarke Persönlichkeiten reifen lässt. Auf der anderen Seite wird dadurch natürlich weniger gefordert, was bei "schwierigeren" Schülern unter Umständen problematisch werden könnte. Dies ist aber eher die Ausnahme, in der Regel begreifen die Schüler früh genug, dass sie selbst etwas tun müssen. Daher auch die zeitlich im Vergleich zur Staatsschule unterschiedliche Aufteilung der Vermittlung des Lehrstoffes.

Kleine Anmerkung zur Abiturientenquote: Die ist an meiner Schule bei ca. 50 %. Deutlich über dem Durchschnitt. Und auch die Noten können sich sehen lassen, in meinem Jahrgang war der Schnitt knapp über 2,0.

p&hil'0mxena


Kleine Anmerkung zur Abiturientenquote: Die ist an meiner Schule bei ca. 50 %. Deutlich über dem Durchschnitt. Und auch die Noten können sich sehen lassen, in meinem Jahrgang war der Schnitt knapp über 2,0.

Das möchte ich mal unterstreichen. An der Waldorfschule meiner Kinder gab es in diesem Jahr keinen Schüler der durchs Abi gefallen ist und der allgemeine Notenschnitt lag ebenfalls bei 2,0. Das fand ich wirklich beachtlich.

Abgesehen von der freundlichen Atmosphäre, die an der Schule herrscht und dem gegenseitige Respekt, mit dem sich Schüler der verschiedensten sozialen Hintergründe begegnen, war auch die hohe Abiquote ausschlaggebend für die Entscheidung unsere Kinder auf diese Schule zu geben.

Uzlm=er $Spatxz


Interessant wäre in diesem Zusammenhang, ob diese Ergebnisse in Bundesländern mit Zentralabitur erzielt wurden. Denn nur dann sind die Zahlen aussagefähig

EYheqmaligqerv Nutzer ](#502x711x)


@ Ulmer Spatz:

Derzeit führen 15 der 16 Länder ein Zentralabitur durch. Einzig in Rheinland-Pfalz findet noch ein dezentrales Abitur statt. Hier reichen die Kurslehrer mehrere Aufgabenvorschläge ein, die von Fachberatern geprüft und gegebenenfalls korrigiert werden. Diese stellen die Einhaltung der EPA (Einheitliche PrüfungsAnforderungen)[3] und der formalen Vorschriften sicher.

Quelle: [[http://de.wikipedia.org/wiki/Zentralabitur]]

Ich lese jetzt Mal weiter still mit, weil ich das Thema wirklich interessant finde.

p(hil(0mmenxa


Interessant wäre in diesem Zusammenhang, ob diese Ergebnisse in Bundesländern mit Zentralabitur erzielt wurden. Denn nur dann sind die Zahlen aussagefähig

Ja, dieses Jahr wurde das Zentralabitur geschrieben.

1Sto3


Allerdings gelten je nach Bundesland vielfältige Ausnahmeregelungen. Dass der Abischnitt besser ist ist völlig logisch, weil eine völlig andere Sozialstruktur vorhanden ist.

[[http://www.ruhrbarone.de/drei-grunde-fur-die-waldorfschule/]]

pehilC0menxa


Aus deinem Link: [[www.ruhrbarone.de/drei-grunde-fur-die-waldorfschule/]]

These I: Die Leistungen des Kindes sind zu schwach, um auf einer öffentlichen Schule zu bestehen. An der Waldorfschule sind die Abschlüsse leichter.

These II: "Man bleibt gern unter sich" – Besserverdienende wollen eine Schule ohne Kinder aus sozial schwachen Verhältnissen und ohne Ausländer.

These III: "Man bleibt gern unter sich" – in der Waldorfschule teilt man die "alternativen", esoterischen Überzeugungen der Eltern.

zu These I: mein Sohn hatte immer schon recht gute Noten, meine Tochter wurde gerade eingeschult. Wir wollten eine Schule, die kleine Klassen hat, ein soziales Miteinander prägt und die Kinder nach Interessengebieten fördert.

Das haben wir leider auf keiner staatlichen Schule gefunden. Dabei ist dieser Wunsch nichts aussergewöhnliches, wie ich finde.

zu These II: Ich glaube, das ergibt sich zwangsläufig, wobei ich das nicht unbedingt die "Besserverdienenden" nennen würde, sondern Eltern, die sich entweder für die Steiner-Pädagogik interessieren oder vielleicht ein ähnliches Schulkonzept wie ich suchen. Tatsächlich sind auf "unserer" Waldorfschule Eltern jeder Gehaltsklasse vertreten, durchaus auch aus "ärmeren" Familien, bei denen die Fahrten, Ausflüge, Extrakosten übrigens von allen Eltern finanziert werden, die freiwillig mehr bezahlen können und wollen. Nicht nur die Schüler lernen Verantwortung für einander zu übernehmen, sondern auch die Eltern kümmern sich. Das finde ich sehr gut. Und so weit ich das mitbekomme, wird sehr darauf geachtet, dass die Kinder gerade nicht nach ihrer Herkunft beurteilt werden.

Der Ausländeranteil in unserem Wohnbezirk/Schulbezirk ist eh sehr gering. Aber wenn ich mir vorstelle, wir wären nach Kreuzberg gezogen, hätte ich unsere Kinder sicherlich erst recht nicht auf eine staatliche Grundschule geschickt. Gemein? Ausländerfeindlich?

Ich möchte einfach das Beste für meine Kinder, einen guten Start ins Leben, eine gute Bildung und ich weiß nicht, in wie weit das mit einer Klasse vereinbar ist, in der die Hälfte der Kinder gar nicht wirklich Deutsch sprechen kann.

zu These III: Absurd. Die wenigsten Eltern sind Anthroposophen. Viele orientieren sich Bio-Vollwert-Öko-Schnullibums. Das ist aber heutzutage in meinen Augen weder esoterisch, noch besonders alternativ.

Die meisten Eltern sind einfach hinterher, dass ihre Kinder anständig essen, sich gesund ernähren, sich ausreichend bewegen. Ist schon merkwürdig, dass man damit gleich unter esoterisch-Alternativ verbucht wird.

dorug


Es wird an meiner alten Schule ein völlig ordinäres Zentralabitur (Baden-Württemberg) geschrieben.

ddrug


Und wie gesagt, an der Waldorfschule sind die Abschlüsse DIESELBEN wie an der staatlichen Schule. Auch sind Vertreter der zuständigen Behörden anwesend, um den Prüfungsbetrieb zu überwachen. Alles seriös und von der Repräsentativität äquivalent zur staatlichen Schule.

Ich weiß um ehrlich zu sein nicht, wieso die Waldorfschule als Förderschule für Leistungsschwache angesehen wird. Man betrachte nur einmal die Fakten. Zudem ist es auf meiner Schule Gang und Gäbe gewesen, dass es in jeder Klassenstufe diverse Preisträger und 1,0 – Abgänger gab. Von Leistungsschwachen kann hier überhaupt nicht die Rede sein, man sollte wohl eher über eine gegenteilige These nachdenken. Das sind Leistungsträger.

1lto3


Es gibt auch in BW Sonderregelungen beim Zentralabitur speziell für Waldorfschulen. So wie in Bayern, NRW etc. Einfaches Googlen hilft weiter.

Interessanter ist, warum es speziell für Waldorfschulen überhaupt diese Sonderregelung gibt und nicht für andere spezielle Schulen.

dyruig


Jetzt möchte ich doch gerne auf den Link eingehen:

Seite 8: "Diese [anderen Privat-] Schulen legen eine komplette externe Prüfung ab. Das bedeutet, in allen abschlussrelevanten Fächern finden externe Prüfungen statt. Demgegenüber verfahren wir an Waldorfschulen anders. Die Prüfungen werden an den Waldorfschulen selbst durchgeführt."

Seite 9: "Die Klausuren werden von Waldorflehrkräften selbst erstkorrigiert. Auch das gibt es in anderen Fällen nicht."

Es dürfen selbstverständlich nur diejenigen Lehrkräfte Prüfungen korrigieren, die eine staatliche Lizenzierung hierfür besitzen. Demzufolge sind sie in gleichem Maße für die Prüfungsabnahme qualifiziert wie Lehrer an Staatsschulen.

Seite 10: "Denn es werden nur zwei bis drei schriftliche Prüfungen zentral gestellt. Alle anderen Noten sind waldorfeigene Noten, die auf dem Abschlusszeugnis erscheinen und die, soweit sie den Fächern des Regelsystems entsprechen, natürlich abschlussrelevant sind. Das heißt, sie haben ein Abschlusszeugnis mit dem kompletten Spektrum ihrer Noten, wobei lediglich die Noten in Deutsch, Mathematik bzw. Deutsch, Mathematik und Englisch auf zentralen Prüfungen beruhen."

In Baden-Württemberg ist es so: Es zählen ausschließlich zentral gestellte Prüfungen in die Abschlussnote hinein. Dies bedeutet, es gibt keine Anmeldenote. Jede Prüfung zählt zu 100 % für die Note des jeweiligen Fachs. Dies beinhaltet jeden Fachbereich, es gibt vier schriftliche Prüfungen, zwei mündliche Prüfungen und zwei sogenannte Hospitationsprüfungen, bei der die vom Fachlehrer (nur mit Staatsexamen) vergebenen Noten durch einen externen Prüfer nachvollzogen werden. Dies bedeutet, ein Waldorfschüler absolviert im Abiturjahr acht staatlich anerkannte und der Staatsschule äquivalente Prüfungen.

Seite 11: "Da wir [wie von den Waldorfschulen gefordert] Vornoten nicht anerkennen können, können wir dieses Verfahren "Vornote und Abweichungsprüfung" nicht durchführen. Wir haben dafür aber die Möglichkeit eröffnet – diese Möglichkeit haben die Schüler im Regelsystem nicht –, dass eine Nachprüfung gemacht wird. Das heißt, Schülerinnen und Schüler, die punktuell in einer schriftlichen Prüfung versagt haben, können nach den Sommerferien nochmals eine schriftliche Prüfung in diesem Fach machen. Mit dieser schriftlichen Prüfung können sie ihre Note entsprechend verbessern. Das heißt, die bessere Note der Nachprüfung ersetzt die schwächere Note im ersten Durchgang."

Dies existiert in Baden-Württemberg nicht, man kann lediglich, wie auch in der Staatsschule, seine schriftliche Note durch eine mündliche Prüfung beeinflussen.

Also als Fazit lässt sich nur sagen, dass diese Auflistung mit dem Schulbetrieb, wie ich ihn kennengelernt habe, überhaupt nichts zu tun hat.

dkev%ilindgisguixse


Sie liegen beide locker ein Jahr im Schulstoff zurück.

Auch im Sozialbereich fallen mit die beiden eher negativ auf.

Was an Regelschulen natürlich nicht vorkommt ???

Ich bin erst auf ein evangelisches Gymnasium gegangen, das sich sehr viel auf sein ausgeprägtes Prinzip des Forderns, ohne zu fördern sowie auf seine soziale/finanzielle Auslese zugute hielt; danach auf ein normales staatliches Gymnasium (was immerhin schon mal besser war).

Ersteres war im Stoff um etwa 1,5 Jahre voraus – um den Preis, daß erstens sehr viele sitzenblieben bzw. die Schule verließen, daß zweitens nur diejenigen eine Chance hatten, deren Mutti Hausfrau war und mit ihnen die Hausaufgaben machte sowie immer noch ein bißchen vorauspaukte (und das war dort die Mehrheit, die anderen galten als tendentiell asozial) bzw. mit ihrem Halbtagsgehalt einen Nachhilfelehrer finanzierte (als Dauereinrichtung).

In der zweiten Schule konnte man auch dann mithalten, wenn man seine Hausaufgaben selbständig machte.

In beiden Schulen dominierte ein ausgeprägt schlechtes Sozialverhalten: Im ersten vor allem Hochnäsigkeit, rüpelhaft egoistisches Verhalten, Schleimertum, Schummeln bei Klassenarbeiten, Petzen, Mobbing... sowie entsprechend schlechtes Sozialverhalten der LehrerInnen (Mobbing, Drohungen, Beschimpfungen, offene Gewalt).

Im zweiten Schwänzen, Rauchen, Saufen (auch IN der Schule), Stühlewerfen und so weiter; dort waren die Lehrer i.d.R. ganz froh, wenn ein paar SchülerInnen nicht zum Unterricht kamen, egal ob entschuldigt oder unentschuldigt – die Klassen waren einfach zu groß und wer sich zufällig für den Unterricht interessierte, hatte meistens die Arschkarte gezogen. (Insgesamt war es wesentlich angenehmer als in der "Eliteschule".)

Ich kannte NIEMANDEN, der nach der 5./6. Klasse noch gerne zur Schule ging.

Inzwischen habe ich das Ganze auch aus Lehrersicht kennengelernt und es stellt sich nicht besser dar.

Wenn eine Handvoll negativer Beispiele Waldorfschulen insgesamt diskreditiert – was sagt das dann über Regelschulen aus?

B4a'rcelioneHta


Ich habe über das Sprachenlehrkonzept schon viel schlechtes gehört :-/ Unter anderem habe ich mich mit meinem ehemaligen Spanisch- und Französischlehrer unterhalten, der häufig als externer Prüfer bei den mündlichen Prüfungen dabei ist, unter anderem eben auch in Walddorfschulen. Was er berichtete, war eigentlich alles andere als positiv und ging bis zum Täuschungsversuch, als sich nach mehreren Prüfungen in Folge herausstellte, dass die Fragen und Antworten von Lehrer und Schülern einstudiert worden sind und die Schüler auf improvisierte Fragen meines Lehrers keinen geraden Satz formulieren konnten (das ganze hatte auch ein Nachspiel). Das mag aber auch ein Extrembeispiel sein, sowas ist ja auch immer irgendwo lehrerabhängig. Ich habe halt bisher nur negatives über die Sprachlehre gehört.

Insgesamt muss man schon von Kind zu Kind kucken und auch, ob man sich mit Steiner-Ideologie anfreunden kann.

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