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Waldorfschule-pro/contra?

dkevili2ndisguijse


Übrigens: Als Nachhilfeschüler kriegt man normalerweise die, die eben Schwierigkeiten haben. Keine repräsentative Gruppe also.

Daß Waldorfschulen im Stoff bis zu einem gewissen Zeitpunkt "hinterherhinken", bedeutet nicht, daß die SchülerInnen am Ende weniger können, sondern daß der Stoff anders verteilt ist. Was man später – mit mehr Vorwissen und Fähigkeiten – lernt, lernt man dann entsprechend schneller.

Beispiel: Englisch 3. und 4. Klasse; dort lernt man (laut Lehrbuch) in zwei Jahren das, was man als Englisch-Anfänger in der 7. Klasse innerhalb der ersten Woche lernt.

dtruxg


Ich habe über das Sprachenlehrkonzept schon viel schlechtes gehört Unter anderem habe ich mich mit meinem ehemaligen Spanisch- und Französischlehrer unterhalten, der häufig als externer Prüfer bei den mündlichen Prüfungen dabei ist, unter anderem eben auch in Walddorfschulen. Was er berichtete, war eigentlich alles andere als positiv und ging bis zum Täuschungsversuch, als sich nach mehreren Prüfungen in Folge herausstellte, dass die Fragen und Antworten von Lehrer und Schülern einstudiert worden sind und die Schüler auf improvisierte Fragen meines Lehrers keinen geraden Satz formulieren konnten (das ganze hatte auch ein Nachspiel). Das mag aber auch ein Extrembeispiel sein, sowas ist ja auch immer irgendwo lehrerabhängig. Ich habe halt bisher nur negatives über die Sprachlehre gehört.

Ich weiß nicht von welchem Bundesland du redest, doch ich kann von meiner Schule sagen, dass die Schüler gerade auch in Fremdsprachen überdurchschnittlich befähigt sind, unter anderem durch die Tatsache, dass sie vom ersten Schuljahr an Fremdsprachen gelehrt bekommen und so einen ausgeprägten Instinkt (in vielen Fällen) für die Sprache bekommen.

BzarXcelon eta


Ich weiß nicht von welchem Bundesland du redest

Die Schulen, von denen ich sprach, liegen in BaWü.

dtruxg


Es gibt auch in BW Sonderregelungen beim Zentralabitur speziell für Waldorfschulen. So wie in Bayern, NRW etc. Einfaches Googlen hilft weiter.

Interessanter ist, warum es speziell für Waldorfschulen überhaupt diese Sonderregelung gibt und nicht für andere spezielle Schulen.

Nun, die Sonderregeln müssen existieren, um eine Repräsentativität der Abschlüsse zu gewährleisten. Dies bedeutet, dass es die Sonderregeln den Waldorfschülern nicht leichter, sondern vielmehr schwieriger machen. Man beachte nur einmal die Streichung der Anmeldenoten.

pmhil0xmena


Ich habe halt bisher nur negatives über die Sprachlehre gehört.

Finde ich komisch, weil das gerade ein ausschlaggebender Punkt war, unsere Kinder auf eine Waldorf-Schule zu schicken.

Mein Sohn konnte weiter Spanisch lernen, meine Tochter ab der ersten Klasse mit Spanisch beginnen. Bisher gefällt mir das Konzept sehr gut. Wenig Grammatik, dafür mehr Sprachgefühl.

Beide Kinder haben sowohl in Englisch, als auch in Spanisch jeweils muttersprachliche Lehrer.

Insgesamt muss man schon von Kind zu Kind kucken und auch, ob man sich mit Steiner-Ideologie anfreunden kann.

Das ist ja gerade der Witz. Kein Kind wird mit Stiener-Ideologie indoktriniert. Wer nicht will, weiß oft bis zum Abschluss gar nicht richtig, worum es eigentlich geht. Es geht schlicht darum, wie Wissen vermittelt wird.

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