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Einschlafen durch Nachbarin teilweise nicht möglich

M5olli^encxhen


@ Die Anonyme

Naja...jemanden als "unzivilisiert" zu bezeichnen, nur weil er sich nicht mäuschenstill verhält, ist wohl auch nicht ganz angebracht.

Zwischen mäuschenstill und stampfig gibt's noch jede Menge Abstufungen. Ich erwarte ganz sicher nicht, dass jemand auf Zehenspitzen durch die Wohnung schleicht. Ich erwarte einfach nur normales, zivilisiertes Verhalten. Und Stampfen geht für mich mit zivilisiertem Verhalten nicht unter eine Decke.

C_o&ok<iSehuntxer


Da wird nichts helfen. Ich kenne das. Über mir wohnten welche, die IMMER nachts wach waren bis morgens und nachts auch Maschinenwäsche in der Wohnung wuschen usw...

Reden hatte keinen Sinn, Vermieter hielt auch zu den Nachteulen. Ich bekam nur gesagt, dann sei ich halt geräuschempfindlich. Die Regel, dass um 22 Uhr Nachtruhe ist, wollte man einfach nicht hören. Auch Polizei und Ordnungsamt brachten keine Hilfe. Das hätte ich auch nicht für möglich gehalten. Bevor ich dort einzog war ich in dem Glauben, dass wenn jemand nachts laut ist, man umgehend 110 rufen kann und die kommen dann raus und sorgen für Ruhe. Ja Pustekuchen...nichts ist. 110 sagte mir, dass Mieter das Recht haben ihren Alltag nachts zu leben und dazu zähle auch hörbares Türenschließen (auf deutsch Türenknallen) usw...dafür würde keine Polizei ausrücken.

Ich war baff, echt. Lange Rede kurzer Sinn: Man kann rein GAR nichts daran machen, wenn Leute zu laut sind. Es liegt im Ermessen des Vermieters, was das für ein Typ ist und mit wem er sympathisiert.

Ich bin dort letztendlich ausgezogen... :-|

DYie An+oxnyme


Ich erwarte einfach nur normales, zivilisiertes Verhalten. Und Stampfen geht für mich mit zivilisiertem Verhalten nicht unter eine Decke.

Das war auch gar nicht nur auf dich gemünzt, aber hier wurden ja auch in Bezug auf die Obermieterin des TE "Verbote" diskutiert und wenn die unter zivilisierten Menschen nicht nötig sind, schließt man sie damit aus dieser Gruppe aus, wofür sich m.E. kein Anlass bietet. Äh...mir ist zu warm, sorry %:| :p>

MxolHlie+nchxen


@ Die Anonyme

Das war auch gar nicht nur auf dich gemünzt, aber hier wurden ja auch in Bezug auf die Obermieterin des TE "Verbote" diskutiert und wenn die unter zivilisierten Menschen nicht nötig sind, schließt man sie damit aus dieser Gruppe aus, wofür sich m.E. kein Anlass bietet.

Ich versteh schon, was Du meinst.

Und ja, jemand, der sich wie ein Dinosaurier verhält, ist für mich nicht zivilisiert. Können andere gerne anders sehen.

biellDagixa


Bevor ich dort einzog war ich in dem Glauben, dass wenn jemand nachts laut ist, man umgehend 110 rufen kann und die kommen dann raus und sorgen für Ruhe.

110 ist doch die Notrufnummer, da würde ich wohl kaum anrufen, wenn jemand laut ist, hat man dir nicht gesagt, dass das die falsche Stelle ist?

S&peedxyse


%:| :)D

Ich wohne selbst in einem sehr hellhörigen Mietshaus, wo man wirklich auch das Husten der Nachbarn hört und auch alle anderen Geräusche, die zum Leben gehören ;-)

Ich käme nie auf die Idee, mich deshalb bei irgendwem zu beschweren oder mich aufzuregen %-| Leute, es ist das Leben!!!Wenn Ihr nix mehr hören wollt, zieht auf den Friedhof oder in ein eigenes Häuschen @:) Ihr macht Euch ja regelrecht selbst das Leben schwerer, wenn ich hier so lese, wie manche über ihre Nachbarn reden :-o %-| ..............

Mpolvliebnch0en


Auf den Spruch mit dem Friedhof hab ich schon gewartet. %-|

d/evilfindi7sg~uise


@ devilindisguise

Du bist herzlich eingeladen, herzukommen und es Dir anzuhören.

Das ist nicht nötig – ich glaube dir aufs Wort, daß es sich wie Trampeln ANHÖRT.

Und falls du ein Typ sein solltest wie der, der mal über (!) uns wohnte und ständig bei uns klingelte, weil wir schon wieder:

- nachts aufs Klo gegangen waren

-nach 22 Uhr nach Hause gekommen waren (Tür per Hand leise zugezogen, im Treppenhaus geschwiegen)

- im Bett noch miteinander sehr leise gesprochen hatten

- Türen in unserer Wohnung auf und zu gemacht hatten

- schon um 6 Uhr zur Arbeit gegangen und entsprechend früh aufgestanden waren

- und ähnliche Rücksichtslosigkeiten,

dann laß dir aus der Praxis berichten:

Wir haben uns anfangs zerknirscht entschuldigt und uns mit jeder Beschwerde mehr eingeschränkt. Schließlich sind wir durch die eigene Wohnung auf Zehenspitzen geschlichen, haben wegen des Nachbarn überall Schaumstoff unter den Türen angebracht und Teppiche ausgelegt (war nicht kostenlos, das nur nebenbei), nur noch zu bestimmten Zeiten gewaschen (die Maschine, die im Keller stand, konnten wir selber nicht hören, aber er ÜBER uns wollte sie "ständig" gehört haben), möglichst selten geduscht... irgendwann haben wir uns gesagt: Noch EINE Beschwerde, und wir zeigen ihm mal, wie sich rücksichtsloser Krach wirklich anhört, dann ist das Ende der Bescheidenheit erreicht.

(Zum Glück mußten wir dann aus anderen Gründen eh wegziehen.)

Also: Wenn du deiner Nachbarin normale Lebensäußerungen verbieten willst, dann kann es natürlich sein, daß sie dir jetzt angemessen antwortet.

D%ie An.onymxe


Bevor ich dort einzog war ich in dem Glauben, dass wenn jemand nachts laut ist, man umgehend 110 rufen kann und die kommen dann raus und sorgen für Ruhe. Ja Pustekuchen...nichts ist.

Leute, wie stellt ihr euch das denn vor? Soll die Polizei wirklich wegen jedem ALLTAGSGERÄUSCH nach 22h ausrücken ??? Unter "nachts laut" fallen m.E. Dinge wie ausufernde Parties, lautstarke Streitigkeiten oder meinetwegen Arbeiten mit lauten Maschinen (Bohrmaschine etc.)...

S#pe ecdysxe


das würde mir ja fehlen, durch meine eigene Wohnung zu schleichen, nur damit der unter mir nix hört %-|

Weiß einfach nicht, ob ihr keine anderen Probleme habt :=o

MnartSieQnchxen


Also – wenn ich in meiner eigenen Wohnung nur noch mit Schuhen gehen darf, dann ... keine Ahnung. Ich weiß gar nicht, was ich dazu sagen soll. Wie kann man denn so reglementiert leben? Ich meine, ich selbst hab über mein innerwohnungsliches Verhalten noch nie Beschwerden gehört und eigentlich versuche ich ohnehin, mich so rücksichtsvoll wie möglich zu verhalten, das ist nicht der Punkt, aber wenn es wirklich hieße 1. Teppichbodenpflicht, 2. Schuhanbehaltepflicht, 3. Spülen und Duschen nur vor 22:00 Uhr oder nach Rückfrage bei dem Mieter unter mir... Ich weiß gar nicht, was ich sagen soll. Findet Ihr das wirklich okay? Dann brauch ich doch gar keine "eigene" Wohnung mehr, dann kann ich mir doch eigentlich gleich bei einer spießigen Familie ein Zimmer zur Untermiete nehmen.

MSolllQien$c3hen


@ devilindisguise

Und falls du ein Typ sein solltest wie der, der mal über (!) uns wohnte und ständig bei uns klingelte, weil wir schon wieder:

- nachts aufs Klo gegangen waren

-nach 22 Uhr nach Hause gekommen waren (Tür per Hand leise zugezogen, im Treppenhaus geschwiegen)

- im Bett noch miteinander sehr leise gesprochen hatten

- Türen in unserer Wohnung auf und zu gemacht hatten

- schon um 6 Uhr zur Arbeit gegangen und entsprechend früh aufgestanden waren

- und ähnliche Rücksichtslosigkeiten,

Hab ich noch nie gemacht. Als wenn sowas mich stören würde. Hab ich glaub ich auch noch nirgends geschrieben.

Also: Wenn du deiner Nachbarin normale Lebensäußerungen verbieten willst, dann kann es natürlich sein, daß sie dir jetzt angemessen antwortet.

Keine Sorge, gegen normale Lebensgeräusche hab ich gar nichts. ;-)

@ Speedyse

Ich habe genug Probleme, danke. Eins weniger wäre schon mal ein Fortschritt.

S;peEedy}se


genau das meine ich, unser Alltag ist voll mit wirklichen Problemen. Da würd ich meine Kraft und Energie doch nicht verschwenden bei Dingen, die ich eh nicht verändern kann @:) ;-)

b$ell:agia


Also die 110 ist dem Notruf vorbehalten und hat mit Schlafstörungen wegen nachbarschaftlichem Gehen nichts zu tun, man sollte diese Leitung für Wichtiges frei halten.

Es gibt Menschen, die können Lärm ausblenden, andere können das leider nicht.

Die, die das nicht können tun mir leid. Aber leider kann man da nur nach einem ruhigen Plätzchen suchen.

Andere als Trampeltiere zu titulieren ist sicher alles andere als zielführend.

M(artie~nchxen


Ich war baff, echt. Lange Rede kurzer Sinn: Man kann rein GAR nichts daran machen, wenn Leute zu laut sind. Es liegt im Ermessen des Vermieters, was das für ein Typ ist und mit wem er sympathisiert.verstärkt die Geräusche ja dann noch...

Haha, da warst Du baff, ernsthaft? Oh mann – Miete vermittelt im Prinzip dem Mieter gegeüber Dritten die selben Rechte, die ein Wohnungseigentümer gegenüber Dritten hätte. Die Wohnung gehört ihm, er ist Besitzer, und solange er gegen keine Vorschriften wie beispielsweise OWiG, StGB oder eine verbindliche Hausordnung verstößt, kann er machen, was er will. Dazu gehört reden, essen, lachen und sogar husten und laut gehen. Wenn jemand anders damit Schwierigkeiten hat, sollte er das Gespräch suchen und irgendwie auf einen Kompromiss hinwirken. Oder man erklärt sich gegenseitig Krieg, geht natürlich auch. Oder man zieht aus. Die ganze Geschichte läuft aber ausschließlich zwischen den verfeindeten Parteien ab, ist doch klar, solange niemand gegen geltendes Recht verstößt.

Das diese Tatsache hier für derartiges Erstaunen sorgt, versetzt mich wiederum in Erstaunen.

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