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Urlaubsbezahlung bei Aushilfen ("Servicekraft")

E?hCemwaligerc NuUtzer (#2x3010)


Wie wirst du denn bezahlt? Arbeitest du x Stunden und bekommst dann für diese Stunden Gehalt, oder bekommst du ein festes Gehalt und musst dann dafür x Stunden arbeiten?

Ich hatte mal einen Minijob, Sonntags, und habe da Geld für meine gearbeiteten Stunden bekommen. Frei nehmen konnte ich immer mal, kein Thema, aber dann gab's auch kein Geld.

zGuza


die angaben der minijob-zentrale sind doch ausreichend, oder nicht?

der begriff der "aushilfe" ist im arbeitsrecht nicht existent; nach deutschem recht existieren keine rechtlosen arbeitsverhältnisse – die mindestansprüche aus bundesurlaubsgesetz, entgeltfortzahlungsgesetz sowie teilzeit- und befristungsgesetz gelten insbesondere auch für minijobber!!

ich habe bereits des öfteren im einzelhandel gearbeitet und mein geld IMMER bekommen, ohne amtsgericht. eine schriftliche aufforderung, sich an die rechtlichen rahmenbedingungen zu halten, war dann spätestens zielführend – und gekündigt worden bin ich dadurch ebenso nicht.

man muss sich das wie ein spiel vorstellen – jeder tariert eben aus, was möglich ist ... aber veräppeln lassen muss man sich nun nicht ;-)

SVcarxo


Vielen Dank für die Infos! :)z

Und ich habe einen Stundenlohn und bekomme nur soviel Geld, wie ich tatsächlich "erarbeite". Im Moment komme ich sogar selten über 250 €, weil ich entweder wenig Zeit habe oder meine Chefin die Stunden nicht ordentlich eingeteilt kriegt. Bei sovielen geringfügig Beschäftigten kann man es eben nicht allen recht machen. ;-)

E"xsec]ratxus


Bei sovielen geringfügig Beschäftigten kann man es eben nicht allen recht machen.

Arbeitsrechtliche Vorschriften sind dennoch einzuhalten. Es darf eigentlich nicht sein, dass geringfügig Beschäftigte ihren gesetzlichen Ansprüchen hinterherlaufen müssen :(v

Es wird wirklich Zeit, dass der Gesetzgeber dem Missbrauch von geringfügig Beschäftigten einen Riegel vorschiebt.

S0carxo


Es darf eigentlich nicht sein, dass geringfügig Beschäftigte ihren gesetzlichen Ansprüchen hinterherlaufen müssen :(v

Nun, im Vertrag steht, dass ich maximal 400 € verdiene bzw. mehr darf ich auch langfristig kaum verdienen, sonst bekäme ich kein BaFög mehr.

Meine Chefin hats mal so erklärt, dass sie sehr viele "Aushilfen" (die andere Wortgruppe ist mir jetzt mal zu lang) hat, da sie alle immer nur zu verschiedenen, eingegrenzten Zeiten können.

Und da es ein Stundenmaximum gibt, das sie unter den Arbeitnehmern verteilen kann, bekommen natürlich die Verkäufer und Einzelhandelskaufmänner/Frauen ihr festes Gehalt, der Rest wird auf "uns" verteilt.

Und wenn, dann sind die Bösen immer noch die Bezirksleiter bzw. deren Höhergestellte. Unser Markt führt nur Befehle aus.

mUöscRh


Und wenn, dann sind die Bösen immer noch die Bezirksleiter bzw. deren Höhergestellte. Unser Markt führt nur Befehle aus.

Und was willst Du uns damit nun sagen ":/ Das es in Ordnung ist und Du nix machen kannst, wenn Du Krankheit und Urlaub nicht bezahlt bekommst oder wie ":/ ":/

Als StudentIn darfst Du auch nicht mehr als 20 Stunden die Woche arbeiten....

S5caxro


Und was willst Du uns damit nun sagen Das es in Ordnung ist und Du nix machen kannst, wenn Du Krankheit und Urlaub nicht bezahlt bekommst oder wie

Wurde nicht bereits anhand diverser Vorschriften erläutert, DASS der Urlaub bezahlt wird? Insofern weiß ich doch jetzt Bescheid. :-)

Als StudentIn darfst Du auch nicht mehr als 20 Stunden die Woche arbeiten....

Sicher? Zumindest denke ich, dass niemand aufschreit, wenn ich eine Woche 30 Stunden und die nächste Woche zB gar keine arbeite. Oder einmal 15 und die nächste Woche 25 oder so. Kommt es da nicht nur auf die Stundenzahl im Monat an? Ist doch wie bei den 400 €. Wenn ich 1 oder 2 Monate nen Hunderter mehr nach Hause bringe, habe ich die Grenze auch noch nich überschritten. Davon abgesehen ist es mit den Stunden gerade nicht mal "gefährlich", da ich wie gesagt weniger verdiene im Moment.

m@öscJh


Ich bin manchmal erstaunt, wie uninformiert junge Leute duchs Leben gehen ":/

Unabhängig vom Einkommen dürfen während des Semesters nicht mehr als 20 Stunden pro Woche gearbeitet werden. Eine andere Variante wäre die Arbeitszeit im Rahmen einer kurzfristigen Beschäftigung auf nicht mehr als 50 Arbeitstage im Jahr zu verteilen. Dann dürfen es auch ausnahmsweise einmal mehr Stunden pro Woche werden.

Quelle:

[[http://studieren.de/jobben-im-studium.0.html]]

WXatKerl:it2


Also eigentlich dachte ich das 400€ jobber NUR bezahlt werden wenn sie arbeiten. Also nein ich würde sagen kein urlaubsgeld,

Doch, Bundesurlaubsgesetzt gilt für alle. Also auch Aushilfen. Aber gerade 400€-Aushilfen werden da gerne um ihren Urlaub beschissen. Fakt ist: man könnte den Urlaub vor jedem Gericht einklagen.

Was nur ist... natürlich anteilig. Also wenn man 400€ verdient, geht man meist nicht Vollzeit arbeiten. Ich hab z.B. einen 20-Stunden Vertrag und kriege dann pro Woche Urlaub auch nur 20 Stunden bezahlt, klar. ;-) Bzw. ich kriege nicht 8 Stunden pro Urlaubstag bezahlt, sondern nur 4.

Man kriegt im Urlaub soviel bezahlt, wie sonst auch, nur dass man da keine Nacht- oder Wochenendzuschläge kriegt usw...

1TtoT3


Es wird wirklich Zeit, dass der Gesetzgeber dem Missbrauch von geringfügig Beschäftigten einen Riegel vorschiebt.

Der Gesetzgeber hat genau das erst ermöglicht. Und der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist wirklich extrem. Lohnfortzahlung bei Krankheit, Urlaub und Überstunden ist eher Ausnahme als Regel geworden.

i6ch200x9


ich habe auch eine zeitlang als Aushilfe gearbeitet und habe in meinem Urlaub das gleiche Geld bekommen wie in der Zeit wo ich gearbeitet habe. Natürlich steht einer Aushilfe Urlaub zu

SDcaero


Habe jetzt den Arbeitsplan bekommen. Es war, wie ich gedacht hatte, nämlich dass pro Urlaubstag 2 Stunden Arbeit bezahlt werden.

Allerdings gab es ein "Problem": Ich habe nämlich vom 10.-15.09. frei und dann nochmal vom 25.-29-09.

Allerdings steht im Plan nur, dass der erste Zeitraum bezahlt wird, im zweiten ist nicht mal vermerkt gewesen, dass ich Urlaub habe, und Stunden wurden mir auch nicht angerechnet.

Tjaaa... Dann habe ich meiner Chefin gesagt, dass mir das aufgefallen ist und die meinte, der zweite Zeitraum würde nicht berechnet, weil "ihre" Chefs das "nicht gern sehen", wenn eine Aushilfe sich so bruchstückhaften Urlaub nimmt.

Also, die wollen, dass ich den Urlaub durchgängig nehme.

Also das finde ich schon dreist. Was soll es da bitte für anständige Gründe geben, den zweiten Zeitraum nicht zu bezahlen, nur weil er nicht mit dem anderen zusammenhängt? Habe ich ja noch nie gehört.

Meine Chefin hat dann nach dem Gespräch den Urlaub für mich in eine andere Woche umgeschrieben, in der ich sowieso nicht arbeiten kommen musste, um damit zu erreichen, dass mir diese Stunden auch noch anerkannt werden. Ich hoffe, das klappt, schließlich sind das 10 Stunden Arbeit und über 70 Euro! >:(

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