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Ist Reinigungskraft ein peinlicher Job

M(o6nikxa65


sofia..

Ich sage ja nicht, dass man GAR nicht mehr putzen braucht.

R%onajld 6x0


@ Duke

Von der Sache her ist Deine Darstellung des Sachverhaltes sicher zutreffend. [...]

p>oNspaxe


Definitiv keine gute Idee in meinen Augen. Es gibt jetzt schon zu wenig Personal, wenn das jetzt noch akademisiert wird wirds noch weniger. Ein Akademiker wird diesen Job wohl kaum machen.

Ja, weil die Arbeit (sprich: die Pflege) bleibt ja die Gleiche. Wer macht dann diese Arbeit? Es wird darauf hinauslaufen, dass das akademische Krankenpflegepersonal eher Koordinationsaufgaben übernimmt, während die Pflege an sich dann eher von ungelerntem Personal durchgeführt wird- ob das die Qualität steigert ist fraglich.

T2aranigs


"Akademiker" ist heutzutage auch nichts mehr tolles, da sowieso ein Grossteil studiert. Und das dann zwangsläufig die Berufe anspruchsvoller sind oder mehr Geld verdient wird, ist auch nicht mehr so, gibt auch genug "Akademiker" die im Call Center etc arbeiten.

garnicht. das bedeutet, daß eine reinungskraft sehr wertvoll ist für uns alle.

Reinigungskräfte sind halt sehr leicht zu ersetzten, will der eine nicht mehr, wird halt die nächste Hausfrau angestellt, ohne besondere Qualifikationen. Deswegen sind die Löhne in diesem Bereich auch eher niedrig.

M@onikBa65


Es wird darauf hinauslaufen, dass das akademische Krankenpflegepersonal eher Koordinationsaufgaben übernimmt, während die Pflege an sich dann eher von ungelerntem Personal durchgeführt wird- ob das die Qualität steigert ist fraglich.

In der Altenpflege ist es jetzt schon so, im Krankenhaus ist das nicht möglich. Da ist eine ein- zweijährige Ausbildung Voraussetzung, zumindest jetzt hier, was ich kenne. Und wiederum reicht diese Ausbildung für die Grundpflege, ich finde die Entwicklung gar nicht so schlecht. Nur wird die Pflege im Krankenhausbereich immer mehr zu einer Art Abfertigung des Patienten, das liegt aber auch daran, dass man ihn so schnell wie möglich wieder loswerden muss. Da liegen echt Welten dazwischen wie es vor 20 oder 30 Jahren zum Beispiel war.

MSonqikia65


Akademiker" ist heutzutage auch nichts mehr tolles, da sowieso ein Grossteil studiert. Und das dann zwangsläufig die Berufe anspruchsvoller sind oder mehr Geld verdient wird, ist auch nicht mehr so, gibt auch genug "Akademiker" die im Call Center etc arbeiten.

Das ist schon richtig, aber unser Alltagsleben würde ohne Akademiker auch anders aussehen, es kann ja nun nicht so sein, dass wir vor Reinigungskräften vor Dankbarkeit auf die Knie fallen sollen und andere Berufe wie Architekten, Ärzte, Piloten, technisches Fachpersonal etc. den Kopf einziehen müssen. Das ist doch kompletter Unsinn.

pXouspaXe


So wie ich das kenne, liegt der Personalschlüssel im Krankenhaus bei etwa 80:20, d.h. 80% diplomiertes Krankenpflegepersonal, 20% Pflegehilfe. Je nach Bereich variiert das ein bißchen.

M:onjika6x5


Das ist verschieden in den Bundesländern, wobei einjährige auch als diplomiert gelten, sie haben ein staatliches Diplom. Das wird sich sicher in Zukunft alles noch verschieben. Ich kenne jetzt auch nur die Verhältnisse in Bayern und da wurde die einjährige Ausbildung gerade erst so langsam wieder aufgenommen. Die gabs früher aber auch schon mal.

L=ies0ch4en4x9


Nein so ist es nicht ganz,

Findest du ;-D !

ich denke mal worauf viele Akademiker hinaus wollen ist etwas ganz anderes. Es ist so, viele Fabrikarbeiter gehen zb nur des Geldes wegen arbeiten, ihre Arbeit ist oft eintönig und dahinter steht kein Ziel außer das sie sich so auf ehrliche Weise ihren Lebensunterhalt verdienen können. Viele Akademiker hingegen machen ihren Beruf nicht nur des Geldes wegen sondern haben sich bewusst für diese Tätigkeit entschieden, weil sie erfüllend ist, interessant, Raum zur persönlichen Weiterentwicklung bietet etc.

Also wenn man einem Akademiker gegenüber steht kann man davon ausgehen das dieser schon mal eine Gemeinsamkeit mit einem hat. Natürlich muss das nicht so sein aber es ist ein Indikator und nicht der Schlechteste.

Bei einem Arbeiter ist die Gefahr recht groß das dieser die Zeit auf der Arbeit als notwendiges Übel betrachtet und 1/3 seines Lebens "ableistet" wie Sozialstunden. Mit so einem Menschen habe ich persönlich deshalb nicht viel gemeinsam.

Na, wenn du meinst.

Was macht eigentlich ein Akademiker ":/ ? Akademikern? Oder arbeitet der etwa :-o ? Ist er dann nicht auch ein Arbeiter :-o ?

Nieder mit dem Pöbel, wa ;-D ?

M<art?iencBhxen


@ Sapient

reinigungskraft ist FÜR MICH einer der wichtigsten berufe (und ja, ich nenne es beruf!) überhaupt. ohne reinigungskräfte sehe es überall – und ich meine wirklich ÜBERALL – innerhalb kürzester zeit aus wie im schweinestall. und ich finde es nicht fair, dass dieser beruf ein so schlechtes ansehen in der gesellschaft hat und dass sich häufig über reinigungspersonal lustig gemacht wird. natürlich muss man sagen, dass viele reinigungsfachkräfte weder grossartig intelligent zu sein scheinen und häufig auch nicht besonder ansprechend aussehen – aber darauf kommt es auch überhaupt nicht an! sie machen den dreck anderer menschen weg und davor sollte jeder ein wenig respekt haben.

Alter, das ist ja gruselig. "Reinigungskräfte sind dumm und hässlich, aber immerhin machen sie unseren Dreck weg". Das klingt für mich, als würdest Du über ne Affenbande lästern. Nichts gegen Affen, by the way

Das Schlimmste für mich ist: ich glaube, Du fühlst Dich mit dieser Aussage gänzlich edel, sozusagen wie der Ritter der Reinigungskräfte. Dabei habe ich persönlich keine andere Aussage hier im Form als so abwertend wie Deine empfunden.

T'aran?ixs


Das ist schon richtig, aber unser Alltagsleben würde ohne Akademiker auch anders aussehen, es kann ja nun nicht so sein, dass wir vor Reinigungskräften vor Dankbarkeit auf die Knie fallen sollen und andere Berufe wie Architekten, Ärzte, Piloten, technisches Fachpersonal etc. den Kopf einziehen müssen. Das ist doch kompletter Unsinn.

Ja sehe ich auch so. Aber Pilot und technisches Fachpersonal sind ja auch teilweise Ausbildungsberufe. Und wo ist der da der grosse Unterschied zwischen einem Industriekaufmann und einem BWL-Bachelor? Deswegen verstehe ich die ganze "Ich unterhalte mich nur mit Akademikern" – Diskussion überhaupt nicht.

pzospaxe


Monika65

Ich rede hier von Österreich. Wahrscheinlich ist das überall unterschiedlich.

a"nnalwidxa


@ who_made_who

:-) Danke, du verstehst was ich meine.

@ white magic

Achso. Also ist deine Freundin sie selbst schuld, wenn sie nicht den erstbesten nimmt,sondern Ansprüche hat? Wie einleuchtend :=o

Mkoqnikax65


Deswegen verstehe ich die ganze "Ich unterhalte mich nur mit Akademikern" – Diskussion überhaupt nicht.

Vielleicht liegt es daran, dass sie einfach (noch) keine anderen Leute kennt, ging mir im Grunde auch so, ich kam von der Schule, habe studiert und eigentlich dadurch nur Studenten gekannt, die später alle Akademiker waren. Im Lauf meines restlichen Lebens habe ich so gut wie keine mehr kennengelernt, ergab sich einfach nicht oder ich wusste es schlicht nicht. Wenn ich in einer Spielgruppe sitze (was ätzend genug war) mit einer Reihe Frauen und ihren Kindern waren da auch welche dabei, die mal studiert hatten. Und jetzt im beruflichen Umfeld treffe ich auch kaum auf Akademiker.

aUnnalixda


@ Martienchen

Sehe ich auch so. Subtil sehr herablassend.

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