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Ist Reinigungskraft ein peinlicher Job

B_romVb+eerkücxhlein


@ annalida

Und was wenn dein Akademiker krank wird und nicht mehr arbeiten kann? Wird er dann aussortiert wie ne alte Socke? Weil Geldmäßig wird er dann ja kaum noch mit dir mithalten können ...

Bmären`tatzxe


Wat wäre denn, wenn in Deutschland jeder den gleichen Lohn bekommen würde?

YxafnngYi-n


:|N %-|

MoarieBCurie


Ich studiere nicht jahrelang, lebe auf dem Existenzminum um dann jemanden zu heiraten, der nicht mal die Hälfte meines Gehalts verdient.

Aber sich unnötig aufregen weil der Freund zu blöd zum Spülen ist..

annnValida


@ Bärentatze

Klar, sortieren mich manche Männer nach der Optik aus. Genau wie nach meiner Haarfarbe, meinen kleinen Brüsten etc. Aber das ist doch normal? Jeder hat nun mal seine Vorlieben.

@ Colibri

Hab ich das gesagt? Ich sage nicht, dass Akademiker bessere Menschen sind, um Gottes Willen. Alle meine Beziehungen basierten auf Liebe und erst Jahre später fiel mir auf, dass es eben alles zufällig Akademiker waren und man eben meist doch in den Kreisen bleibt, in denen man aufgewachsen ist.

@ Brombeerküchlein

Dann würde ich natürlich für ihn da sein? Ist doch selbstverständlich. Wie gesagt, ich arbeite nebenher und studiere, um gutes Geld zu verdienen und mich nicht abhängig von einem Mann zu machen. Wenn mein Partner krank wäre, denkst du ich würde mir über seine Arbeit auch nur annährend Gedanken machen?! :(v

a[nnalxida


@ MarieCurie

Lies doch am besten alle meien Beiträge durch, sie haben ja auch so viel mit dem Thema hier zu tun. :)^ %-|

Ich dachte eigentlich, dass das ein Forum zum diskutieren wäre. Aber anscheinend sind hier einige zu intolerant, um auch meine Ansicht der Dinge zu akzeptieren. Ich denke nicht, dass ich beleidigend geworden bin denn ich rede hier nur von MIR. Eine Freundin ist mit einem Maurer zusammen, na und? Ist nicht meine Sache und sie sind ein tolles Paar.

Ich fühle mich doch auch nicht beleidigt, wenn jemand sagt, dass braune Haare hässlich sind und er nur Blondinen nimmt mit blauen Augen. Nur weil ich braunhaarig bin und grüne Augen habe sehe ich es doch nicht als Beleidigung. Das ist dann eben SEIN Geschmack

p|osxpae


annalida

Deine Ansprüche an den Partner und jene Menschen, die du als "nahe" Freunde in Betracht ziehst, seien dir unbenommen. Das ist deine persönliche Sache.

Die Trennung "Akademiker- Nichtakademiker" hast aber du ins Spiel gebracht.

Hier schreibt der TE, dass er sich für seinen Beruf als Reinigungskraft schämt und ein Krankenpfleger schreibt ebenfalls, dass er sich seinen Beruf nicht mehr zu sagen traut, weil er auf in meinen Augen unmögliche Reaktionen gestoßen ist. Dann betonst du, dass du so nicht reagieren würdest- klar, für einen gebildeten Menschen gehört sich das auch nicht. Und im nächsten Satz schon betonst du aber schon die Niveauunterschiede zwischen Akademikern und Nichtakademikern. Wundert dich das echt so, dass sich da manche Menschen darüber ärgern? Zumal das, was du hier einbringst, dem TE weder nützt, noch irgendwie weiterbringt.

Klar, jeder kann und darf hier seine freie Meinung äußern, aber hin und wieder schadet es auch nicht, sich vorher zu überlegen, ob das, was man von sich gibt auch irgendwie nützlich sein könnte. Vor allem dem TE.

Ich habe den Eindruck, das hast du nicht gemacht, sondern dir ging es darum, hier dein "Niveau" darzustellen.

Du schreibst, du würdest nie jemanden diskriminieren, klar, das würde ja der politischen Korrektheit nicht entsprechen, aber dennoch tust du's auf eine subtile Weise- und du erkennst das nicht mal.

dnallVi_daxlli


Peinlich ist Hartz-IV-Empfänger wenn man die Möglichkeit hat einen Job auszuüben und es aus Bequemlichkeit/Scham nicht macht. Wenn es die einzige Möglichkeit wäre um Geld zu verdienen würde ich eventuell sogar ins Bordell gehen...

MAonik8a65


Also ich setze mich auch mal in die Nesseln. Er ist entlassen worden (warum?) als Marktleiter und arbeitet nun seit Jahren als Putzkraft. Kann ich nicht nachvollziehen. Kann ausgesprochenes Pech sein, aber vom Marktleiter zum Gebäudereiniger ist eine steile Karriere nach unten. Für mich wäre naheliegender gewesen, nach einem passenderen Job zu suchen, ich weiß ja nicht, was da los war, aber ich frage mich gerade, ob jeder, der hier so schreibt, ein solches Vorgehen bei sich oder seinem gutheißen würde. Andererseits ist es auch ein positives Beispiel für Selbstbehauptung und Anpassungsfähigkeit, je nachdem, oder für Selbstaufgabe in beruflicher Hinsicht? Das hängt vom Einzelfall ab.

Es kommt immer auf die Perspektive an, ich bin mir sicher, hätte sich hier eine Frau über ihren Partner beklagt, dass er sich nach seiner Entlassung in leitender Position als Gebäudereiniger verdingt, weil er sich nichts mehr zutraut oder Mist gebaut hat oder sich aufgegeben hat, was auch immer, wären die Antworten vielleicht anders ausgefallen, zumindest teilweise.

N'urxar2ihyoxn


annalida, wenn du, als "Akademikerin", nicht zwischen "meine Erfahrung" und dummen Vorurteilen zu unterscheiden vermagst, dann kann es mit dem Gesprächsniveau in deinem erlauchten Bekanntenkreis ja nicht allzugut bestellt sein, möchte ich meinen.

Vor allem ist jede zweite Aussage von dir schlicht und ergreifend falsch. Da kannst du noch so viele "ist halt meine Erfahrung" Totschlagargumente bringen.

Ich kenne Reinigungskräfte, um auf deren Niveau zu diskutieren müsstest du erstmal 100 Jahre älter sein. Auch kenne ich arbeitslose Akademiker. Was es nicht alles gibt :-o Und ein lieber bekannter von mir ist Professor, bildet selber Akademiker aus, und der ist sowas von total am Boden der Tatsachen, mit dem kann man über jeden Scheiß locker quatschen.

Vielleicht fehlt dir auch einfach nur die Reife, um das verstehen zu können. Aber du weißt ja: Ist nicht beleidigend gemeint, ist halt meine Erfahrung und so ]:D

k,ei:nsteixn


Interessante Frage.

Es ist eine anständige, ehrenhafte Arbeit, bei der Leute etwas leisten, für das sich viele andere zu schade sind und das sie wohl auch nie leisten könnten. Leider aber ist es wirklich ein Job, der kein hohes Ansehen genießt. Vielleicht einfach, weil die Arbeit mit Schmutz assoziiert sind, vor dem sich halt viele ekeln – oder weil manche denken, dass man ohne große Quali dran kommt und solche Jobs für jeden da sind. Dabei weiß jeder, der in solchem Gewerbe arbeitet, dass definitiv NICHT jeder dafür das handwerkliche Geschick mitbringt.

Eigentlich schade, dass ausgerechnet solche verhältnismäßig anstrengenden (auch körperlich!) Jobs nicht höher anerkannt werden. Meine Mutter hat ca. 40 Jahre geputzt und wollte nie was anderes machen. Von daher... :)z

a7nna<lidxa


@ pospae

Ich verstehe schon, dass es vielen sauer aufstößt. Eben weil ich es auch leicht überspitzt darstelle. Aber auch nur, weil es gleich auf der ersten Seite hieß, dass z.B. Banker ja gaaaanz üble Menschen sind oder Menschen im Callcenter. Das ist für mich Doppelmoral. Auf der einen Seite wird gesagt, wie super toll doch der Job einer Reinigungskraft ist und im nächsten Atemzug werden andere Berufe beleidigt. Das finde ich nicht ok.

Anakin91 hatte z.B. ein doofes Erlebnis, aber muss man dann seitenlang über diese Mädels herziehen?

a7nna{lida


@ Nurarihyon

Natürlich fehlt es mir an Reife. Ich bin erst Mitte 20 :)z . Habe ich etwas anderes behauptet? Aber ich habe nun mal den in paar Jahren meines Lebens sehr viele Menschen kennengelernt und die, mit denen ich nun mal am besten konnte, sind alles Akademiker. (Mein enger Freundeskreis aus fünf Personen) Ich habe nicht explizit gesucht, sondern es hat sich so ergeben. Und Menschen, die in meinem Bekanntenkreis einen Hautschulabschluss haben, mit denen gehe ich gerne feiern oder ein Bierchen trinken, wenn es aber um Themen geht, mit denen meine Freunde und ich uns beschäftigen, das intressiert die nun mal nicht. Ist ja auch nicht schlimm, jeder hat seine eigenen Präferenzen nur passt es dann nicht.

Du bringst die Arbeitslosigkeit ins Spiel. Das ist kein Argument für mich, denn diese kann jeden treffen. Aber trotzdem weiß ich dann von dieser Person, dass sie die Ambitionen hat, etwas zu leisten und sich fortzubilden. Und das ist mir wichtig, die Einstellung, etwas zu erreichen. Daran kann auch vorübergehende Arbeitslosigkeit nichts ändern

pZos+pae


annalida

Doppelmoral

... ist für mich eher das, was du geschrieben hast:

Ich würde nie einen Menschen beleidigen, der in einem Beruf wie dem Reinigungsdienst oder als Krankenpfleger arbeitet.

Und dann:

Zum Feiern/Shoppen gehen zählt das für mich auch nicht.

Als ob "Höheres" mit Nichtakademikern absolut nicht möglich wäre. Aber gut, das ist eben deine persönliche Erfahrung.

Was Arbeit an sich betrifft, so denke ich auch, dass jeder seinen Lebensunterhalt so verdienen soll, wie er es nunmal gut findet. Wobei es schon Tätigkeiten gibt, die der Gesellschaft mehr nützen und weniger nützen. Und manches schadet anderen Menschen. Ich will jetzt keine bestimmte Berufsgruppe nennen, aber der Vorwurf an Banker kommt nicht von ungefähr.

Während Reinigungskraft, Müllabfuhr usw. m. M ganz eindeutig so ziemlich jeden von uns dienlich ist.

ahnna"lidxa


Natürlich sind sie dienlich und eben auch unerlässlich. Das habe ich nie bestritten. Fakt ist aber, dass er man für diese Berufe lediglich einen Hauptschulabschluss braucht.

Ich habe wie gesagt mehrere Bekannte, die auch gern habe, die einen Haupt/Realschulabschluss haben. Wenn es dann um Themen wie Reisen, Politik etc. geht kann ich mit denen nun mal nicht darüber reden. Weil es sie schlichtweg nicht interessiert. Das ist meine Erfahrung in den letzten 10 Jahren.

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