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Welcher Beruf geeignet mit starken Rückenschmerzen?

cvhi


Ich kann ganz normal arbeiten. Im letzten Jahr hatte ich sehr viele Krankheitstage und dieses Jahr war ich auf Kur. Da es aber BEM gibt und bei uns im Unternehmen ein Projekt, um einsatzeingeschränkte Mitarbeiter in passenden Stellen unterzubringen, hab ich jetzt (zu 98%) eine Stelle gefunden, bei der ich normal arbeiten kann.

Klar, ich brauch auch ab und zu noch meine Medikamente (ich kenn halt die Schmerzmittel, die ich ohne Nebenwirkungen nehmen kann) und kann seit Wochen aus anderen Gründen keinen Sport machen, aber es ist trotzdem okay.

Rollstuhl ist allerdings tatsächlich eine andere Sache.

W^ovlfyganxg


Ist es überhaupt möglich, einen Beruf zu erlernen und sich damit (zumindest 10-20 Jahre lang) sein Leben zu finanzieren, mit dieser Einschränkung?

Das kann man doch so allgemein nicht sagen. Ich habe oben eine Reihe von Berufen aufgezählt, spontan und auf die Schnelle fallen mir noch schriftstellerische Tätigkeiten, Übersetzer, Dolmetscher, Journalist, Bildschirmarbeit jeder Art, jede Menge künstlerischer Berufe ein und diese Aufzählung ist sicher nicht vollständig. Wir wissen überhaupt nichts über die Voraussetzungen und Fähigkeiten und Wünsche dieser Person...

Grosse Firmen sind aber verpflichtet, "behinderte" Arbeitskräfte einzustellen. Leider kaufen sich viele Firmen von dieser Verpflichtung frei, aber es gibt schon Arbeitgeber, die dieser sozialen Verpflichtung nachkommen. Obendrein könnte man auch selbstständig arbeiten und z.B. selbstständige Übersetzungsdienste anbieten, wenn man die sprachlichen Voraussetzungen besitzt.

LtadxyM


@ chi

:)^ Ja, du hast Recht, Schmerzen unter Kontrolle zu bringen wird schon seit frühem Jugendalter versucht. Jahrelange Krankengymnastik (inzwischen nur noch zuhause), inzwischen seit 2 Jahren Besuch des Fitnessstudios um Rückenmuskulatur aufzubauen, gute Sitzmöglichkeiten zuhause.

Mich würde interessieren, welchen Job du hast (vielleicht per PN?). Aber ist auch okay, wenn du das nicht verraten möchtest ;-)

@ Wolfgang

Ich bin nicht selbst betroffen.

@ Exsecratus

Das klingt gut. War es ein Problem für deinen Arbeitgeber, dir einen solchen Arbeitsplatz einzurichten?

@ Happy Banana

Ja, Behindertenwerkstatt ist mir auch als einzigstes eingefallen, aber dafür kann sich die Person so gar nicht begeistern :-/ Er ist erst Anfang 20 und möchte so gut es geht ein "normales" Leben führen, einen "normalen" Beruf lernen.

W<olfgxang


Dass du nicht selbst betroffen bist, ist mir schon klar, trotzdem gelten meine Texte auch für die unbekannte Person.

H1apppy 8Bcananha


Hat er denn einen Behindertenausweis? Mal aus der Reihe gefragt. Denn er ist ja quasi extrem körperlich eingeschränkt.

L^andyyxM


Entschuldigung, ich bin gerade etwas langsam im Antworten. Falls es missverstanden wurde: Er sitzt nicht im Rollstuhl. Die Ärzte prognostizieren das aber für die nächsten 10-20 Jahre.

@ Wolfgang

Dass es sich nicht um mich handelt, war noch auf

Bei dieser Vorgeschichte wird dich eine Berufsunfähigkeitsversicherung garantiert ablehnen.

bezogen ;-) Du hast recht, die Fähigkeiten (und Unfähigkeiten) der Person wären auch interessant, um nicht ins Blaue hineinzuraten. Ich dachte, vielleicht berichten einfach mal Menschen, die unter dem gleichen Problem leiden (wie chi oder Exsecratus) von ihren Erfahrungen, deine Tipps sind mir aber auch sehr willkommen @:) Bei dem, was du vorschlägst, wäre allerdings vielleicht noch die Lese-Rechtschreib-Schwäche der Person zu erwähnen :-/

@ Happy Banana

Er hat keinen Behindertenausweis, hat sich aber auch scho gefragt, ob er sowas beantragen sollte. Die Frage ist, ob so etwas eher hilfreich oder hinderlich bei der Ausbildungswahl (bei Studium dann eben erst bei anschließender Jobbewerbung) sein würde ":/

E+xsecr.atxus


LadyM

War es ein Problem für deinen Arbeitgeber, dir einen solchen Arbeitsplatz einzurichten?

Nein, im Laufe meiner Krankheit wurde mir bekannt, dass solche Steh- u. Sitzarbeitsplätze von der Agentur für Arbeit gefördert werden (ob das heute noch so ist, weiß ich allerdings nicht). Nachdem ich einen entsprechenden Antrag gestellt hatte wurde der Arbeitsplatz zu 100% in mein Vermögen gefördert. Besser geht es nicht :)^

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