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Hochzeit – kann man Gäste auch ohne Partner einladen?

E0mmax28 hat die Diskussion gestartet


So ihr Lieben,

nachdem ich nun ja schon in einem anderen Faden soviele Meinungen zu dem Thema erhalten habe und den Faden nicht weiter zweckentfremden will, habe ich mir gedacht, ich gebe hier die Möglichkeit, mir weitere Meinungen/Anregungen/Vorschläge mitzuteilen.

Ich stelle gleich den Link zum Thread hier rein, vorab aber für diejenigen, die nicht wissen worum es geht (oder nicht den ganzen Faden lesen wollen) eine kurze Zusammenfassung:

Ich werde heiraten. Im eher kleinen bis mittelgroßen Kreis, eher gediegen mit Essen in Menü-Form, Sitzplan usw.

Es kommen Familie, Freunde und ein paar Kollegen bzw. Bekannte von mir.

Mein Zukünftiger und ich haben nun festgelegt, dass wir bei den Partnern der Gäste wie folgt verfahren werden:

Familien zusammen (also mit Partner und Kindern), gute Freunde mit Partnern (wir kennen jeweils die Partner und verstehen uns i.d.R. auch gut mit diesen) und bei Bekannten und Kollegen (teilweise kenne ich die Partner gar nicht, mein Zukünftiger kennt oft noch nicht mal die Kollegen oder Bekannten selbst, geschweigedenn deren Partner) werden wir uns vorbehalten, individuell, je nachdem um wen es geht die Partner nicht miteinzuladen.

Es wäre dafür gesorgt, dass niemand völlig alleine ist und außer mir sonst niemanden kennt.

Nun wurde mir schon oft mitgeteilt, dass man zu Hochzeiten die Partner mit einlädt, das macht man eben so.

Ich finde, wen ich einlade und wen nicht kann mir niemand vorschreiben und ich möchte weder Gäste auf der Feier haben, die ich nicht mag (würden wir auch nicht eingeladen, egal ob Familie, Freunde, Bekannte) oder die ich gar nicht kenne, weils doch eher im kleineren Kreis stattfinden soll. Es geht dabei nicht nur ums Geld (schon auch, aber nicht ausschlaggebend) sondern darum, dass ich eben nicht 15 Leute einzuladen gezwungen sein will, die ich von mir aus niemals eingeladen hätte, nur weil man es eben so macht.

Anlass war eine Bekannte, der ich von der Hochzeit erzählte und die selbstverständlich davon ausging, dass ihr Partner (den ich gar nicht kenne) auch eingeladen sei und nun – nach Klarstellung, dass dem nicht so ist – nicht kommen will.

Was meint ihr dazu? Ist das für jeden außer mich verständlich? (also nicht, dass ich ihr böse wäre, dann kommt sie eben nicht, ich kann nur nicht nachvollziehen, warum sie sich beleidigt fühlt, weil ihr Partner nicht eingeladen ist)

Ich bin jemand, der nicht immer automatisch davon ausgeht, dass der Partner auch eingeladen ist und ich nehme ihn auch nicht ungefragt mit, wenn die Einladung nur an mich ging. Ich frage dann eben nach, ob mein Partner mitkommen kann. Das würde ich auch von meinen Gästen erwarten.

Oder muss ich bei den Einladungen schon explizit darauf hinweisen, dass "Liebe Irmgard, ich lade DICH ein" nicht heißen soll "Klaus kannste natürlich gerne mitbringen" ?!Oder geht das gar nicht?

Bin gespannt auf weitere Meinungen *:)

Antworten
Ekmjmaa|2~8


[[http://www.med1.de/Forum/Beziehungen/631328/19/]]

Hier der Link zum Einstieg in die Diskussion für alle, die es interessiert *:)

Clam9ana


Mir wäre ehrlich gesagt schleierhaft, weshalb man überhaupt Leute "Bekannte" einlädt, deren Partner man nicht mal kennt %:|

Entweder ich versteh mich super mit den Leuten – ergo trifft man sich mal als Pärchenabend oder so und kennt den "Anhang", oder ich würde sie gar nicht auf meiner Hochzeit haben wollen.

Andersherum würde ich auch nicht zu einer Hochzeit gehen, zu der mein Partner explizit nicht eingeladen wäre (Südsee-5-Mann-Träume ausgenommen, da würd ich auch ohne ihn mitgehen :=o )

EZmmax28


Mir wäre ehrlich gesagt schleierhaft, weshalb man überhaupt Leute "Bekannte" einlädt, deren Partner man nicht mal kennt

Nun ja, es sind halt hauptsächlich meine Kollegen um die es geht, die kennt mein Zukünftiger nicht oder nur von 1 Mal sehen. Was aber ja nicht heißt, dass ich sie nicht mag und nicht sehr schätze und gerne dabei hätte. Man sieht sich ja fast täglich und macht nach der Arbeit mal was zusammen, wo dann mein Partner und deren Partner natürlich nicht dabei sind und man sich folglich auch nicht kennt.

gute Freunde mit Partnern

ach und zur Klarstellung: Ich bin nicht kinderfeindlich, klar dürften auch Freunde ihre Kinder mitbringen – wenn sie welche hätten, was bei uns nicht der Fall ist, drum hab ich das gar nicht erwähnt.

N|ormaIlerc_xKerl


Sofern ich nichts gegen die Leute hätte wäre es mir glaub egal (abgesehen von finanziellen Aspekten)...ist doch eine tolle Gelegenheit neue Leute kennenzulernen ;-)

E^mdma2x8


Andersherum würde ich auch nicht zu einer Hochzeit gehen, zu der mein Partner explizit nicht eingeladen wäre

Genau das versuche ich zu ergründen, warum das so ist. Denn recht viel mehr als "man lädt halt zu ner Hochziet den Partner mit ein" und "alleine hingehen kann blöd sein" -überspitzt formuliert – habe ich bisher noch nicht wirklich herausgehört und weil "man" dies oder jenes eben tut, ist für mich kein schlagkräftiges Argument.

Ich will niemanden beleidigen oder unhöflich sein, ich versuche nachzuvollziehen, warum die Leute so empört reagieren, wenn ich sage, komm doch bitte ohne Partner.

G6ibNgichxtAuf


Ich würde nicht kommen, wenn man Partner explizit nicht erwünscht wäre!

ERmma2x8


Und warum genau?

uIlst


Da ich solche Feste eh'nicht so mag, würde ich mich innerlich freuen einen Grund zugespielt zu bekommen, um mit "traurigem" Blick absagen zu können, auf der anderen Seite würde ich das nicht so eng sehen, wenn meine Partnerin eine solche Einladung bekommt und ohne mich hingeht ]:D

EImma2x8


Sofern ich nichts gegen die Leute hätte wäre es mir glaub egal

Das weiß ich ja nicht, ob ich was gegen sie hätte oder nicht, wenn ich sie nicht kenne...

(abgesehen von finanziellen Aspekten)

die spielen natürlich auch eine gewisse Rolle, in erster Linie gehts mir jedoch ums Prinzip

...ist doch eine tolle Gelegenheit neue Leute kennenzulernen

Ich lerne auch immer gerne neue Leute kennen – aber muss das an meiner Hochzeit sein? So besonders viel Gelegenheit ihn oder sie kennenzulernen werde ich da wohl nicht haben.

C]aWmanxa


Da du nach einem expliziten Grund fragst: Der Anlass einer Hochzeit ist doch ein äußerst romantischer und – nunja, ich würde nicht allein zwischen den turtelnded Pärchen sitzen wollen, beim "und nun schnappt sich jeder seinen Partner zum Tanzen" allein am Rand sitzen wollen, während daheim der Mensch hockt, zu dem ICH romantische Gefühle habe. Hochzeit ist für mich Pärchensache (anderes Thema sind Singles oder Partner, die da keine Zeit haben. Aber mit Absicht nur ein "halbes" Pärchen zu sowas einzuladen brauch ich für mich nicht ":/

G0ibtNMichtxAuf


Und warum genau?

Warum genau werden Familien denn im Gesamten eingeladen? Kennst du da alle Partner und Kinder so gut?

Für mich ist mein Partner meine Familie und ich bin seit fast 5 Jahren mit ihm zusammen. Ich fühle mich wohler mit ihm und werde nicht alleine auf eine Hochzeit einer Bekannten gehen, auf der ich nicht viele Leute kenne.

CDaoGimhe


Erstens: Ich finde es befremdlich, dass du zwar Kollegen einlädst aber dann so ein riesiges Problem damit hast, dass man manche Dinge "halt so macht". Du wirkst total bockig auf mich.

Zweitens:

Genau das versuche ich zu ergründen, warum das so ist. Denn recht viel mehr als "man lädt halt zu ner Hochziet den Partner mit ein" und "alleine hingehen kann blöd sein" -überspitzt formuliert – habe ich bisher noch nicht wirklich herausgehört und weil "man" dies oder jenes eben tut, ist für mich kein schlagkräftiges Argument.

Da andere mit Partner eingeladen werden zeigt das deutlich meinen Platz in deinem Freundschafts- und Bekanntschaftsgefüge und da ich nicht auf Feierlichkeiten von Menschen gehen möchte, denen ich nicht über "Bekanntschaft" hinausgehe, würde ich nicht kommen.

E*mmXax28


Der Anlass einer Hochzeit ist doch ein äußerst romantischer

Ja klar, WIR heiraten, das finde ich schon auch sehr romantisch.

Es heißt immer, das sei der Tag des Hochzeitspaares, aber alle anderen stellen ja offenbar auch den Anspruch, dass es für sie ein toller, schöner, romantischer Tag werden soll...

Ist das dann meine Aufgabe als Gastgeber, dafür zu sorgen, dass allen das Essen schmeckt, jeder seinen Partner zum Tanzen hat, guter Stimmung ist und sich nicht langweilt? Wie soll das denn gehen, jeder empfindet das soch anders? Was mache ich dann mit Singles, die wollen sicher auch Tanzen?

Und soll ich dann dafür mehr Kosten und Umstände, evtl. Stress an diesem – meinem -Tag in Kauf nehmen, damit es allen anderen gut geht?

Klar will ich, dass es allen gut geht und sich alle wohlfühlen, aber in erster Linie, will ICH meine Hochzeit genießen können, denn ich tue das nur einmal in meinem Leben, das soll genauso sein, wie wir es uns vorstellen. Und ich kann (und will) nicht alle Kollegen und Bekannten mit Partner einladen, das wird zu viel (kleiner Kreis!) und zu teuer. Soll ich dann lieber die Kollegen gar nicht einladen, bevor ich sie ohne Partner einladen müsste?

G1ibN1icThtAuxf


da ich nicht auf Feierlichkeiten von Menschen gehen möchte, denen ich nicht über "Bekanntschaft" hinausgehe, würde ich nicht kommen.

Ja stimmt, das ist auch so ein Punkt. Damit, dass nicht mal der Partner mit darf, macht irgendwie deutlich, dass es man "gerade so noch kommen darf, aber bitte nicht mit Partner".

Wirkt auch etwas geizig. ":/

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