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Hochzeit – kann man Gäste auch ohne Partner einladen?

Cfhocom]onsxta


Das bezog sich auf CoteSauvages Beitrag.

HaermanN_thed_Gerxman


Ich würde nicht kommen, wenn man Partner explizit nicht erwünscht wäre!

Und warum genau?

Ist das so schwer zu verstehen, liebe Emma?

pyhil'0mxena


CoteSauvage

Nach 3 Sätzen würde ich überhaupt nichts von jemandem wissen, und wenn ich auf einer Veranstaltung mit mehr als 10 bis dato Unbekannten je 3 Sätze gewechselt hätte, könnte ich nachher nicht mal mehr zusammenbringen, wer jetzt wer war bzw zu wem gehört hat. (Würde ich als Anhängsel-Gast von einem Brautpaar aber auch überhaupt nicht erwarten.)

Ich würde schon sagen, dass ich mich an die "Unbekannten" ganz gut erinnern kann. Für einen ersten Eindruck und wer gehört wohin, hat es definitiv gereicht. ":/

Und ich bin jetzt auch nicht SuperBrain und Sekt hatte ich eigentlich auch immer in der Hand.

pshil0emenxa


Emma28

Wir wollen aber nur an einem Ort feiern, da kann ich dann doch auch schlecht um 18 Uhr die Kollegen samt Partner rausschmeißen und sagen, so jetzt beginnt die intimere Feier, geht bitte Wie kann man das denn in dem Fall elegant lösen?

Keine Ahnung, wie man das lösen kann, deshalb haben wir das ja anders gelöst. ;-)

Vielleicht auf die Einladungen explizit die Uhrzeit schreiben, von wann bis wann der Empfang geht, am Ende der Zeit kleine Rede halten "blabla... vielen Dank fürs Kommen... blabla... schön, dass ihr mit uns gefeiert habt... blabla... wir wünschen euch noch eine gute Heimfahrt... blabla"

Finde ich aber auch eher suboptimal und würde mir wirklich überlegen, ob ihr nicht (wo auch immer ihr heiratet, Kirche, Standesamt) da in der Nähe oder draussen einen kleinen Empfang gebt.

HyermanT_thVe_Gerxman


Wenn Du Dich keinen gesellschaftlichen Zwängen unterwerfen willst, warum heiratest Du dann überhaupt, Emma?

fkraggxle


Was heißt denn eigentlich kleine Feier? Kannst du mal ne Zahl nennen?

CoteSauvage: Wenn sie den Partner nicht kennt, dann natürlich nicht. Aber ich würde mich schlicht nicht neug wertgeschätzt fühlen, wenn er nicht dabei sein dürfte, andere Partner aber schon. Für mich ist das ein Zeichen der Wertschätzung. Genau wie in einem anderen Faden, in den es darum ging, ob man ohne Babys/Kinder einladen darf zu einer Feier, die dann sogar auf den Nachmittag gelegt wurde. Da würd ich auch nicht auftauchen, wenn nur gesagt würde: du ja, kind nein. Das ist eben mein Leben: mein Kind und mein mann...und ich bin so wie ich bin, weil ich die zwei habe. vielleicht ne komische einstellung für einige, aber meine ;-)

Was würde denn eigentlich passieren, wenn nun einer der langjährigen Freunde plötzlich nen neuen Partner hätte? Wäre der dann mit eingeladen oder nicht?

Und sind deine Kollegen so klar getrennt von Freunden? Eine Kollegin ist für mich z.b. beides. die treff ich auch mal so und war z.b mit ihr im urlaub. Ich hatte bei ihr übrigens kurz vor unserer hochzeit folgende situation: sie war single, dementperechend allein eingeladen, samt übernachtung. sie rief 4 wochen vorher an, ob das umbuchbar sei in ein doppelzimmer, sie habe nun einen festen partner. klar ging das, für mich selbstverständlich. auf nachfrage kam dann raus, dass ich ihn kenne: ein gemeinsamer Kollege, der vorher so nicht eingeladen war. Trotzdem habe ich mich gefreut, dass er dann mitkam.

Und bei uns gabs auch noch folgende Situation: Wir haben durchaus noch immer unterschiedliche Freunde. In einem bestimmten Freundeskreis von meinem Mann bin ich sehr selten dabei, das ist einfach nicht so meine Welt. Die Partnerin eines Freundes von ihm hatte ich erst einmal gesehen und fand sie auch nicht so prickelnd. Trotzdem durfte sie kommen. Genauso wie einige Freunde von dieser Seite eingeladen waren, mit denen er befreundet ist, ich aber nicht und ich auch nicht sein möchte. Habt ihr sowas gar nicht? Getrennte Freunde?

C8oteSaauvagxe


Das heißt ja nicht, so wie hier alle tun, dass sie mir deswegen am A.... vorbeigehen

Alle? Ich würde da ungern mit Kleio in einen Topf geworfen werden wollen.

E*mtma2x8


Damit hast du das Argument mit dem 2-Klassen-System aber nicht widerlegt. Das scheint es doch zu sein, was die meisten hier verletzt (und nach meinem Empfinden sieht es die Mehrheit in beiden Threads so, dass es nicht ok sei, den Partner nicht einzuladen).

Ja, da hast du Recht.

Deine Einladung wird offenbar so wahrgenommen, dass die Freunde in deinen Augen was "Besseres" sind als die Nicht-Freunde (Bekannte/ Kollegen) (was übrigens stimmt: Freunde sind nunmal mehr als bloße Bekannte/ Kollegen).

Ja, soweit stimmts ja auch und das ist doch völlig normal, oder nicht?

Deren Partner lädst du ja nicht als Individuen ein (weil sie auch Freunde von dir sind – dann würde sich das Problem gar nicht stellen), sondern deswegen, weil sie Anhängsel deiner Freunde sind (oder der Freunde deines Mannes).

Ok, so langsam verstehe ich, wo das Problem liegt. Ich lade diese Personen nicht als (meine) Freunde ein, das stimmt. Ich würde sie vermutlich auch nicht einladen bzw. gar nicht kennen, wenn sie nicht der Partner eines Freundes von mir oder meinem Partner wäre. Im weitesten Sinne würde ich sie aber als "unsere Freunde" bezeichnen – i.d.R. Wir machen Pärchenabende usw. man kennt und versteht sich. Ich würde nicht sagen, die Partnerin eines Kumpels meines Freundes ist meine Freundin, aber man kennt sich, man versteht sich, man unternimmt öfters mal was zusammen... sie sind halt einfach nicht fremd. Und dann gibt es noch ein paar wenige, die ich nicht oder kaum kenne. Aber dafür kennt sie mein Partner eben ganz gut. Das ist für mich schon ein Unterschied zu Personen, die weder mein Partner noch ich wirklich kennen.

Wieso machst du dir denn dann überhaupt so einen Kopf darum? Rede halt ehrlich mit denen. Das sollte ja gehen, wenn ihr euch so gut kennt, dass du sie bei deiner Hochzeit dabei haben möchtest.

Ich habe mich verunsichern lassen, schon im letzten Faden. Erst fand ich die Reaktion der Bekannten ("Irmgard") noch überzogen, aber je mehr Leute ihr beipflichteten...

Ich muss mit den Kollegen nicht unbedingt weiterhin gut auskommen (berufliche Veränderung) aber ich mag sie und fände es blöd, sie zu verprellen. Ich denke zwar nicht wirklich, dass sie es mir übel nehmen würden – aber das hatte ich bei der Bekannten so ja auch nicht erwartet. Und bisher gabs noch keine Hochzeit. Viele hier sagen ja: Bei einer HOCHZEIT hat man den Partner mit einzuladen, weils da was besonderes ist....

H2one.y_Bu%nny9x1


Kurzer Einwurf: dadurch dass die meisten Paare eh nur am Wochenende füreinander zeit haben, da man unter der Woche arbeitet, macht man am Wochenende dann auch oft Sachen gemeinsam um überhaupt was von einander zu haben.

Ich finde es also ziemlich frech dass man sagt: komm du nur aber lass deinen Partner bitte alleine Zuhause! :=o

M6rs.DBee9tlejxuice


Wir verzichten Beide auf die Einladung wenn nur EINER erwünscht ist, denn bei uns ist es leider so, dass immer Fahrerei ist und nur einer trinken darf deswegen, mit Bus und Bahn ist manchmal nicht so einfach wenn es über 100 Kilometer auswärts ist.

Und ganz ehrlich, auf der Hochzeit meiner Freundin kannte auch keiner meinen Lebensgefährten, aber ohne Ihn hätte ich keinen Spaß gehabt und für meine Freundin war es selbstverständlich das die Gäste mit den Partnern erscheinen, der Rest kann sich ja sonst vor dem Standesamt versammeln und sich danach wieder verziehen wenn man nur alleine dürfte.

Ich finde es also ziemlich frech dass man sagt: komm du nur aber lass deinen Partner bitte alleine Zuhause! :=o

Richtig Honey_Bunny91, sehe ich nicht anders

E?mm\a28


Ist das so schwer zu verstehen, liebe Emma?

Offenbar ja, sonst würde ich ja nicht fragen.

Wenn Du Dich keinen gesellschaftlichen Zwängen unterwerfen willst, warum heiratest Du dann überhaupt, Emma?

sei mir nicht böse, aber das ist hier weder Thema noch geht es dich oder sonst jemanden etwas an


Eine Zahl möchte ich ungern nennen, aber deeeeutlich unter 100

C@ot6eSSauYva~ge


Wenn Du Dich keinen gesellschaftlichen Zwängen unterwerfen willst, warum heiratest Du dann überhaupt, Emma?

Ich finde, dass sich jeder vernunftbegabte Mensch Gedanken darüber machen kann und darf, welche Konventionen er sinnvoll findet und welche nicht.

C,aoUimhe


Ich finde es unnötig zu wissen, wie viele kommen. Wird es eine große Feier kommen Kollegen MIT Anhang, wird es eine intime Feier kommen keine Kollegen.

Das ist wirklich unnötiges Stresspotential, über 800€ hin oder her denkst du in 2 Jahren nicht mehr nach die der Anhang dich kostet. Oder du feierst im Büro mit einer kleinen "Hochzeitstorte" für die Kollegen nach wenn Trennung von Feier/Ständerling nicht möglich ist.

C otezSau#vagxe


Ich lade diese Personen nicht als (meine) Freunde ein, das stimmt. Ich würde sie vermutlich auch nicht einladen bzw. gar nicht kennen, wenn sie nicht der Partner eines Freundes von mir oder meinem Partner wäre. Im weitesten Sinne würde ich sie aber als "unsere Freunde" bezeichnen – i.d.R. Wir machen Pärchenabende usw. man kennt und versteht sich. Ich würde nicht sagen, die Partnerin eines Kumpels meines Freundes ist meine Freundin, aber man kennt sich, man versteht sich, man unternimmt öfters mal was zusammen... sie sind halt einfach nicht fremd. Und dann gibt es noch ein paar wenige, die ich nicht oder kaum kenne. Aber dafür kennt sie mein Partner eben ganz gut. Das ist für mich schon ein Unterschied zu Personen, die weder mein Partner noch ich wirklich kennen.

Weißt du was, ich glaube, das ist für die meisten Leute einfach zu differenziert. In diesem Fall scheint man entweder beleidigt zu sein oder eben nicht, und das schon gleich, wenn man die Einladung erhält. Du kannst ja auch schlecht in der Einladung eine so differenzierte Argumentation ausbreiten.

CVot{eSauBvagxe


Oder du feierst im Büro mit einer kleinen "Hochzeitstorte" für die Kollegen nach wenn Trennung von Feier/Ständerling nicht möglich ist.

Da stellt sich dann bloß ein anderes Problem: Mit allen Kollegen (wie es üblich ist) oder nur mit den netten ]:D

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