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Hochzeit – kann man Gäste auch ohne Partner einladen?

E[mma2x8


Oder du feierst im Büro mit einer kleinen "Hochzeitstorte" für die Kollegen nach wenn Trennung von Feier/Ständerling nicht möglich ist.

Habe ich auch schon überlegt, aber ich hätte die Kollegen schon gerne bei der Feier selbst dabei.

So eine Lösung, erst intime Feier, später am Abend dann im größeren Kreis (oder umgekehrt) fände ich da besser, weiß aber nicht wirklich, wie ich das unter den gegebenen Umständen elegant löse.

E_llXaganxt


Aber ich würde mich schlicht nicht neug wertgeschätzt fühlen, wenn er nicht dabei sein dürfte, andere Partner aber schon. Für mich ist das ein Zeichen der Wertschätzung

Es kommt aber darauf an, wie man es rüber bringt/argumentiert. Sie würde ja nicht hingehen und sagen: So Leute, ihr seid nur meine Kollegen, daher dürft ihr eure Partner nicht mitbringen. Meine guten Freunde dürfen aber schon. Und alle, die keinen Partner mitbringen weil sie nicht dürfen, müssen eine Plastiktüte über dem Kopf tragen. Weil ich schätze euch nämlich nicht wert.

Die Partner ihrer Freunde kommen nicht mit, weil sie die Partner ihrer Freunde sind, sondern weil sie sie kennt! Würde sie die Partner ihrer Kollegen kennen und mögen, würde sie sie gewiss einladen wollen und nicht denken: och Mensch, eigentlich mag ich die Person ja. Aber hey, ist nur der Partner von Kollege X, also lad ich ihn nicht ein, weil meine beste Freundin Mia-Susanne steht mir näher und deswegen darf die ihren Partner mitbringen und Kollege X nicht. Ha!!!

pghil0&mexna


So eine Lösung, erst intime Feier, später am Abend dann im größeren Kreis (oder umgekehrt) fände ich da besser, weiß aber nicht wirklich, wie ich das unter den gegebenen Umständen elegant löse.

An den Umständen ist nichts mehr zu rütteln?

C2aoiQmhxe


Kündige am Kollegentisch eine Überraschung draußen an, warte bis alle draußen sind und mach die Türe zu? ;-D

Nein im Ernst, das elegant zu lösen ist fast unmöglich. Ich fand es auf einer Hochzeit von Freunden schon 'befremdlich' mit Locationwechsel.

f]raggxle


Ist denn die Feier und die Trauung am gleichen Tag? Wir haben nach unserer Trauung im engsten Kreis einen netten Tag verbracht mit Kaffee und Kuchen und später schönem Essen. Bei uns aus anderen Gründen erst ein Jahr später, bei Freunden nur ein paar Tage später war die große Feier mit allen Bekannten und Freunden.

Ellagant, ich glaub ich würd schlicht drauf reinfallen, wenn ich nur ne Einladung in der Hand hätte, auf der steht für fraggle und nicht für fraggle und fragglesMann. Darauf würd ich gar nicht achten, sondern einfach annehmen, dass die für uns beide gilt, weil ichs nicht anders kenne bei Hochzeiten. Heißt, man müsste schon explizit sagen: Passt mal auf, eure Partner kenn ich nicht, ich möchte nur euch einladen. Und das fänd ich spätestens merkwürdig, wenn ich dann sehen würde, dass zig Leute mit Partner da sind und nur am Kollegentisch "gespart" wurde.

G:.W. vBon xRue


Heißt, man müsste schon explizit sagen: Passt mal auf, eure Partner kenn ich nicht, ich möchte nur euch einladen. Und das fänd ich spätestens merkwürdig, wenn ich dann sehen würde, dass zig Leute mit Partner da sind und nur am Kollegentisch "gespart" wurde.

Das wollte ich auch gerade schreiben.

E-llqagapnxt


fraggle

Passt mal auf, eure Partner kenn ich nicht, ich möchte nur euch einladen.

würdest du das akzeptieren und dann alleine hingehen?

Und das fänd ich spätestens merkwürdig, wenn ich dann sehen würde, dass zig Leute mit Partner da sind und nur am Kollegentisch "gespart" wurde.

aber sie gab die Begründung ja schon. Dass sie die Partner der Kollegen nicht kennt. Wenn also von anderen Leuten Partner da sind (woher weiß man überhaupt wer die eigeladene Person und wer der Partner ist, wenn man die Leute nicht kennt? Also als Kollege), würde ich davon ausgehen, dass sie wohl beide kennt. Also auch den/die Partner/in.

E$mmax28


Weißt du was, ich glaube, das ist für die meisten Leute einfach zu differenziert. In diesem Fall scheint man entweder beleidigt zu sein oder eben nicht, und das schon gleich, wenn man die Einladung erhält.

Ja sicher ist das kompliziert und sehr differenziert. Aber ich glaube, eine gewisse Differenzierung zwischen den Gästen nimmt aber doch wohl jeder vor und sei es nur wo sie sitzen oder sonstwie.

Ich möchte es natürlich gerne vermeiden, dass jemand sauer oder beleidigt ist, aber eben nicht um jeden Preis. Wenn jemand entscheidet, aufgrund meiner Auswahl nicht zu kommen, dann ist das sein gutes Recht und ich verstehe es auch. Dass man sich danach nicht mehr ansieht möchte ich gerne vermeiden.

Ich schätze meine Kollegen so zwar nicht ein, aber man kann ja nie wissen...

Es gibt wohl für viele kein Argument, warum man Partner nicht mit einlädt bzw. gibt jedes Argument manchem wieder Anlass, sauer zu sein.

Eigentlich sollte es mir egal sein, wenn es darum geht, darauf zu bestehen, dass ich nur tue was ich will, weil es mein Tag ist. Aber es ist mir eben nicht egal. Und es geht ja auch nicht nur ums Prinzip – ich kann nicht jeden Einladen, den ich will oder den ich einladen müsste ohne irgendwelche Abstriche bei der Feier zu machen – sei es der Raum, Kosten, Atmosphäre...

Ich denke ich werde jetzt einfach mal mit den Kollegen reden und sehen, wie sie reagieren, auch wenn ich Gefahr laufe, es mir mit dieser Anfrage schon zu versauen...

H-inzata


Versuche aber positiv und selbstbewusst an die Sache ranzugehen. Nicht rumdrucksen, oder unsicher wirken. Sonst kann das Gespräch eher unangenehm werden.

Und nicht mit der Einstellung "ich versaue es damit schon" rangehen, so "selbsterfüllende Prophezeihung"-mäßig.

Enmm4aB28


Kündige am Kollegentisch eine Überraschung draußen an, warte bis alle draußen sind und mach die Türe zu?

;-D ;-D ;-D made my day

na, so fies bin ich dann doch nicht ;-)

Nein im Ernst, das elegant zu lösen ist fast unmöglich. Ich fand es auf einer Hochzeit von Freunden schon 'befremdlich' mit Locationwechsel.

Ich denke auch, dass ich das kaum hinbekomme, ohne dass sich irgendwer trotzdem wieder auf den Schlips getreten fühlt – dann kann ich auch gleich bei meinem Konzept bleiben, das ist dann auch nicht schlimmer.

Ist denn die Feier und die Trauung am gleichen Tag?

Es geht nur um die kirchliche Trauung.

Standesamt ist deutlich vorher und nur im ganz ganz kleinen Kreis

f2ragxgle


würdest du das akzeptieren und dann alleine hingehen?

Akzeptieren ja, aber kommen nein. Einfach weil ICH mich nicht wertgeschätzt fühle, wenn mein Partner unerwünscht ist, egal ob man ihn kennt oder nicht. Mir fehlt er wenn er nicht dabei sein darf. Und ich würd einen solchen Tag gern mit ihm verbringen. Und wenn man mich mag und als Kollegin so sehr schätzt, dass man mich dabei haben möchte muss man wohl davon ausgehen, dass mein Partner zumindest ganz in Ordnung ist.

Ich finde es ehrlich befremdlich, einige Partner einzuladen und andere nicht, egal ob Kollege oder Freund. Entweder will ich jemanden dabei haben und dann ganz, so wie er ist. Und das heißt für mich, wenn er liiert ist, mit Partner. Und wenn er bzw sie goldene Kleider mag, dann auch im goldenen Kleid. Gehts denn um so viele Kollegen, dass es das wert ist?

G`.W.E vonx Rue


@ Emma28

Ich denke ich werde jetzt einfach mal mit den Kollegen reden und sehen, wie sie reagieren, auch wenn ich Gefahr laufe, es mir mit dieser Anfrage schon zu versauen...

In dem Zusammenhang würde mich interessieren, wie du es eigentlich der Bekannten klar gemacht hast, die irrtümlich davon ausging, gemeinsam mit ihrem Partner erscheinen zu dürfen? Sorry, falls es schon gesagt wurde und ich es überlesen habe. Aus der anderen Diskussion habe ich so etwas wie "... steht nicht mit auf der Gästeliste" im Gedächtnis. War das der genaue Wortlaut oder wie hast du es angesprochen und erklärt?

E&mma2x8


In dem Zusammenhang würde mich interessieren, wie du es eigentlich der Bekannten klar gemacht hast, die irrtümlich davon ausging, gemeinsam mit ihrem Partner erscheinen zu dürfen?

Naja, bei besagtem Gespräch (also dass ihr Freund jetzt einen neuen Anzug braucht) war ich erstmal sehr perplex und habe nicht wirklich was gesagt, hab ja auch nicht sofort umrissen, was sie damit meint usw. Ich hab dann aber schon nachgefragt und rausgehört, dass es ihr neuer Freund ist und sie eben davon ausgeht dass er mitkommt.

Ich habe also erstmal nichts gesagt und am Abend mit meinem Freund darüber geredet. Er meinte nur wir hätten das ja schon ausgemacht, aber individuell in diesem Fall muss ich eben selbst entscheiden ob mit oder ohne Partner.

Also habe ich sie am nächsten Tag angerufen und gesagt, dass es da gestern wohl ein Missverständnis gab und wir nur im kleineren Kreis feiern und da ich ihren Freund nicht kenne, hatte ich mit ihm nicht gerechnet und würde ihn auch nicht einladen.

Dann kam nur noch "alleine komme ich aber nicht" und ich sagte, ok, dann ist das wohl so. Danach war das Gespräch recht schnell vorbei und seither ist Funkstille.

Das war suboptimal so, das weiß ich, aber ich hatte damit wirklich so gar nicht gerechnet, dass sie automatisch ihren Freund mitbringen will...

E$llBa\gant


fraggle

Und wenn man mich mag und als Kollegin so sehr schätzt, dass man mich dabei haben möchte muss man wohl davon ausgehen, dass mein Partner zumindest ganz in Ordnung ist.

wobei sie ja nicht sagen würde, dass dein Partner nicht eingeladen ist, weil er ihr vllt unsympathisch ist. Sondern es sollen nur die Leute kommen, die sie oder ihr Mann kennen. Und die Partner ihrer Freunde kennen sie nunmal. Aber ich glaube mit der richtigen Formulierung kann sie vllt was raus reißen bei den Kollegen, die so eingestellt sind wie du oder die Mehrheit hier im Faden. Also eben mit dem Einstieg: würds dir was ausmachen wenn... – und wenn der Kollege dann sagt, ja macht mir was aus, dann kann er den Partner ja mitbringen.

f|raggxle


Bei der richtigen Formulierung gepaart mit dem Signal, dass er kommen könnte, wenn es mir so gar nicht recht wäre, würd ich vermutlich sogar alleine kommen. Verdrehte Welt gelle? Wenn aber das Signal käme, dass sie ihn nicht da haben möchte, egal aus welchem Grund, würde ich nicht kommen.

Ich glaube bei mir käme man mit Ehrlichkeit am weitesten. Ein: den kenn ich ja nicht, fänd ich da allerdings komisch, wenn ich selbst ehrlich sein soll. Für mich wäre aber auch der einzige Grund ein finanzieller, die Partner nicht einzuladen. Und wenn mir jemand sagen würde: Hey pass mal auf, ich feier ja bald meine Hochzeit und ich hätte euch Kollegen so gern dabei, unser Budget ist aber eigentlich schon am Limit. Meinst du, du kannst auch ohne Partner kommen oder ist dir das so gar nicht recht? Dann wär ich glaub ich die letzte die nein sagt. Und wenn ich dann mit partner käme entgegen dem Wunsch (was glaub ich die letzte meiner Optionen wäre) würde das Geschenk entsprechend großzügiger ausfallen, damit mein Partner wirklich nicht zur Last fällt.

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