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Hochzeit – kann man Gäste auch ohne Partner einladen?

L8olaxX5


Das mag sein, und niemand wird böse sein, dass die Eingeladenenen nicht nur "Hach, die Emma & der Dings" seufzen sondern sich auch paarig fühlen... Aber das ist doch ein Nebeneffekt und nicht die Hauptsache.

Ja, und wenn man die Parnter explizit nicht dabei haben will, ist es eben ein (möglicher und wahrscheinlicher) Nebeneffekt, dass sich die Solo-Eingeladenen nicht nur "Hach die Emma & der Dings" denken, sondern auch "Schade, dass mein Liebster diesen schönen Moment nicht mit mir teilen kann." Für mich als Gastgeber wäre es wichtig, diesen Nebeneffekt zu vermeiden. Wie ich schon im anderen Faden geschrieben habe: Mir wäre es wichtig, dass nicht nur ICH meine Liebsten um mich habe, sondern auch meine Gäste.

CooteSa3uvage


Langsam frag ich mich, was überhaupt der "Sinn" einer Hochzeitsfeier ist ... Das Brautpaar hat nur Stress; der Tag wird sauteuer; die bescheuerten Geschenke werden die Ausgaben für die Einladung niemals wettmachen; die Eingeladenen finden das Gedöns nur erträglich, wenn ihr eigener Partner dabei ist; da man es nicht jedem Recht machen kann wird es danach bestimmt Beleidigte geben; dazu kommen vielleicht noch blöde Hochzeitsscherze ... ":/

Ich bin auf die zahlreichen Hochzeiten, zu denen ich eingeladen war, einfach nur hingegangen, und fertig.

C'aoAimhe


Langsam frag ich mich, was überhaupt der "Sinn" einer Hochzeitsfeier ist ... Das Brautpaar hat nur Stress; der Tag wird sauteuer; die bescheuerten Geschenke werden die Ausgaben für die Einladung niemals wettmachen; die Eingeladenen finden das Gedöns nur erträglich, wenn ihr eigener Partner dabei ist; da man es nicht jedem Recht machen kann wird es danach bestimmt Beleidigte geben; dazu kommen vielleicht noch blöde Hochzeitsscherze ...

Wir haben nicht nur Stress. Wir haben Freude an der Vorbereitung, die Kosten für ein riesiges Fest kannten wir vorher, wir haben uns Geld statt Geschenken gewünscht, alle Eingeladenen kommen mit Partner oder sind an ihren Tischen fest integriert, für jeden einen tollen Tag zu ermöglichen ist unser Ziel (und auf unserer Feier nicht SO schwer) und bei den Hochzeitsscherzen haben wir einige No Gos festgelegt...

Schwierig wird es eben, wenn der Rahmen ein starrer ist. Bei uns ist alles "Ach, pack noch nen Tisch ran, bring einen Teller, das passt schon" – gar nicht provisorisch aber wir haben uns bewusst Spielraum gelassen. Diese Sorgen und Nerven spare ich mir für die Unterwäsche ;-D

Ksruem7elc;hen3x0


Ich würde nicht kommen, wenn man Partner explizit nicht erwünscht wäre!

:)^ Würde ich auch nicht.

Wenn Dir das alles zu viel wird oder was weiß ich,dann lad nur die Familie ein und fertig.Ich versteh auch nich wie man auf den Gedanken kommt jemanden einzuladen aber ohne den Partner.Was schreibst Du in die Einladung:Du bist herzlich zu unserer Hochzeit eingeladen,aber bitte komm ohne Partner!

Ja es soll der schönste Tag des Hochzeitspaares werden,aber glaubst du wirklich das es demjenigen Spaß macht dabei zu sein ohne Partner? Und dauernd daran denkt das der Partner nicht erwünscht ist.

Geht für mich gar nich.Mich hättest Du die längste Zeit gesehn :)z

Ebmma_xPeel


caoimhe

Hach Emma, eigentlich mag ich bei die unterschreiben. Wir sind aber z.B. ca. 80 Leute, auch entferntere Verwandtschaft und eben ein paar auserwählte Kollegen meines Mannes mit Partner die er gerne dabei haben möchte. Das ist für mich total okay und die Feier ist ja auch nicht intim. Aber ich finde wir sind trotzdem nicht "nicht Fisch und Fleisch"

Nö, bei euch klingt das alles sehr ungezwungen und ich würde meine Aussage auch nie an der Größe der Hochzeitstorte, der Anzahl der Gäste oder der Wahl der Location festmachen.

Mit "nicht Fisch, nicht Fleisch" meine ich wohl eher diese krampfige Zweiklassengesellschaft: die einen sind bekannt genug, um mit Partner zu kommen, die anderen eben nicht. Eine Hochzeit ist für mich aber eine Paar-Veranstaltung und ich würde im Leben nicht darauf kommen, mich an den Partnern meiner Arbeitskollegen zu stören. Wieso auch? Wahrscheinlich würde ich bei einigen Besuchern nicht mal dazu kommen, mehr als zwei Sätze mit ihnen zu wechseln. ;-)

Wie gesagt, eingeschnappt wäre ich nicht, aber ich würde wohl einfach die Einladung ausschlagen, weil das für mich alles nicht nach einem netten, ausgelassenen Abend klingt, sondern – mal bös formuliert - nach Korinthenkackerei. ]:D

G9.W. zvonD Rxue


@ Emma28

Ich höre mir eben Kompromisvorschläge an.

Finde ich, wie gesagt, auch ganz nett, aber ich fürchte, wenn es darum gehen soll, möglichst keinem auf den Schlips zu treten, kommt man um ganz konventionelle +1 Einladungen in dem Zusammenhang einfach nicht rum. Alle denkbaren Kompromisse sind und bleiben Kompromisse, die unter Umständen genau so seltsam oder gar noch schräger ankommen. Dann kann man sich auch gleich selbst treu bleiben und das Fest konsequent so gestalten, wie man es selbst gut und richtig findet.

Ich denke nämlich, bei allen vorgeschlagenen Kompromissen läuft man auch Gefahr, mehr oder weniger großes Befremden zu ernten. Von daher muss man sich einfach fragen, ob man auf Konventionen und Erwartungen anderer pfeift, dann auch ruhig konsequent oder ob man grundsätzlich Rücksicht auf das (mögliche) Befinden anderer nehmen will, dann sollte man aber auch auf Nummer sicher gehen. Alles andere bringt doch nichts, denn jegliches Abweichen von dem, was für viele üblich ist, bedeutet eben: es kann schlimmstenfalls beleidigend empfunden werden.

Npann_i77


Wie gesagt, eingeschnappt wäre ich nicht, aber ich würde wohl einfach die Einladung ausschlagen, weil das für mich alles nicht nach einem netten, ausgelassenen Abend klingt, sondern – mal bös formuliert – nach Korinthenkackerei. ]:D

Ich finde die einzigen die hier die Korinthen kacken sind die, die unbedingt schreien das ihr Partner dabei sein muß und dafür Millionen von Argumente haben warum die Feier ohne den blöd wäre. ;-)

MroniCkak6x5


Naja, eine ihrer Kolleginnen hat ja eben auch schon eingeschnappt reagiert und will jetzt nicht kommen, wenn ich es recht in Erinnerung habe.

Kvaqdh?idyxa


;-D

Aber nochmal zu den Vorschlägen: nur die Partner einiger Gäste später mag gut in Dein Konzept passen, aber ist ziemlich komisch. Ungefähr so sehr, wie darauf zu achten, dass manche Gäste schon nach 2 Stunden gehen...

... und auch ne Ankreuzliste im Büro aushängen ist einfach daneben. Das ust ne Hochzeit, kein Kegelabend! Ausserdem sind dann die Kollegen drselben Abteilung eingeschnappt, die nicht drauf stehen. Und die anderen - weil sie alle draufstehen. Und keine separate Einladung kriegen.


Das mit dem passgenauen Essen kann ich mir schon vorstellen. Entweder die Speisen werden extra eingekauft oder extra zurückgehalten. Dann auf einmal 3-5 mehr verlangen ist einfach Stress. Da hängt mehr dran, als nur einmal mehr in den Topf zu langen!

- Bestellen/zurückhalten.

- Anrichten (Vorbereitungen werden oft schon Stunden vorher erledigt, z.b. Tellergarnitur, und dann auf so hohen Ständern eingepasst und kalt gestellt).

- Kochen/braten. (Ist alles auf die Menge getimt).

- Teller vorwärmen, anrichten, rausbringen. 25-50 Stück, mit 3-5Mitarbeitern, und bitte alles gleichzeitig.

- Das Dessert wird ift vom

Kzad{hidyxa


Das Dessert wird oft vom Verantwortichen für Kalte Küche vorgefertigt. Der ust am Tag evt nicht da.

Hochzeitsmenus sind immer besonderer. Die Zutaten werden, wie gesagt, meist extra dafür eingekauft oder abgezählt. Ebenso wie Teller etc und vieles wird mit Vorlaufzeit vorbereitet...

... es hat schon seinen Sinn, dass die Gästeanzahl zum Essen 1 Tag vorher fix sein muss!

RwogerRtabbgit


Da schließe ich mich an. Und ich bin jemand, der sehr sehr gut allein sein kann und auch häufig Dinge alleine unternimmt. Aber Hochzeiten finde ich wirklich extrem prädestiniert dafür, dass Menschen in einer Beziehung dort auch gemeinsam hingehen.

Das geht mir ähnlich. Und für mich spielt das Zeitargument sehr wohl eine Rolle. Sicher verbringen wir auch am WE mal getrennt Zeit, ich würde nur gern selbst darüber entscheiden.

RSoger.Rabbi3t


Ergänzung: Für eine gute Freundin ist es mir das auch durchaus wert, mir diese Zeit ohne meinen Partner zu nehmen. Wenn ich aber eben "nur " die Kollegin bin, ist es eben die Frage, wieviele Opfer ich bringe. Pauschal kann ich das nicht beurteilen, aber, obwohl ich durchaus allein hingehen würde, kann ich mir eben Situationen vorstellen, in denen ich zumindest nicht so begeistert davon wäre.

f<iamxma


Finde ich, wie gesagt, auch ganz nett, aber ich fürchte, wenn es darum gehen soll, möglichst keinem auf den Schlips zu treten, kommt man um ganz konventionelle +1 Einladungen in dem Zusammenhang einfach nicht rum.

Nein, keineswegs ist es überall "konventionell", Kollegen eine +1 Einladung auszusprechen.

Diese Art von Einladung erhöht in zweierlei Hinsicht die "Verbindlichkeit" und den Druck:

- Wird so dick aufgetragen, fühlt man sich evtl. erst recht genötigt, zu kommen, obwohl man es evtl. "eigentlich" nicht unbedingt wollen würde (z.B. weil man sich Hochzeiten inkl. Geschenkverpflichtungen nur bei engen Verwandten und Freunden "antut").

- Kommt man zu zweit, "muss" man auch entsprechend mehr schenken. Ich kenne es so, dass man auf alle Fälle einen Betrag schenkt, der die anteilig auf einen entfallenden Kosten (für Essen, Musik, Saalmiete, Deko usw.) übersteigt (und ja, bei diesem Konzept wird vom Brautpaar dann mehr "eingenommen" als "ausgegeben", so doof wirtschaftlich das jetzt klingt). Bei eher entfernter Bekanntschaft sieht man es evtl. nicht ein, so tief in die Tasche zu greifen (womöglich noch einschließlich neuer Klamotten usw.).

Manche laden auch nicht nur Kollegen, sondern auch Vereine (bzw. Abordnungen davon) zu ihrer Hochzeit ein – und aus ähnlichen Gründen würde da ebenfalls KEINEM einfallen, Partner mitzubringen.

Sowohl ein Kollegenkreis als auch ein Verein gestaltet z.B. auch das Geschenk ganz anders als die Verwandten: es gibt oft ein GEMEINSAMES Geschenk (aller Kollegen zusammen, also nicht der jeweiligen Personen oder gar Paare für sich), das dann natürlich wie oben geschildert zu allermindest die Kosten abdeckt.

EXmma_Pueel


Nanni77

die unbedingt schreien das ihr Partner dabei sein muß und dafür Millionen von Argumente haben warum die Feier ohne den blöd wäre.

Witzigerweise wäre mein Partner wahrscheinlich einer von denen, die freiwillig zu hause bleiben würden und ich hätte nichts gegen einen kinder- und partnerlosen Abend. Trotzdem finde ich es verkrampft, wenn es von vornherein so vorgegeben wird.

Ich versuche es mal mit einem anschaulichen Beispiel zu dem, was sich diesbezüglich in meinem Kopf abspielt ;-): Im Moment stille ich voll und würde mich daher nicht auf einer Hochzeit betrinken. Würde ich nun aber eingeladen werden und dort stünde explizit, Alkohol sei unerwünscht, würde ich mich automatisch fragen, was für eine eigenartige Feier das werden soll und fände wohl vorab wenig Gefallen an dem Gedanken, dort aufzukreuzen. Auch wenn mich diese Vorgabe selbst doch gar nicht betrifft.

Ja, schon klar, dass das Beispiel etwas hinkt. Es geht mir nur darum zu erklären, warum ich meinen Partner auf dieser Hochzeit gar nicht zwingend haben wollen würde, mir die eingeschränkte Einladung aber trotzdem einen Teil der Vorfreude nähme. ;-)

MGarieqCur&ie


die bescheuerten Geschenke werden die Ausgaben für die Einladung niemals wettmachen;

Oh doch, dass kann sehr gut sein ;-D

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