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Hochzeit – kann man Gäste auch ohne Partner einladen?

K[ruem?elchexn30


Welchem Paar gehts denn darum ob die Geschenke die Ausgaben wettmachen ??? Ich heirate weil ich meinen Partner liebe und nich weil ich hoffe das die Ausgaben wieder reinkommen %-| %-|

f`ia>mma


Ich kenne es sogar so, dass allein eine Einladung ein ungeschriebenes Gesetz bzgl. Geschenken beinhaltet – d.h. man "muss" was schenken, egal ob man hingeht oder nicht (in letzterem Falle kann das Geschenk ein wenig bescheidener ausfallen).

f/iammxa


@ Kruemelchen

Das mit den Geschenken widerspiegelte die (wohl regional bedingten) Konventionen, wie ich sie kenne.

Natürlich haben solche Bräuche keinerlei Einfluss darauf, ob man heiratet! %-|

NEannxi77


Ich versuche es mal mit einem anschaulichen Beispiel zu dem, was sich diesbezüglich in meinem Kopf abspielt ;-): Im Moment stille ich voll und würde mich daher nicht auf einer Hochzeit betrinken. Würde ich nun aber eingeladen werden und dort stünde explizit, Alkohol sei unerwünscht, würde ich mich automatisch fragen, was für eine eigenartige Feier das werden soll und fände wohl vorab wenig Gefallen an dem Gedanken, dort aufzukreuzen. Auch wenn mich diese Vorgabe selbst doch gar nicht betrifft.

Ja, dein Beispiel hinkt gewaltig, aber gut. ;-D

Wenn wir schon dabei sind, ich war auf ne Hochzeit eingeladen da gab es nur Veganes essen. Wie frech, das Brautpaar hat mich tatsächlich genötigt nur pflanzliches zu essen. Dabei finde ich doch es gehört sich so das da riesige Fleischplatten und für mich als

Schwabe, 3 Tonnen Spätzle mit Soße, stehen.

Nicht das die Brautleute dann aus Rücksicht auf fleischessende Gäste ein Büffet o.ä. angeboten haben, nein, sie haben mir ihren Lebensstil aufgezwungen! Wirklich allerhand! Da hab ich mir glatt überlegt nicht hinzugehen, weil ohne Fleisch macht doch ein gutes Essen gar keinen Sinn. %-|

Wer die Ironie findet, darf sie behalten. ;-D

fZi^ammxa


@ Emma

Wie steht eigentlich Dein zukünftiger Ehemann zu der ganzen Problematik?

ELmhma_;Pexel


Nicht das die Brautleute dann aus Rücksicht auf fleischessende Gäste ein Büffet o.ä. angeboten haben, nein, sie haben mir ihren Lebensstil aufgezwungen! Wirklich allerhand! Da hab ich mir glatt überlegt nicht hinzugehen, weil ohne Fleisch macht doch ein gutes Essen gar keinen Sinn.

Ich habe doch nirgendwo geschrieben, dass es keinen Sinn macht. :-/ Mir würde es eben unangenehm auffallen, wenn dort eine Zweiklassengesellschaft erzwungen wird, indem bei manchen Gästen die Partner erwünscht sind und bei anderen eben nicht mal geduldet.

Das mit dem Essen würde mich wiederum nicht stören, da es mir einfach gar nicht auffallen würde, ob vegan oder nicht. Stünde es wiederum auf der Einladung, dass aus Tierschutzgründen keine Lederschuhe erwünscht sind, wäre das wohl wiederum ein Grund, der Veranstaltung fernzubleiben. ;-)

Ich weiß auch gar nicht, warum du so auf meinen Beitrag anspringst, schließlich schreibe ich hier von meinem subjektiven Empfinden. Es kann natürlich sein, dass ich die Party des Jahrhunderts verpasse – trotzdem wäre ich von der Einladung an sich erstmal abgeschreckt und würde vermuten, dass das einfach keine Veranstaltung für mich ist und mit diesen Voraussetzungen würde ich wohl nicht hingehen.

N(an@ni7x7


Ich weiß auch gar nicht, warum du so auf meinen Beitrag anspringst, schließlich schreibe ich hier von meinem subjektiven Empfinden. Es kann natürlich sein, dass ich die Party des Jahrhunderts verpasse – trotzdem wäre ich von der Einladung an sich erstmal abgeschreckt und würde vermuten, dass das einfach keine Veranstaltung für mich ist und mit diesen Voraussetzungen würde ich wohl nicht hingehen.

Reiner Zufall und weil du das Beispiel mit dem Alkohol gebracht hast. ;-)

Mich wundert eben nur von welchen Dingen manche Leute abgeschreckt sind, sich nicht wertgeschätzt fühlen, Ohne meinen Partner ist alles doof usw. , anstatt, ich wiederhole mich, sich einfach über die Einladung und die Wertschätzung des Brautpaares zu freuen weil die einen dabei haben wollen.

G:.W1. vonW Rue


@ fiamma

Nein, keineswegs ist es überall "konventionell", Kollegen eine +1 Einladung auszusprechen.

Die Frage ist aber, könnte jemand eine +1 Einladung als persönlichen Affront auffassen? Die Gefahr sehe ich im Gegensatz zur expliziten Einzeleinladung nicht gegeben. Es mag sein, dass gar nicht jeder Lust darauf hat, den Partner mitzubringen, aber wer würde es seiner Kollegin übel nehmen, wenn sie eine Einladung mit der Möglichkeit, eine Begleitperson mitzubringen, aussprechen würde? Gibt es tatsächlich Leute, die so eine Einladung, bei der um Rückantwort gebeten wird und bei der man ganz allgemein angeben kann, ob man alleine oder mit X Personen kommt, unverschämt fänden? ":/

Wie gesagt, ich streite gar nicht ab, dass es Anlässe oder Gegenden gibt, wo es durchaus auch anders gehandhabt wird und sich keiner daran stört, aber bereits die Reaktion der ersten Bekannten der TE zeigt ja, dass es sich um ein Umfeld zu handeln scheint, in dem es üblich ist, den Partner mit einzuladen, denn diese ging automatisch davon aus, dass sie ihn mitbringen kann. Und auch die vielen Beiträge hier zeigen, dass für die Mehrheit solche Einladungen eigentlich selbstverständlich sind. Klar gibt es Leute, die es anders halten, die es nicht stört, die es schon anders erlebt haben, aber wie gesagt, wenn man auf Nummer sicher gehen möchte, dann macht man mit einer +1 Einladung m.E. nichts verkehrt. Das Risiko, dass einem eine solche Einladung krumm genommen wird, tendiert meiner Meinung nach jedenfalls gegen Null, ganz im Gegensatz zur expliziten Einzeleinladung. Die kann, wie man hier sieht, nämlich für große Irritation sorgen.

E:mmae_Pxeel


nanni77

Mich wundert eben nur von welchen Dingen manche Leute abgeschreckt sind, sich nicht wertgeschätzt fühlen, Ohne meinen Partner ist alles doof usw.

Ja, das hast du schon mal geschrieben, nur trifft es auf mich immer noch nicht zu. Ich finde es weder "doof", etwas ohne meinen Partner zu machen, noch fühle ich mich nicht wertgeschätzt. Das Signal so einer Einladung wäre in meinen Augen halt nur so kleingeistig, dass ich mir nicht vorstellen könnte, auf dieser Feier Spaß zu haben, weil es mir den Eindruck vermittelt, der Rest könnte ähnlich steif und verbiestert ablaufen (wenn das Brautpaar sich schon an sowas stört nd dafür Regeln aufstellen muss, anstatt das ungezwungen anzugehen).

Natürlich muss das nicht sein und vielleicht täte ich ihnen Unrecht, aber da ich sie ja nicht näher kennen würde (den Bräutigam gar nicht, die Braut nur als Kollegin), würde ich es wohl nicht näher wissen und ausprobieren wollen, sondern eher der Hochzeit fernbleiben.

f1raOggxle


Mich wundert eben nur von welchen Dingen manche Leute abgeschreckt sind, sich nicht wertgeschätzt fühlen, Ohne meinen Partner ist alles doof usw. , anstatt, ich wiederhole mich, sich einfach über die Einladung und die Wertschätzung des Brautpaares zu freuen weil die einen dabei haben wollen.

Aber ich glaube es ging den meisten hier eben gar nicht drum, dass der Partner dann tatsächlich nicht dabei sein kann sondern um die Aussage die dahinter steckt. Und ja, das hat für mich mit wertschätzung zu tun. Warum? Ich machs mal auf der materiellen Ebene: Kannst ja mal rechnen: Für eine Bekannte mit Mann hätten wir so ca 140Euro all incl ausgegeben...für die Bekannte allein ca.70. Ich kenns zwar auch so, dass man versucht so viel zu schenken, dass die Kosten gedeckt sind, aber das ist meist nicht wirklich der Fall. Wir haben zwischen 70 und 100 euro im normalfall von nem pärchen geschenkt bekommen. wer rechnen kann, weiß nun, dass man miese macht. ist ja auch ok, war es zumindest für uns. ist mein partner nun nicht mit eingeladen, dann bin ich wohl nicht so viele Miese wert wie wer anders ;-) Und nein, mir gehts nur indirekt um den materiellen wert, aber vielleicht ist der leichter greifbar für diejenigen, die den emotionalen wert nicht verstehen können.

fziaLm+ma


@ G.W. von Rue

Die Frage ist aber, könnte jemand eine +1 Einladung als persönlichen Affront auffassen?

Um einen persönlichen Affront geht es gar nicht.

Wenn ich mich in die Rolle einer Kollegin hineinversetze, empfinde ich es als angenehmer und unkomplizierter, wenn die Kollegenschaft einfach als Gruppe eingeladen wird statt ich mit Partner, Kollegin 2 mit Ehemann, Kollege 3 mit Freundin usw.

Eine Einzeleinladung samt Partner empfinde ich – wenn ich eine Kollegin bin – als zu dick aufgetragen. Ich sehe mich dann einem erhöhten Erwartungszwang ausgesetzt sowohl was das Erscheinen betrifft als auch hinsichtlich der Geschenke. Durch so eine Einladung würde ich mich in eine (sehr verbindliche) Position gerückt fühlen, in der ich ggf. gar nicht sein möchte.

Ich empfinde wie gesagt so eine Kollegengruppe ähnlich wie einen Verein – ja, das ist jeweils ein anderer Status als "beste Freundin" oder "Brautvater" – aber das liegt in der Natur der Sache, und "anders" ist nicht mit "schlechter" gleichzusetzen.

Insofern ist diese ganze Gleichberechtigungsdiskussion für mich eine Themaverfehlung.

Etwas differenzierter würde ich die Situation sehen, wenn es nicht um Kollegen o.ä. geht, sondern zusätzlich zu den engen Angehörigen und Freunden einzelne "Bekannte" (ohne Partner) eingeladen werden. Da würde sich mir aber in der Tat der Sinn nicht erschließen, warum man Einzelpersonen einlädt, zu denen so wenig Bezug besteht, dass man sie nicht halbwegs als Freunde betrachten kann.

Für Einzelpersonen – die also keine Gruppe (Kollegen, Verein) um sich haben – seien es Singles oder explizit ohne Partner eingeladene Leute, ist die Feier für den Fall, dass sie außer dem Brautpaar niemanden kennen, womöglich doof. Wobei es jedem freigestellt ist, ob er/sie kommt. So wie es dem Brautpaar freigestellt ist, ob/wen es einlädt.

cclaBidret


Grundsätzlich finde ich es seltsam Arbeitskollegen auf eine Hochzeitsfeier einzuladen. Für mich ist das eine Feier für Familie und enge Freunde. Wenn der Arbeitskollege ein guter Freund geworden ist, dann passt es natürlich und man kennt auch den Partner. Mit reinen Arbeitskollegen würde ich lieber einen extra Umtrunk machen, dann hat man nämlich auch Zeit für sie. Auf einer Hochzeit mit vielen Gästen ist das Brautpaar doch schon vollauf beschäftigt und kann vielleicht grad mal Hallo sagen.

Zu einem Umtrunk oder Sektempfang würde ich auch ohne meinen Mann kommen, aber nicht zu einer abendfüllenden Veranstaltung wie einer Hochzeit.

f:ragwgle


Mich würde mal interessieren, ob jeder auch ein wenig das "verteidigt" was er/sie kennengelernt hat? Ich musste für mich erst mal genau schauen, warum mich das schockt, dass sie die Partner nicht mit einladen will, da ich es schlicht nicht so kenne, hab ich noch nie erlebt. Egal ob Kollegen oder Vereine, es sind immer die Partner mit eingeladen, teils sogar die gesamte Nachbarschaft samt inzwischen weggezogener Kinder samt Partner. Auf der letzten Hochzeit war all das versammelt und zusätzlich sogar der Pfarrer mit eingeladen, er saß am Brauttisch ;-) Für mich war nie die Frage, ob man Partner weglässt sondern sich für oder gegen die Gruppen zu entscheiden, anders kenne ich es nicht.

Wie ist das denn bei euch? Haben diejenigen, die das für völlig in Ordnung halten, das schon mal so erlebt? Und wie sind dann die Einladungen gestaltet?

Ich hab gestern mal mit meinem Mann drüber gesprochen und ihn gefragt was er davon halten würde, wenn er eine Einladung bekommt auf der nur er steht. Antwort: das würde ihm nicht auffallen, er würde immer davon ausgehen, dass bei einer Hochzeit beide eingeladen seien. Und ohne mich, nö, das fänd er doof auf einer solchen Feier. Böse sei er nicht, nein, aber das passe doch nicht zu der Aussage einer Hochzeit? Wieso man das denn mache? Dazu muss ich sagen, dass mein Mann sehr gerne alleine feiern geht und ich glaub ich grad seit unsere Tochter da ist an einer Hand zählen kann, wie oft wir zusammen feiern waren.

f_iamxma


@ fraggle

Deine Schilderung zeigt, dass es da wohl in der Tat große regionale und auch familiäre Unterschiede gibt.

Diese Art von Hochzeit, wie Du sie beschreibst, hat ja schon fast Volksfestcharakter – vermutlich mit einer gut dreistelligen Zahl an Gästen.

Manchen wäre das vermutlich zu "überlaufen" und unübersichtlich.

Die ganze Diskussion zeigt aber, dass es letztlich kein "richtig" oder "falsch" gibt, sondern man die Dinge halt einfach unterschiedlich sehen kann. Und dass man vermutlich nie alle interessenstechnisch unter einen Hut bekommt.

Das Ziel der Fragestellung dürfte somit sein, mit welcher Variante man mit hoher Wahrscheinlichkeit ein Optimum an Zufriedenheit erreicht. ;-D

Zu Deiner Umfrage: Ich kenne es so, wie ich es bisher im Faden geschildert habe. Vereine werden sogar ggf. "ausgelagert" – d.h. sie feiern in einem separaten Gasthaus, und das Brautpaar zahlt deren dortigen Konsum.

Wie bei der Kollegensituation die Einladungen gestaltet sind: keine Ahnung. Vermutlich kriegen sie die gleiche vorgedruckte Einladung wie alle. Aus dem Kontext sind sie ja die Gepflogenheiten gewohnt; in der Regel hat es auch schon vorhergehende Kollegenhochzeiten gegeben und war's da ggf. ähnlich. Außerdem geht doch alles eindeutig aus dem täglichen Kollegengequatsche hervor, sie kriegen ggf. die Planung usw. schon mit. Eigentlich völlig unkompliziert.

Der Pfarrer wird grundsätzlich eingeladen, ja. Was aber nicht heißt, dass er kommt – er hat ggf. noch andere Verpflichtungen oder führt es gar nicht erst ein, an Hochzeitsessen teilzunehmen.

E@xse&cratxus


Ohne alle Seiten gelesen zu haben...

Familie, Freunde und gute Bekannte würde ich immer mit Partner einladen... einfach weil ich es nicht anders kenne und weil ich dadurch auch meine es gehört sich einfach so. Bei Kollegen würde ich einfach personenbezogene Einladungen verschicken.

zb. Liebe Renate, hiermit möchte ich Dich herzlich... blablabla. Wenn ich dann gefragt würde, ob der Partner mitgebracht werden kann würde ich einfach sagen "Klaro, kein Problem" ;-D

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