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Hochzeit – kann man Gäste auch ohne Partner einladen?

f2ia?mma


@ Exsecratus

Deine Lösung gefällt mir. Eine recht klare Linie, ohne diese aber mit Gewalt durchzudrücken.

G~.W.( vonx Rue


@ fiamma

Um einen persönlichen Affront geht es gar nicht.

Darauf bezog sich aber mein Beitrag ;-) Auf die Frage, welches Risiko wohl größer ist: Durch eine Einzeleinladung jemanden zu "beleidigen", weil der Partner explizit unerwünscht ist und es viele so eben nicht kennen oder jemandem zu Nahe zu treten, wenn es ihm allgemein gestattet ist, eine Begleitperson mitzubringen. Letzteres kann ich mir eben kaum vorstellen, also dass jemand so eine Einladung tatsächlich krumm nehmen würde. Vielleicht geht es manchen wie dir und sie fänden es ein bisschen dick aufgetragen, aber doch keineswegs beleidigend. Bei der anderen Variante wird es hingegen oft so empfunden.

fjrag*gle


Fiamma, danke dass du das beantwortest. Das mit dem Auslagern der Vereine find ich ja sehr skurril...da hat doch niemand so recht was davon? witzig was es so gibt.

Nun, bei uns ist es auch sehr unterschiedlich. Das was ich grad beschrieben habe, wird teils wirklich durchgeführt, aber das macht nicht jeder. Hier direkt bei uns kann man das wohl gliedern in die Leute die in der Stadt wohnen oder aufgewachsen sind und diejenigen die aufm Land wohnen. Die aufm Land laden all die oben genannten ein, die in der Stadt nur die, die sie möchten, aber immer ganze Gruppen. Auf unserer Hochzeit waren Freunde und Bekannte von uns beiden eingeladen, einige Kollegen von mir (samt partner), mein Mann wollte keine Kollegen einladen, er steht denen nicht so nah und dann Familie beiderseits. Und das wars. Vereine haben wir beide nicht und hätten uns auch dagegen entschieden, bei den Nachbarn ebenfalls, also haben wir schon, aber war nicht üblich, in der stadt kannten wir nicht viele davon und aufm land sind wir ganz frisch gewesen erst, seit nem monat.

Aber Freunde die aufm Land hier leben haben das volle Programm gefahren. Sehr krass. War ne volle Bude da. Nur die Variante ohne Partner ist mir eben völlig unbekannt, nie erlebt, nie gehört.

GlibNicKhtAuxf


@ TE

Und hast du dir schon überlegt, wie du es jetzt anstellst?

feiammxa


@ fraggle

Vereine haben hier oft die "Funktion", dass sie bei/nach der Hochzeit Spalier stehen.

Danach sind sie dann lieber unter sich bei einem feuchtfröhlichen Umtrunk, statt ganz gesittet und gediegen bei der Hochzeitsgesellschaft zu tafeln. ;-D

Myeifster_BGlanxz


Bei der Hochzeit eines meiner besten Freunde wars auch so. Er ist Mitglied im Fussballverein. Und seine Mitspieler sind im Vorfeld an nem Apéro dabeigewesen, mit Partnerinnen, falls vorhanden, und haben Spalier gestanden. Dazu noch einige seiner Kollegen (er ist Polizist) mit nem Dienstfahrzeug, haben dann noch etwas die Sirene und das Blaulicht laufen lassen. Die geladenen Gäste (Familien, enge Freunde inkl. Partner) sind danach mit der Pferdekutsche weiter, die Vereins- und Arbeitskollegen gingen nach Hause.

E`mma128


Wie steht eigentlich Dein zukünftiger Ehemann zu der ganzen Problematik?

Naja, wie gesagt, wir hatten das so abgesprochen. Bei ihm stellt sich das Problem so aber nicht, weil er nur Freunde einladen will (er ist da noch extremer wie ich – wen er nicht wirklich gerne mag, der wird nicht eingeladen, ob nun Familie oder Kollege... :-X ). Er würde mir da glaub ich ziemlich freie Hand lassen, wie ich nun mit den Partnern der Kollegen verfahre, solange es den Rahmen nicht sprengt.

Und hast du dir schon überlegt, wie du es jetzt anstellst?

Ich bin euch sehr dankbar, für Vorschläge und Meinungen aber:

Ich komme mit den ganzen Kompromissen nicht weiter, weil sie entweder unpraktisch sind oder ja offensichtlich für mindestens genauso viel Unverständnis sorgen würden.

Bleibt also eigentlich nur: Kollege + 1 (ggf. in der Hoffnung, dass die meisten Partner eh nicht kommen wollen)

oder Kollege alleine.

Kollege alleine kann auch wieder missverstanden werden (gehen ja doch einige automatisch davon aus, der Partner sei trotzdem mit eingeladen), da müsste ich mir dann ggf. was für die Formulierung überlegen.

Auch auf die Gefahr hin, wieder als bockig und unmöglich zu gelten: Davon ist mir die 2. Variante immernoch lieber.

Ja, schon klar, dass das Beispiel etwas hinkt. Es geht mir nur darum zu erklären, warum ich meinen Partner auf dieser Hochzeit gar nicht zwingend haben wollen würde, mir die eingeschränkte Einladung aber trotzdem einen Teil der Vorfreude nähme. ;-)

Bei mir ist es ja ähnlich. Selbst wenn es mich vielleicht gar nicht wirklich stören würde, wenn Irmgard Klaus (oder Horst) mitbringt, weil er vielleicht ein ganz netter ist oder einfach nicht auffällt und eher ruhig irgendwo sitzt und alles über sich ergehen lässt ;-D . Aber es trübt mir die Vorfreude auf meine Hochzeit (um mal in dem Beispiel mit der Vorfreude zu bleiben, so krass ist es natürlich nicht) bzw. es nervt mich, dass ich mich an Konventionen halten muss/soll, die mich zu etwas bringen wollen, was ich gar nicht möchte und nicht frei entscheiden kann. Ich möchte mit den Menschen feiern, die ich mag, die mir am Herzen liegen. Wenn ich Klaus-Horst kennen würde und ihn mögen oder nett finden würde, dann würde ich ihn einladen, ob er nun der Partner einer Kollegin oder einer Freundin ist.

Weil ich das so entschieden habe. Weil ich ihn nett finde/mag und ihn deshalb gern dabei hätte, nicht weil ich es muss, ganz egal wie ich zu ihm stehe.

Das tue ich sonst auch nicht, ich lade nicht Cousin X aus Y ein, den ich gar nicht kenne oder alle 10 Jahre mal sehe, nur weil er um 5 Ecken mit mir verwandt ist.

Und noch was: Um Geschenke und deren Wertigkeit gehts mir nicht. Ich heirate nicht um möglichst viele teure Geschenke zu bekommen. Viele unserer Freunde studieren noch oder sind in Ausbildung, mir ist klar, dass da keine große Geschenke zu erwarten sind und das will ich auch gar nicht. Sie müssen bzw. wollen sich ggf. was neues zum Anziehen kaufen (v.a. die Damen ;-D ), vielleicht nen Tag Urlaub nehmen, Hinfahren... ich freu mich einfach, wenn sie überhaupt kommen und mit uns feiern, obs dann als Geschenk nen Strauß Blumen vom Aldi gibt oder ein riesen Geschenk, das ist mir herzlich egal.

E(hemalibgerS Nutze*rD (#8y7546x)


Also wenn Du dabei bleibst, dass Du 5 Kollegen einladen möchtest – alleine -dann sollen die aber auch alle alleine kommen bzw. in ihrer Kollegengruppe.

Wenn dann ein Motzkopp oder über-symbiotischer Mensch meint, er kann nur im Doppelpack kommen – ist ja innerhalb der Kollegengruppe ein Ungleichgewicht. Wenn bei den Ansprachen die Pärchen kuscheln, ist das für die Kollegen (diejenigen die auch kommen) sicher okay – wenn aber Irmi direkt neben ihnen auch mit Klaus kuschelt, ist das was ganz anderes. Dann ist Kollege 1 nicht dreist oder klammerig genug gewesen, um seine/n Partner/in reinzudrücken, und sitzt dann da alleine – hätte aber gerne mitgebracht, wenn gewusst worden wäre, dass mit einer Nachfrage die Einladung ausgeweitet wird?

":/ ":/ ":/

Nä, das geht gar nicht. Entweder alle Kollegen "alleine", also als Gruppe, oder diejenigen, die nur mit Partner kommen wollen, sollen dann eben daheime bleiben. Innerhalb dieser Kollegengruppe Unterschiede zu machen (die auch nicht von Dir ausgehen, sondern von der Nervigkeit "Ich komme aber nur mit Männe") wäre absolut tödlich für das Wohlfühlen deiner Kollegen auf der Feier.

E{lla?gant


Also, die, die es doof finden ohne Partner eingeladen zu werden, bringen folgende Gründe:

a) so macht man das halt nicht

b) sie fühlen sich nicht genügend wertgeschätzt wenn sie sehen, dass andere mit Partner da sind

c) sie wollen nicht alleine hin

d) sie sehen ihren Partner nur am Wochenende und ihnen ist dann die Zeit ohne Partner zu schade

Zu a) kann man nicht viel sagen, ebenso zu d). Zu c): Alleine werden sie nicht sein, weil sie eine kleine Gruppe Arbeitskollegen sind. Zu b) kann ich nur sagen, und das hab ich schon gefühlte 100mal hier wiederholt ;-D : die TE würde ja nicht einfach kommentarlos die Einladung abgeben wo drauf steht "du bitte ohne Partner". Die anderen, die Pärchen, sind nicht besser sondern das Brautpaar kennt beide Personen des Pärchens. Das ist der einzige Grund wieso andere Gäste als Pärchen da sind und das würde die TE ja vorher den Arbeitskollegen erklären.

LiolVaxX5


a) so macht man das halt nicht

b) sie fühlen sich nicht genügend wertgeschätzt wenn sie sehen, dass andere mit Partner da sind

c) sie wollen nicht alleine hin

d) sie sehen ihren Partner nur am Wochenende und ihnen ist dann die Zeit ohne Partner zu schade

Da fehlt mindestens Punkt e:

e) zu zweit macht es einfach viel mehr Spaß und das Risiko, dass es langweilig wird ist viel geringer

dann noch unter Umständen (bei Leuten die gerne Tanzen):

f) Der (bevorzugte) Tanzpartner fehlt

auch noch möglich:

g) ein nicht trinkender Partner kann als Fahrer praktisch sein.

Und es gibt bestimmt noch mehr Gründe...

EEmmax28


Also wenn Du dabei bleibst, dass Du 5 Kollegen einladen möchtest – alleine -dann sollen die aber auch alle alleine kommen bzw. in ihrer Kollegengruppe.

Innerhalb dieser Kollegengruppe Unterschiede zu machen (die auch nicht von Dir ausgehen, sondern von der Nervigkeit "Ich komme aber nur mit Männe") wäre absolut tödlich für das Wohlfühlen deiner Kollegen auf der Feier

Ja klar.

Davon ist mir die 2. Variante immernoch lieber.

Der Rest war ja nur ein Beispiel zur Verständlichkeit, dass es nicht nur am "Status" liegt, sondern daran, dass ich die Partner der Kollegen halt nicht kenne. Ich kenne keinen der Partner der Kollegen also kommt auch keiner.

E>mmav28


zu zweit macht es einfach viel mehr Spaß und das Risiko, dass es langweilig wird ist viel geringer

dann noch unter Umständen (bei Leuten die gerne Tanzen):

Also sorry, aber dieses Argument macht mich schon ein wenig wütend:

meine Hochzeit ist ne langweilige, lästige Pflicht, die man nur mit Partner ertragen kann? Weil dann kann man sich zu zweit durchfuttern und unter sich bleiben und muss sich mit dem Rest, der ja langweilig ist, nicht abgeben und das langweilige Programm wird so auch erträglicher, weil sich ja eh nur einer den Abend schönsaufen kann, oder wie?

Ich hoffe inständig, dass Gäste, die so denken lieber gleich zuhause bleiben!

Moeis*terF_Glanz


Ich hoffe inständig, dass Gäste, die so denken lieber gleich zuhause bleiben!

Das versteh ich gut und sehs auch so.

Events, die ich im vornherein schon als potentiell langweilig befürchte, lass ich dann schon lieber aus. Dann schlepp ich mich auch nicht mit Partner hin, ums "erträglicher" zu gestalten.

I~nimIinxi


das Risiko, dass es langweilig wird ist viel geringer

Vielleicht ist das einfach blöde ausgedrückt und es geht viel mehr um die Angst keinen Gesprächspartner zu haben? Dann hat man als Rückhalt eben den Partner dabei. ":/

L_ol!aXx5


Also sorry, aber dieses Argument macht mich schon ein wenig wütend:

meine Hochzeit ist ne langweilige, lästige Pflicht, die man nur mit Partner ertragen kann?

Eine lästige Pflicht natürlich nicht. (In dem Fall würde man ja absagen und nicht kommen.) Aber ein Gottesdienst kann z.B. schon eher öde sein, wenn man nicht gläubig ist. Auch Smalltalk mit anderen Gästen ist nicht für jeden die liebste Freizeitbeschäftigung. Ein gelungenes Fest ist nicht langweilig, aber es gelingen nunmal nicht alle Feste... Und bei all der Romantik-Inszenierung, die eine Hochzeit darstellt, kann es eben schon der Stimmung abträglich sein, wenn man als "Einzel-Statist" eingeladen ist, der das Glück der anderen bezeugen und feiern soll, während der/die Liebste unerwünscht ist, mit dem zusammen man viel eher in Hochzeitsstimmung käme als in der Kollegengruppe.

Weil dann kann man sich zu zweit durchfuttern und unter sich bleiben und muss sich mit dem Rest, der ja langweilig ist, nicht abgeben und das langweilige Programm wird so auch erträglicher, weil sich ja eh nur einer den Abend schönsaufen kann, oder wie?

Durchfüttern und Saufen würde bei mir als Motiv völlig ausfallen, weil die Wahrscheinlichkeit, dass ich das Essen (bis auf die Torte) eh nicht mag groß ist und ich auch nur mal mit einem Glas anstoßen würde und nicht mehr. Das Essen würde ich also z.B. zum potentiell langweiligen Teil zählen. ;-D

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