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Hochzeit – kann man Gäste auch ohne Partner einladen?

uipelxa


Monika, die Trauung und das darauf-anstossen im Anschluss ist aber die EIGENTLICHE Hochzeit ;-) Wenn meine Bekannten DARAUF keine Lust hätten, können sie sich die Party auch sparen. Wer den eigentlichen Anlass geringschätzt...

Meon|iVka6x5


Mag schon sein, aber ehrlich gesagt, ist das für mich das Pflichtprogramm und ich freue mich dann auf die Feier. Ist so und war schon immer so, und ich kenne etliche Leute, die es nicht anders empfinden, es sei denn, es handelt sich um ihre eigene Hochzeit und die ihrer Kinder. Und weil man das weiß, steht man dann den langweiligen Gottesdienst auch noch durch. zzz

C4oteSau vage


Aber ein Gottesdienst kann z.B. schon eher öde sein, wenn man nicht gläubig ist.

;-D Also ich bin nicht gläubig, und einen Gottesdienst finde ich auch öde, wenn mein Partner danebensitzt. ;-D

C9oteISauvFagxe


Aber es trübt mir die Vorfreude auf meine Hochzeit (um mal in dem Beispiel mit der Vorfreude zu bleiben, so krass ist es natürlich nicht) bzw. es nervt mich, dass ich mich an Konventionen halten muss/soll, die mich zu etwas bringen wollen, was ich gar nicht möchte und nicht frei entscheiden kann.

Das ist glaub ich bei dir der Punkt, und das kann ich sehr gut nachvollziehen. Ich bin ursprünglich auch so drauf ;-) Aber je älter ich werde, desto eher sortieren sich die Einzelfälle, bei denen es um die Frage "Soll ich eine Konvention einhalten, die ich bescheuert finde?" geht, bei mir nun in 2 Kategorien ein: Entweder ich mach es halt trotzdem konventionell, weil ich drüberstehe (zB um einem mir wichtigen Menschen einen Gefallen zu tun; weil es nur doof und nicht schlimm ist; weil es Ärger und Grübeleien vermeidet und mir nicht so wichtig ist). Oder ich mach es nicht, weil ich es so haben will wie ich es gut finde, dann ist es mir aber auch egal, wie das dann "außen" ankommt. Irgendwie hab ich mich schon lange nicht mehr bei der Wahl der für mich richtigen Variante vertan.

Myeiastekr_IGlJanxz


Wenn jemand aus meinem Freundeskreis in einer Anwandlung von Wahnsinn kirchlich heiraten sollte, hätt ich dann wohl auch noch dringende Termine, die leider nur ein späteres Erscheinen ermöglichen. ;-)

Das Schöne an einer Hochzeit oder eine ähnlich grossen Fest sollte ja das Fest sein. Das, was man aich selbst davon wünscht. Und nicht, was von aussen erwartet wird. Was in der Theorie wohl einfacher klingt, als es dann endlich ist. Man möchte es ja allen recht machen, weil man alle dabeihaben möchte, um auch selbst das Fest erleben zu können, das man sich wünscht. Da gilts am Ende wohl abzuwägen, wie weit man den Kompromiss eingeht, um das Optimum rauszuholen.

Wie gesagt, ich hoffe, ihr schafft das, und zwar so, dass euer Tag für euch ein Erfolg wird. Primär. ;-)

f0rBaggxle


Ich würde tatsächlich auch nicht zu der Trauung kommen sondern erst später. Witzig, jetzt verlagert sich alles ein wenig dahin, auch da gehen die Meinungen auseinander. Ich hab mit Kirche ausdrücklich nichts am Hut und auch wenn die Feier meist am Tage der kirchlichen Trauung (so es denn beides gibt) stattfindet, feiere ich die Verbindung der beiden Menschen insgesamt durch die Feier und nicht die vor Gott. Denn das wäre verlogen. Dann müsste ich allein deswegen schon die feier absagen wenns nur darum gehen soll. Aber nach der Standesamtlichen gibts ja keine seperate Feier um das unterscheiden zu können.

Ich fand die wenigen Hochzeiten bei denen ich im Standesamt dabei sein durfte übrigens sehr sehr schön, auch inhaltlich sehr schön abgestimmt auf das Paar.

Und ja, ich finde den ersten teil auch stinklangweilig und ich fänd eine Hochzeit auch teils langweilig, da bin ich ehrlich...und für mich eben grad dann, wenn ich nicht tanzen kann, also mein Partner nicht dabei ist. Ja ich weiß ich kann auch mit wem anders tanzen, aber ich geh eig nicht zu ner Hochzeit um da andere Leute kennen zu lernen wenn ich ehrlich bin.

zIwetXschge x1


Ich hätte gern gewusst ob alle die User die hier nicht in der Kirche erscheinen möchten, wenn es um eine kirchliche Trauung geht, weil die nicht gläubig sind, auch nicht zu einer Taufe in der Kirche erscheinen würden, wenn die eingeladen würde?

Es geht doch nicht um euch, und was ihr für richtig halten, wenn ihr als Gäste eingeladen sind, sondern darum dass das Paar, das kirchlich heiratet, sich eine kirchliche Trauung gewünscht hat, und euch als Gäste eingeladen hat... Warum in allerwelt möchtet man nicht in einer Kirche erscheinen, wenn man eingeladen ist, nur weil man nicht gläubig ist?? ":/ Verstehe ich gar nicht ":/

Ihr liegt doch keine Versprechung dort ab, sondern das Brautpaar...

Sorry für OT, aber das würde mich interessieren..

MWeisteAr_Gplaxnz


Um kurz darauf zu antworten. An eine Taufe würd ich wohl gehn. Der Anlass hat ja eigentlich nur einen kirchlichen Hintergrund. Die Hochzeit hingegen ist mehr. Das macht für mich den Unterschied.

Ich bin auch bei der letzten Beerdigung nicht in die Kirche, sondern nur ans Grab und danach hab ich draussen gewartet, bis der Kirchenteil beendet war. Aus dem Grund, weil ich die ganze Heuchelei nicht mit mir vereinbaren kann.

Allerdings kenn ich auch niemanden, der traditionell in einer Kirche heiraten würde. Bisher wars entweder nur standesamtlich oder dann mit einem "speziellen" Pfarrer, der die Trauung ohne den ganzen Gotteskram durchgeführt hat. Sowas find ich auch ok.

Finds völlig ok, wenn das jemand nicht gut findet und seine Probleme damit hat. Allerdings hab ich auch das Recht, diesen Teil für mich persönlich auszuklammern, weils für mich einfach nicht stimmt.

E/mmYa2x8


Huch, sind hier gerade irgendwie Beiträge verschwunden?

dRese`rt|j |souxl


Ich würde Leute, die nicht zur Trauung in der Kirche erscheinen, aber dann hinterher zur Feier kommen, überhaupt nicht dabeihaben wollen – ist in meinen Augen auch eine echte Unverschämtheit, wenn es nicht vorher explizit mit dem Brautpaar abgesprochen wurde. Hat was von "gratis Essen & Trinken nehme ich gerne mit, aber an Eurer Hochzeit habe ich kein Interesse".

MVon$ikVa65


Ich komme immer auch zur Trauung, ganz klar, wenn ich mich da auch schon häufig gelangweilt habe. Letzten Endes finde ich auch, dass es dazu gehört, aber die Predigten sind immer irgendwie gleich und immer zu lang.

Was ich aber nicht machen würde, zur Trauung und nachträglichen Sektempfang kommen, wenns NUR das ist.

LQol4aXx5


Ich fände das auch recht unhöflich von den Gästen. Natürlich kann es sein, dass es aufgrund beruflicher Verpflichtungen oder ähnlichem eben wirklich nicht anders geht. Aber nur weil man selbst nichts mit Religion am Hut hat, der kirchlichen Trauung fernzubleiben fände ich auch seltsam. Man muss ja nicht mitbeten, aber die Teilnahme gehört sich schon, finde ich...

MkeiMster_Gilanz


Mag sein, dass ich am Schluss dann vielleicht doch dabei sein würde. Die Situation hab ich zum Glück nur noch nie erlebt und bin nun wirklich nicht scharf drauf.

Das Hochzeitsfest an sich ist ja ein Anlass, der von früh bis spät geht. Die (kirchliche) Trauung an sich ist da nur ein kleiner Teil. Wenn auch der elementare, jedenfalls aus religiöser Sicht. Bei der richtigen Trauung auf dem Standesamt sind, so wie ichs kenn, nur ganz wenige dabei, den aus meiner Sicht wichtigsten Teil verpasst man also sowieso.

LmoUlaX5


Letzten Endes finde ich auch, dass es dazu gehört, aber die Predigten sind immer irgendwie gleich und immer zu lang.

Wie war das? Liebe glaubt alles, hofft alles, erträgt alles? ;-D So oder so ähnlich lautet eine der beliebtesten Bibelstellen zur Hochzeit. Ich bin dann gedanklich immer sofort bei all den Kritikpunkten, die ich an dieser Aussage habe und warum ich sie als eine ziemlich ungesunde Haltung empfinde... :=o o:) :-X Wenn man nicht glaubig, aber ein aufmerksamer Zuhörer ist, können Predigten eine besondere Herausforderung für die eigene Gelassenheit sein...

LeolIaXx5


Bei der richtigen Trauung auf dem Standesamt sind, so wie ichs kenn, nur ganz wenige dabei, den aus meiner Sicht wichtigsten Teil verpasst man also sowieso.

Stimmt, ich sehe auch die standesamtliche Trauung als die eigentliche Hochzeit an. :)z

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