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Hochzeit – kann man Gäste auch ohne Partner einladen?

f2ramgYglxe


Ich würde mich dazu durchringen in die Kirche zu gehen, wenn mir das Paar sehr nahe steht und ich weiß, es ist denen sehr wichtig. Ansonsten nicht. Im Moment hab ich die Ausrede Kind aber auch vorher hab ich das so gehalten und nie Probleme gehabt und auf Nachfrage wars dem Paar nicht wichtig, dass ich da dabei war, wenn ich mit Kirche eben nichts am Hut hab. Für mich ist eben auch die standesamtliche Hochzeit die eigentliche.

Bei einer Taufe wäre das genauso. Ich hab mir viele Gedanken dazu gemacht, ob mir z.b eine taufe für mein kind wichtig wäre und bin bewusst ausgetreten. ich würde aber den Eltern vorher was dazu sagen, sollte ich eingeladen werden.

K2ad%hidyxa


Ich bin Agnostiker und bisher zu allen Hochzeiten, Taufen, Beerdigungen und Firmungen gegangen (bei letzterem sogar als Pate) und seh darin kein Problem. Die möchten doch einfach meine Anwesenheit/seelische Unterstützung bei einem für sie wichtigen Fest...

Und ich würd auch als Goj zu einer Beschneidung gehen, wenn man mich einlädt und mich dabeihaben will... Da würd ich nur an der wichtigsten Stelle die Augen schliessen ;-D

ESmmax28


Ich bin jetzt auch nicht soooo besonders gläubig, v.a. bin ich der Meinung, das Glaube was ganz intimes und individuelles ist, was jeder anders hält und halten kann – manche brauchen dazu die Kirche und Gottesdienste, manche nicht und sind dennoch gläubig. Manche verstehen jede Bibelstelle wörtlich, andere sehen es eher philophisch und ziehen eigene Schlüsse daraus. Und wieder andere glauben gar nicht.

Mir war immer klar, dass ich eine kirchliche Trauung möchte, auch wenn ich nicht oft (eigentlich nur zu besonderen Anlässen) in die Kirche gehe und die eher frei interpretiere. Mein Partner möchte auch gerne eine kirchliche Hochzeit. Sie wird eben nicht ganz klassisch.

Ich war schon auf einigen Taufen, Kommunionen und Konfirmationen, Beerdigungen, ein paar Hochzeiten usw. Auch wenn ich nicht mit jedem Gottesdienst oder jeder Art Glauben etwas anfangen kann und gerade in bestimmten Bereichen finde, dass es mehr um die Kirche und Religion selbst geht, die sich da "feiert" (außer natürlich bei Beerdigungen), als um die Person, auf die es an diesem Tag ankommen soll, so habe ich doch bisher noch jeden Gottesdienst gut überstanden ;-D

Ich denke, auch wenn man es langweilig findet, oder den Gesang nicht mag, damit nichts anfangen kann usw. kann man sich schon mal eine Stunde zusammennehmen, der Person, um die es geht, zuliebe.

Ich würde nicht sagen, wer nicht mit in die Kirche kommt, der darf auch nicht auf meine Feier kommen, aber ich persönlich halte es bei anderen schon so: Erst die Pflicht, dann die Kür bzw. ganz oder gar nicht (es sei denn es geht wirklich aus zeitlichen Gründen gar nicht anders).

C8aoi{mhe


Es liegt übrigens am Paar, wie öde oder interessant der Gottesdienst wird.

C-otEeSaeuvagxe


Ich würde tatsächlich auch nicht zu der Trauung kommen sondern erst später. Witzig, jetzt verlagert sich alles ein wenig dahin, auch da gehen die Meinungen auseinander. Ich hab mit Kirche ausdrücklich nichts am Hut und auch wenn die Feier meist am Tage der kirchlichen Trauung (so es denn beides gibt) stattfindet, feiere ich die Verbindung der beiden Menschen insgesamt durch die Feier und nicht die vor Gott. Denn das wäre verlogen.

Hierzulande ist die kirchliche Hochzeit das Hauptereignis, daher schließt sich daran die Hochzeitsfeier an. Soweit ich mich erinnere, wurde ich immer zu der ganzen Feier eingeladen, die eben mit der Zeremonie in der Kirche begann. Obwohl ich vor Urzeiten aus der Kirche ausgetreten bin, habe ich kein Problem damit, bei einer Hochzeit in der Kirche "dabei zu sein". Ich bete ja nicht mit, und wenn die anderen knien, setze ich mich halt. Ich habe sogar für einen Verwandten mal eine Fürbitte vorgelesen – die hatte der extra passend für mich ausgesucht, und natürlich hab ich die Floskel mit Gott dabei weggelassen, was für das Brautpaar absolut ok war.

Wenn man nicht glaubig, aber ein aufmerksamer Zuhörer ist, können Predigten eine besondere Herausforderung für die eigene Gelassenheit sein...

Da sagst du was Wahres ;-D

Ich finds ja witzig, dass selbst Leute, die mit Religion nichts am Hut haben, häufig unbedingt eine Hochzeit in der Kirche haben wollen. Einmal war ich bei einer Hochzeit dabei, wo offenbar so gut wie keine regelmäßigen Kirchgänger eingeladen waren – die meisten Freunde des Brautpaars waren Agnostiker, Atheisten, Muslime etc und kannten die Kirche nur durch Hochzeiten etc von innen (wie ich). Keine Sau wusste, wann man aufsteht, wann man was brabbelt, wann man sich wieder hinsetzt, wann und was man singt, usw. Der Höhepunkt war dann der Auszug aus der Kirche nach Ende des Gottesdienstes. Der Pfarrer und die Ministranten flanierten raus, das Brautpaar blieb sitzen. Die dachten wohl, da kommt noch was, und da sie mit dem Rücken zur Tür saßen, haben sie nicht gemerkt, dass so langsam alle die Kirche verließen ;-D ;-D ;-D Da hab ich mir gedacht "Aber kirchlich sollte es schon sein, wie?"

Ich bin Agnostiker und bisher zu allen Hochzeiten, Taufen, Beerdigungen und Firmungen gegangen (bei letzterem sogar als Pate) und seh darin kein Problem.

Wenn ich die Patenschaft übernehmen sollte, würde ich allerdings schon ein Problem sehen und das daher keinesfalls machen. Das ist doch ein kirchlicher Akt und ein religiöses Versprechen. Wenn man als Konfessionsloser Taufpate sein wollte, müsste man bei uns dem Pfarrer gegenüber auch noch behaupten – wenn er sowas überhaupt zulassen würde – dass man an einer katholischen Kindererziehung mitwirken wird. Wäre in meinem Fall glatt gelogen und würde ich daher auch nicht machen.

Mhadame2 Ch8a<rentxon


also bei uns ist es sogar oft so, dass Freunde oder Freundinnen von Singles mit auf die Hochzeit kommen - ohne vorher das Brautpaar zu fragen!

und wenn der Ehemann extra ausgeladen wird fände ich das so unverschämt dass ich daheim bleiben würde....sowas ist für mich absolut unverständlich.

eine Hochzeit ist doch was lustiges, ungezwungenes an dem jeder Spaß haben sollte, ne Party halt.

ich habe noch nie gehört dass man die Familie eines Menschen nicht dabei haben will, sry aber da hätte ich echt Angst dass die gesamte Hochzeit total versteift und langweilig wird, wenn das Paar hier schon so unflexibel und verbissen ist.

duetom^aso


Bei uns ist es selbstverständlich dass man als geladener Hochzeitsgast seinen Partner mitbringt. Das geht sogar so weit dass man argwöhnische Blicken ausgesetzt ist wenn man alleine kommt. ;-D

meine Hochzeit ist ne langweilige, lästige Pflicht, die man nur mit Partner ertragen kann? Weil dann kann man sich zu zweit durchfuttern und unter sich bleiben und muss sich mit dem Rest, der ja langweilig ist, nicht abgeben und das langweilige Programm wird so auch erträglicher, weil sich ja eh nur einer den Abend schönsaufen kann, oder wie?

Wenn ich meine Gäste für Schnorrer und Schmarotzer hielte, die sich nur mal ordentlich durchfressen wollen würde ich auf die Einladung schreiben:

Partner ist herzlich eingeladen, aber bitte achtet darauf dass der Wert Eueres Geschenkes die durch euch verursachten Kosten nicht unterschreitet.

Auf der Hochzeit eines Kollegen würde ich meine Frau schon deshalb dabei haben wollen, weil ich möchte dass sie die Leute, über die ich das ganze Jahr ablästere kennenlernt damit sie sieht mit welchen Typen ich mich tagtäglich herumschlagen muss. ;-D

E<mma&28


Wenn ich meine Gäste für Schnorrer und Schmarotzer hielte, die sich nur mal ordentlich durchfressen wollen würde ich auf die Einladung schreiben:

Partner ist herzlich eingeladen, aber bitte achtet darauf dass der Wert Eueres Geschenkes die durch euch verursachten Kosten nicht unterschreitet.

Darum gehts doch gar nicht (ausschließlich).

Du hast wohl einige wesentliche Punkte überlesen (wollen)

meine Hochzeit ist ne langweilige, lästige Pflicht, die man nur mit Partner ertragen kann? Weil dann kann man sich zu zweit durchfuttern und unter sich bleiben und muss sich mit dem Rest, der ja langweilig ist, nicht abgeben und das langweilige Programm wird so auch erträglicher, weil sich ja eh nur einer den Abend schönsaufen kann, oder wie?

Selbst wenn die Partner nix Essen und Trinken würden und keine Kosten verursachen würden, würde es mich nerven, wenn sie nur deshalb mitgenommen werden sollen, damit man unter sich bleiben kann und mir der langweiligen Feier möglichst wenig zu tun haben muss. Wer so denkt, der kann bitte gleich zuhause bleiben

d;et[omaHsxo


Du hast wohl einige wesentliche Punkte überlesen (wollen)

Ja, habe ich. Z.B. habe ich überlesen wollen dass du mindestens zehn mal geschrieben hast du tust nicht gern Dinge, weil man es halt so macht.

Aber ich bin immer wieder über den Titel gestolpert: kann man Gäste auch ohne Partner einladen? ;-D

PGIA


kann man Gäste auch ohne Partner einladen?

man kann, ich würde dann aber z.B. auch nicht kommen.

Wenn ich persönlich und ausdrücklich ohne meinen Partner zu einer Feier eingeladen werde empfinde ich das als Zeichen der Geringschätzung gegenüber mir und meinem Partner. Deshalb würde ich dann auch nicht hingehen.

Beim "Kinderanhang" verstehe ich das je nach Veranstaltung und Klientel schon eher.

Es gibt wenige Gründe warum ich nur darauf bestehen würde dass der Partner nicht mittkommt.

Unsere Hochzeit ist schon ein paar Jahre her, bei größeren Feiern an denen wir Freunde und Bekannte einladen gilt es schon zu beachten ob sich die ehemaligen Paare sehen können/wollen (nach dem Motto "wenn mein Exmann mit seiner neuen Schlampe eingeladen wird komme ich nicht").

Selbst wenn die Partner nix Essen und Trinken würden und keine Kosten verursachen würden, würde es mich nerven, wenn sie nur deshalb mitgenommen werden sollen, damit man unter sich bleiben kann und mir der langweiligen Feier möglichst wenig zu tun haben muss. Wer so denkt, der kann bitte gleich zuhause bleiben

Wenn ich bei einer Einladung diesen Kontext bemerken würde würde sich mir der Eindruck aufdrängen das der/die Einladende eigentlich gar nicht so richtig Feiern will sondern diese lästige Pflicht hintersich bringen will.

Es liegt übrigens am Paar, wie öde oder interessant der Gottesdienst wird.

Tja, the show must go on, schade wenn soetwas zum vom Sakrament zum Event wird... dann kann/sollte man es bleiben lassen. (Meine MEINUNG!)

CtaoLimhxe


Tja, the show must go on, schade wenn soetwas zum vom Sakrament zum Event wird... dann kann/sollte man es bleiben lassen. (Meine MEINUNG!)

Genau! Gottesdienste MÜSSEN langweilig sein!

auma{28


Also ich vertrete ja auch die Ansicht, dass bei einer Hochzeit die Trauung an sich das wichtigste ist und die Feier hinterher eben eine Feier zur Hochzeit/Trauung ist. Jemand der meint, nicht zur Trauung erscheinen zu wollen (weil ja öde und langweilig) sondern nur zur "Party", der wäre bei mir wohl auch fehl am Platz, denn er kann dann ja gar nicht meine Hochzeit mit mir feiern, weil er eben diese boykottiert hat. Also da wäre ich schon irgendwie angefressen…für mich wäre nämlich meine Trauung das wichtigste am Tag, was ich mit allen teilen möchte und nicht die "Hinterher-Feier" (die mir selbstverständlich auch ganz wichtig wäre, aber eben irgendwie doch anders "wichtig" als meine Trauung).

Ich persönlich war schon auf verschiedenen Arten von Hochzeiten:

- Hochzeit nur als Trauung in Standesamt und/oder Kirche (mit anschließendem Spalierstehen und Reis-/Konfettiwerfen von allen), wonach dann das Brautpaar mit Familie / erlesenen Gästen zum Feiern abgefahren ist (ich gehörte nicht dazu, war kein Problem für mich, war eine Kollegin, die sich gefreut hat über jeden ,der zur Trauung kam)

- Hochzeit/Trauung mit anschließendem Sektumtrunk / Häppchen für alle, dann ist das Brautpaar mit den "Auserwählten" zur weiteren Feier abgefahren (wieder ohne mich, war eine alte Schulkameradin)

- Hochzeit/Trauung "mit allem" (also hier gehörte ich zur auserwählten Schar ;-) )

Alle Hochzeiten/Trauungen fand ich schön und ich habe mich auf keiner (Trauung) gelangweilt, ich habe mich einfach für das Brautpaar gefreut und mich über die Freude des Paares / der Braut, die sich gefreut, als ich sie gedrückt habe "ohhh, schön, dass du auch dabei bist!"", nochmals gefreut. Sooo dicke war ich nicht mit allen befreundet, als dass ich gedacht hätte "neee, ohne komplette Feiereinladung gehe ich gar nicht zur Trauung" sondern ich habe mich über jede Hochzeitseinladung gefreut und bin hin wenn es mir irgendwie möglich war. Einfach weil mir der Mensch wichtig war/ist.

P$IxA


Genau! Gottesdienste MÜSSEN langweilig sein!

:(v :(v So ein quatsch, sind wir hier am Stammtisch ? :[]

Hab ich das gesagt?

Ich meine nur das viele hingehen um den Event "kirchliche Trauung" zu bekommen.

Ohne den eigentlichen religiösen Hintergrund zu begreifen.

Weder ich noch die Besucher meiner Trauung fanden diese an irgend einer Stelle langweilig oder öde...

M]eiwster_lGl{axnz


Zum Begreifen des religiösen Hintergrunds müsste man ja zwingend auch darüber verfügen und die Geisteshaltung teilen. Wenn ich an eine Hochzeit eingeladen wäre und da würde die Trauung in irgendeiner religiösen Zeremonie durchgeführt, würde ich den religiösen Hintergrund ja weder kennen noch begreifen. Das trifft auf alle Religionen zu. Gehöre ja selbst keiner an. Was nicht heisst, dass ichs automatisch langweilig finde. Ich sehs nur als den weniger wichtigen Teil des ganzen Ereignisses an.

CYaZoixmhe


Weder ich noch die Besucher meiner Trauung fanden diese an irgend einer Stelle langweilig oder öde...

Dann hattet ihr vermutlich bekanntere Lieder zum mitsingen, nicht die Korinther 13 als Trauspruch usw. Ich weiß nicht, was du gemeint hast als du auf meinen Beitrag geantwortet hast. Ja, die kirchliche Trauung IST ein Event. Und das muss eben nicht, wie vielbeschworen, langweilig sein.

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