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Hochzeit – kann man Gäste auch ohne Partner einladen?

Myeisat,er_G&lan(z


Gut, am Ende wars eine kirchliche Trauung und ich hätts nicht bemerkt :-o

Der Pfarrer hat etwas über die Ehe erzählt (er ist auch seit Jahren verheiratet und hatte da das eine oder andere Anekdötchen auf Lager), über das Zusammensein, über Familie ... aber einen religiösen Bezug hätt ich jetzt wirklich nicht gehört. Sowas bemerk ich nämlich. ;-)

Die Trauzeugen haben dann noch etwas erzählt und am Schluss hat er halt beide gefragt, ob sie den anderen heiraten möchten. Zack, wars passiert. Ohne Gott, aber sehr unterhaltsam für alle Anwesenden. Und wirklich schön gemacht.

Ich glaube, sie haben ihn nicht ausgewählt, weil er Pfarrer ist, sondern weil er eine solche Zeremonie ganz toll abzuhalten weiss.

dVe:vilindFisguxise


Evangelische Trauung – Beschreibung und Gebrauchsanweisung

Bei einer evangelischen Trauung ist es ja egal, ob man geschieden ist oder nicht. Aber es gibt den Fall, daß einer der Partner nicht christlich ist. In dem Fall kann keine Trauung stattfinden, dafür aber einen "Gottesdienst zur Eheschließung" – was außer dem Pfarrer vermutlich niemand bemerken wird, die Unterschiede sind minimal. Der einzige definitive Unterschied ist, daß es halt nicht als "Trauung" bezeichnet werden darf (z.B. am Anschlagbrett).

Was ansonsten im Einzelnen stattfindet, besteht aus dreierlei:

- Elemente, die in JEDEM Gottesdienst vorkommen. In einem evangelischen Gottesdienst kommt die Bibel IMMER vor (andernfalls ist es nur eine Andacht, eine "Trauungsandacht" gibt es aber nicht). In jedem evangelischen Gottesdienst soll auch eine Auslegung (also Predigt) stattfinden. Allerdings gibt es keine Vorschriften darüber, wie lang diese sein muß oder welche Form sie haben muß. Sie kann nur 2 Minuten dauern oder es kann ein Film gezeigt werden, der irgendwie zur Bibelstelle paßt oder es kann eine Diskussion aller Anwesenden sein... oder natürlich kann es auch eine 25minütige Ansprache sein; und diese KANN langweilig sein, MUSS es aber nicht. Das hängt von den Fähigkeiten des Pfarrers ab, aber auch davon, wie viel das Paar im Voraus von sich preisgegeben hat und wie gut der Draht zueinander ist (es ist halt eine Beziehung zwischen Individuen).

- Elemente, die in jedem Traugottesdienst vorkommen. Das sind (wie Monika schon sagte) das Jawort und die Segnung des Paares.

Immer wird – mehr oder weniger ausführlich – gefragt: "willst du, X, die Y zur Frau nehmen" und umgekehrt, und immer muß dies ausdrücklich von dem Paar beantwortet werden.

Die genaue Formulierung der Frage ist flexibel. Wenn ein Partner kein Christ ist, kann die Frage diesem Partner so gestellt werden, daß Gott darin nicht ausdrücklich vorkommt, denn es soll ja niemand zum Heucheln gezwungen werden.

Bei der Segnung des Paares kommt Gott selbstverständlich vor, den der Segen kommt von Gott und nicht vom Pfarrer. Hieran führt kein Weg vorbei – außer dem Verzicht auf die kirchliche Eheschließung. Die Segnung des Paares ist das Zentrum des Ganzen.

- Elemente, die in manchen Traugottesdiensten vorkommen, aber nicht in allen:

Das Hereinführen der Braut durch den Vater ist NICHT vorgesehen (jedoch erlaubt, wenn das Paar es unbedingt will) – weil in Deutschland davon ausgegangen wird, daß zwei Erwachsene sich frei füreinander entscheiden (und nicht ein Besitz weitergereicht wird). I.d.R. wird der Pfarrer hierüber aufklären und darum bitten, sich das mit dem Hereinführen gut zu überlegen. Verbieten wird er es aber nicht.

In evangelisch-lutherischen Gemeinden in Deutschland ist der aus Film und Fernsehen bekannte Treueschwur ("...in guten wie in schlechten Tagen...") NICHT üblich. Er ist aber erlaubt und wird von manchen Paaren ausdrücklich gewünscht.

Die dramatische Frage: "Hat jemand etwas gegen diese Verbindung, der rede jetzt oder schweige für immer" kommt in einem ev.-luth. Gottesdienst in Deutschland nicht vor: Notwendige UND HINREICHENDE Voraussetzung für die Trauung ist, daß das Paar zuvor standesamtlich getraut wurde (und mindestens ein Partner evangelisch ist). Damit gilt als bereits erwiesen, daß nichts dagegenspricht. Die Frage kann also auch auf Wunsch nicht gestellt werden, da es schlicht nicht relevant ist, ob irgendwer was dagegen hat.

Das Abendmahl KANN gefeiert werden, in der Regel wird es das aber nicht: Einmal wegen der Dauer, und dann, weil bei Hochzeiten meistens der größere Teil der Anwesenden nicht evangelisch ist und niemand in Verlegenheit gebracht werden soll. Evtl. ist es dem Paar aber ganz besonders wichtig, und dann kann es stattfinden.

- Weitere Optionen:

In der Regel beinhalten Gottesdienste auch Musik. Ob bestimmte liturgische Gesänge zwingend notwendig sind oder weggelassen werden können, hängt von der Landeskirche ab. In den meisten ist es erlaubt, die traditionellen gregorianischen Gesänge usw. entweder ganz wegzulassen oder aber durch bekanntere Stücke gleichen oder ähnlichen Inhalts zu ersetzen (z.B. Taize´-Lieder oder Kirchentagslieder oder neue, "poppige" Vertonungen). Was ja oft sinnvoll ist – nicht, damit die Gäste sich besser unterhalten fühlen, sondern damit sie sich überhaupt aktiv beteiligen KÖNNEN, wenn sie es wollen (niemand muß; in der evangelischen Kirche spielt die Gewissensfreiheit eine sehr große Rolle. Es ist nicht anstößig, wenn jemand nur als zusehender Gast kommt – anstößig ist es, wenn jemand z.B. zum Abendmahl geht, obwohl alle wissen, daß er nichts davon hält. Aber meistens weiß es ja keiner so genau!).

Welcher Musikstil ansonsten zur Anwendung kommt, ist keine Frage des Glaubens, sondern des Geschmacks. Die Möglichkeiten im konkreten Fall hängen verschiedenen Faktoren ab:

- Inwieweit das Paar seine Wünsche dem Pfarrer gegenüber rechtzeitig kommuniziert

- Inwieweit das Paar meint, geeignete Lieder und Musikstücke zu kennen und inwieweit es den Gästen zutraut, diese Lieder mitzusingen

- Welche musikalischen Möglichkeiten die Gemeinde hat bzw. inwieweit das Paar selbst für Ersatz sorgen kann: Wenn es in der Kirche als einziges Instrument eine Orgel gibt und der Organist ein nicht sehr begabter Amateur ist, das Paar selbst aber auch keinen eigenen Musiker mitbringt und Musik vom Band nicht möchte, dann sind die Möglichkeiten sehr eingeschränkt. Andererseits könnte an der Orgel auch eine studierte Kirchenmusikerin sein, die alles und jedes in jedem Stil begleiten kann. Oder die Gemeinde könnte eine gut eingespielte Gottesdienstband haben, die bereit ist, in diesem Gottesdienst mitzuwirken. Oder das Paar könnte selber Musiker mitbringen. (Ich war letztens bei einer Trauung, bei der ein gemieteter Musiker Drehleier und Laute spielte; übrigens bei einem sehr konservativ-frommen Paar. Wie gesagt: eine Geschmacks-, nicht eine Glaubensfrage. Andererseits kann man alte Kirchenmusik auch mögen und muß diese nicht zwangsläufig als langweilig empfinden.)

- Weitere Aktionen. Solange diese nicht dem christlichen Glauben oder der Würde des Ortes und Anlasses widersprechen, sind der Phantasie nur zwei Grenzen gesetzt: praktische Durchführbarkeit und zeitliche Dauer.

Zusammenfassung: Die Gestaltung einer evangelisch-lutherischen Trauung/Gottesdienstes zur Eheschließung ist sehr, sehr variabel. In der Praxis hängt sie hauptsächlich davon ab, inwieweit das Paar eigene Wünsche rechtzeitig und deutlich äußert und welche "technischen" Möglichkeiten vor Ort vorhanden sind. Natürlich spielt auch eine Rolle, was das Paar selbst für statthaft hält, inwieweit es lokale, familiäre und sonstige Traditionen berücksichtigen möchte, welchen Geschmack es hat, welchen Frömmigkeitsstil es pflegt und so weiter.

Tip: Auf jeden Fall rechtzeitig mit dem Pfarrer Kontakt aufnehmen und genügend Zeit für das Vorgespräch einplanen. Einmal eine Dreiviertelstunde reicht nur, wenn man schon weiß, daß man eine ganz traditionelle Gestaltung ohne individuelle Akzente möchte; denn das ist der Standard, den jeder Pfarrer "auf Lager" hat. Allenfalls kann dann doch geklärt werden, ob es evtl. "eher moderne" Lieder sein sollen (die dann der Pfarrer oder Kirchenmusiker aussuchen muß und die dann vielleicht zufällig nicht den eigenen Geschmack treffen).

Man sollte darauf eingerichtet sein, zwei Gespräche von jeweils etwa einer Stunde Dauer zu führen. Je gründlicher man sich selbst darauf vorbereitet, desto mehr kann individuellen Wünschen entsprochen werden. Manche Wünsche verursachen Zusatzkosten oder -aufwand.

Zur Predigt: Je mehr man im Voraus von sich preisgibt, desto persönlicher und dadurch i.d.R. berührender kann die Ansprache werden; desto mehr hat man das Gefühl, daß es wirklich um dieses Paar hier geht und nicht einfach nur um eine kirchliche Amtshandlung. Also zum Vorgespräch möglichst den Pfarrer nach Hause einladen, statt ihn im Amtszimmer aufzusuchen. Ein Seelenstriptease ist nicht notwendig und nicht beabsichtigt. Leider ist nicht jeder Pfarrer wahnsinnig begabt zum Führen solcher Gespräche – vielleicht kommt es euch so vor, als ob er euch neugierig aushorchen will oder als ob ihr euch rechtfertigen sollt ("warum wollen Sie heiraten?" ist eine Frage, die bei manchen so ankommt). Betrachtet das einfach als Ungeschicklichkeit: Es geht einfach darum, euch besser kennenzulernen; andernfalls ist der Pfarrer gezwungen, auf Allgemeinplätze zurückzugreifen.

Auch einen möglichen Bibeltext/Trauspruch solltet ihr euch vorher raussuchen. Wem die Bibel dazu zu fremd ist oder wem nur Korinther 13 ("die Liebe ist langmütig und freundlich...die Liebe hört niemals auf") einfällt – und wer diesen Text nicht möchte – kann um eine Liste mit Vorschlägen bitten. Vielleicht wird man auch über google fündig, ich hab´s nicht probiert. Im Idealfall könntet ihr euch sogar überlegen, was der Text euch selbst bedeutet oder warum ihr ihn gut findet, und dies dem Pfarrer im Vorgespräch sagen; er wird euch i.d.R. dankbar sein!

dpeviSlinVdiHsguixse


...Fortsetzung...

Gut ist auch, wenn ihr ihm (oder ihr) sagt, was bei eurer Trauung auf gar keinen Fall stattfinden soll! Z.B. ein bestimmtes Orgelstück nicht gespielt, weil es euch an Omas Beerdigung erinnert. Oder eine bestimmte Formulierung, die euch jedes Mal aggressiv macht und vermieden werden sollte (mir kommt es z.B. bei der Phrase "immer wieder neu" immer wieder neu hoch und ebenso bei der Formulierung "Gott WILL das und das tun" – ja wenn er es WILL, warum MACHT er es dann nicht einfach, er ist ja schließlich Gott – also wenn der Pfarrer das schon selbst nicht glaubt...).

Viele – nicht alle – Pfarrer lassen sich auch auf ein alternatives Glaubensbekenntnis ein.

Es gibt nur extrem selten Pfarrer, die sich als Prinzipienreiterei auf eure Vorschläge nicht einlassen. Ihr solltet aber bedenken, daß PastorInnen auch nur Menschen mit bestimmten Fähigkeiten und Unsicherheiten sind.

Auch deshalb ist es gut, wenn man die Gemeinde und den Pfarrer schon vorher wenigstens ein kleines bißchen kennt. Also am besten einfach mal zu einem ganz normalen Gottesdienst dort hingehen und gucken, wie der allgemeinde Stil dort so ist, vielleicht auch mal ins Gemeindeblatt oder den Infokasten gucken. So wird Enttäuschungen vorgebeugt: Wenn der normale Sonntagsgottesdienst sehr "modern" oder "alternativ" ist, dann wird der Pfarrer das i.d.R. auch auf einen Traugottesdienst anwenden. Und umgekehrt. Wer sich einen traditionellen Ablauf wünscht, sollte eine Gemeinde bevorzugen, in der i.d.R. Gottesdienste imtraditionellen Stil gefeiert werden. Es kann sonst passieren, daß der Pfarrer euch zwar gern den Gefallen tun würde, aber da jeweils andere ganz einfach nicht KANN.

Hoffentlich hilft´s dem einen oder der anderen. Jedenfalls müßte klar geworden sein, daß ev. TrauGOTTESDIENSTE sehr, sehr unterschiedlich aussehen können und nichtsdestoweniger Gottesdienste sind. Personen, die sehr selten oder nie in die Kirche gehen, haben meistens eine extrem rigide begrenzte Vorstellung davon, was ein Gottesdienst ist, und erkennen ihn dann evtl. nicht, wenn sie einen sehen... ;-)

Eine Trauung ohne Gottesdienst vorzunehmen, ist einem ev. Pfarrer übrigens nicht erlaubt.

C+oteSNauvaxge


FIRMpate. Das Kind war da schon 16 Jahre alt. Die katholische Erziehung war schon gelaufen – bzw. von elterlicher Seite nicht, aber Kind war trotzdem gläubig.

Das Kind wollte unbedingt mich als Firmpaten, und nachdem ich bei dem Infoabend war, hatte ich auch den Eindruck, dass ich als katholisch gebildeter Agnostiker mit philosophischer Bildung das Werk eines Paten verrichten kann.

Und was ist dann deine Aufgabe als "Firmpatin", außer Geld zur Firmung rüberwachsen zu lassen?

Denn Agnostiker sind keine Atheisten.

Das wiederum ist mir bekannt.

K3adohidxya


Und was ist dann deine Aufgabe als "Firmpatin", außer Geld zur Firmung rüberwachsen zu lassen?

Ich bin ansprechpartnerfür Glaubensfragen & Begleiter durchs Leben – was sonst? Oder darf ich nur Tipps zum Blumen pflanzen geben, wenn ich auch begeisterter Gärtner mit Leib Seele bin?


Hat die Kleene Probleme, weil sie mit Schatzi Sonntags in die Kirche geht und ihre "Freundinnen" das uncool finden und sich drüber lustig machen – kein Problem, kann ich ihr gute Tipps geben. Meine persönliche Meinung wäre ja, eine katholische Kirche nicht zu besuchen weil... aber: wieso muss ich zwingend allen Menschen meine Meinung aufdrücken? Man kann sich ja auch mit etwas Empathie in die Situation hinein versetzen (und in dem Falle wäre mein Rat natürlich klar, die Freundinnen abzuschießen, denn sie verhalten sich respektlos gegenüber Dingen, die der Kleenen wichtig sind. Freunde sind vielleicht uninteressiert, unverständig oder sonstwas, aber sie machen sich nicht so böse lustig)

Kriegt sie Theodizee oder hat andere Glaubensprobleme – ich war auf einer erzbischöflichen Schule, und da man Bücher nicht wegwirft, hab ich die verdammte Bibel noch zu Hause. kann ich locker mit ihr darüber diskutieren.

Meine persönliche Meinung wäre zwar, dass das alles nur erfunden ist, da der Glaube der Menschen vor x hundert Jahren von machtstrebenden Personen instrumentalisiert wurde – und? Muss ich meine Meinung unbedingt direkt immer sagen?


Genauso ist es doch hier im Forum. Hier gebe ich auch Frauen Tipps, die mit ihrem 1 x fremdgegangenen Freund ein Vertrauensproblem haben, die nicht wissen, ob sie sich nach einem Date melden sollen oder sonstwas. ICH würde den Mann abschießen oder mich je nach Fall gar nicht melden oder wesentlich direkter. Aber es geht ja um die TE, und da versetze ich mich dann in ihre Lage (wenn ich Lust habe) und denke aus ihrer Position auf meine Weise, wie ihr Ziel zu erreichen ist.

Ey, wenn ich das manchmal bei Fremden kann, wieso sollte ich das nicht bei meiner kleinen Cousine können? Bei ihr habe ich immer Lust, zu helfen und mich reinzudenken.

STchldabbVermxaul


Hallo,

die Diskussion ist schon einige Wochen alt, aber ich möchte jetzt meine Meinung zu dem Thema äußern.

Ich würde zu einer Hochzeit grundsätzlich den Partner, sofern vorhanden, mit einladen, ob er dann mitkommen möchte sei ihm überlassen. Für die Planung würde ich auf der Antwortkarte die Auswahlmöglichkeit "ich kommen mit Partner/ich komme allein" anbieten.

Warum sollte man den Partner ebenfalls einladen:

Hochzeiten finden üblicherweise am Wochenende statt. Eine Hochzeit ist nicht selten mit einer längeren Anreise oder mit einer Übernachtung verbunden. Wenn man ohne Partner einlädt, muss der Gast am freien Wochenende seinen Partner einen oder gar 2 Tage allein lassen. Gerade für berufstätige Paare bleibt oftmals nur das Wochenende für gemeinsame Unternehmungen. Manche Paare haben zudem nicht an jedem Wochenende frei. Ich würde nicht ohne Not meinen Partner am gemeinsamen freien Wochenende allein lassen.

Werden einzelne Personen ohne Partner eingeladen, andere als Paar, schafft man eine Zweiklassengesellschaft. Wieso dürfen andere ihren Partner mitbringen, wieso ich nicht?

Wenn man als Brautpaar den ein oder anderen Partner nicht kennt, ist doch gerade so eine Feier die Gelegenheit, den Partner kennenzulernen. Da üblicherweise eine Hochzeitsfeier mit einem zwanglosen Empfang beginnt, entweder direkt nach der (kirchlichen) Trauung oder später in dem Lokal, kann man sich dort bekannt machen. Viele Partner, die das Brautpaar nicht kennt, kennen sich aber untereinander, so dass keine Langeweile entstehen dürfte.

Sind die Plätze im Lokal begrenzt, würde ich einfach weniger Gäste zur Hochzeit einladen anstatt einigen wenigen zuzumuten, ohne Partner zu kommen.

Zu sagen, das ist "meine" Hochzeit, ich möchte entscheiden mit wem ich feiere, und ich möchte keine Personen dabei haben die "ich" nicht kenne, zeugt von purem Egoismus.

Das Wohl der Gäste sollte genauso wichtig sein. Und der Gast fühlt sich mit Partner eben wohler als ohne.

KOadhxidya


Wie habt ihrs jetzt gelöst? @:)

Ehmm2a28


Wie habt ihrs jetzt gelöst? @:)

Es wird darauf hinauslaufen, dass wir die Kollegen als Gruppe einladen, ohne Partner. Es muss niemand (von den Kollegen) von so weit Anreisen, dass eine Übernachtung nötig wäre.

Allerdings hat sich mittlerweile wieder so viel ergeben, Trennungen, neue Partner, zu manchen Freunden hat mein Mann kaum noch Kontakt bzw. gabs ein wenig Knatsch und überlegt, ob er die dann überhaupt einladen will, so dass die Anzahl der Gäste doch wieder schwankt. Also sicher ist leider noch gar nix :-(

agm!a28


Es wird darauf hinauslaufen, dass wir die Kollegen als Gruppe einladen, ohne Partner. Es muss niemand (von den Kollegen) von so weit Anreisen, dass eine Übernachtung nötig wäre.

Das finde ich gut und sinnvoll.

... Trennungen, neue Partner ...

das ist doof, denn wenn man eigentlich beide "Alt-Partner" mag, kommt der Balanceakt, wen man einläd, ob nur einen oder beide und ob die das wollen würden (sprecht das Thema vorher an!) und dann natürlich noch die Neu-Partner (falls vorhanden)... ihr werdet es schon meistern!

h>atDschxipu


Oh man, diese blöden Einladungen nerven mich auch. Ich heirate nächstes Jahr im August und bin auch gerade völlig überfordert... ich muss jetzt schon bescheid sagen wie viele Leute kommen. Ich weiß weder wen ich nun wirklich einlade, weil wir uns so eine große Party einfach nicht leisten können, aber unsere Familien sind schon so groß und ich will nicht nur "alte" da sitzen haben.

Wann schickt man die Einladungen los?

Und was ist mir Single Freundinnen? Woher soll ich wissen ob die bis nächstes Jahr einen Partner haben?

Ich will nicht auf mir wichtige Freunde verzichten nur weil die Anzahl der Gäste schon durch mir unbekannte Partner ausgereizt ist...

E3mm-a2x8


Ich will nicht auf mir wichtige Freunde verzichten nur weil die Anzahl der Gäste schon durch mir unbekannte Partner ausgereizt ist...

Ja, das war überhaupt mein Anfangsproblem – und eben, dass keine Leute einladen will, nur weil ich sie einladen muss

h,atstchxipu


Ja genau. Ich lade aber auch nur wenige Freunde ein, da muss ich dann eben damit leben, dass da die Männer mit kommen, ich kenne nur 3 davon und die nicht sehr gut, aber ich will ja auch, dass meine Freundinnen Spaß haben und feiern. Ich habe aber viele Singles dabei, das finde ich momentan noch viel schwerer. Dann müsste ich ja auf der Einladung schreiben "ich lade dich ein, wenn du bis dahin einen Partner hast, hast du Pech gehabt"

Beim Trinken würde mich das nicht so stören, das ist relativ günstig, aber beim Essen dürfte kein Eingeplanter kommen. Klingt alles so fies, aber ich hab echt nicht soo viel Kohle.

T,arbiaxs


Interessantes Diskussionsthema. Bei den Hochzeiten, auf denen ich so war, war es nicht unüblich, dass die Kollegen alleine kamen, meist dann als Gruppe und da war keiner eingeschnappt, im Gegenteil. Wenn Arbeitskollegen mit Partner, dann kenne ich das so, dass die Partner selbst dann auch Bekannte sind.

Es ist erschreckend, was heutzutage alles für selbstverständlich angenommen wird. Manche sollten sich vielleicht auch mal in Bescheidenheit üben. Mir wärs unangenehm, "nur" als Partner mitzugehen und jemandem auf der Tasche zu liegen, den ich sonst nicht weiter kenne und keinen Kontakt pflege...

hJats>chipxu


Ich glaub als Eingeladener macht man sich gar keine Gedanken darüber wie viel der Gastgeber an dem Abend für einen hinblättern muss, habe ich jedenfalls noch nie getan. Ich war aber auch erst auf 2 Hochzeiten und die waren im engsten familiären Kreis.

Ehrlich gesagt vergeht mir bei der Planung schon die Vorfreude auf die Hochzeit, da mein Partner und ich uns so uneinig sind und ich seine Einstellung dazu richtig bescheuert finde. Leider gibts bei uns einige innerfamiliäre Probleme was alles noch schwerer macht!

Tcaprixas


Ich glaub als Eingeladener macht man sich gar keine Gedanken darüber wie viel der Gastgeber an dem Abend für einen hinblättern muss, habe ich jedenfalls noch nie getan.

Naja, um das Wieviel gehts ja auch gar nicht. Eher darum, dass es für mich nicht selbstverständlich ist, als "unbekannter Partner" zu einer Hochzeit eingeladen zu sein. Würde meine Freundin eine Einladung ohne mich bekommen, würde ich mich für sie freuen und sie sogar, ganz selbstverständlich, hinfahren und zu gewünschter Zeit auch wieder abholen. :-) :)z

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